oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Jetzt eintauschen
und EUR 1,25 Gutschein erhalten
Eintausch
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 

Das jüngste Gewitter

Håkan Angser , Eric Bäckman , Roy Andersson    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Nur noch 6 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Dienstag, 21. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Mehr Informationen zu Lovefilm
Testen Sie LOVEFiLM jetzt 30 Tage: Sehen Sie über 50.000 Titel auf DVD/Blu-ray und streamen Sie über 5.000 Filme und Serien auf immer mehr Endgeräten als Video-on-Demand. Jetzt testen

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

Das jüngste Gewitter + Nord + Kitchen Stories
Preis für alle drei: EUR 20,95

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Nord EUR 6,97
  • Kitchen Stories EUR 5,99

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Darsteller: Håkan Angser, Eric Bäckman, Patrik Anders Edgren
  • Regisseur(e): Roy Andersson
  • Format: PAL
  • Sprache: Schwedisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 24. Oktober 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 86 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001C6RPG8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.927 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ein Barkeeper scheucht seine Gäste zum letzten Bier mit dem allabendlichen Aufruf, morgen sei auch noch ein Tag. Ein Mädchen verliebt sich in einen Musiker, sucht ihn im Proberaum, findet aber nur eine traurige Jazz-Band. Eine Frau jammert, dass niemand sie richtig liebt. Dabei steht ihr Freund ihr immer zur Seite. Ein Mann träumt von einem schrecklichen Familienbankett, bei dem immerzu geschwiegen wird. Er will das Essen mit dem Tischtuchtrick auflockern, der natürlich schief geht.

Video.de

Skurrile, lakonische Komödie mit dramatischen Anklängen, in der Roy Andersson ("Songs from the Second Floor") einmal mehr mehr Wert auf eine ausgefeilte Bildsprache als eine stringente und entsprechend spannend aufbereitete Handlung legt. Ein Panoptikum trauriger Gestalten erlebt Alltag und Träume in Szenen zwischen Surrealismus und Slapstick. Ein überaus melancholisches Stimmungsbild jenseits des Mainstream, mit dem man sich erst anfreunden muss, um wirklich gepackt zu werden.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Morgen ist auch noch ein Tag... oder? 26. September 2009
Roy Anderssons Film beginnt mit der Einblendung eines Goethe-Zitats: "Freue dich also, Lebendger, der lieberwärmeten Stätte, ehe den fliehenden Fuß schauerlich Lethe dir netzt."
Nachdem man den Film gesehen hat, muss man erkennen, dass hiermit eigentlich bereits alles gesagt ist und die zentrale Aussage des "Jüngsten Gewitters" auf einen kleinsten Nenner gebracht wurde. Doch bis diese Erkenntnis zum Zuschauer durchgedrungen ist, warten erst einmal eineinhalb Stunden köstlicher Filmgenuss der Extraklasse. Meist wunderbar komisch, doch oft auch bedrückend.
"Du levande" heißt der Film mit schwedischem Originaltitel, was soviel bedeutet wie "Ihr, die Lebenden". Und so ist es nicht verwunderlich, dass Andersson uns hier einen Spiegel vorhält und von den Schwierigkeiten des Menschseins erzählt.

Die Stadt in der die Filmhandlung spielt mutet zunächst fast wie eine fremde Zwischenwelt an. Die Menschen sind allesamt blass wie Zombies; die Gespräche, die Gedanken und die Handlungen scheinen von einer seltsamen Trägheit befallen zu sein. Man redet aneinander vorbei, niemand versteht den anderen mehr. Die Praxis des resignierenden Psychiaters ist prall gefüllt, man kann den Tag nur noch im Alkoholrausch ertragen. Die fordernden Schreie eines Kindes bleiben vom Vater ungehört und unbeachtet. Glück kann man wenn überhaupt nur noch in seinen Träumen finden. So wie Anna, die in den Gitarristen einer Rockband vernarrt ist, ihn schließlich heiratet und gemeinsam mit ihm zu einer Hochzeitsreise in einem fahrenden Haus aufbricht - natürlich nur in ihren Träumen. Aber auch die Träume sind auf Dauer kein sicheres Refugium: Verdrängte Schuld und Ungerechtigkeit finden ihren Weg auch dorthin, wie ein Bauarbeiter erfahren muss, der sich in der Gesellschaft feiner Damen und Herren an einem Tischtuchtrick versucht. Der Trick misslingt (für Zaubertricks und Magie gibt es in dieser Welt nicht mal im Traum einen Platz) und das mehr als zweihundert Jahre alte Porzellan geht zu Bruch, während die versteckten Hakenkreuze auf dem Tisch unter der Decke entblößt werden. Drei biertrinkende Richter verurteilen den Mann zum Tod auf dem elektrischen Stuhl.
Hin und wieder schaffen sich die deprimierten Figuren mit dem Zuschauer selbst ein Ventil für ihren Frust, wenn sie direkt in die Kamera blicken und von der Ödnis ihres unverstandenen Daseins berichten.

Als eine Art Zusammenhalt dieser unzähligen Flickenteppiche, aus denen der Film aufgebaut ist, fungiert dabei die Musik. Die Mitglieder einer Jazzband werden zu verschiedenen Anlässen, bei den gemeinsamen und einzelnen Proben, bei Militärmärschen, Begräbnissen oder auch privat beim skurrilen und völlig desinteressierten Sex mit der Ehefrau gezeigt. Eine der schönsten Szenen dreht sich um eine der Bandproben, bei der die Jazzband gemeinsam gegen ein draußen lautstark tobendes Gewitter anspielt.

