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Das katholische Abenteuer [Gebundene Ausgabe]

Matthias Matussek
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

9. Mai 2011
Das neue Buch von Erfolgsautor Matthias Matussek

Nichts wühlt die Welt derzeit so auf wie die neuen Kämpfe um Religion und Glauben. Da ist der fundamentalistische Terror. Da ist die Reizfigur des Papstes. Da sind die Angriffe der Wissenschaften auf Glaubensbastionen. Der streitbare Katholik und Bestsellerautor Matthias Matussek hat aus seinen Grundüberzeugungen nie einen Hehl gemacht. In seinem neuen Buch hält er der hedonistischen Moderne eine politisch inkorrekte Gardinenpredigt über die »Sieben Todsünden«. Er erläutert, warum Lügen in der Politik nicht lohnen. Er fühlt Gregor Gysi beim Katholikentag auf den Zahn. Er beschreibt die Nacht, in der der alte Papst starb und beobachtet den neuen beim Besuch in seinem Heimatdorf. Er schildert Baptisten und orthodoxe Juden in den USA wie Favela-Priester in Rio de Janeiro. Da der Glaube eine persönliche Angelegenheit ist, ist auch dieses Buch eine: Matussek erzählt, wie er wurde, was er ist. Er legt, auf seine Art, Zeugnis ab.

Provokantes Bekenntnis zur Macht des Glaubens.


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlagsanstalt; Auflage: 8 (9. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421045143
  • ISBN-13: 978-3421045140
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 122.412 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Es bollert also und rumpelt, es zischt und kracht in diesem Buch Seite für Seite. ... Ja doch, Matussek ist hysterisch. Aber in beide Richtungen: in der Abwehr wie in der Begeisterung. Immer mitreißend.« (Süddeutsche Zeitung)

»In seinem Buch Das katholische Abenteuer. Eine Provokation bricht Matthias Matussek zahlreiche Lanzen für die katholische Kirche, gerade für ihre schwierigsten Seiten, und lässt den Leser belebt zurück, belebt durch Unerschrockenheit und Witz, durch Leidenschaft und Kenntnis. […] Gegner hat die Kirche genug; selten und schön, dass einer mit Lust und Schwung daherkommt, ihr beizustehen.« (Die Zeit)

»Hoppla, da traut sich aber einer was. Ein flammendes Bekenntnis zum erzkonservativen Katholizismus. Und das in diesen Zeiten. Da bleibt nur zu sagen: halleluja.« (Stern, 09.06.2011)

Über den Autor

Matthias Matussek, geb. 1954, kam nach Stationen beim Berliner Abend und beim Stern zum Spiegel, für den er als Korrespondent und Reporter in New York, Berlin, Rio de Janeiro und London war. Im Herbst 2005 kehrte er in die Zentrale nach Hamburg zurück, wo er bis Januar 2008 das Feuilleton leitete. Heute schreibt er als Autor für das Heft und als Videoblogger für Spiegel online. Sein Buch Wir Deutschen. Warum die anderen uns gern haben können (2006) stand wochenlang auf der Bestseller-Liste.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
126 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Auf den ersten Blick scheint dieses Buch ein munteres Plauderbuch eines mutig bekennenden Katholiken zu sein. Ich bin mir sicher, dieses Buch wird die Geister scheiden.

So beschreibt Matthias Matussek seine Begegnung mit dem inzwischen verstorbenen Bischof Johannes Dyba. Der Mann, der einmal gesagt hat, die Kirche solle den Menschen nicht hinterherlaufen, erschien mir als evangelischer Christ nicht gerade sympathisch. Matussek jedoch gelingt es aus seiner Beschreibung heraus auch andere Seiten des katholischen Bischofs zu benennen und aus meiner anfänglichen Ablehunung wurde zumindest Neugier.

"In der Tiefe gewinnt der Mensch Höhe"

Matussek begegnet mir in diesem Buch als Christ, der darüber nachdenkt wie über "religiöses Ergriffensein" geschrieben werden müsse. Er vermisst diese Literatur und er bedauert, dass viele genau deshalb "der Esoterik oder dem Jargon der Ratgeberbücher" verfallen.

