Aus der Amazon.de-Redaktion
Welches Kind träumt nicht davon, einmal so groß zu sein wie die Erwachsenen und endlich selbst bestimmen zu dürfen, was wann wie gemacht wird.
Die Eltern von Daniela haben nichts zu lachen, als sie eines Morgens klein sind und Daniela als Große, sie aus den Betten schmeißt, ihnen die Zähne putzt, weil sie es jetzt eilig hat und die Trödelei der Beiden nicht mehr aushält. Entschieden wählt Daniela das Kleid für Mutti aus, das sie heute anziehen muss, auch wenn es ihr überhaupt nicht gefällt und natürlich werden auch die Haare von Vati einmal gründlich gekämmt.
Der israelische Autor Uri Orlev hat ein Bilderbuch aus Kindersicht geschrieben, das Jacky Gleich mit sehr witzigen und frechen Bildern illustriert hat. Beim Vorlesen beschleicht den großen Leser oft das Gefühl, dass er diese Sätze allzu gut kennt, die Daniela streng zu den geschrumpften Eltern spricht. Leicht haben es die Kleinen mit den Großen wirklich nicht. --Manuela Haselberger
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
Das kleine Mädchen Daniela will - wie alle Kinder - endlich groß sein. Und eines Morgens ist sie es, und ihre Eltern sind die Kinder! Ein wundervolles Verkehrte-Welt-Spiel, das Uri Orlev federleicht und augenzwinkernd erzählt. Jacky Gleich hat dies originell und witzig in Szene gesetzt. Eine große kleine Bilderbuchgeschichte, die zeigt, dass aus Kindersicht alles ganz anders aussieht.
Daniela ist ein kleines Mädchen. Auch wenn sie größer ist als ihre Katze, größer als ihre Kusine, ist sie doch kleiner als die Kinder im Kindergarten. Vor allem viel, viel kleiner als ihre Eltern! Und das ist manchmal gar nicht so einfach. Eines Nachts wacht sie auf und ist plötzlich ganz groß. Und Vater und Mutter sind ganz klein. So klein, dass Daniela wirklich lachen muß. Am Morgen muß Daniela den gar nicht einsichtigen Eltern beim Waschen und Anziehen helfen und das Frühstück machen. Den Vater ermahnt sie, nicht zu klekkern, und die Mutter muß gefüttert werden, damit sie nicht zu spät zur Arbeit kommt, da nützt auch all ihr Protest, dass sie schon allein essen kann, nichts. Doch als die Eltern die Wohnung verlassen haben, ist ihr die Stille unheimlich. Und Daniela schreit so laut "Mama", dass sie aufwacht und ihre Mutter mitten in der Nacht an ihr Bett kommt. Und eigentlich ist Daniela kein kleines, sondern ein kleines großes Mädchen