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Das lesende Gehirn: Wie der Mensch zum Lesen kam - und was es in unseren Köpfen bewirkt [Taschenbuch]

Maryanne Wolf , Martina Wiese
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

30. August 2010 9783827427472 978-3827427472 1. Auflage 2009, Taschenbuch 2010

"Wir sind nicht zum Lesen geboren", sagt Maryanne Wolf. "Es gibt keine Gene, die je die Entwicklung des Lesens befohlen hätten. Der Mensch erfand das Lesen erst vor wenigen tausend Jahren. Und mit dieser Erfindung veränderten wir unmittelbar die Organisation unseres Gehirn, was uns wiederum zuvor ungekannte Denkweisen eröffnete und damit die geistige Evolution unserer Art in neue Bahnen lenkte."

Im Lesesaal des Gehirns erkundet die wundersame Fähigkeit unseres Gehirns, sich als Reaktion auf äußere Veränderungen immer wieder anzupassen und umzugestalten. Die Autorin geht der Frage nach, wie und warum diese "offene Architektur", also die Elastizität und Plastizität unseres Gehirns, den Menschen einerseits hilft, andererseits aber Schwierigkeiten bereitet, lesen zu lernen und geschriebene Sprache zu verarbeiten. Sie untersucht außerdem, was im Gehirn von Menschen geschieht, die etwa an Lese-Rechtschreib-Schwäche leiden oder gegen sie ankämpfen. Wolf, eine international angesehene Expertin für die Zusammenhänge zwischen Lesen und Gehirn, bringt ihre persönliche Leidenschaft und schriftstellerische Gabe in diese Geschichte des lesenden Gehirns ein. Jeder, der gerne liest, wird von diesem kleinen Meisterwerk der populärwissenschaftlichen Literatur fasziniert sein.

Einige Aussagen aus dem Buch:

  • Wir können unser Gehirn durch das verändern, was wir lesen. Sowohl im Kontext der Evolution unserer Art als auch im Rahmen unserer individuellen Entwicklung beeinflussen Sprache und Inhalt des von uns Gelesenen – von frühester Kindheit bis ins hohe Alter – die unktionsweise unseres Gehirns.
  • Wir können etwas über das Gehirn allgemein lernen, wenn wir uns mit Legasthenie/Dyslexie beschäftigen. Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche haben oft außergewöhnliche Gaben, die aber manchmal wegen der Leseschwierigkeiten un- oder unterentwickelt bleiben. Wie können wir diese Fähigkeiten freisetzen und den Betroffenen zugleich helfen, lesen zu lernen?
  • Es ist sehr wichtig, das lesende Gehirn zu erhalten. Unsere grundlegenden Lesefertigkeiten scheinen heute in Gefahr. Was bedeutet die digitale Kultur für die Fähigkeit, beim Lesen Querverbindungen zu knüpfen, Inhalte zu analysieren und unter die Oberfläche vorzudringen? Wird die Unmittelbarkeit und schiere Masse von Information uns als Art intelligenter machen, oder droht uns ein Verlust an tieferem Verständnis, Wissen und Kreativität? Oder werden beide Entwicklungen parallel ablaufen?
  • Gedruckte Wörter sind wertvoll. In unseren weltweiten Bemühungen um sprachliche Bildung müssen wir das auf Papier geschriebene Wort bewahren und die nächste Generation mit mutiplen Lesefertigkeiten ausstatten.

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Wolf, die zwischen künftigen Lesern, Leseanfängern, entziffernden Lesern, fortgeschrittenen und Leseexperten differenziert, breitet einen Teppich unterschiedlichster Forschungsergebnisse aus, die sie in Bezug zu gesellschaftlichen Entwicklungen setzt.

börsenblatt

Fazit: Es ist das erste Buch, das Maryanne Wolf für die Allgemeinheit geschrieben hat, und herausgekommen ist ein Meisterwerk populärwissenschaftlicher Literatur, ein Handbuch zur Förderung der Lesefähigkeiten.

B.I.T.

