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Kundenrezensionen

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am 16. Januar 2004
Ob der Titel "Darwin des 20.Jahrhunderts" für Ernst Mayr zutreffend ist, vermag ich nicht zu beurteilen, faszinierend ist es allerdings, das Buch eines Mannes zu lesen, der seit rund 80 Jahren als Biologe wissenschaftlich tätig ist, eine Zeit, die normalerweise 3 bis 4 Wissenschaftlergenerationen umfaßt. Ernst Mayr beschreibt in seinem Buch den neuesten Stand der Evolutionslehre, wobei er eigene, teilweise über 50 Jahre, alte Arbeiten zitieren kann. Man spürt beim Lesen, dass dieser Mann die Entwicklungen der Biologie im 20. Jahrhundert aus eigener Anschauung beschreibt, eine Entwicklung, die er selbst zu großen Teilen mit vorangetrieben hat.
Wer sich als Laie schon längere Zeit mit der Evolutionsbiologie beschäftigt hat und zum Beispiel Bücher von Diamond, Dawkins, Quammen oder Gould kennt, wird anfangs etwas frustriert sein, da Mayr teilweise beim "Urschleim" anfängt, was andererseits für ein Buch über Evolution natürlich ok ist :-). Dann allerdings erhält der Leser einen dichten, verständlichen Überblick über das, was der derzeitige Stand des Wissens zur Evolution der Organismen ist.
Leider sind die Abbildungen des Buches teilweise schlecht und wirken zum Teil lieblos eingescannt, inwieweit das dem Autor oder dem Verlag anzulasten ist, sei dahingestellt. Das Glossar ist leider auch nicht ganz vollständig, so taucht der Begriff "Allospezies" im Teil über die Evolution des Menschen plötzlich auf, ohne so ohne weiteres über Register etc. noch mal nachlesbar zu sein. Interessant ist, dass sich der Autor genötigt fühlt, auf die vielfältigen (Schein)Argumente der Kreationisten einzugehen und diese zumindest im Anhang zu diskutieren, hier ist zu erkennen, dass das Buch ursprünglich für den amerikanischen Leser geschrieben wurde. Alles in allem kleinere Schönheitsfehler, aber trotzdem ein sehr, sehr empfehlenswertes Buch für Leser, die sich dafür interessieren, wie Arten entstehen, sich weiterentwickeln oder verschwinden.
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am 12. Juni 2007
Jared M. Diamond, der Evolutionsbiologe und Autor des Bestsellers "Der dritte Schimpanse", der das Vorwort geschrieben hat (J. Diamond, nicht ein Schimpanse), muss es wissen. Das Buch ist einen Meilenstein in der Beschreibung der Evolution.

Die Stoßrichtung ist klar. Was Ernst Mayr im biblischen Alter von 97 Jahren und mit achtzig(!)jähriger Berufserfahrung veröffentlicht hat, hat er für drei Lesergruppen geschrieben: für Biologen und eine gebildete Öffentlichkeit, die "mehr" über Evolution erfahren wollen; für solche, die anerkennen, dass es eine Evolution gibt, aber sich nicht sicher sind, ob Darwins Erklärungen richtig sind; schließlich für diejenigen, die den biblischen Schöpfungsbericht wörtlich nehmen.

Was? Wie? Warum? Woher?

Die Didaktik des Buchs folgt jenen Fragen, die der Mensch so hat. Dadurch wirkt es nicht wie ein Lehrbuch, obwohl der Autor an der Richtigkeit seiner Sichtweise wenig Zweifel lässt. Schon der Titel statuiert das selbstbewusste "Das ist Evolution". "Basta" - liegt mir auf der Zunge. Die ersten drei Kapitel beantworten die Fragen "Was ist Evolution?" (und welche Belege sprechen dafür?), "Wie ist die Evolution zu erklären?" und "Warum entstehen die Arten?" (und neue Gruppen von Lebewesen und neue Körperbaupläne?). Er erläutert die Frage, welche Rolle Zufall und Selektion spielen und warum die Evolution nicht zielgerichtet ist. Das letzte Kapitel beschreibt in groben Zügen, woher der Mensch kommt.

Ernst Mayr stellt auch frühere Theorien vor und erklärt, warum die Umdenkungsprozesse stattgefunden haben. Für die auf Schnelligkeit getrimmten Zeitgenossen ist das Buch mit einem Anhang ausgestattet, in dem häufig gestellte Fragen prägnante Antworten finden. Ein Glossar mit kurzen Begriffserklärungen schließen das Werk ab (Evolution: "Der Vorgang, durch den sich die Welt des Lebendigen nach der Entstehung des Lebens nach und nach entwickelt hat und weiterhin entwickelt").

