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Das kommende Geschlecht.
 
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Das kommende Geschlecht. [Taschenbuch]

Edward G. Bulwer-Lytton , Edward G. Bulwer- Lytton
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 255 Seiten
  • Verlag: Dtv (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423127201
  • ISBN-13: 978-3423127202
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,9 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 179.613 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dieser Roman ist vieles zugleich: eine vergnügliche Reisebeschreibung voll blühender Phantasie, ein früher Science-Fiction-Roman und eine Gesellschaftsutopie. Vor allem aber ist er eine vielschichtige Satire auf das viktorianische England, mit all den gedanklichen Neuerungen und Ängsten dieser Zeit.

Erzählt wird die Reise eines jungen Engländers, der durch ein Bergwerksunglück in eine unterirdische Welt gerät. Dort lernt er einen Zweig der Menschheit kennen, der dort seit der biblischen Sintflut lebt und gelernt hat, die mysteriöse Naturkraft "Vril" zu beherrschen und einzusetzen. Dadurch ist blühender Wohlstand und eine vollkommene, friedliche Gesellschaft entstandenen. Menschliche Leidenschaften wie Ehrgeiz, Eifersucht, Agression gehören der tierhaften Vergangenheit an -- was allerdings zur Folge hat, dass die Gesellschaft keine Künstler mehr hervorbringt und das Leben in seiner Perfektion seltsam schal erscheint.

1871 erschienen, entstand der Roman in einer Zeit, als der Darwinismus sich gerade von einer belächelten Idee zu einer aktzeptierten wissenschaftlichen Theorie gewandelt hatte. Das Unbehagen, aber auch die Faszination angesichts der neuen Sicht des Menschen kommt bei Bulwer-Lytton glänzend zum Ausdruck, wenn er die engelsgleichen Vril-ya beschreibt, die völlig mitleidslos weniger entwickelte Völker ausmerzen und auch unbefangen von einer Übernahme der oberirdischen Welt reden. Eine weitere große Neuerung dieser Zeit war die beginnende Frauenemanzipation. Entsprechen sind bei den Vril-ya die Frauen das dominante Geschlecht; größer und stärker als die Männer werben sie sehr aktiv um ihre Auserwählten -- eine für den Helden unfassbare und erschreckende sittliche Entgleisung.

Bulwer-Lytton, in Deutschland auch bekannt durch Die letzten Tage von Pompeji, war einer der wichtigsten und erfolgreichsten Schriftsteller der englischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Die Neuausgabe bei dtv bietet eine überarbeitete Übersetzung mit einem ausführlichen Nachwort und zahlreichen Anmerkungen. --Birgit Will

Kurzbeschreibung

Bei einem Bergwerksunglück stürzt ein junger Mann durch einen Felsspalt in die Tiefe und findet sich in einer unterirdischen Welt wieder, die er mit wachsendem Staunen erkundet. Das Reich im Erdinneren ist mit Wesen bevölkert, die den Menschen in jeder Hinsicht überlegen scheinen.

Bei seinen spannenden, kuriosen Abenteuern kommen dem Held jedoch Zweifel an der vermeintlichen Idylle im Reich dieser Übermenschen: Was wird die Zukunft des eigenen Geschlechts sein? 1870 erschienen, markiert der Roman die Geburtsstunde der Science-fiction. Zum Millenniumswechsel erscheint er in revidierter Übersetzung erstmals in einer kommentierten Ausgabe.


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein historischer Science-fiction-Roman, der die unfreiwillige, durch einen Unfall ausgelöste Reise des Protagonisten zu einem fremden und gegenüber der menschlichen "Oberwelt" weiter entwickelten Rasse (Vril) beschreibt. Eine Rasse, die Träume und Ideale der Menschheit in ihrem System weitestgehend verwirklicht hat und deren körperliche und technische Überlegenheit offensichtlich ist. Gerade deshalb aber in dem unfreiwilligen Besucher eine gewissse Angst und Beklemmung auslöst, die durch die Zuwendung einer weiblichen Bewohnerin noch verstäkrt wird, und den Reisenden schließlich veranlasst, in die alte (neue) Welt zurückzukehren.
Im großen Stile verfasst, der deutliche Seitenhiebe auf die damalige Gesllschaft enthält, die auch heute durchaus noch aktuell erscheinen und insofern den philosophischen Ansatz über die ganz Länge nie aus dem Auge verliert. Die Zukunftsvision vom "kommenden Geschlecht", 1871 erstmals erschienen, markiert die Geburtsstunde moderner Science fiction.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
Bulwer-Lytton lässt zwei Männer durch einen tiefen Schacht in ein von unserer Zivilisation bisher unerforschtes Erdreich fallen. Der eine Mann stirbt, der andere erählt in der Ich-Form seine Begegnung mit dem Volk der Vril, die tief unter der Erde ein harmonisches Dasein fristen, ohne Neid, Geldgier und anderen Lastern. Ein Leben in perfekt erschaffener, aber auch langweiliger Einigkeit. Nach und nach entdeckt der Ich-Erzähler, dass jene Welt der unseren weit voraus ist, und auch, dass die Welt des Vril durchaus ihre Schattenseiten hat. 1870 geschrieben, markiert dieser nur 200 Seiten umfassende Roman Bulwer-Lyttons den Startschuss zur Kategorie Sience Fiction in der Literatur. Die Vril-Leute leben länger, zufriedener und gesünder als wir. Die Vril-Leute sind intelligenter. Amüsant ist die Schilderung, dass bei den Vril die Frauen den Männern überlegen sind und ihre Emanzipation längst hinter sich haben - ein erstaunlicher Gedankengang, wenn man bedenkt, dass dieses Buch bereits 1870 geschrieben wurde, als Frauenrechtler erst noch erfunden werden mussten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr empfehlenswert ... 20. September 2006
... ist dieses Buch, zeigt, mit vielen Anmerkungen und Hinweisen im Anhang, wie man sich vor ca. 150 Jahren eine eventuelle, parallele 'Lebensform' vorstellte; mit all den Möglichkeiten, Gefahren, Mißverständnissen ...

Peter Roß
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