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Das lässt sich ändern: Roman [Gebundene Ausgabe]

Birgit Vanderbeke
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

10. März 2011
Adam Czupek glaubt nicht ans Reden, er nimmt die Dinge in die Hand. Birgit Vanderbekes kluge Erzählerin verliebt sich in Adam und findet sich sehr bald in einem Leben wieder, das alles andere als einfach ist. »Das lässt sich ändern« – eine kurze, romantische Geschichte um Widerstand und Liebe, Sinnlichkeit und die Besinnung auf das Wesentliche. Natürlich war Adam Czupek nicht der Richtige für sie. Ein Mann, der mit den Händen arbeitete, einer, der Sprache für unwichtig hielt. Mit so einem Mann konnte man sich nicht sehen lassen, viel weniger noch sein Leben mit ihm verbringen. Dachten ihre Eltern. Aber was wussten sie, deren Ehe längst am Ende war, schon von der Liebe. Was wussten sie von Adam? Er baute Drachen für die Kinder, die sie bekamen, fand eine größere Wohnung. Das Leben wurde zum Abenteuer, als sie rauszogen aufs Land. Und als sie von Bauer Holzapfel die Streuobstwiese bekamen, hatte Adam schon längst einen Plan, wohin das alles führen sollte. – Birgit Vanderbekes unkonventionelle Erzählerin lässt sich von Adam bezaubern und von seiner Art, das Leben anzugehen. »Das lässt sich ändern« ist ein klarer, leuchtender Roman über die Liebe, das Anderssein und über das Bekenntnis zu den einfachen Dingen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 5 (10. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492054560
  • ISBN-13: 978-3492054560
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 199.925 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Präzise, klar und tiefgründig, aber nicht mit moralischem Zeigefinger, beschreibt Birgit Vanderbeke die Sehnsucht vom einfachen, naturverbundenen Leben abseits von Modetrends, Konsumterror und Hamsterrad.«, Mittelbadische Presse, 30.07.2012

Über den Autor

Birgit Vanderbeke, geboren 1956 im brandenburgischen Dahme, lebt im Süden Frankreichs. Für »Das Muschelessen« wurde sie 1990 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. 1997 erhielt sie den Kranichsteiner Literaturpreis, 1999 den Solothurner Literaturpreis für ihr erzählerisches Gesamtwerk sowie den Roswitha-Preis, 2002 wurde ihr der Hans-Fallada-Preis verliehen, 2007 erhielt sie die Brüder-Grimm-Professur an der Kasseler Universität. Nach »Gebrauchsanweisung für Südfrankreich« und »Das lässt sich ändern« erschien zuletzt von ihr der Roman »Die Frau mit dem Hund«.

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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Regina Berger TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Das lässt sich machen." und "Das lässt sich ändern." sind die Lieblingsaussagen von Adam Czupek, einem pragmatischen Handwerker, der Fingernägel hat, unter denen der Dreck festgewachsen ist, und auch mit Seife nicht abzukriegen ist. Er hat das Herz am richtigen Fleck, hat seine eigene Art, etwas in die Hand zu nehmen, und besinnt sich stets auf die einfachen Dinge im Leben, auf die es letztlich ankommt.

Die namenlose Ich-Erzählerin, eine Tochter aus gutsituiertem Hause verliebt sich - entgegen dem Gutheißen ihrer wohlhabenden Eltern - in Adam. Das stellt den gesellschaftlichen Status völlig auf den Kopf. Denn die Welten der Beiden überschneiden sich in fast gar keinem Bereich, berühren sich kaum, sind einander fremd, ja sogar himmelweit voneinander entfernt. Früher war sie "drinnen", jetzt ist sie "draußen". Nichts desto trotz bekommen sie gemeinsam zwei Kinder, leben auf unkonventionelle Art "jottwehdeh" auf dem Land miteinander und führen ein harmonisches Leben in geblümter Aussteiger-Idylle.

