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Das legendäre Berliner Konzert 18. Mai 1986 - 2 CD Multipack mit Moderation [Doppel-CD]

Vladimir Horowitz Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 27,99 Kostenlose Lieferung. Details
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Musik

Bild des Albums von Vladimir Horowitz

Fotos

Abbildung von Vladimir Horowitz

Biografie

Vladimir Horowitz, in heutiger Transkription aus dem Ukrainischen Volodymyr Samiylovich Horovyts, wurde am 1. Oktober 1903 geboren. Als Geburtsort gab er selbst immer die ukrainische Hauptstadt Kiew an, sein Biograph Glenn Plaskin, gestützt auf Aussagen von Horowitz' Frau Wanda und rabbinische Dokumente, favorisiert das etwa 150 Kilometer entfernte Berdychiv. Die ersten ... Lesen Sie mehr im Vladimir Horowitz-Shop

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Das legendäre Berliner Konzert 18. Mai 1986 - 2 CD Multipack mit Moderation + Das legendäre Berliner Konzert 18. Mai 1986 - 2 CD/Buch ohne Moderation limitierte Erstauflage + Horowitz in Hamburg-the Last Concert
Preis für alle drei: EUR 67,96

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Produktinformation

  • Komponist: Scarlatti, Schumann, Liszt, Rachmaninoff
  • Audio CD (18. September 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B002JP1LGG
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 56.066 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Ansage - Applaus
2. Sonata in B minor, L 33 (K 87)
3. Sonata in E major, L 23 (K 380): Andante
4. Sonata in E major, L 224 (K 135): Allegro
5. Kreisleriana, Op. 16
6. Ansage - Applaus
7. Soirées de Vienne No. 6: Valse caprice d'après Schubert
8. Pausengespräche
Disk: 2
1. Anmoderation
2. Prélude in G major, Op. 32/5: Moderato
3. Prélude in G sharp minor, Op. 32/12: Allegro
4. Étude in C sharp minor, Op. 2/1: Andante
5. Étude in D sharp minor, Op. 8/12: Patetico
6. Années de pèlerinage II (Italie): No. 5 Sonetto del Petrarca No. 104
7. Mazurka in A minor, Op. 17/4: Lento ma non troppo
8. Mazurka in F minor, Op. 7/3
9. Polonaise in A flat amjor, Op. 53: Maestoso
10. Kinderszenen, Op. 15: No. 7 Träumerei
Alle 12 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

Rezension

Mehr als eine wundervolle Aufnahme, dies ist klingende Zeitgeschichte... -- Brigitte, Oktober 2009

Kurzbeschreibung

Eine Sternstunde der deutschen Musikgeschichte gibt es jetzt erstmals überhaupt auf Tonträger: die völlig überraschende Rückkehr des legendären Pianisten Vladimir Horowitz nach über 50 Jahren nach Berlin, in die Stadt, in der er 1926 seine internationale Karriere begann. Als die Berliner Festspiele das in keiner Planung stehende Konzert in der Berliner Philharmonie ankündigten, stand die Musik- und Medienwelt Kopf, die Karten waren binnen weniger Stunden ausverkauft und die Schwarzmarktpreise für Tickets erreichten astronomische Höhen. Das Konzert in der Philharmonie am Nachmittag des 18. Mai 1986 wurde zu einem gefeierten Ereignis in Anwesenheit der gesamten Politik- und Kulturprominenz Berlins. Das Berliner Publikum empfing den "letzten Romantiker" mit stehenden Ovationen. Und die Klangmagie des großen Künstlers war ungebrochen: "Wer einmal das Pianissimo von Horowitz erlebt hat, wird es nie mehr vergessen", schrieb der Tagesspiegel nach dem Konzert, und die Bildzeitung titelte "Berliner weinten in der Philharmonie". Wiederentdeckt in den Archiven des rbb, wurde dieses unvergleichliche Konzert sorgfältig remastert und liegt jetzt erstmals auf 2 CDs vor.

Die Radiofassung enthält das Konzert inclusive der kompletten Rundfunkmoderation und den Pausengesprächen u.a. mit Peter Gelb, dem Manager von Horowitz, und Franz Mohr, seinem Klavierstimmer. Die limitierte Erstauflage ist mit einem 96-seitigem Booklet mit bisher unveröffentlichten Fotos und Dokumenten und umfangreichen, sachkundigen Texten über die Beziehung von Horowitz zu Berlin und die Entstehung des Konzertes ausgestattet.

"In Noblesse, Transparenz und Subtilität ist die Aufnahme ohne Vergleich."
(Fono Forum, September 2009)

Bestenliste Crescendo: Platz 1/Oktober 2009

„Der Zuhörer erlebt die sonst kaum zu beschreibende euphorische Stimmung mit. […] gehört als musikgeschichtliches Dokument in jede CD-Sammlung.“
(NDR Kultur, 09.09.09)

