Ich bedaure es fast, daß ich das Buch, das ich sicher schon seit über 2 Jahren habe, erst jetzt gelesen habe. DeMarco schreibt im Buch in der Ich-Form, was ich sonst eigentlich nicht so mag, doch es ist einfach traumhaft.
Viele Szenen sind traurig (no na, immerhin verliert sie überraschend ihre ganze Familie), doch diese Szenen sind so einfühlsam und schön beschrieben, ohne künstlich auf die Tränendrüsen zu drücken; man fühlt einfach automatisch mit. Vor allem besteht Diana im Buch den "würde man das wirklich tun/machen/denken"-Test. Damit meine ich: ich hasse Bücher, wo der Protagonist komplett dumm handelt und man beim Lesen denkt: Das macht keiner! Niemals!
Einzig störend:
1. eigentlich passiert alles in zwei Tagen - das fand ich dann doch etwas komisch
2. ein kleines Happy-End wird im letzten Kapitel angedeutet - das müsste auch nicht grad sein, finde ich