Und was soll uns das ganze nun sagen? Auf dem Begräbnis eines Firmenvorstandes, den ein plötzlicher Schlaganfall in einer Vorstandssitzung unvermittelt aus dem Leben gerissen hat, sorgt die eben erwähnte Jazzband für musikalische Untermalung während eine Frau von einer Stadt über den Wolken singt. Es sei ein Ort ohne Schmerzen, Trauer und Krankheiten, wohin man nach dem Ende seiner beschwerlichen irdischen Existenz heim in das himmlische Reich Gottes einkehre.
Am Ende des Films halten verschiedene Menschen in der ganzen Stadt nach und nach bei ihren alltäglichen Verrichtungen inne, da sie etwas am Himmel bemerkt haben. Völlig fixiert starren sie nach oben. In der letzten Szene befinden wir uns über den Wolken und sehen, was dort wirklich auf die Menschen unten auf der Erde wartet. So viel sei gesagt: Es ist keine himmlische Stadt.
Und so wird auch der von mehreren Figuren immer wieder aufgenommene Ausspruch "Morgen ist auch noch ein Tag" in Frage gestellt. Wenn wir immer alles weiter auf morgen verschieben, wenn wir unsere Erlösung nicht heute und hier sondern morgen oder im nächsten Leben suchen, und es dann plötzlich kein morgen, kein nächstes Leben gibt, ist unser Leben dann nicht verwirkt?

"Das Jüngste Gewitter" ist übrigens der mittlere Teil einer bisher noch unvollendeten Trilogie. Den Anfang machte "Songs From The Second Floor" aus dem Jahre 2000. Dieser vor allem stilistisch sehr ähnlich gelagerte, wenn auch noch etwas schwermütigere Film sei ebenfalls jedem ans Herz gelegt. Der dritte Teil ist nach Anderssons Aussagen im Audiokommentar dieser DVD bereits in Arbeit. Da sich der Regisseur jedoch bekanntlich aus gutem Grund viel Zeit für seine Filme lässt und jedes Detail exakt durchgeplant sein will, könnte dessen Fertigstellung noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Darauf freuen dürfen wir uns jedoch allemal schon jetzt.

An der DVD selbst gibt es nichts auszusetzen. Sauberes Bild und klarer Ton. Die ausgewaschenen Farben sind natürlich ein bewusst gewähltes Stilmittel und nicht auf technische Defizite der DVD-Umsetzung zurückzuführen. Auch die dargebotenen Extras sind sehr sehenswert. Im Audiokommentar beleuchtet Roy Andersson hier und da ein wenig den Entstehungsprozess und die praktische Umsetzung einiger Szenen, erläutert seine Absichten und Intentionen oder plaudert einfach ein wenig aus dem Nähkästchen, z.B. über geplante weitere Filme (siehe oben). Mit Ausnahme einer einzigen Szene wurde auch alles komplett im Studio gedreht, eines der DVD-Extras entlarvt dann auch die im Film vorkommenden Örtlichkeiten als Filmkulissen. Hier wird einmal mehr deutlich, dass jeder einzelne Kamerawinkel, jeder Stuhl und jeder Bilderrahmen an der Wand genauestens geplant und durchkomponiert sind und kein einziger Quadratmeter Kulisse zu viel aufgebaut wurde. Abgerundet werden die Extras durch einen etwa 15minütigen Durchschnitt durch Anderssons bisherige Lang- und Kurzfilme, der wirklich Lust auf mehr macht.

Für alle, denen die Rezension zu lang ist, und die sowieso nur das Resümee interessiert:
"Das Jüngste Gewitter" ist so wunderbar ehrlich; er hält uns einen Spiegel vor, gerade da wo es weh tut, wenn wir uns in dieser oder jener der bewusst überzeichneten Figuren wiederfinden. Er zeigt uns eine deprimierte und desinteressierte farblose Welt, die wohl so mancher gern als bloßes Kunstprodukt abtun würde. Inwieweit wir jedoch heute schon in dieser Welt leben, wie Zombies durch die Gegend stiefeln und auf die Bomber warten, das muss wohl jeder für sich selbst herausfinden. Einen Denkanstoß liefert Roy Anderssons großartiger Film aber hoffentlich.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5.0 von 5 Sternen Morgen ist auch noch ein Tag 15. Februar 2012
Von jfobg
Viele ganz, ganz kleine, zumeist unspektakuläre Geschichten, die eine große Geschichte ergeben - und die ist zum Weinen traurig, zum Quietschen komisch, absurd, makaber - und zum Niedersinken schön. Die Schlusseinstellung - eine Punktlandung.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4.0 von 5 Sternen "künstliches" Gewitter 27. Januar 2012
Von Stefan
...über diesen "Film" etwas zu schreiben fällt sagenhaft schwer.Ich glaube es kommt stark auf die Stimmmung an, in der man sich befindet wenn man ihn sieht. Da man über Kunst bekanntlicherweise sehr wohl streiten kann, wird das bei diesem Film nicht gerade selten passieren.Dieser Film ist ein Kunstprodukt, alle Szenen sind mit fester Kameraeinstellung gedreht, geht auch nicht anders, sonnst würde das Szenenbild in seine Bestandteile zerfallen. Die Spielszenen sind wie kleine Minidrahmen inszeniert, und doch ergeben sie zusammen ein Ganzes.Vieles wirkt so sagenhaft hölzern, unbeholfen und tragisch komisch. Zum Teil wirkt der Film wie ein großes Experiment - Ansehen und selbst entscheiden. Auf alle Fälle nichts für einen entspanten Filmabend mit Chips und Bier für mal eben so - eher Dokumenta Kassel...
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de