Die Professorin Maryanne Wolf ist insofern ein Glücksfall, als sie sich nicht nur fachlich bestens in Psychologie, Neurowissenschaften und Kulturgeschichte auskennt, sondern sich noch dazu elegant und sehr lesbar auszudrücken vermag. Es liest sich faszinierend, wie Gehirnareale durch Lesen anders genutzt werden, wie neue Verknüpfungen entstehen und sich unsere Art zu denken und zu fühlen verändert.

www.literaturtest.de

Wolfs verständliche Darstellung der komplexen multifaktoriellen Ursachen von Lese-Rechtschreibstörungen und der vielen Maßnahmen, die man zur Entdeckung und Behandlung derselben ergreifen kann und sollte, verdient eine möglichst breite Leserschaft in einer Zeit, in der in manchen Kulturkreisen bis zu 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen arge Probleme mit Lesen, Schreiben und Textverständnis haben. Kurzum, Wolfs Buch ist äußerst empfehlenswert und bietet Experten wie Laien genau das, was gute Lektüre ausmacht: Wissenserwerb plus Lesegenuss.

forschung-und-lehre.de

In Deutschland leben derzeit rund fünf Millionen Menschen, die eine mehr oder weniger ausgeprägte Lese-Rechtschreibschwäche haben, auch Legasthenie genannt. Die Ursachen dafür sind vielfältig und erschöpfen sich keineswegs in einzelnen genetischen, psychischen oder sozialen Faktoren, wie die Sprachforscherin Maryanne Wolf jetzt in einem Buch eindrucksvoll darlegt.

Neues Deutschland

Ein überaus wertvolles Buch, das ich nur sehr empfehlen kann. Meines Wissen gibt es momentan kein anderes Werk, dass die Wichtigkeit des Vorlesens, des Lesen- und Schreibenlernens besser herausarbeitet und die Wichtigkeit darstellt. Fast schon eine Pflichtlektüre für alle, die sich mit Kindern und lesen lernen beschäftigen.

wissensagentur.net

Es ist alles andere als ein trockenes, wissenschaftliches Buch! Es ist voller Leidenschaft von der international anerkannten Hirnforscherin Prof. Dr. Maryanne Wolf geschrieben und zwar so, dass es die Leser sofort gefangen nimmt! (...) Wirklich jeder, der sich für Literatur und die Grundlagen, Dank derer wir Menschen das Lesen "entdeckt" haben, interessiert - wird und sollte dieses wunderbare Buch unbedingt selbst lesen! Es entgeht Ihnen sonst etwas wirklich Interessantes und Wichtiges!

buchwelt.de

Das Lesen aktiviere die außerordentliche Fähigkeit des Gehirns, zwischen seinen bestehenden Strukturen neue, kreative Verbindungen auszubilden, sagt die amerikanische Bildungsforscherin Maryanne Wolf. In ihrem Aufsehen erregenden Bestseller "Das lesende Gehirn" warnt sie davor, dieses Fähigkeit im Zeitalter des digitalen Lesens aufs Spiel zu setzen.

Ostthüringer Zeitung

Dass wir Wörter lesen können, ist (...) nichts selbstverständliches. Wir müssen es uns von Kindheit an erarbeiten, und unsere kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten wachsen mit unserem Einstieg in die faszinierende Welt der Wörter, Ideen und Gedanken. Deshalb sollten wir, so Wolfs Fazit, auf keinen Fall zulassen, dass andere Kommunikationsformen das Lesen verdrängen. Deshalb ist es wichtig, schreibt Wolf, "genau zu betrachten, was wir haben, und darüber nachzudenken, was wir bewahren wollen": den Zauber des Lesens. Und faszinierend zu lesen ist, nebenbei bemerkt, auch ihr eigenes Buch.

dw-world.de

Die Bostoner Professorin glaubt, dass wir an der Schwelle zu einer neuen Entwicklung stehen und unser lesendes Gehirn zu einen digitalen Gehirn werden könnte. "Wir sind dabei uns zu verändern. Einer der Auslöser für mein Buch war mein Versuch, nach vielen Jahren "Das Glasperlenspiel" noch einmal zu lesen. Ich konnte es nicht! Die Geschichte war zu langsam, der Satzbau zu anspruchsvoll. Ich dachte mir: Was passiert mit mir? Das war mein Lieblingsbuch ... Ich habe mich gezwungen, es zu lesen - und dabei mein lesendes Ich nochmals entdeckt. Wir haben noch eine Chance!

