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Das kann ich auch!: Gebrauchsanweisung für Moderne Kunst [Broschiert]

Christian Saehrendt , Steen T. Kittl
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

23. Januar 2009
Warum ist moderne Kunst so schwer zu verstehen? Wer bestimmt eigentlich, was Kunst ist? Warum hört sich das Gerede über Kunst immer so geschwollen an? Was passiert hinter den Hochglanzkulissen des Kunstbetriebs?

Das kann ich auch! wurde zum Spiegel-Bestseller und zum meistverkauften Kunstbuch der Jahre 2007 und 2008, weil es die schonungslose Wahrheit über Kunst, Klüngel und Kommerz jenseits der üblichen Jubelarien notorischer Kunstpädagogen serviert. Es verbindet den Unterhaltungswert einer launigen Glosse mit dem Praxisnutzen eines komplexen Kurzführers; ein handliches Erste-Hilfe-Set, um schwache von sehenswerter Kunst zu unterscheiden. Gewinnen Sie einen Überblick über die wichtigsten Tendenzen und Gattungen der Gegenwartskunst und werfen Sie einen respektlosen Blick auf die Kunstszene!

Für alle, die zeitgenössische Kunst immer wieder auf die Palme bringt, die aber keine Lust haben, als frustrierter Kunsthasser kampflos das Feld zu räumen.


Produktinformation

  • Broschiert: 248 Seiten
  • Verlag: DUMONT Literatur und Kunst Verlag; Auflage: 6 (23. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832177590
  • ISBN-13: 978-3832177591
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 181.152 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wärmestens zu empfehlen!« (Stefan Raab)

»Erfrischend neue Einblicke in den Kunstbetrieb. Lesenswert, kurzweilig und informativ.« (Artinvestor)

»Es lohnt sich, die Suada dieser beiden Nestbeschmutzer zu lesen. Der ebenso unorthodoxe wie sprunghafte Parforceritt durch die Kunstszene der Gegenwart vereint bei aller Respektlosigkeit soviel Wissen über die Szene, wie es in einer seriösen Darstellung kaum zu finden ist. Das Fehlen der Manier, mit reichlich Fremdwörtern Locken auf Glatzen zu drehen, wie wir es aus vielen Texten zur Kunst kennen, ist wohltuend. Obwohl sich die beiden Autoren dem Spott verschrieben haben, führen sie an vielen Stellen besser in die als ach so kompliziert verschrieene Gegenwartskunst ein als mancher Experte. In Teil zwei und drei des kurzweiligen Bandes, den man auf keinen Fall zu ernst nehmen sollte, surfen die beiden Autoren durch den Kunstmarkt und die Vernissagen, dass es eine Lust ist. Kein Klischee dieser hippen Selbstdarstellerszene wird ausgelassen.« (Südwestdeutscher Rundfunk)

Über den Autor

Christian Saehrendt, geboren 1968, studierte Bildende Kunst und Kunstgeschichte und lebt als Publizist in Berlin.

Steen T. Kittl, geboren 1969, studierte Bildende Kunst und Kunstgeschichte. Neben seiner Tätigkeit als Autor arbeitet er als Artdirector und Konzeptioner in der Werbung.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
59 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dschungelführer für Kunstbanausen 20. Mai 2007
Wahrscheinlich hat jeder schon mal vor einem Kunstwerk gestanden, mit dem er rein gar nichts anfangen konnte. Wer befürchtet, für den Fall, dass er sich kopfschüttelnd abwendet, als Kunstbanause zu gelten, sollte unbedingt "Das kann ich auch" lesen. Was auf den ersten Blick daher kommt wie eine Generalabrechnung zweier Ex-Kunststudenten mit dem ach so ungerechten Kunstmarkt, entpuppt sich schon bald als ebenso intelligenter wie witziger Führer durch den Dschungel zwischen Meese und Warhol, zwischen Minimalismus und Größenwahn, zwischen Auktion und Spekulation.

Mit einer gehörigen Portion schmidtschem Zynismus im Gepäck (der wenigstens als Unterton das ganze Buch durchzieht) eilen Saerendt und Kittl im Sauseschritt durch eine immense Fülle an Material aus der Kunstgeschichte der letzten 60 Jahre; überwiegend anektdotenhaft aufbereitet bzw. untermauert. Das permanente Namedropping ist dabei anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber letzlich plausibel, die ausgewählten Beispiele meist sehr amüsant und die kleinen Geschichten am Rande teilweise zum Brüllen komisch. Meine persönliche Lieblingsanekdote ist die von Gasgerd Schröder, der gemeinsam mit seinem Kumpel Jörg Immendorff, kurz vor dessen Koksorgie im Düsseldorfer Steigenberger, einem St. Petersburger Museum eine Skulptur vermachte, deren Titel ausgerechnet "Die Nase" lautete. Ein weiterer Höhepunkt der Lektüre sind die (nicht ganz ernst gemeinten) Small-Talk-Tipps, für das Vernisagegespräch zwischendurch.

Alles in allem ein guter Wurf. Kurzweilig, sympathisch, unaufgeregt und zeitgemäß geschrieben. Angenehm fällt auf, dass den beiden Autoren offenbar nicht nur das Geschwafel der Kunstelite, sondern auch die Sichtweise der Stammtische vertraut zu sein scheint.

