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Das männliche Gehirn: Warum Männer anders sind als Frauen
 
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Das männliche Gehirn: Warum Männer anders sind als Frauen [Gebundene Ausgabe]

Louann Brizendine , Sebastian Vogel
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 340 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (14. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455501486
  • ISBN-13: 978-3455501483
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 183.618 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Louann Brizendine
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

„Die Gehirne von Männern und Frauen unterscheiden sich vom Augenblick der Befruchtung an.“ An diesem Grundsatz der Neurobiologie lässt Louann Brizendine keinen Zweifel. Nach Auffassung der Neuropsychiaterin folgt daraus, dass sowohl Männer als auch Frauen die biologischen und sozialen Instinkte, die das andere Geschlecht antreiben, missverstehen. Schlechte Voraussetzungen für ein angenehmes Zusammenleben, wie es scheint.

Nach wissenschaftlichen Untersuchungen, die in Das männliche Gehirn herangezogen werden, interessieren sich Jungen für Abenteuer und Wettbewerbe, während Mädchen kooperative Spiele bevorzugen. Dieses Verhalten sei großenteils biologisch in den Gehirnen verankert. Männliche Teenager erfasse ein „Testosteron-Tsunami“. Im Erwachsenenalter schließlich sei für Männer zunächst Rangordnung und Hierarchie bedeutend.

Über Frauen hält Brizendine fest, dass es kein besseres Liebeselixier gebe als männliche Dominanz und Kraft. Die US-Wissenschaftlerin präzisiert: „Unterschiede werden durch Kultur und Erziehung verstärkt, aber ihren Ausgangspunkt haben sie im Gehirn.“ Dabei sei im männlichen und weiblichen Gehirn der Zugang zu den gleichen Schaltkreisen möglich, aber ohne äußere Eingriffe würden sie unterschiedlich genutzt.

Vom Scheitel bis zur Zehenspitze ist der Mensch nicht frei, sicher schränken uns unsere biologischen Wurzeln ein. Doch wie hält es die Gehirnforschung mit der freien Entscheidung, wenn wir doch instinktgesteuerte Hormonabhängige sind? Ist Krieg lediglich das Ausleben männlichen Instinkts? Und warum gibt es so mannigfaltige menschliche Kulturen, wenn unsere biologischen Voraussetzungen nur so wenig Spielraum zulassen? Und was sollen Lehrkräfte mit der Aussage der Neurobiologie anfangen, Buben ignorieren von Natur aus, was ihre Klassenkameradinnen sagen?

Letztendlich geht es um die Frage, inwieweit die Erkenntnisse der Gehirnforschung unsere Wahrnehmung bereichern oder unsere Schuldfähigkeit gefährlich einschränken. Brizendine selbst sieht die Sache positiv wie pragmatisch und will mit ihrem Buch erreichen, dass Männer ihre eigenen Antriebe besser begreifen und Frauen lernen, sie zu verstehen. Vonnöten wäre zusätzlich ein interdisziplinärer Dialog zwischen Natur-, Sozial- und Kulturwissenschaft, der zwar oft gefordert, aber nur selten umgesetzt wird.
– Herwig Slezak

Kurzbeschreibung

»Selten hat man sich in der Beschreibung einer Wissenschaftlerin so exakt wiedergefunden.« Die Weltwoche

Nach ihrem Bestseller über das weibliche Gehirn nimmt sich die Neuropsychiaterin Louann Brizendine nun die Männer vor: Anhand neuester Erkenntnisse der Gehirnforschung und lebensnaher, eindrücklicher Beispiele bringt sie die gängigen Stereotype über Männer ins Wanken.


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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Als Louann Brizendine 2006 "The Female Brain" herausbrachte, war vorauszusehen, dass sie mit völlig ungerechter und undifferenzierter Kritik rechnen muss. Aber verglichen mit dem, was Pease & Pease in ihren Bestsellern über die Unterschiede von Frau und Mann erzählen, ist Brizendines Werk ein geradezu mustergültiger Wissenschaftsbericht. Das ändert allerdings nichts daran, dass die studierte Neurobiologin Vermutungen allzu schnell als empirisch nachgewiesene Erkenntnisse verkauft. Trotzdem bin ich froh, dass sie nun ein Werk über das männliche Gehirn nachlegt. Denn immerhin korrigiert sie einige schwerwiegende und folgenreiche Irrtümer. Zudem räumt sie der Beweisführung ihrer Thesen mehr Platz ein als im ersten Buch. Das hat allerdings zur Folge, dass der Anhang mit den Anmerkungen und den Literaturangaben bereits auf Seite 179 beginnt. Wer also nur an den grundsätzlichen Ausführungen interessiert ist, kann seine Lesearbeit nach wenigen Stunden beenden.