Westfälische Rundschau, Interview mit Maryanne Wolf

(...) [Wolf] beschäftigt sich eingehend mit Formen früher Leseförderung. Dies macht ihr Buch „Das lesende Gehirn“ zu einer bereichernden Lektüre für Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen, die das Lesenlernen ihrer Kinder von Anfang an unterstützen wollen. (...) Deshalb ist es wichtig, schreibt Wolf, „genau zu betrachten, was wir haben, und darüber nachzudenken, was wir bewahren wollen“: den Zauber des Lesens. Und faszinierend zu lesen ist, nebenbei bemerkt, auch ihr eigenes Buch.

Deutsche Welle Bücherwelt

In ihrem Buch „Das lesende Gehirn“ hat sie ihre Erkenntnisse zusammengefasst – als passende Lektüre für alle Eltern von Schulanfängern, die sich nach den großen Ferien dem Abenteuer der Alphabetisierung zuwenden.

Der Tagesspiegel

In Deutschland hat sie für Schlagzeilen gesorgt, die amerikanische Sprachforscherin Maryanne Wolf. Ihre Thesen haben es in sich. In ihrem aktuellen Buch "Das lesende Gehirn. Wie der Mensch zum Lesen kam – und was es in unseren Köpfen bewirkt" heißt es: "Wir sind, was wir lesen und wie wir lesen. Lesen ist nicht nur eine herausragende Kulturleistung, sondern bestimmt auch maßgeblich die Architektur unseres Gehirns". Was aber passiert, wenn wir immer weniger lesen?

SWR2 Impuls

Ein leidenschaftliches und unheimlich kluges Buch über eine faszinierende Fähigkeit des Menschen.

n-tv.de

Das Geheimnis im Herz des Lesens“, schreibt Maryanne Wolf, die Verfasserin des maßstabsetzenden Standardwerks zur Biologie des Lesens, „ist die Zeit, mit dem es dem Gehirn die Freiheit gibt, Gedanken zu haben, die tiefer sind als die Gedanken, die ihm bisher gekommen sind.

Frank Schirrmacher, Herausgeber der FAZ, in seinem Buch „Payback“

Lesen - so ihre [Maryanne Wolfs] Botschaft - bringt nicht nur intellektuellen, sondern auch emotionalen Reichtum und den zu bewahren, dafür setzt sie sich ein. Es lohnt sich dieses Buch zu lesen und sich dabei selbst zu beobachten, ob man den Text einfach nur einscannt, durch die Seiten blättert, sie studiert oder sich tatsächlich denkend vertieft und damit über den Text hinaus wächst.

Deutschlandradio Kultur

Das Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für das Lesen - dafür, dass ein Stück Kultur, das den Menschen einzigartig macht, nicht verloren gehen darf.

Deutschlandfunk

Es ist für die Erforschung eine Themas nicht ohne Belang, wenn ihr Autor an eine frühe Begeisterung, eine ins Erwachsenenalter durchgehaltene jugendliche Leidenschaft anknüpfen kann. Das Buch, das die Leseforscherin Maryanne Wolf von der Bostoner Tufts-Universität über das Lesen geschrieben hat, schöpft aus dieser doppelten Quelle: der Erfahrung einer reichen Lesebiographie und dem vom bildgebenden Verfahren angeleiteten Blick der Hirnforschung auf die neue Architektur des Gehirns, die sich beim Lesenlernen bildet. (...) Maryanne Wolf schreibt nicht nur eine Struktur-, sondern auch eine Faszinationsgeschichte des Lesens. (...) [Wir] stehen (...) heute zwei konkurrierenden Formen des Lesens gegenüber: dem scannenden, informationsverarbeitenden Lesen, zu dem uns die Informationsflut des Alltags drängt, und dem vertiefenden, interpretierenden Lesen. (...) Es gibt noch keine Langzeitstudien, die Wolfs alarmierende Einsicht zum harten wissenschaftlichen Problem machen könnten. Wer ihr eindringliches und erfahrungsgesättigtes Plädoyer gelesen hat, wird auf eine experimentelle Bestätigung nicht warten wollen.

