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Das letzte Opfer
 
 

Das letzte Opfer [Kindle Edition]

Petra Hammesfahr
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn es ihn nicht gäbe: Thomas Scheib, BKA-Mann, so verbissen und derart engagiert, dass er für andere unbequem ist, immer wieder aneckt, nicht ernst genommen wird -- fatal. Denn was ist dran an seiner Theorie, dass alle zwei Jahre ein Serienmörder zuschlägt, Frauen spurlos verschwinden, immer am gleichen Tag, immer ertränkt?

Petra Hammesfahr ist eine Krimi-Autorin, die der erfolgreichen schwedischen Thriller-Liga absolut Paroli bieten kann. Ihre Bücher erreichen Millionenauflagen und der aktuelle 400-Seiten-Roman wird diesen Trend sicher untermauern. Raffiniert ausgeklügelt, immer von Kapitel zu Kapitel von der einen auf die andere Seite des Geschehens springend, bis sich irgendwann, spät, nach unendlich viel Spannung, die Dinge fügen und ein Bild ergeben: endlich aufatmen!

"Er legte keinen Wert auf Stöhnen, Schreien oder Betteln um das Leben... wollte nur totale Macht, absolute Vernichtung, sich durch nichts und niemanden ablenken oder stören lassen, nicht einmal vom Opfer selbst." Das Täterprofil spricht Bände. Aber wer ist es? Und warum gibt es eine Lücke, 1990, in dem Jahr als Karen mit ihrem Wagen einen Fahrradfahrer tödlich verletzt? Andeutungen, Vermutungen. Aber alles kommt anders.

Manchmal macht es einen wahnsinnig: Petra Hammesfahrs Sätze und Gedanken sind nichts für Ungeduldige, viel zu ruhig, zu gleitend, anteilnahmslos, da erstattet jemand Bericht. Keine reißerischen Beschreibungen, keine plakativen Szenarien, keine anheizenden Dialoge. Dafür stetig, beharrlich und logisch konsequent bis ins letzte Detail. Feinarbeit, die sich bezahlt macht. Zwischen den Zeilen droht derweil die Spannung zu platzen und mit zunehmender Seitenzahl wächst die Diskrepanz zwischen äußerem, ruhigem Erzählton und der inneren Neugierde. Bei diesen Ermittlungen dabei zu sein, das ist wie eine Einladung, der man unbedingt Folge leisten sollte. --Barbara Wegmann

Audiobook-Rezensionen

Wenn das Grauen bei ganz normalen, kleinbürgerlichen Leuten, also in der Nachbarschaft angesiedelt ist, und wenn die Seelenlandschaften von Tätern und Opfern so kenntnisreich gezeichnet werden, dann handelt es sich wahrscheinlich um eine Geschichte von Petra Hammesfahr. Denn sie ist eine Meisterin des Psychothrillers. 1993 gelang ihr der Durchbruch mit dem Roman „Der stille Herr Genardy“.

„Das letzte Opfer“ ist ein Krimi, der nicht zuletzt durch seinen kühlen, sachlich-nüchternen Stil auffällt. Es geht um einen Serienmörder. Er tötet vermutlich alle zwei Jahre, am 14. September, Frauen und lässt die Leichen verschwinden. Drei tote Frauen wurden gefunden, fünf weitere werden vermisst. Soweit der große Rahmen. In ihm spielt Thomas Scheib eine wichtige Rolle. Er ist Fallanalytiker beim BKA und sucht besessen nach diesem Mörder. In einem kleineren Rahmen ist der 14. September 1990, für den es weder eine Tote noch eine Vermisste gibt, auch ein wichtiges Datum. An dem Tag hatte die 18-jährige Karen Stichler einen Mann auf seinem Fahrrad tot gefahren. Karen ist seit diesem Tag psychisch gezeichnet und hat in traumatischer Verdrängung niemals die Erinnerung an diese Stunden wiedergefunden. Der einzige Zeuge des Unfalls, Marco Stichler, heiratet sie kurz darauf und richtet sich mit ihr in sicheren, kleinbürgerlichen Verhältnissen ein.