Ernst Mayr hat maßgeblich Anteil and der fruchtbaren Zusammenführung der Theorien Darwins mit den anderer Forschungsrichtungen, wie Genetik und Paläontologie. Er war bekannt dafür, dass er Biologie auf eine Weise begreiflich machen konnte, die weit in Wissenschaftstheorie und Philosophie hineinreicht. So weist er beispielsweise auf die Bedeutung der Entzauberung der Typenlehre Platons und der Pythagoräer durch Darwin hin. Denn erst die Überwindung der Vorstellung, die Vielfalt der Welt ließe sich aus einer Anzahl unveränderbarer Typen erklären, machte den Weg frei zu einer neuen Betrachtungsweise. Die Vielfalt der Lebewesen lässt sich nicht auf Variationen unveränderlicher Typen (oder Klassen) zurückführen, sondern auf sich stetig ändernde Populationen.

Der Dozent.

Das Buch trägt den Stil "das musste jetzt mal gesagt werden". Da doziert bisweilen ein Herr Professor (von lat. profiteri, "öffentlich bekennen"), aber auch ein Gelehrter - auf Ernst Mayr trifft der altehrwürdige Begriff bestens zu. Obwohl dem Leser allzu detailliert vorgetragenes Spezialistenwissen erspart bleibt, so kann man doch nicht sagen, dass das Buch leichte Kost wäre. Die grauen Zellen werden durchaus gefordert. Holzschnittartig geht es um das Wesentliche. Seine Sprache ist klar und verständlich, manchmal provozierend ("Kein gebildeter Mensch zweifelt heute noch daran, dass wir von Primaten und insbesondere von Menschenaffen abstammen").

Als populares Sachbuch ist es etwas trocken geraten. Ernst Mayrs Argumentationsketten hätten sich sicherlich durch ausführlichere Illustrationen noch nachvollziehbarer machen lassen (wie das geht, kann man am Beispiel Carl Zimmers "Woher kommen wir? ' Die Ursprünge des Menschen" sehen).

Fünf Punkte für einen herausragenden Überblick.

Die Schwächen in der Illustration sind ein kleines Minus. Der doch gehobene Anspruch an die Leser schränkt den Leserkreis etwas ein. Ich gebe trotzdem die volle Punktzahl, denn jeder, der die Natur aus dem heutigen Stand der Wissenschaft heraus verstehen will, muss Evolution verstehen. Und: "Bildung ist der Anspruch auf angemessenes Verstehen" (Konrad P. Liessmann). Dieses kämpferisch geschriebene Buch bildet.
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am 28. Februar 2004
In der Tat hat der „bedeutendste lebende Evolutionsbiologe" ein Buch vorgelegt, das nicht nur umfassend das aktuelle Wissen referiert, sondern das dies auch in einer für den interessierten Laien verständlichen, teilweise sogar kurzweiligen Form tut. Ernst Mayrs Forschungsleistung und sein Beitrag zu unserem Wissen über die Welt ist enorm. Den Nobelpreis hat er wohl nur deshalb nicht, weil es immer noch keinen solchen für das Fach Biologie gibt. Dennoch ist der Leser enttäuscht, wenn er auf offenkundige Schwächen stößt, die umso unverständlicher sind, als das Buch sicherlich doch abgestuft vier „Autoren" mit der Möglichkeit zur Korrektur hatte: Ernst Mayr in der Originalsprache, seinen Lektor bei Basic Books, den Übersetzer und schließlich (hoffentlich!) dessen Lektor. Der Originalausgabe ist wohl zuzuschreiben, dass das Buch innerhalb seiner kurzen Kapitel manche Redundanzen aufweist, die den Eindruck vermitteln, als habe der Autor „Textbausteine" herangezogen und aneinandergereiht, ohne dann noch einmal auf den Gesamtzusammenhang des Geschriebenen zu achten. Ärgerlicher sind die (zugegeben wenigen) sachlichen Fehler: Kaninchen sind keine Nagetiere (S. 43), Vögel sind gleichwarm, nicht wechselwarm (S. 193). die Lunge leitet sich von der Schwimmblase ab, nicht umgekehrt (S. 189). Insbesondere der letzte Fehler ist vielleicht der Fehlübersetzung eines langen Schachtelsatzes zuzuschreiben. Vielleicht liegt es auch an der Übersetzung, dass mancher Absatz auch nach mehrmaligem Lesen kryptisch bleibt. Schade auch, dass das Glossar unvollständig und teilweise nicht dem Text entsprechend abgefasst ist (z. B. Text „phänetische Diskontinuität", Glossar „phänotypische Diskontinuität"). Zu kritisieren, dass manche, vom Autor wohl nicht uneingeschränkt geteilten Hypothesen von Evolutionsbiologen, z. B. der Senckenberg-Schule zur Bedeutung der Funktionsfähigkeit aller Evolutionsschritte, unerwähnt bleiben, soll kompetenteren Rezensenten vorbehalten bleiben. Bei allen Schwächen trotzdem: auf jeden Fall empfehlenswert!
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am 8. Juni 2004
Nach meiner Ansicht das beste Buch über biologische Evolution, von einem Meister seines Faches. Erörtert werden insbesondere die philosophischen Hintergründe der Evolutionsforschung, und zwar mit einer unvergleichlichen Genauigkeit und Klarheit. Dieses Buch vermittelt einen ausgezeichneten Einblick nicht nur in den Ablauf der biologischen Evolution, sondern auch in den Ablauf der Theoriebildung in der biologischen Evolutionsforschung.
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am 7. Mai 2008
Das Buch erklärt Vorgänge wie allopatrische oder sympatrische Artbildung, Konvergenz, Koevolution, usw....und dies auf teilweise sehr leicht zu begreifende Weise, auch für Menschen, die sich mit dem Thema Evolution nie beschäftigt haben. Außerdem sind stellenweise Abbildungen eingefügt, die ein vertieftes Verständnis ermöglichen.