Es ist selten, dass jemand so freimütig und kritisch über seinen Glauben schreibt. Es ist schade, dass dies so selten ist, aber es macht angreifbar von allen Seiten. Wer ist schon gern angreifbar? Wer hält schon gern ungeschützt die Wange hin? Wir sollten anfangen über unseren Glauben zu reden, vielleicht geht es der Welt dann bald besser!

Der Autor schwimmt mit seinen Gedanken nicht nur im eigenen Suppenteller herum. So macht er sich in Harlem auf die Suche nach dem "schwarzen Jesus". Die Generation von Martin Luther King ist längst Geschichte. Was ist aus der begonnenen Bewegung geworden? Matussek kritisiert, entdeckt Neues, er wirbt dafür, dass sich Gläubige mit ihrem Glauben immer wieder aufs Neue einbringen, nicht nur in Harlem.

Sich auf dieses Glaubensbuch einzulassen, muss nicht bedeuten dem Autor in all seinen Ansichten immer recht zu geben, aber mit ihm in ein kultiviertes Streitgespräch zu treten, bringt garantiert beiden Seiten etwas und erweitert den theologischen Horizont. Als evangelischer Christ habe ich dieses Buch genossen. Für mich war es sehr erstaunlich, mit welcher Offenheit der Autor über seinen Glauben und den uns alle betreffenden Alltag spricht. Er unterscheidet nicht, für ihn ist es eine Einheit, damit holt er den Glauben heraus aus seinen Nischen und lässt ihn sich aktuell auf seine Alltagstauglichkeit hin erproben.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig 20. März 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Eigentlich ein interessantes, mitreißendes Buch. Matusseks journalistische Schreibkunst ist für jeden Sprachliebhaber ein Schmaus. Allerdings kommt es mir so vor, als wenn dieses Buch nur aus Versatzstücken alter Zeitungsartikel Matusseks zusammengewürfelt wurde. Das wird besonders zum Ende mit den alten Reportagen über den amerikanischen Katholizismus deutlich, die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun haben.
Ich finde es etwas frech, alte Artikel und Reportagen, ausgeschmückt mit der eigenen Lebensgeschichte in ein Buch zu packen und dies als etwas neues zu verkaufen.