Aufgebaut ist das Buch nach den Lebensphasen des männlichen Geschlechts. Im Kapitel "Das Gehirn des kleinen Jungen" kommt die Autorin logischerweise häufig auf die Frage zu sprechen, welche Rolle die Gene für geschlechtsspezifisches Verhalten spielen. Auch wenn ihr erneut ungeschickte Verallgemeinerungen unterlaufen, hält sie sich mit schlecht belegten Behauptungen mehr zurück. Leider verwendet sie wiederum einige Begrifflichkeiten, die falsche Vorstellungen vom Gehirn wecken oder bestätigen können. Ein Zentrum für das Selbstbewusstsein gibt es natürlich ebenso wenig wie ein solches für zwischenmenschliche Fehler. Und von der Größe eines neuronalen Areals auf die Aktivität zu schließen, ist weit mehr als fahrlässig. Auf allzu populärwissenschaftliche Stellen werden sich die Kritiker wohl einschießen, die sich nicht differenziert mit dem Inhalt auseinandersetzen wollen.

Für Eltern pubertierenden Kinder besonders lesenswert ist das Kapitel "Das Gehirn des Teenagers". Denn zu wissen, wofür die Biologie zuständig ist, kann vor wirkungslosen und konfliktreichen Eingriffen schützen. Ohne dies so penetrant wie beim ersten Buch zu erwähnen, ist die Autorin auch Gründerin der Women's and Teen Girl's Mood and Hormone Clinic, in der sie Beratungen anbietet. Daher finden sich in ihrem Buch auch zahlreiche Fallgeschichten und durchaus brauchbare Tipps für den Alltag.

Wie sich wissenschaftliche Erkenntnisse für die Zweierbeziehung nutzen lassen, erfahren wir vor allem im Kapitel "Das paarungsbereite Gehirn: Liebe und Lust". An gewisse Verkürzungen bereits gewohnt, war ich doch angenehm überrascht, wie die Autorin vermehrt von Wahrscheinlichkeiten als von Wahrheiten spricht. Bevor Louann Brizendine auf das Vatergehirn zu sprechen kommt, fügt sie noch das Kapitel "Das Gehirn unter der Gürtellinie" ein, in dem es auch um den Steuerknüppel in der Hose, Orgasmusschwierigkeiten und Leistungsängste geht. Was das männliche Ego beeinflusst und wie Hormone wirken, erläutert die Autorin im Kapitel "Männlichkeit: das Gefühlsleben der Männer". Und warum viele Frauen nicht nur wegen des Geldes auf reifere Männer stehen, wird dann im letzten Kapitel klarer.

Mein Fazit: Louann Brizendine hat ihrem Bestseller "Das weibliche Gehirn" erwartungsgemäß eine Version folgen lassen, die männliche Verhaltensweisen ins Zentrum stellt. Leser, die wenig bis nichts über das menschliche Gehirn wissen, werden kaum in der Lage sein, den wissenschaftlichen Gehalt von Louann Brizendines Ausführungen beurteilen zu können. Außer sie würden die vielen Anmerkungen und weitere Titel zum Thema lesen. Aber es ist ja auch nicht die Absicht akademisches Wissen zu vermitteln. Vielmehr will sie mit ihren Ausführungen dazu beitragen, andere Menschen vermehrt so anzunehmen, wie sie sind. Denn ändern lassen sich biologischen Vorgaben nicht von heute auf morgen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Der Buch-Vorleser TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Nach ihrem Buch über das weibliche Gehirn hat die amerikanische Neurobiologin Louann Brizendine nun ein Werk über Das männliche Gehirn" nachgelegt und beschreibt in dieser beim Verlag Hoffmann und Campe erschienenen populärwissenschaftlichen Darstellung, warum Männer anders sind, als Frauen.

Wöllte man kalauern, könnte man ganz süffisant feststellen, dass der Textteil im Buch über das weibliche Gehirn fast anderthalb mal so groß ist wie derjenige im Buch über das männliche Gehirn. Louann Brizendine nimmt sich in beiden Büchern die Zeit, anhand von Beispielen aus ihrer Praxis herauszuarbeiten, wie die Gehirne von Männern und Frauen funktionieren, wofür sie ausschlaggebend sind und vor allem, welchen Anteil sie am emotionalen Leben des Menschen haben.

Das alles entscheidende sind dabei die diversen Hormone, die bei Männern (z.B. Testosteron) in ganz anderer Verteilung als bei Frauen (z.B. Östrogen) vorhanden sind. Brizendines Darstellungen sind gut lesbar und leicht zu verstehen, die gewählten Beispiele sind plastisch und anschaulich gewählt und die gezogenen Schlussfolgerungen kann jeder in deutlichen Bezug zu seiner erlebten Realität stellen.