>Das lässt sich ändern< strahlt vor Optimismus, erzählt gradlinig von Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt und streift ernste Gesellschaftsthemen wie Industrialisierung, Konsumverhalten und Migration. Dabei versprüht es die Alternativen-Stimmung der 70er und 80er Jahre.
Birgit Vanderbeke hat ihre eigene Interpretation von "Flowerpower" in wunderbar lakonischer Ausdrucksweise zu Papier gebracht, zudem packt sie knackige Sätze immer wieder in andere Zusammenhänge und wiederholt diese eindringlich. Damit wird der Roman zu einem sprachlichen Lesevergnügen.
Insbesondere daraus resultiert auch mein Gesamturteil zu dem Buch: Vergnüglich!
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Platz unterm Himmelszelt 19. April 2011
Von Daggi TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Als alter Vanderbeke-Fan bin ich nicht an diesem neuen Buch von ihr vorbeigekommen, als ich es im Buchladen liegen sah. Und - was soll ich sagen: es hat sich auf jeden Fall für mich gelohnt. In bekannter Vanderbeke-Manier wird leise Gesellschaftskritik mit vielen ironischen Seitenhieben in eine kleine, nette Erzählung verpackt. Zeitgeschichtliche Hintergründe bzw. Themen sind dabei 70er/ 80er Jahre, Mauerfall, Golfkrieg und Ausländerfeindlichkeit.

Die Ich-Erzählerin (Tochter aus bildungsbürgerlichem Hause - Vater: Big Boss; Mutter: hat genügend Personal für die Hausarbeit) heiratet einen Handwerker, sehr zum Missfallen der Eltern, die ihr ab diesem Zeitpunkt jegliche moralische und finanzielle Unterstützung versagen. Ihr Ehemann Adam Czupek ist ein Mann der Tat. Er hat ein Händchen für alte Dinge und macht was Neues draus. Warum etwas kaufen, wenn man es doch vom Sperrmüll holen und reparieren kann? Die Ich-Erzählerin ist Linguistin und bekommt zwei Kinder: Anatol und Magali. Als Magali acht Wochen alt ist, kommt die Wohnungskündigung und zunächst weiß die junge Familie nun nicht wohin.

Doch die langjährige Freundin Fritzi erbt ein Haus in Ilmenstett und braucht noch einen Mann für's Grobe. Da passt es doch hervorragend, dass Adam Zeit hat und die junge Familie außerdem ein Dach über dem Kopf findet. Der einzige Haken an der Sache: Ilmenstett ist jottwehdeh.

Dass der Nachbar nebenan - Bauer Holzapfel, dem die Frau vor Jahren weggestorben ist, kurz vor dem wirtschaftlichen Aus steht, ist der zweite Teil der Geschichte. Und wie es dazu kommt, dass eine alte Schmiede, eine Bienenzucht und eine Hühnerschlachtanlage reaktiviert werden, das erzählt Birgit Vanderbeke auf 146 Seiten in diesem schnell zu lesenden Büchlein.

Ich habe mal gehört: die Vanderbeke mag man entweder, oder man mag sie nicht. Ich mag ihren Stil und lese ihre Bücher gerne. Auch dieses hier hat mir sehr gut gefallen, ich war schnell in der Geschichte drin und ich mochte sie: den Traum vom einfachen Leben auf dem Lande ... den Traum einer heile-Welt-Idylle ... Öko-Spinner auf der Streuobstwiese. Auch konnte ich mich schnell in die Figuren hineinfinden und hatte den Eindruck, dass Frau Vanderbeke diese Geschichte selbst ein Stück weit erlebt hat. Nach Das Muschelessen, Ich sehe was, was du nicht siehst, Geld oder Leben, Abgehängt, Die sonderbare Karriere der Frau Choi und Schmeckt's?: Kochen ohne Tabu ist dies das siebente Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.

Die Geschichte hatte ich vorgestern begonnen und gestern ausgelesen. Man kann sie aber sicherlich auch in einem Rutsch durchlesen, denn sie liest sich leicht. Die Anzahl der beteiligten Personen bleibt überschaubar. Ich musste über das Geschehen öfters schmunzeln und manche Szenen erfüllten mich mit echter Freude. Ich kann sie allen Vanderbeke-Fans und solchen, die es noch werden wollen, wärmstens empfehlen. Von mir fünf Punkte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderschöne Geschichte 18. August 2011
Von robby-lese gern TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Icherzählerin dieses Buches entstammt einer wohlsituierten Vorzeigefamilie, der Vater erfolgreich, die Mutter hat ihr Personal für`s Grobe und der Vater läßt sich ab und zu dazu hinreißen mit den Kindern einen Drachen zu basteln, weil in Erziehungszeitschriften steht,dass auch der Vater sich ab und zu mit den Kindern beschäftigen soll. Als die Tochter aus gutem Hause dann plötzlich mit einem Handwerker anbändelt, der das Schwarz unter seine Nägeln nicht mehr entfernen kann und ihn sogar zum Vater ihrer Kinder macht, ist sie draußen.Wie draußen? Raus der dem Kreis der erlauchten Leute, die wissen wie es geht und die wissen was man tun muss , um drin zu sein.Ist es wirklich so?Und ist es wirklich schlimm draußen zu sein?