Für Leute, die Matussek bisher nicht kennen bzw. seine Artikel im SPIEGEL nicht so sehr verfolgen, trotzdem aufgrund der an sich spannenden Lektüre empfehlenswert.
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50 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geistreich gegen die Verwässerung des Glaubens 27. Juni 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Mal als munteres Plauderbuch, mal als mutiges Bekenntnis, aber stets kritisch reflektierend kommt *Das katholische Abenteuer. Eine Provokation* von Spiegel-Journalist Matthias Matussek daher, in dem dieser mit einem ganzen Fächer von religiösen Themen aufwartet, in dem auch wundervoll beschriebene Begegnungen mit solch faszinierenden Menschen wie etwa dem (leider viel zu früh) verstorbenen Bischof J. Dyba Platz finden. Matussek beleuchtet den Glauben in all seinen Schattierungen und Facetten, Grautönen, Zwischenräumen und mannigfaltigen Abstufungen, die er nicht zuletzt auf seinen Reisen als Kulturjournalist kennenlernen durfte und setzt dem Zeitgeist wiederholt seinen eigenen Geistreichtum entgegen. Matussek sucht Möglichkeiten, das religiöse Gefühl der Ergriffenheit angemessen in Sprache zu übersetzen, prüft die Alltagstauglichkeit des Glaubens (gut (2,3)) und scheut sich nicht vor den Wundmalen der Kirche (Zölibat und Lehramt), sondern liefert vielmehr bemerkenswerte Denkanstöße, jene aus einer gesamtheitlichen Perspektive zu betrachten. Hellsichtig stellt Matussek die Gemeinsamkeiten zwischen Zachäus, dem Zöllner und heutigen Alkoholkranken heraus und jene zwischen Zacchäus und heutigen Bankmanagern. Dabei bleibt er immer der Frechdachs, als den wir ihn kennen und setzt sich nicht auf die Stühle, die man ihm hinstellt, sondern, stets mit vergnüglichem Unterton, zwischen sie. Verbindlich im Ton, hart in der Sache, spannt er den Bogen von Bismarck über Hitler bis nach Harlem, wo er sich an die Fersen Martin Luther Kings heftet, wobei er nicht selten in die Fußstapfen Uwe Beckers tritt. Zweifellos hat man einiges in diesem Buch so oder so ähnlich schon bei Becker gelesen. Dass dessen neueste Gedanken in Buchform nun dennoch Matthias Matussek zugeschrieben werden, ist vermutlich der größeren Reichweite an Lesern geschuldet, die Matussek erreichen kann, sowie der Signalwirkung, die von einem solch freimütigen Bekenntnis eines prominenten Journalisten ausgeht und insofern auch verständlich. Wenigstens in der Danksagung hätte man den Namen Uwe Becker aber gerne gelesen.
Häufig musste Matussek wegen seines offenen Bekenntnisses zum katholischen Glauben Schläge auf die Wange einstecken, mit diesem Buch hält er seinen Kritikern auch die andere hin. Ob Matussek/Becker ihren Lesern die Augen öffnen können, wie einst Jesus den Blinden, bleibt aber abzuwarten. Zumindest Verbandskatholiker, Wellness-Religiöse, Besinnungspausentümler und sogenannte Modernisten sollten sich jedenfalls warm anziehen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Alles bestens
Alles ausgezeichnet.und so, wie beschrieben. Bin sehr zufrieden. Keinerlei Beanstandungen. Das Buch selber sollte jeder lesen, der sich mit Religion auseinandersetzt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von HelmutSchneider veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen EIn Buch, das jeder lesen kann
Ein kluger Mensch, der Herr Matussek. Auch wenn man hier und da anderer Meinung sein kann, analysiert er doch unsere Gesellschaft und den Glauben sehr präziese.
Vor 16 Tagen von Rainer David veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Gequirlter Quark
Ein Freund gab mir dieses Buch, weil er sich mit meiner Ablehnung der katholischen Kirche nicht abfinden kann. Dies sollte mir nun Gegenargumente gegen meine Kritik liefern. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Satori veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Halb und halb
Grundsätzlich freue ich mich über jedes Buch, das sich mit der Kirche auseinandersetzt und nicht sofort den gesellschaftlichen Mainstraim folgt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von M.H. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Sehr gut

Das Produkt wurde mir mit großer Geschwindigkeit zugestellt. Ich bin mit dem Aussehen des Produkts sehr zufrieden; ebenso bin ich mit dem Inhalt des... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Asterix3 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Katholisch
Sehr schnelle , top Lieferung . Bin es am Lesen . Danke !!!
Ich bin slbst ein gläubiger Mensch , gehe in die Kirche und bin auf den Inhalt sehr gespannt .
Vor 5 Monaten von Horst Hamann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Überwiegend positiv
Mir haben die ersten rd. 200 Seiten am besten gefallen. Berichte aus seiner Jugend von eigenem Erleben,Finden, Verlust und Wiederfinden des Glaubens sind von beeindruckender... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von caramalchus veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Die Traktate der Eiferer
Nach der Lektüre von Matusseks "Das katholische Abenteuer, Eine Provokation": ebenso erschöpft wie erschüttert. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Dr. Friedrich Winterscheidt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Matussek schwimmt gegen den Strom
Matussek: Das katholische Abenteuer
Matussek schwimmt gegen den Strom
Die Kirchen haben es heute schwer, und die katholische wird noch stärker angegriffen als die... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Jaroschek veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Und schon von Kindesbeinen"
Wer schon als Kind Messe spielte, wie schön, der wird sicher mal ein glücklicher Mensch, wenn alles gut geht. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Klaus Grunenberg veröffentlicht
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