Die ultimative Checkliste für die Unterscheidung zwischen guter und schlechter Kunst wollen (und können) auch Saehrendt/Kittl nicht liefern. Aber sie bieten im Ansatz eine konkrete Indiziensammlung für schlechte Kunst, die sich noch dazu sehr unterhaltsam liest. Was bleibt, ist die selbstbewusst-kritische Bereitschaft, auf Kunst zuzugehen. Die Documenta kann also kommen.
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kunst ist lustig! 5. April 2007
Von G. Zander
Klasse! Liest sich sehr, sehr rund. Musste ständig schmunzeln. In der S-Bahn bin ich aufgefallen, weil ich einen Lachanfall hatte. Aber das Buch hat mich nicht nur zum Lachen gebracht. Besonders im ersten Teil stecken viele nützliche Informationen. Wer schon immer mal wissen wollte, wie aus einem badenden Schaf ein Kunstwerk wird oder was sich hinter den Kulissen des Kunstbetriebs so alles abspielt, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

Als kunstinteressierter Laie werde ich auch weiterhin Ausstellungen und Vernissagen besuchen. Aber anstelle ratlos und verärgert vor dem zu stehen, was mir da so präsentiert wird, werde ich die moderne Kunstlandschaft künftig mit viel mehr Gelassenheit und ohne das dumpfe Gefühl, eh nichts zu verstehen, genießen können.

Super auch die Idee, den Text mit Cartoons und Kunstabbildungen aufzulockern ' 5 Sterne!
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einführung und Überblick amüsant geschrieben 20. Juni 2007
Auf Umwegen erfuhr ich von diesem Buch.

Eine Freundin erzählte mir, dass es bei Stefan Raab in der Sendung vorgestellt wurde.

Zu Anfang hegte ich doch meine Zweifel, ob es wohl etwas taugen möge.

Doch ich wurde überrascht!

Es teilt sich in folgende Kapitel auf:

- Machen Sie die Kunstdiät!

- Und das soll alles Kunst sein? Oder: Ein Pfad durch den Kunstdschungel

- Mit dem Kärcher durch die Kunstwelt. Oder: Wie funktioniert der Kunstbetrieb?

- Vollkontakt mit dem Kunstmob. Oder: Wie überlebe ich den Ausstellungsbesuch?

- "Das sagt mir was!" Oder: Die Sprechblasen der Kunstkenner

- Vorsicht, schlechte Kunst!

Es ist herrlich geschrieben und läßt einen oft lachen oder zumindest schmunzeln. Nichtsdestotrotz erfährt man einiges über den Kunstbetrieb.

Für alle, die sich in die Thematik Kunst einlesen möchten. Und das ganze mit einem Augenzwinkern. Der Einstieg fällt ungemein leichter, wenn man nicht alles so ernst nimmt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen lesenswert
Das Buch erläutert die Funktionsweisen und Machenschaften des Kunstbetriebs (die mit der Vermittlung wirklich guter Kunst oftmals wenig zu tun haben) auf derart geistreich... Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von Antje Bücker veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Zielgruppe?
Es gibt Leute die den modernen Kunstbetrieb gänzlich ignorieren, Menschen die Kunst insbesondere der moderne/postmoderne stark ablehne und Mitmenschen die millionen Euro an... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2009 von Boa Thor
4.0 von 5 Sternen "Speedy Gonzales auf Welttournee"..
(S.94) Moderne Kunst ist ein fieses Thema. Eigentlich kann man sich nur blamieren, wenn man sich überhaupt dazu äußert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2008 von RockBrasiliano
4.0 von 5 Sternen Lustige Einführung
Dieses Buch beschäftigt sich moderner Kunst: Welche Arten von Kunst gibt es? Was sind Galeristen, Auktionshäuser und Kuratoren? Was ist Kunst? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2008 von Frank Reibold
1.0 von 5 Sternen Populisten auf Publikumsfang
Alle rund um Kunst Beteiligten wie Sammler, Künstler, Vernissagebesucher, Museen oder Galeristen werden der Reihe nach wie in einem hektisch geschnittenen MTV-Beitrag... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2008 von KG
1.0 von 5 Sternen Inhalt hat nicht viel mit dem Titel zu tun
Wer der Meinung ist, ein Buch zu finden in dem erklärt wird, wie sich gute von schlechter Kunst unterscheidet wird leider enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2008 von MM
5.0 von 5 Sternen Für jeden Kunstinteressenten ein MUSS!
Eine amüsant kritische Auseinandersetzung mit der Kunstszene.
Sehr unterhaltsam und sehr informativ. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2007 von N. Trautsch
3.0 von 5 Sternen Lustig wie RTL
Nach dem Motto 'das Fragmentarische ist Trumpf' (S.238) ist ein ziemlich eitles Sammelsurium von schlauen bis pfiffigen Sprüchen und Querverbindungen entstanden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2007 von E.G.
5.0 von 5 Sternen Brilliante Kombination aus Sachbuch und Satire
Saehrendt und Kittl ist eine brilliante Kombination von überaus humorvoller Satire und Sachbuch gelungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juli 2007 von Christian Willner
5.0 von 5 Sternen Viel Spaß
Wem dies notwendige Buch gefällt, könnte auch noch in ein anderes reinschauen: Robert Gernhardt hat in seinem "Der letzte Zeichner" manches aus der oft bekloppten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2007 von Jeeves
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