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Das kunstseidene Mädchen (Brigitte Edition 2)
 
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Das kunstseidene Mädchen (Brigitte Edition 2) [Hörbuch-Download]

von Irmgard Keun (Autor), Fritzi Haberlandt (Erzähler)
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 4 Stunden und 28 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 27. Januar 2005
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVS5L4
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Doris ist jung, hübsch und gelangweilt: Ihr Job in einer Schreibstube hält sie gefangen. Also stürzt sie sich in das dekadente Berliner Nachtleben der 20er Jahre, verliebt sich, wird verlassen, strandet, wird aufgelesen, verliebt sich wieder, haut ab, schlägt sich durch, findet endlich Halt und verliert am Ende alles, außer ihrem Lebensmut. Irmgard Keun erzählt die Geschichte einer verzweifelten Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben in einer Zeit, als sich der Untergang von Freiheit und Menschlichkeit in Deutschland bereits abzeichnete. Fritzi Haberlandt liest Irmgard Keuns Roman mit einer zärtlichen Anteilnahme, die dem "kunstseidenen Mädchen" das verleiht, was es in der Geschichte nicht bekommen wird: Glanz und Würde. Irmgard Keun, 1905-1982, gehört zu den vielen großartigen Künstlern, die in den 30er Jahren vor den Nazis ins Exil fliehen mussten. 1940 kehrte sie mit falschen Papieren nach Deutschland zurück, wo sie unerkannt lebte. Nach 1945 konnte sie nicht mehr an ihre früheren Erfolge anknüpfen. Irmgard Keuns Romane wurden erst Ende der 70er Jahre wiederentdeckt und sind im Claassen Verlag erschienen. Fritzi Haberlandt, geboren am 6. Juni 1975 in Berlin, wurde mehrfach als "beste Nachwuchsschauspielerin" ausgezeichnet. Entdeckt wurde Fritzi Haberlandt vom amerikanischen Regisseur Bob Wilson, am Hamburger Thalia Theater feierte sie spektakuläre Erfolge als "Lulu". Spätestens seit dem Kinofilm "Erbsen auf halb sechs" ist Schluss mit dem Etikett "Nachwuchs": Die blinde Lehrerin, die einen Theaterregisseur das Leben in der Dunkelheit lehrt, spielte Fritzi Haberlandt mit einer unprätentiösen Eindringlichkeit, die man so im deutschen Film noch nicht gesehen hatte.
(p) 2003 Random House Audio (c) 2005 Gruner + Jahr AG & Co KG