FAZ

1) nicht nur lesbar, sondern geradezu spannend geschrieben, 2) eine gut strukturierte Darstellung verschiedener Disziplinen mit ihren Perspektiven auf den Prozess des Lesens, 3) erfrischend unideologisch und selbstkritisch, 4) und von großer Einfühlsamkeit denjenigen gegenüber geprägt, denen das Gehirn beim Lesen oft nicht so recht "gehorchen" will.

Legakids.net

Wer sich schon einmal gefragt hat, wie Lesen und Schreiben funktionieren, findet in diesem Buch eine unterhaltsame, umfassende und erfreulich anschauliche Antwort. Es beschreibt, wie unser Gehirn es uns ermöglicht, zu "Zauberern der Wörter" zu werden. Eine fantastische Leistung.

Alberto Manguel, Autor von „Eine Geschichte des Lesens"

Unterhaltsam! Mit beeindruckender Geschmeidigkeit bewegt sich Wolf in einem relativ kompakten Buch (für Kenner wie auch Neulinge) zwischen so unterschiedlichen Themenfeldern wie Linguistik, Neurowissenschaften, Kognitionswissenschaften und Archäologie ... Ihre Energie ist ansteckend.

The New England Journal of Medicine

Das lesende Gehirn beschreibt Magie und Mechanismen des Lesens und erzählt die Geschichte der Entwicklung des Lesens und Schreibens im Rahmen der neurowissenschaftlichen Zusammenhänge. [Wolf] veranschaulicht, welch umgestaltende Macht das Lesen auf die menschliche Wahrnehmung hat.

New Scientist

Brilliant! Ein Augenöffner!

Philadelphia Inquirer

Wolfs faszinierende Kombination aus Sprachgeschichte, Soziologie, Psychologie und Neurowissenschaft ist fesselnd und anschaulich. Zusätzlich bereichern Grafiken und Abbildungen sowie wundervolle Zitate aus Gedichten ihre lesenswerte Prosa. Absolut empfehlenswert!

Library Journal

Absolut faszinierend! ... Ein Muss für jeden, der sich für Sprache interessiert. Sie werden einen völlig neuen Eindruck von Wörtern gewinnen.

Sunday Telegraph

Wolf lässt unsere Ehrfurcht vor dem menschlichen Gehirn neu aufleben: welch eine Anpassungsfähigkeit, w...

Buchrückseite

"Wir sind nicht zum Lesen geboren. Es gibt keine Gene, die je die Entwicklung des Lesens befohlen hätten. Der Mensch erfand das Lesen erst vor wenigen tausend Jahren. Und mit dieser Erfindung veränderten wir unmittelbar die Organisation unseres Gehirns – was uns wiederum zuvor ungekannte Denkweisen eröffnete und damit die geistige Evolution unserer Art in neue Bahnen lenkte." Maryanne Wolf

Wie hat die Menschheit das Lesen gelernt? Und wie lernen Kinder lesen? Was geschieht in unseren Gehirnen, wenn wir uns diese Kulturtechnik aneignen? Wie werden aus den kleinen schwarzen Schnörkeln in unseren Köpfen Bilder, Vorstellungen, Gefühle und fremde Welten?

Was bedeutet Lesen für unsere individuelle Entwicklung – nicht nur in unserer Kindheit, sondern unser ganzes Leben hindurch –, und in welcher Wechselwirkung stehen Lesen und Schreiben mit Kultur und Zivilisation? Was können wir aus Lese-Rechtschreib-Schwächen über die Prozesse im Gehirn lernen?

Sind wir, was wir lesen?