Was erst klingt, als hätte es nichts miteinander zu tun, entwickelt sich mehr und mehr zu einem Nervenkitzel. Irgendwann ist klar, dass entweder der Bruder Norbert, der immer im September alleine in Urlaub fährt, oder der eigene liebevolle Ehemann und verantwortungsvolle Vater ein Serienmörder ist. Nach und nach kommt Karens Gedächtnis den 14. September betreffend wieder zurück. Aber es tauchen auch Überlegungen und Erinnerungen auf, die sie lieber nicht hätte. Die perfide Gewissheit, dass sie von ihrem Mann bewusst in Unwissenheit über den Tag und vieles mehr gehalten wird, macht sich auch gegen ihren Widerstand immer breiter.

Die Suche nach dem Serienmörder und nach der eigenen Erinnerung liest Ulrich Pleitgen. Der renommierte Theaterschauspieler widmete sich seit 1990 verstärkt Film und Fernsehen. Sachlich und distanziert klingt seine Stimme, wenn er aus den Perspektiven Karens und des Sonderermittlers spricht. Trotzdem oder gerade deswegen hält er die subtile Spannung von Anfang bis zum Ende. Schon der Einstieg jagt einem Schauer den Rücken herunter. Doch es kommt alles noch viel, viel härter: Die Abgründe, die sich hinter der Fassade des Frauenmörders und seines letzten Opfers verbergen, strapazieren die Nerven des Hörers bis aufs Letzte. Lesung, Spieldauer: ca. 285 Minuten, 4 CD. Auch als MC erhältlich. -- culture.text


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das war das erste Buch das ich von Petra Hammesfahr gelesen habe. Leider hat mich dieser Krimi total enttäuscht.

Einerseits bleiben die Charaktere farblos und man kann sich mit keiner Person identifizieren. Andererseits hat mir der Erzählstil nicht gefallen. Pausenlos kommen Andeutungen wie "Das sollte sein größter Fehler werden" vor. Erstens ist das abgedroschen, zweitens werden die Behauptungen nie bewiesen.
Das Buch bestand für mich praktisch aus zwei Teilen. Im ersten Teil verdächtigt der Leser einen Verdächtigen und im zweiten Teil hat dann die Autorin versucht ihre Einfallslosigkeit auszumerzen und einen zweiten Verdächtigen eingeführt. Der dann auch der Täter ist. Warum er nur alle zwei Jahre mordet ist total an den Haaren herbeigezogen.

Die ursprüngliche Idee fand ich wirklich gut, darum hab ich mir das Buch auch gekauft. Aber die Ausführung war miserabel. Das Buch hat nicht gehalten was der Klappentext versprochen hat.

Ich habe das Buch übrigens einer Bekannten geborgt, die totaler Krimifan ist. Die hat das Buch schon nach den ersten Seiten weggelegt.

