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"Das kann man nicht erzählen": "Aktion 1005" - Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten
 
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"Das kann man nicht erzählen": "Aktion 1005" - Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten [Broschiert]

Jens Hoffmann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 432 Seiten
  • Verlag: KVV Konkret; Auflage: Doppelband. (Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3930786532
  • ISBN-13: 978-3930786534
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 483.964 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jens Hoffmann
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Anfang 1942, nachdem die Rote Armee den Vormarsch der Wehrmacht auf Moskau gestoppt hatte, begann die nationalsozialistische Staatsführung Vorsorge zu treffen für den Fall ihrer Niederlage.
Unter der Bezeichnung"Aktion 1005"ließ sie ab Frühjahr 1943 zahlreiche Kommandos aufstellen, die die Spuren deutscher Verbrechen in Osteuropa nach einem immer gleichen Muster beseitigten: Mehrheitlich jüdische Häftlinge wurden gezwungen, Massengräber zu öffnen, die Leichen aus den Gräbern zu ziehen und auf Scheiterhaufen zu verbrennen, bevor schließlich auch sie selbst ermordet wurden.

Gestützt vor allem auf Aussagen und Berichte der wenigen überlebenden Arbeitshäftlinge sowie auf Protokolle staatsanwaltschaftlicher Vernehmungen ehemaliger Kommando-Angehöriger unternimmt dieses Buch erstmals den Versuch, die von Deutschen und ihren Helfern während des Zweiten Weltkriegs begangenen Massenverbrechen und die Verwischung der Spuren dieser Verbrechen im Zusammenhang darzustellen.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vergessene NS-Verbrechen, 12. Februar 2009
Von 
Andreas Nagel "Andreas Nagel" (Hamburg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: "Das kann man nicht erzählen": "Aktion 1005" - Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten (Broschiert)
Wer glaubt, alles zum Thema NS-Verbrechen zu wissen, sollte in dieses Buch trotzdem hineinschauen. Hier wird eine Thematik bearbeitet, die ein sehr dunkles Kapitel der deutschen Besetzung in Russland 1941-44 beleuchtet. Wie viele wissen, wurden von diversen Einsatzgruppen,Wehrmachts- Polizeieinheiten Juden erschossen und auf andere Art und Weise ermordet. Was kaum jemand weiß, es wurde sogar im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozeß erwähnt,dass das sogenannte Kommando 1005 ab 1942 begann, die Gruben mit den ermordeten Juden zu öffnen und die sterblichen Überreste zu verbrennen und dann die Knochen zu zermahlen und die Asche zu verstreuen, damit kein Zeugnis der Untaten zurück blieb. Bei dem Umfang der Morde ein hohes Ziel, was jedoch in einzelnen Fällen nicht mehr beseitigt werden konnte. Die armen Kreaturen, KZ-Insassen und Gefangene der SD und SS-Einheiten, mussten die Leichen mit den Händen anfassen und in große Gruben zur Verbrennung schaffen. Anschließend wurden auch sie als Zeugen ermordet und verbrannt. Eine widerliche deutsche Tat. Man kann hier natürlich nicht alles erwähnen, aber das Buch spricht für sich. Erstklassige Arbeit!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch!, 2. April 2011
Rezension bezieht sich auf: "Das kann man nicht erzählen": "Aktion 1005" - Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten (Broschiert)
Ein wichtiges Buch! Wer immer sich für die Vorgänge im Zweiten Weltkrieg vor allem der sogenannten "Endlösung" interessiert, wird sich auch für dieses Buch interessieren. Es sollte auch jungen Menschen zum Lesen gegeben werden. Es behandelt ein sehr dunkle Kapitel unserer Geschichte.
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5.0 von 5 Sternen Er erzählt es doch, und das sehr gut, 15. November 2011
Rezension bezieht sich auf: "Das kann man nicht erzählen": "Aktion 1005" - Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten (Broschiert)
Jens Hoffmann hat mit diesem Titel ein meines Erachtens wichtiges Buch zu einem sehr speziellen Aspekt der deutschen Vernichtungspolitik in Osteuropa vorgelegt. Das Buch richtet sich sowohl an den wissenschaftlich als auch allgemein historisch Interessierten. Die durchgehende Verbindung der Spurenverwischungen mit den vorangegangenen Taten und die Einbindung in den Gesamtkontext deutscher Vernichtungsstrategien ermöglichen auch dem Leser ohne Vorkenntnisse einen Gesamtblick auf das Thema. Der Titel "Das kann man nicht erzählen" ist übrigens das Zitat eines Überlebenden aus Claude Lanzmanns "Shoah".

In diesem von Anfang bis Ende sehr lesenswerten Werk möchte ich an dieser Stelle rein subjektiv drei Dinge hervorheben. In den Fußnoten gibt Hoffmann durchgehend Kurzbiographien der im Text auftretenden Personen an. Vor allem die Werdegänge von Tätern im Vergleich zu Opfern nach Kriegsende stimmen nachdenklich... Auf ganz eigene Weise eindringlich auch das Kapitel mit den harmlosen Feldpostbriefen eines Schutzpolizisten während der Einsätze an seine Frau. Die 'Banalität des Bösen'? Und zuletzt Hoffmanns bemerkenswerte Betrachtungen zur Sprache in der Holocaustliteratur: wie schreibt man über etwas, das man nicht erzählen kann?
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