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. G.
Format:Audio CD
Mit Fritzi Haberlandt haben sich wirklich Werk und Sprecher gefunden. Seit einiger Zeit bin ich Hörbuch-Fan und muss sagen, dass sich hier die Vertonung besonders gelohnt hat! Ich habe beim Hören nicht Fritzi Haberlandt vor mir gesehen, sondern die dunkelhaarige, pelzmantelbewehrte junge Doris. Die Art dieses Buch vorzulesen haucht der Ich-Erzählerin Doris wirklich Leben ein. Freude, Trauer, Langeweile, alles wird durch das Vorlesen Fritzi Haberlandts sehr natürlich und fast intim ausgedrückt. Genauso müsste das Mädchen Doris gedacht und gesprochen haben.
Dieses Buch ist auch deshalb sehr interessant, weil es einen guten Eindruck vermittelt, wie das Leben der (einfachen) Bevölkerung kurz vor dem Dritten Reich aussah. Doris trifft auf ihrer Odyssee auf viele verschiedene Menschentypen und damit schafft Irmgard Keun ein Bild der Gesellschaft um 1930. Man erfährt Wünsche und Sorgen und die Überlebensstrategien von (Großstadt-) Menschen in einer von Arbeitslosigkeit und Orientierungslosigkeit gekennzeichneten Zeit.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Glanz! 15. September 2006
Von weiser111
Format:Taschenbuch
Diese Doris habe ich ins Herz geschlossen, kaum dass ich die erste Seite von Irmgard Keuns "Kunstseidenem Mädchen" umgeblättert habe. Sie erzählt ihr Leben, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, ihre Sicht auf die Welt, und ganz nebenbei, man bemerkt es kaum, blitzt ihr widersprüchlicher Charakter durch: Sie ist gewitzt und naiv zugleich, gewitzt und rührend hilflos, ihre Menschenkenntnis ist stupend, und sie kann eiskalt kalkulieren und ist doch immer wieder warmherzig, und in ihrer schnoddrigen Sprache blitzt mehr als einmal ein wunderbarer Sinn für Poesie durch.
Worum geht's? -- Doris, eine kleine "Tippse" im Anwaltsbüro, träumt davon, "ein Glanz" zu werden. Und dieses Ziel verfolgt sie mit allen Winkelzügen, die sie auf Lager hat. Nur ein Beispiel unter vielen, aber eines der hinreißendsten: Als kleine Statistin noch am heimischen Theater macht sie den hochnäsigen Kolleginnen weis, sie genieße die besondere Protektion des Direktors, mit einem scheinbar achtlos hingeworfenen "Ich kann Leo ja heute abend mal fragen, ob er 'na' gesagt hat" -- denn darum dreht sich grad eine hitzige Diskussion. Diese schwierige Rolle -- der Direktor darf ja schließlich nichts von alledem erfahren -- spielt sie mit Bravour, was u.a. das Gerücht in die Welt setzt, der Direktor besitze drei Pyjamas aus Crepe de Chine mit Rosenmuster...
Aber dann sieht Doris in der Theatergarderobe diesen wunderschönen Feh-Mantel, zu dem sie eine regelrechte Liebesbeziehung entwickeln wird.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Wolf
Format:Taschenbuch
Irmagard Keun stand auf der schwarzen Liste der NS-Zensur, ihr Schaffen galt als "Asphaltliteratur mit antideutscher Tendenz". Um damals in Deutschland weiterhin publizieren zu dürfen, musste man Mitglied in der Reichsschrifttumkammer sein. Doch Keun entschied sich dazu, in ihrem Roman "Nach Mitternacht" schließlich eine düstere Sittengeschichte des dritten Reiches zu zeichnen. Keun verbrachte ihr Exil zunächst in Holland, als der Krieg begann, kehrte sie unerlaubt - aber auch unerkannt - nach Deutschland zurück.
Das klingt nach der Lebensgeschichte einer mutigen, selbstbewussten Frau, nicht wahr?

Solchermaßen chaotisch, aber auch so mutig erscheint auch die freche Heldin Doris aus dem Roman "Das kunstseidene Mädchen". Doris hat ihr Leben als Sekretärin satt; da sie die Avancen des aufdringlichen Chefs nicht erwidert, wird sie entlassen. Sich am Theater verdingend stiehlt sie einen Pelzmantel und flieht nach Berlin. Berlin, in den 20ern ja der Nabel der Welt, glänzt - und Doris möchte eben auch "ein Glanz" sein.
Sie hat sich verabschiedet von romantischer Liebe - sie lebt die Augenblicke, lässt sich von Männern aushalten, benutzt sie auch.

"Hast du micht nicht auch ein bisschen lieb, meine Taube, und nicht nur mein Geld?" fragt er voll Angst - und das rührt mich so, dass ich ihn wirklich ein bisschen lieb habe."

Die Heldin bleibt aufgrund dieser sehr natürlichen Art, ihres Charmes und Esprits aber immer sympathisch.

"Herr Brenner - sehen Sie, man sollte nie Kunstseide tragen mit einem Mann, die zerknautscht dann so schnell, und wie sieht man aus dann nach sieben reellen Küssen und Gegenküssen?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Glanz! 15. September 2006
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
Diese Doris habe ich ins Herz geschlossen, kaum dass ich die erste Seite von Irmgard Keuns "Kunstseidenem Mädchen" umgeblättert habe. Sie erzählt ihr Leben, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, ihre Sicht auf die Welt, und ganz nebenbei, man bemerkt es kaum, blitzt ihr widersprüchlicher Charakter durch: Sie ist gewitzt und naiv zugleich, gewitzt und rührend hilflos, ihre Menschenkenntnis ist stupend, und sie kann eiskalt kalkulieren und ist doch immer wieder warmherzig, und in ihrer schnoddrigen Sprache blitzt mehr als einmal ein wunderbarer Sinn für Poesie durch.

