Keineswegs mißlungen sind die letzten Arbeiten Fritz Langs fürs Kino. Gewiss "Tiger" und "Grabmal", oder auch "1000 Augen" können mit seinen Klassikern ("M", "Mabuse", "Scarlet Street") nicht mehr mithalten. Dennoch sind sie besonders in ihrer farblichen Gestaltung und der sehr sorgältig besetzten Rollen immer noch allen deutschen "Klassikern" der 60er Jahre voraus. Man denke nur an die Machwerke der Herren Reinl, Vohrer, Hoffmann etc. und wende sich mit Grauen ! Ist aber alles Geschamcksache, gell ? Trotzdem: immer erst anschauen und sich ein eigenes Urteil bilden, dann lostreten.