Das Buch, das die Leseforscherin Maryanne Wolf von der Bostoner Tufts-Universität über das Lesen geschrieben hat, schöpft aus dieser doppelten Quelle: der Erfahrung einer reichen Lesebiographie und dem vom bildgebenden Verfahren angeleiteten Blick der Hirnforschung auf die neue Architektur des Gehirns, die sich beim Lesenlernen bildet ... Maryanne Wolf schreibt nicht nur eine Struktur-, sondern auch eine Faszinationsgeschichte des Lesens." Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Das Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für das Lesen – dafür, dass ein Stück Kultur, das den Menschen einzigartig macht, nicht verloren gehen darf." Deutschlandfunk

 


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was das Lesen mit und in unserem Kopf macht 10. September 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Maryanne Wolf ist Sprachforscherin und Dozentin für kindliche Entwicklung und kognitive Neurowissenschaft. In ihrem Buch wird der große Bogen geschlagen, wie die Schriftsprache überhaupt entstand und warum es für Kinder so elementar wichtig ist, schon sehr früh damit in Berührung zu kommen.

Ich möchte hier nur ein paar Zitate aus dem Buch bringen, die ich persönlich als absolut zentral empfinde:

"Lesen lernen beginnt, wenn man zum ersten Mal ein baby auf den Schoß nimmt und ihm eine Geschichte vorliest. Der spätere Leseerfolg hängt zu einem erheblichen Maße davon ab, wie oft dies in den ersten fünf Jahren der Kindheit geschieht oder auch nicht geschieht."

"Kinder mit einem großen Repertoire an Wörtern und ihren Assoziationen erleben jeden Text und jedes Gespräch auf völlig andere Weise als Kinder, die nicht über den gleichen Fundus an Wörter und Vorstellungen verfügen."

"Geschichten und Bücher sind ein sicherer Ort, Emotionen an sich selber zu erproben, und tragen daher entscheidend zur Entwicklung des Kindes bei. So ergibt sich eine wechselseitige Beziehung zwischen emotionaler Reifung und Lesen."

"Kinder, denen man viel vorgelesen hatte, verwendeten in ihren Geschichten nicht nur mehr von der speziellen 'literarischen' Büchersprache als andere Kinder, sondern auch komplexere syntaktische Elemente, Phrasen und Nebensätze. Bedeutsam daran ist, dass Kinder, die selber vielfältige semantische und syntaktische Formen verwenden, auch die gesprochene und geschriebene Sprache anderer Menschen besser verstehen.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das zweckentfremdete Gehirn 1. September 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn Sie diesen Satz lesen, dann tun sie tatsächlich viel mehr, als nur Buchstabe für Buchstabe zu entziffern. Sie nehmen zum Beispiel gleichzeitig etwa 14 bis 15 Buchstaben rechts von ihrem Fokus wahr. Damit bekommen Sie schon einen Überblick auf das was kommt, nur ein paar Millisekunden bevor Sie diese Buchstaben fixieren werden, doch ausreichend, um sie dann besser zu verstehen. Überhaupt spielen sich beim Lesen innerhalb von 500 Millisekunden eine Vielzahl von motorischen und kognitiven Prozessen ab.

Ein geübter Leser ist sich dessen allen natürlich nicht bewusst, seine Augen gleiten schwebend über die Buchstaben und Zeilen, er erkennt mühelos Wörter und verbindet sie mit seinem ganzen Wissen über Zeichen, Laute und Bedeutungen. Tatsächlich ist das alles keine Selbstverständlichkeit, denn unser Gehirn wurde von der Evolution nicht darauf vorbereitet, so eine komplexe Kulturtechnik wie Lesen auszuführen. Einen Eindruck von der faszinierenden Welt des Lesens vermittelt die Psychologin Maryanne Wolf in ihrem Buch Das lesende Gehirn - Wie der Mensch zum Lesen kam und was es in unseren Köpfen bewirkt".

Jeder, der sich mit Medien beschäftigt, sollte genau über die im Untertitel genannten Punkte einmal nachdenken. Wolfs Buch eignet sich gut dazu: Sie liefert eine abwechslungsreiche Mischung aus Neuropsychologie, Evolutionstheorie, Sprach- und Schriftgeschichte, persönlichen Erlebnissen und literarischen Zitaten und Anekdoten. Der erste Teil des Buches zeigt auf, wie aus Keilschrift und Symbolen die ersten Alphabete entstanden sind - eine Leistung, die man gar nicht hoch genug einschätzen kann.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Buchdoktor HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Ich bin mir sicher, wenn ich mit prüfendem Blick in umgekehrter Reihenfolge durch die Bücher meiner Kindheit hindurchlesen könnte, würde sich mir meine gesamte Entwicklung erschließen. Das Kind lebt im Buch; doch genauso sehr lebt das Buch im Kind." Elizabeth Bowen