Wenn Louann Brizendine die verschiedenen Altersphasen vom Ungeborenen über den Säugling, die vorpubertäre Zeit, die Pubertät, die jungen Erwachsenenjahre, die Zeiten der Reife und die des Alters anhand der Entwicklung des Gehirns beschreibt, stellen sich so manche aha-Effekte ein und machen das Buch zur lohnenswerten Lektüre für Eltern, Paare, Männer und Frauen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jack-in-the-Green TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich finde die beiden Bücher von Fr. Brizendine über das männliche und das weibliche Gehirn sehr hilfreich. Ich hatte einige Aha-Erlebnisse bezüglich meiner eigenen Entwicklung - und bezüglich der Partnerin und der Kinder. Es wird angenehm verständlich dargelegt, wie die Natur Bub/Mädchen und Mann/Frau durch das Zusammenspiel von Hormonen entsprechend den Anforderungen der verschiedenen Altersabschnitte unterschiedlich "ticken" läßt.

Es beschränkt sich also nicht auf den üblichen simplen und oberflächlichen Mann-Frau-Vergleich, sondern beschreibt detailliert die Entwicklungsstufen von Kleinkind bis Alter.

Es klärt viele der ewig-gleichen Konflikte zwischen Partnern. Ich musste richtig schmunzeln, weil ich ständig Szenen aus dem eigenen Leben beschrieben sah. Auch Verhaltensweisen aus meiner Jugend, bei denen ich mir später an den Kopf griff, wenn ich mich erinnerte.

Ein hervorragendes Buch, um aus den ewig-im-Kreis-laufenden und gleichlautenden Konflikten zwischen Mann und Frau bzw. Eltern und Kindern herauszukommen (bzw. sie gelassener anzunehmen und ihren Sinn und Hintergrund zu erkennen). Auch für professionelle Helfer im beraterischen und therapeutischen Bereich ist das Buch sehr zu empfehlen.

Kurz : man lernt sich selbst und die eigene (geschlechtsspezifische) Entwicklung besser zu verstehen, den Partner / die Partnerin und die Kinder und Jugendlichen.

Für mich persönlich ein wichtige Hilfe zum Verständnis des Menschen !

---

ACHTUNG : Der Mensch wird hier ausschließlich aus einem Blickwinkel beschrieben : aus seinem Gesteuertsein durch Hormone. Wenn man dies berücksichtigt und das Buch nicht unzulässigerweise verabsolutiert, gewinnt man daraus wertvolle Hinweise - und kann so hilfreiche und problem-lösende Konsequenzen für sich selbst und für die Beziehungsgestaltung entwickeln.

Man kann durch dieses Buch auch nachvollziehen, warum hormonelle Eingriffe (zB. durch die Pille) auch zu massiven Problemen und Wesensveränderungen führen können. Insoferne finde ich es paradox, dass die Autorin offenbar recht schnell zu Hormonpräparaten und Psychopharmaka greift, wenn zB. Frauen aus der Balance sind.

Wegen dieser meiner Meinung nach problematischen Empfehlung der medikamentösen Hormontherapie habe ich einen Stern abgezogen.

Es gibt wohl wesentlich kreativere Möglichkeiten, die Hormone wieder ins Lot zu bringen, als Medikamente : Ernährung und Gewürze, Bewegung und Tanz, TaiChi und QuiGong, Beziehungs- und Lebensgestaltung, Zärtlichkeit und Sex, Befreiung von belastenden Problemen etc.

Man muss beim Lesen also auch berücksichtigen, dass das Buch von einer Vertreterin hormoneller Behandlungsformen verfasst worden ist, die ja nicht gegen das eigene Geschäft schreiben wird - und deswegen auf die vielen Möglichkeiten selbst für einen wohltuenden Hormonhaushalt zu sorgen kaum eingeht !

Weiters bezieht die Autorin ihre Erkenntnisse offenbar v.a. aus Eigenbeobachtung und Beobachtung ihrer KlientInnen - also vornehmlich aus der gehobenen US-Mittelschicht. Das begünstigt natürlich die "Bestätigung" gängiger Geschlechter-Klischees. Das stört allerdings dann nicht, wenn man einfach das Grundprinzip der hormonellen Wirkweise versteht (ohne alle inhaltlichen Folgerungen des Buches kritiklos zu übernehmen) - und darauf aufbauend seine eigenen Beobachtungen tätigt und seine eigenen Schlüsse und Konsequenzen zieht.

Dass zwar Unmengen an Literatur im Anhang angegeben werden, aber bei den Zitaten die Seitenangabe fehlt (!), auf welche Textstelle genau sich das Zitat bezieht, ist unwissenschaftlich - da dadurch eine Überprüfbarkeit verhindert wird.
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