Pizzicato, Supersonic Award, Februar 2010


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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lohnenswerte Anschaffung 28. September 2009
Format:Audio CD
Ich habe den Horowitz-Nachmittag des 18. Mai 1986 in der Berliner Philharmonie live im Radio verfolgt (der Sender Freies Berlin übertrug in mehrere Länder) und ihn natürlich auch (wie viele) auf Tonband mitgeschnitten. Da ich das eine Woche zuvor in der Hamburger Musikhalle gegebene Horowitz-Konzert vom 11. Mai 1986 glücklicherweise als Zuhörer im Konzertsaal mitverfolgen durfte, hatte ich während der Radioübertragung aus Berlin den direkten Hörvergleich - ich hatte das Konzert vom Vorsonntag noch präzise im Ohr. Und ich verhehle nicht, dass ich ein wenig enttäuscht war. Diese Fehlgriffe, diese Patzer, die ich da im Radio hörte. Die drei Scarlatti-Sonaten gelangen noch sehr gut, aber dann diese Kreisleriana, diese Valse-Caprice aus den Soirées de Vienne... In Hamburg glückte das alles noch so wunderbar, aber in Berlin dann diese spieltechnischen Unsicherheiten. Möglicherweise war Horowitz leicht indisponiert, vielleicht hatte er einfach nur Lampenfieber angesichts der internationalen Rundfunkübertragung. Was soll's: das Hamburger Konzert wurde nicht mitgeschnitten, das Berliner Konzert durchaus. Also ist es gut, dass man jetzt wenigstens diesen Mitschnitt einer breiteren Öffentlichkeit vorstellt. Natürlich war Horowitz auch in Berlin wunderbar, nur eben in Hamburg noch viel, viel besser.

Bemerkenswert finde ich übrigens, dass dieser Mitschnitt mal wieder so vermarktet wird, dass die Bänder kürzlich im Archiv des Sender Freies Berlin "entdeckt" worden seien. Als ob man eine bisher völlig unbekannte Bach-Komposition oder ein Van Gogh-Gemälde ganz unerwartet auf einem Dachboden gefunden hätte.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen horowitz in berlin, ein spätes klavier-wunder 20. September 2009
Von gemi-b
Format:Audio CD
die zwei! horowitz-pfingstkonzerte (sonntag-montag) in berlin 1986

zumindest berliner musikfreunden ist dieses horowitz-pfingstkonzert als mitschnitt und
übertragung des sfb-rundfunks seit jahrzehnten bekannt, 'mitgeschnitten', also
aufgezeichnet als private cassetten-kopie (musik-cassetten waren damals noch 'in')
oder auf 'dat' (digital audio tape). jene hi-tech-errungenschaften von gestern sind längst
auf hd-cd-transferiert und als rares kleinod der klavierkunst des horowitz hochgeschätzt.

diese sony-veröffentlichung ist nicht ganz identisch mit dem, was die rundfunk-
übertragung der allgemeinheit lieferte, aber zweifelsfrei, wenn auch klanglich modifi-
ziert und nunmehr digital aufbereitet, das singuläre dokument eines 'wohl-temperierten'
live-konzerts, dass horowitz selbst so sehr gefiel - im vibrierenden ambiente der berliner
philharmonie -, dass er spontan einem zweiten konzert am 19ten nachmittags
zustimmte. (ein freund schaffte eine karte und telefonierte mir dies aufgeregt in meinen
auslandaufenthalt - was hab' ich ihn beneidet!)

es ist ein durchweg wunderbares, bewegend-animiertes konzert (und im vergleich
zu dem zu späten hamburger), vor allem mit dem absolut superben scarlatti-intro -
hat man solch relaxtes klangzauber-spiel jemals so zauberhaft gehört?
rachmaninov und scriabin sind singuläre horowitz-(live-)highlights, die kleinen zugabe-
schmankerln hinreissend-gewitzt dargeboten. so kanns nur great v.h.

dieser einmalige konzertmitschnitt vom juvenilen horowitz aus der berliner-
philharmonie ist wirklich ein absolutes muss für alle liebhaber faszinierender momente
wirklich grossartigen klavierspiels.
... Lesen Sie weiter... ›
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen überschätzt 26. Mai 2010
Format:Audio CD
Was hat Horowitz wohl bewogen sich von geschäftstüchtigen Agenten in Berlin auf die Bühne setzen zu lassen? Ich kann nicht finden dass diese Aufnahme etwas so aussergewöhnliches ist, was uns das Marketinggeklingel glauben machen möchte. Die Darbietungen bleiben zum Teil weit hinter dem zurück, was wir von Horowitz bisher gewohnt sind. In der Kreisleriana z.B. sind derart viele Unsauberkeiten, ständige Temporückungen und unvermittelte Ausbrüche, das einem ganz schwindelig wird. Ich möchte hier gar nicht erst Vergleichseinspielungen bemühen, denn es gibt deren zahlreiche.
Auch der Rest des Programms ist nicht wirklich dazu geeignet sich die CD mehrmals anzuhören : das übliche Standardprogramm. Zwar blitzt immer mal wieder das Genie, welches er zweifellos war, durch (Scarlatti z.B.), und einige Stücke sind durchaus mit Genuss anzuhören und superb gespielt(Rachmaninov). Aber er hatte zu diesem Zeitpunkt seinen Zenit deutlich üerschritten, und wäre besser beraten gewesen sich für ein öffentliches Konzert nicht mehr zur Verfügung zu stellen.
Insgesamt bleibt bei mir ein eher zwiespältiger Eindruck. Eine einzige Katastrophe ist jedoch das Publikum. Bereits in die letzten Töne hinein wird geklatscht und geschrieen. Etwas derart unsensibles gibt es leider immer wieder in Konzerten, und es ist und bleibt ein grosses Ärgernis, und eine Zumutung für alle anderen. Ich habe den Eindruck, das große Teile der Zuhörer gar nicht an der Musik interessiert sind, sondern nur der "Sensation" wegen da sind. Nach dem Motto : berühmter Pianist, hohe Preise, das muss wohl was besonderes sein. Es wäre besser gewesen man hätte den Beifall herausgeschnitten.
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