Ich fand es sehr langweilig und ermüdend und hab mich durch die Seiten gequält. Ich lege Bücher nicht gerne weg, ohne sie zu Ende zu lesen. Aber vielleicht sollte ich mir das mal angewöhnen, denn bei manchen ärgert man sich im Nachhinein über die investierte Zeit. Ich hab wohl immer die Hoffnung, dass es doch noch besser wird. Wurde es in diesem Fall hier aber leider nicht. Es kam überhaupt keine Spannung auf und mit einem Krimi hatte das für mich gar nichts zu tun. Auch der Schreibstil gefiel mir überhaupt nicht. Ständig irgendwelche Vergleiche, das wurde schon richtig nervig: er sah aus wie ein, sie roch wie ein, er sprach wie ein, er kam sich vor wie ein, seine Nase sah aus wie... Klar, das kennt man aus fast jedem Buch, aber nicht in dieser Menge. Oder kam es mir einfach nur so viel vor, weil der Inhalt des Buches mich so gar nicht fesseln konnte? Ich weiß es nicht. Die Charaktere waren mir auch alle nicht sympathisch. Aus meiner Sicht jedenfalls gar nicht lesenswert. Schade, das Thema hätte Potential gehabt.
Ich wusste nicht, dass dieses Buch zu einer Serie gehört. Aber wenn alle Bücher der Reihe so gewesen sind, dann hätte ich sowieso nach dem ersten Band aufgehört. Trotzdem ich die anderen Bücher nicht gelesen habe, kann ich aber nicht sagen, dass ich irgendwas nicht verstanden hätte. Das ist dann wohl zumindest ein Pluspunkt für den Autor: in dem Buch war alles rund und stimmig und ausreichend erklärt, so dass man noch nicht einmal das Gefühl hatte, es würden einem aufgrund nicht gelesener Vorgängerbücher Informationen fehlen. Das allein rechtfertigt aber noch keinen zweiten Stern, denn davon wird der Roman leider auch nicht besser.