Ich habe das Buch genutzt, um für eine Bioklausur zu lernen und dies erfolgreich. Danach habe ich das Buch nicht weggelegt, sondern interessiert weitergelesen; kurzum klarer Kauftipp!
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am 1. Februar 2009
Ich geb dem Buch 5 Sterne mit kleinen Einschränkungen. Inhaltlich scheint es mir einwandfrei zu sein, was gültig ist aus der Sicht eines Evolutionsbiologen ist hier klar verständlich niedergeschrieben, und was unklar ist oder wo zum Zeitpunkt der Niederschrift gleichberechtigte Meinungen nebeneinanderstehen, ist dies auch so benannt. Auch Spekulationen werden als solche klar kenntlich gemacht - sowas zeichnet einen guten Wissenschaftelr meines Erachtens nach aus.
Ich persönlich fand das Buch vor allem spannend und das, obwohl sich der Autor nicht sonderlich um eine populärwissenschaftliche Sprache bemüht, warum sollte er auch, schließlich ist/war er kein Wissenschaftsjournalist, sondern aktiver Wissenschaftler, der nur über das schreibt, zu dem er sich auch ein Urteil zutraut - und das gemäß seinem eigenen Stil.
Leider wirkte der Gesamtaufbau des Buches mitunter nicht völlig gelungen, es gibt wie ich meine etliche Wiederholungen und Überlappungen, das hilft allerdings auch dem Verständnis. Anderes wird ohne weitere Einleitung besprochen, wo ein bischen (Nach-)Hilfe dem Leser vielleicht das Verstehen erleichtert hätte. Ich erklär mir das damit, dass man nach 80 Jahren intensiver Beschäftigung mit einem Thema vielleicht nicht mehr so ganz den Blick dafür hat, was ein Normalsterblicher an Vorraussetzungen mitbringt. Das sollte aber nicht abschrecken, wenn man seine Schul-Biologiekenntnisse parat hat, kommt man leicht durch das Buch durch.
Für mich das wichtigste: Das Buch beinhaltet das, was wir über die Entstehung des Lebens faktisch wissen und damit ist es fast schon Pflichtlektüre. Und - auch weil es sogar als Thema ins Buch aufgenommen wurde - es ist m.E. eine klare Enttarnung christlich fundamentalistischer Ansichten zu diesem Thema als vor- und unwissenschaftlich, denen aus rational denkerischer Sicht keine weitere Beachtung geschenkt werden sollte.
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am 25. Mai 2007
Zur fachlichen Autorität Ernst Mayrs muß wohl nichts mehr gesagt werden. Der Text ist für ein populärwissenschaftliches Buch inhaltlich durchaus anspruchsvoll, aber aufgrund der guten Struktur und der klaren, prägnanten Sprache auch für interessierte Laien verständlich. Es werden nicht nur eine Fülle biologischer Fakten und Konzepte, sondern ganz nebenbei auch die Grundprinzipien der naturwissenschaftlichen Denkweise vermittelt.
Das Buch ist äußerst empfehlenswert für jeden, der sich für Biologie oder Philosophie interessiert, und gehört meiner Meinung nach zu einer zeitgemäßen Allgemeinbildung.
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am 18. Juni 2013
Ich bin jetzt etwa auf der Hälfte des Buches angekommen und muss sagen, ich bin wenigstens etwas enttäuscht.