Adam Czuprek ist das dritte von fünf Kindern, dessen Mutter irgendwann verrückt wurde, aber man hat ihm beigebracht, mit dem Wenigen was er hat und organisieren kann, zurecht zu kommen. So lernt die Icherzählerin , dass man Dinge reparieren kann,Dinge aus dem Sperrmüll immer zu gebrauchen sind und nichts und niemnand sie aus der Bahn werfen kann, solange Adam bei ihr ist.Denn wenn ein Problem kommt sagt Adam "Das läßt sich ändern".

Birgit Vanderbeke hat meiner Meinung nach einen wunderbaren Mutmachroman geschrieben. Neben dem Streifen der verschiedenen Jahrzehnte, angefangen mit den 70zigern , in denen alle links waren,bis zum Beginn des neuen Jahrtausend, in dem "die Ziegenfresser die Anschläge verübten,läßt die Autorin leichte Spitzen von Gesellschaftkritik einfließen, Themen wie Ausländerfeindlichkeit, Industrialisierung,Mauerfall,Konsum werden am Rande in diese Geschichte mit eingeflochten, finden durch Adam aber immer eine Lösung.Wenn man zusammenhält und versucht dem Leben das Positve abzutrotzen, profitieren nicht nur die Kinder davon.
Die Beschreibung dieser Familie und ihres Lebens hat mir wunderbar gefallen.Ihre Aufgeschlossenheit ihrer Umwelt gegenüben.Das Verhältnis zu ihren Kindern und nicht zuletzt der alles überstrahlende Optimismus von Adam haben dieses Buch für mich zu einer kleinen Leseperle werden lassen und für mich ist klar, dass ich auch die anderen Bücher dieser Autorin lesen werde.
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5.0 von 5 Sternen Chapeau, Vanderbeke!
Meine Verehrung für Birgit, die Frau mit dem leichten Humor, der feinen Ironie, dem daunenleichten Schreibstil. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von Sosia D. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Glückliche Mesaillance
Wo die Liebe hin fällt: Die Ich-Erzählerin aus wohlhabender Familie lernt Anfang der Achtzigerjahre Adam aus kinderreicher Familie kennen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Rolf Busch veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Wenig ergreifend.
Der Klappentext klang so interessant und doch muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte von Adam überhaupt nicht berührt oder gepackt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Kristina Spinnler veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Das lässt sich lesen... sehr gut sogar!
Nach der letzten Seite dachte ich, ach wie schade. Ich hätte gerne noch mehr von Adam, dem Bauer Holzapfel und dem ganzen Drumherum gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Trine veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Keine Tiefe...
Die Story und die Botschaft dieses Buches finde ich super klasse.
Jedoch hatte ich mir mehr versprochen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Juchhelia Kunze veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Protagonistin bleibt zu blass
Zwar gibt es eine Ich-Erzählerin (Adams Frau), doch eigentlich handelt der Roman nur von Adam Czupek, der den blinden Konsum hasst, aus allem, was er findet, noch etwas machen... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Gabri veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sehr liebenswürdig aber
im Gegensatz zu den anderen Romanen, die ich von Birgit Vanderbeke kenne, etwas flach. Nichtsdestotrotz habe ich es mit einem Zug durchgelesen und mich dabei als Kind der Siebziger... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Ein Kunde veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Etwas flach
Dieses war mein erstes Buch von Birgit Vanderbeke. Die guten Rezensionen haben mich auch dazu animiert es zu kaufen. Doch ich finde dieses Buch ist überbewertet. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Willke-bos veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schnittmenge Liebe
In dieser leichten und wunderschön erzählten Geschichte, treffen zwei Welten aufeinander die "nur" eine gemeinsame Schnittmenge haben und das ist die Liebe. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Silke Jablonka veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Genial
Dieses Buch ist positiv, motivierend, inspirierend. Ich fand es einfach schön ein Buch genießen zu dürfen in dem alles gut wird. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Cybercat veröffentlicht
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