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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beklemmender Thriller 3. April 2003
Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Thomas Scheib arbeitet in der zentralen Vermisstenstelle des Bundeskriminalamts in Wiesbaden. Und im fällt auf, dass alle zwei Jahre am 14. September eine junge Frau verschwindet. Eine davon ist die Cousine seiner Frau. In diesem Fall wurde eine Leiche gefunden. Doch die anderen bleiben verschwunden.
Seine Vermutung, da laufe ein Serienmörder frei herum, wird im BKA belächelt, niemand nimmt ihn ernst. Bis auf Kirby, der Profiler beim FBI ist, spezialisiert darauf, Psychogramme von Serienmördern zu entwerfen und Scheib den Rücken stärkt. Auch er glaubt an den Serienmörder.
Ruhig fängt diese Geschichte an, stellt die Personen vor, greift bis zu fünfzehn Jahre in die Vergangenheit zurück, lässt ab und zu ein paar Andeutungen fallen, die so düster und unklar sind wie das delphische Orakel.
"So kam Thomas Scheib, der sich bis dahin nur ein paar flüchtige Gedanken über Elisabeths Mörder gemacht hatte, zu einem Fall, der ihn acht lange und bittere Jahre beschäftigen und am Ende gar in einen schrecklichen Verdacht bringen sollte." Immer wieder zweifelt der Leser: Gibt es den Serienmörder? Welche Rolle spielt Thomas Scheib? Und in welchen Verdacht wird er geraten? Dass er selbst als Mörder verdächtigt wird? Dass er Beweise gefälscht hat? Dass er als Kripobeamter versagt hat? Alles möglich, aber der Leser muss das Buch lesen, um das zu erfahren.
Solcherart sind die Hinweise, mit denen Petra Hammesfahr den Leser anfüttert. Erfolgreich. Den das Buch legt man erst wieder aus der Hand, wenn die letzte Seite gelesen ist. Dabei ist es nicht nur der übliche "Wer war's"-Krimi, die Spannung kommt auch aus den Personen, deren Geschichte langsam enthüllt wird, Kapitel nach Kapitel werden den Charakteren weitere Hüllen abgezogen wie einer Zwiebel.
Petra Hammesfahr kann Thriller schreiben, kein Zweifel. Lange genug musste sie üben, seit 1968 schreibt sie, aber erst in den Neunziger Jahren wurde sie veröffentlicht. Seitdem ist sie die wohl bekannteste und erfolgreichste deutsche Krimiautorin und wird immer wieder mit Patricia Highsmith verglichen. Ob zurecht, muss jeder Leser selbst entscheiden.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Ärgernis! 25. Februar 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Gäbe es Null Sterne, ich hätte sie das erste Mal hier vergeben!
Eine Warnung! Was habe ich mich geärgert über das Buch! Meine Konzentration reichte NUR für einen Krimi, also habe ich es noch einmal mit der PH probiert. Aber das war einmal zuviel und eindeutig das letzte Mal. Die Geschichte um einen Frauenmörder, der alle zwei Jahre am 14. September eine Frau umbringt, begann ja noch vielversprechend und spannend. Aber dann trifftete die Geschichte derab ab und las sich ähnlich dröge wie ein Polizeiprotokoll, eine springende Handlung, keinerlei Emotionen, viel zu viele Details, die mich eher verwirrt, denn aufgeklärt haben. Für mich einfach nur ein Ärgernis! Die letzten 50 Seiten habe ich mir dann auch nicht mehr angetan, nachdem ich mich davon überzeugt habe, wer denn nun der Mörder ist. Wenn ich daran denke, wie dicht und atmosphärisch ein Frühwerk von PH DER STILLE HERR GRENARDY dagegen war....
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Leider langweilig
Jedes zweite Jahr stirbt am 14. September eine junge Frau, nur in dem Jahr in dem Karen einen alten Mann überfährt, ist kein Fall bekannt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von CMP veröffentlicht
zu konstruiert und unrealistisch
Zunächst muss ich erwähnen, dass ich andere Geschichten von Petra Hammesfahr genial fand, z.B. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Greif veröffentlicht
Langweilig, abgedroschen, enttäuschend
Wenn ich nicht die blöde Angewohnheit hätte, schlechte Filme bis zum Ende zu schauen und Bücher vollständig zu lesen, in der Hoffnung, es werde irgendwann noch... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von ICW veröffentlicht
gut gemeint ist selten gut
Dieses Buch ruft zwiespältige Empfindungen hervor. Der Stil ist schnörkellos, kurze Sätze die wie Tatsachenaufzählungen sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2009 von tinaklein
Spannend bis zu Letzt
Ich weiß ja garnicht was meine Vorredner so schlecht an diesem Krimi fanden. Spannend wie er angefangen hat zog es sich durchs ganze Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. August 2008 von Anika Möller
Zum Gähnen...
Leider ist dieses Buch in einem Schreibstil geschrieben, der mir so gar nicht liegt. Die Sätze sind kurz und schnörkellos und an vielen Stellen denkt man eher, man liest... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2007 von Marlene Schmitt
Die Suche nach einem Serienmörder
Mein erster Krimi von Petra Hammesfahr. Er war spannend und ich lag mal wieder bis 1 Uhr nachts wach, damit ich endlich wusste: Wer der Täter, bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2007 von B. Kugler
Das Grauen wohnt im Reihenhaus
Am Ostersamstag steht die junge Hausfrau Karen in der Küche und schrubbt ihren Backofen, als Marco, ihr Mann, anruft, der als Fotograf das schöne Frühlingswetter... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2006 von druckkosten
Das letzte Opfer von Petra Hammesfahr
Ich habe das Buch(mein erstest Buch von Petra Hammesfahr) nicht gelesen, sondern ich habe es mir als Hörbuch angehört.Es war sehr langatmig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2005 von sardenga
Langatmig und verworren
Ich bin froh, dass dies nicht das erste Buch ist, das ich von Petra Hammesfahr gelesen habe, so bleibt mir wenigstens der Trost: sie kanns auch besser! Lesen Sie weiter...
Am 28. August 2005 veröffentlicht
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