Zum einen liest sich das Buch nicht sehr schön, da die Sätze teilweise recht holprig formuliert sind und zudem stört mich die Kraft-Eigener-Arroganz dahingestellten Aussagen ohne Belege. Aufgefallen ist mir das zuerst bei dem Beispiel mit dem Archaeopteryx, der hier ganz klar als Vogel betitelt wird. Allerdings ist es keineswegs klar, ob Archaeopteryx ein Vogel war, sich auf dem Weg zu den Vögeln befand oder einfach irgendein Seitenzweig von gefiederten Dinosauriern. Desweiteren wird die Epigenetik einfach totgeschwiegen und behauptet, dass die DNA "hart" wäre. In einem so modernen Buch hätte ich zumindest eine Erwähnung erwartet. Das nicht alles bekannt und vor allem nicht alles so einfach ist, sich Ansichten und Theorien ändern, das alles macht die Biologie als Wissenschaft doch so spannend.

Ich harre der Dinge, die da noch kommen werden in der zweiten Hälfte des Buches. Trotzdem möchte ich noch sagen, dass der Inhalt zu würdigen ist, gerade bei einem so komplexem Thema wie Evolution, wo so viele Fachrichtungen zusammenlaufen.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. November 2008
Ernst Mayr, der 2005 mit 101 Jahren verstorbene Darwin des 20. Jahrhunderts, war bis kurz vor seinem Tod noch überaus produktiv und veröffentlichte dieses für den Laien verständliche Einführungswerk in die Evolution 2001.
Es nimmt den Leser mit auf die Entdeckungsreise anhand der 4 Hauptteile des Buches "Was ist Evolution?", "Wie sind entwicklungsgeschichtlicher Wandel und Anpassung zu erklären?", "Ursprung und Evolution der biologischen Vielfalt: Kladogenese" sowie "Die Evolution des Menschen".
Das Herkommen des Evolutionsgedankens, seine Ausgestaltung bei Darwin und seine Verteidigung gegen die Kreationisten sind Thema der ersten beiden Kapitel. Begriffe wie Homologie, rudimentäre Strukturen, Biogeografie und molekularbiologische Belege der Verwandtschaft zwischen Lebewesen werden eingeführt. Kap. 3 erläutert den Aufstieg des Lebendigen über Einzeller ohne (Prokaryonten) und mit Zellkern (Eukaryonten) und Vielzeller, daneben die Stammesgeschichte der Tiere mit der Entwicklung von Bilateria (Proto- und Deuterostomier), sowie auch den zeitlichen Ablauf der Entstehung der wichtigsten Wirbeltiergruppen (Kieferfische, Quastenflosser, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere) mit Diskussion des fraglichen Ursprungs der Vögel aus den Dinosauriern. Im 4. Kap. Geht es um Abgrenzung der veralteten Typenlehre von der heute gültigen Populationslehre als Erklärungsmodell für Darwins Evolution durch Variation, wie sie in Kap. 5 entwickelt wird. Darwins 5 Evolutionstheorien werden gewürdigt: 1. Veränderlichkeit der Arten, 2. Abstammung aller Lebewesen von gemeinsamen Vorfahren i.S. der Verzweigung, 3. allmählicher Evolutionsablauf, 4. Vermehrung der Arten, d.h. Entstehung biologischer Vielfalt sowie 5. natürliche Selektion. Dargestellt wird die genetische Grundlage für Variation, da hier vor allem die Synthese des modernen Darwinismus (Verbindung von Erkenntnissen der Genetik und Evolutionstheorie) möglich wurde, deren Verdienst vor allem Mayr in den 30er und 40er Jahren des 20. Jhdt. zukam. Weitere Kapitel behandeln die Arten und die Artbildung aus abgegrenzten Populationen als Einheiten der biologischen Vielfalt. Schließlich wird die Entwicklung und das Besondere des Homo sapiens ausführlich dargestellt, auch seine starke Verwandtschaft besonders zum Schimpansen (vgl. dazu das interessante Buch des Mayr-Schülers Jared Diamond "Der dritte Schimpanse", der auch das Vorwort zu diesem Werk schrieb).
Es ist ein spannendes und sehr gut lesbares Werk über die Evolution, lobenswert sind begleitende Tabellen und Abbildungen, ein Frage- und Antwortkatalog zum Thema, ein Begrifflexikon. Ausführliche Sach- und Literaturverzeichnisse runden das Buch ab. (19.11.08)
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am 2. Januar 2014
Mäßige Informationsdichte, Wiederholungen und sachliche Fehler wie andere schon geschrieben haben. Dafür leicht lesbar. Das einzige relevante was ich nicht wusste ist dass die Eukarioten ein Symbiosewesen aus den beiden Bakterienhauptstämmen sein sollen und die Bakterien horizontalen Genaustausch betreiben. Vieles ist spekulativ (das kann auch eine Offenbarung sein) und unbewiesen wie z.B. die Behauptung, es gäbe bei Säugetieren und Vögeln Artbildung nur durch geografische Trennung. Ich hätte mir mehr Uratmosphären-Infos gewünscht über die ersten möglichen lebenden Zellen.
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