Worum geht's? -- Doris, eine kleine "Tippse" im Anwaltsbüro, träumt davon, "ein Glanz" zu werden. Und dieses Ziel verfolgt sie mit allen Winkelzügen, die sie auf Lager hat. Nur ein Beispiel unter vielen, aber eines der hinreißendsten: Als kleine Statistin noch am heimischen Theater macht sie den hochnäsigen Kolleginnen weis, sie genieße die besondere Protektion des Direktors, mit einem scheinbar achtlos hingeworfenen "Ich kann Leo ja heute abend mal fragen, ob er 'na' gesagt hat" -- denn darum dreht sich grad eine hitzige Diskussion. Diese schwierige Rolle -- der Direktor darf ja schließlich nichts von alledem erfahren -- spielt sie mit Bravour, was u.a. das Gerücht in die Welt setzt, der Direktor besitze drei Pyjamas aus Crepe de Chine mit Rosenmuster...

Aber dann sieht Doris in der Theatergarderobe diesen wunderschönen Feh-Mantel, zu dem sie eine regelrechte Liebesbeziehung entwickeln wird.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Das halb... ähm, kunstseidene Mädchen
Mit diesem und anderen Büchern versuchte meine Deutschlehrerin damals, uns Schülern Freude an der Literatur zu nehmen - zum Glück erfolglos, hatte ich doch schon... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von ruessler veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Pfui Teufel
Also erst mal habe ich dieses Buch nur gekauft, weil wir das damals in der Schule lesen mussten. Ich habe dann die erste Seite gelesen und das Buch in Müll geworfen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Marco Sumfleth veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Neue Sachlichkeit
Wirklich gutes Buch, das trotz vieler Epochenspezifika (thematisch, Schreibstil...) absolut zeitgemäß ist. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Eine Kundin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles top!
Also ich kann über das Buch inhaltlich gesehen noch nichts sagen,
aber Lieferung ging schnell und ohne Probleme,
der zustand war super und wie beschrieben und ich... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Andrea Schuckart veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fritzi, großartig gelesen ...
Irmgard Keun ist für mich eine Sprachakrobatin und Fritz Haberlandt hat ihren Roman großartig vorgetragen! Dieses Hörbuch kann ich nur empfehlen!
Vor 13 Monaten von K. Wilke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch!
Ein Stück Zeitgeschichte, welches thematisch noch immer aktuell ist. Die Autorin schafft es, den Leser auf eine Reise mitzunehmen und mit der Ich-Erzählerin eins-werden... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von D. Schiefner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen hervorragend!
Seit einiger Zeit höre ich das Hörbuch zum Einschlafen. Die Stimme von Fritzi Haberlandt passt perfekt zu Doris und ihrer Geschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. September 2010 von Endorphine
5.0 von 5 Sternen Das kunstseidene Mädchen...
Da ich das Buch in der Schule gelesen habe, wusste ich worauf ich mich einlasse. Einzig und allein, falls man das Buch noch nicht kennt, wäre eine Leseprobe von vorteil. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2009 von Lenchen Son
4.0 von 5 Sternen Überraschendes Zeitbild mit frischer Stimme.
Irmgard Keuns Das kunstseidene Mädchen spielt hauptsächlich im Berlin der Jahre 1931 und 1932. Doris kommt in die Stadt und will ein Glanz werden. Das ist ihr Traum. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2008 von Thomas Knackstedt
5.0 von 5 Sternen Ein rundes, kunstseidenes Unterrichtspaket ...
Das niedersächsische Zentralabitur hat den Blick auf einen Roman gerichtet, der sich als gefundenes Fressen für die Schule erwiesen hat und über den gegebenen Anlass... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juni 2007 von Jutta
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