Maryanne Wolf ging als Kind in eine einklassige Schule. Alle Schüler saßen im gleichen Raum, die erste Klasse in der ersten Reihe, die zweite in der zweiten Reihe usw. Für das Weiterrücken in die nächste Reihe mussten bestimmte Leistungen erbracht werden. Am Beispiel eines Jungen, dem das Lesenlernen besonders schwer fiel, konnte die kleine Maryanne erkennen, mit wieviel Geduld die Lehrerin jeden Tag nach dem Unterricht mit diesem Schüler übte. Wolfs Kindheitserinnerung enthält bereits einen großen Teil dessen, was sie als Professorin für die kindliche Entwicklung und Neurowissenschaftlerin später über den Leselernprozess herausfinden sollte. Das Lesenlernen ist ein komplizierter Prozess, für den nur ein begrenztes Zeitfenster zur Verfügung steht - wichtig ist die Zuwendung der Person, die das Lesen fördert - Kinder brauchen eine persönliche, individuelle Leseförderung.

Die Autorin geht zunächst zu den Sumerern, den Erfindern des Leselernprozesses, zurück. Die Sumerer ließen ihre Kinder Wortgruppen in Keilschrift in feuchte Tontäfelchen pressen. Nur weil unser Gehirn durch Erfahrung formbar ist, waren die Menschen damals flexibel genug, um Lesen zu lernen. Wolfs Forschungen an Legasthenikern haben ihr gezeigt, welche Voraussetzungen für den Prozess des Lesenlernens nötig sind.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Interessante Aufarbeitung
leicht zu lesen trotz fachlicher Ausarbeitung
interessantes Kapitel zum Thema Legasthenie
gut auf zur Verarbeitung in wissenschaftlichen Arbeiten
sehr empfehlenswert
Vor 4 Monaten von Petra Eberhard veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Daumenhoch
Ein im angenehmen Stil geschriebenes Buch zum Mehr-Wissen. Transluzent, gut recherchiert, und nicht zuletzt persönlich. Außerdem gut lesbar. Mein Exemplar wie brandneu. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Zhu veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Kulurgeschichte des Lesens mit neurophysiologischen Verbindungen
Hatte mir eigentlich erhofft, etwas mehr und verständlicher über die Prozesse im Hirn informiert zu werden, die am Leseprozess beteiligt sind. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Wilhelm Pickenhahn veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lesenlernen ist vom Gehirn nicht vorgesehen
Dieses Buch war sehr aufschlussreich. Wir verfügen in unseren Anlagen über Mittel zum Spracherwerb, nicht jedoch zum Erlernen des Lesens. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2012 von Welle 65
4.0 von 5 Sternen Fehlende Seiten im Taschenbuch
In der Taschenbuchausgabe 1. Auflage 2009, Taschenbuch 2010, Nachdruck 2011 sind die Seiten 111-142 doppelt und die Seiten 143-175 fehlen!
Veröffentlicht am 26. November 2011 von M. Rüter
1.0 von 5 Sternen digitale Medien - gar nicht drin!
Ich habe mir dieses Buch gekauft, um speziell über den Einfluß digitaler Medien auf das Lesen und Lernen mehr zu erfahren; dazu ist auch ein roter Hinweis auf dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juni 2011 von pantherey
5.0 von 5 Sternen Wissenschaft, die Spass macht
Eines muss vorweg gesagt werden. In den letzten Jahren ist kaum ein wissenschaftliches / populärwissenschaftliches Buch veröffentlicht worden, das eine breite... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Februar 2011 von Christoph Müller
5.0 von 5 Sternen Das lesende Gehirn
Toll, worüber der Mensch sich Gedanken machen kann: und wie das dann funktioniert !
Spannendes Buch für Neugierige im Schlechtwetterurlaub
Veröffentlicht am 20. September 2010 von Peter Kager
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