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Das grosse Personenlexikon des Films. 8 Bände.
 
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Das grosse Personenlexikon des Films. 8 Bände. [Gebundene Ausgabe]

Kay Weniger
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 5600 Seiten
  • Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf; Auflage: Nachdruck. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896023403
  • ISBN-13: 978-3896023407
  • Größe und/oder Gewicht: 50,4 x 23,1 x 16,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 886.451 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kay Weniger
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Schon in den frühen 70er-Jahren habe er begonnen, regelmäßig noch während des Abspanns die Besetzungsliste des eben gesehenen Films zu notieren und alles in Aktenordnern abzuheften. 1994 machte Kay Weniger dann ernst: er quittierte seinen Redakteursjob bei der Welt am Sonntag und widmete die nächsten acht Jahre einer einzigen Aufgabe: der Recherche für sein Großes Personenlexikon des Films. Grund: "Ärger über die Masse an Fehlinformationen in den gängigen Filmlexika."

Nach vielen Rückschlägen fand Weniger schließlich mit Oliver Schwarzkopf einen Verleger, der mutig und verrückt genug war, sich auf ein derartiges Wagnis einzulassen. Nun liegt Wenigers Monumentalwerk vor -- und die Zahlen sprechen für sich: auf über 5.500 Seiten werden in acht Bänden mehr als 6.000 Filmschaffende - vom Schauspieler bis zum Special Effects-Designer -- porträtiert.

Doch Weniger begnügte sich nicht damit, diese beeindruckende Menge an Daten zusammenzutragen -- er prüfte auch jede einzelne Information nach und konnte so (etwa im Falle Yul Brynners) mit mancher bequem übernommenen biografischen Legende aufräumen. Zudem stellte sich in nicht wenigen Fällen heraus, dass die überlieferten Geburts- und/oder Sterbedaten nicht stimmten (so etwa bei Danny Kaye, der 1911 -- und nicht, wie etwa in der IMDB zu lesen ist, 1913 -- geboren wurde).

Jeder Eintrag enthält eine Filmografie mit allen (bzw. wo Platzgründe es gebieten: den wichtigsten) Filmen des Porträtierten, sowie der jeweiligen Funktion, die er/sie im betreffenden Film ausübte. Die dabei verwendeten Abkürzungen werden in einem Glossar erläutert, das am Ende eines jeden Bandes zu finden ist.

Angesichts einer solch imposanten Fleißleistung bekommt man fast Gewissensbisse, wenn man doch noch Grund zur Beanstandung findet -- aber ein paar Fragen hätte man dann doch noch: Wo bleiben zum Beispiel die Einträge für deutschsprachige Filmpioniere wie Hellmuth Costard oder Werner Nekes (deren Hamburger Film-Cooperative wir immerhin den Begriff des Film(e)machers verdanken)? Warum fehlen international preisgekrönte Regisseure wie Mohsen Makhmalbaf, Jafar Panahi und Takeshi Kitano? Wäre es nicht sinnvoll gewesen, auch (Festival-)Macher wie Heinz Badewitz, Marko Müller und Dieter Kosslick zu berücksichtigen?

Solche bei jedem Nachschlagewerk dieser Größenordnung vermutlich unvermeidlichen Kritikpunkte sollen aber das eigentliche Verdienst des vorliegenden Nachschlagewerks nicht verdecken: nämlich dass hier endlich einmal jemand all den Kostümbildnern, Filmarchitekten, Cuttern, Tontechnikern etc., die das erste Jahrhundert des Films geprägt haben, ein Denkmal gesetzt hat. Menschen, die heute in der Regel niemand mehr kennt, und die doch entscheidenden Anteil am Zustandekommen so manchen Filmklassikers hatten. Was Weniger da zusammengetragen hat, ist wahrhaft beeindruckend -- und schließt eine objektive Lücke.

Der Vorteil des Lexikons -- dass die Artikel aus einem Guss sind (da sie Weniger sämtlich selbst verfaßt hat) -- ist zugleich sein Nachteil: Weniger sichtet nicht nur, er wertet auch: was gelegentlich hilfreich ist, oft aber auch etwas plakativ daherkommt (etwa wenn Filme wahlweise als "meisterlich" oder "hohl" qualifiziert werden). Dass auf jedwede Abbildung verzichtet wurde, ist ebenfalls schade, angesichts des finanziellen Aufwands, das ein solches Projekt insgesamt bedeutet, aber auch verständlich.

Allen kleinlichen Einwänden zum Trotz: Chapeau! Das große Personenlexikon des Films wird ohne Zweifel künftig das Standardwerk für Filminteressierte sein -- es gibt schlichtweg nichts Besseres auf dem Markt. Unter www.personenlexikon.de bzw. www.personenlexikon-des-films.de sollen zudem regelmäßig Aktualisierungen und Nachträge zu finden sein. Gute Idee. --Axel Henrici

Der Verlag über das Buch

Das große Personenlexikon des Films erscheint im November 2001. Auf etwa 6500 Seiten erzählt es über 6000 Biografien der Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Das definitive Weihnachtsgeschenk 2001 für Cineasten.

Dem vorliegenden Kompendium liegen rund drei Jahrzehnte Vorarbeit zugrunde. Die ersten Versuche einer Materialsammlung datieren zurück in die Zeit um 1970/71. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten sammelte der Autor bedeutende und weniger bedeutende Informationen, Biografien und Filmographien von Filmschaffenden, wann immer er ihrer habhaft werden konnte. Seit dem Februar 1994, einhergehend mit dem Ausscheiden des Autors aus der Redaktion der »Welt am Sonntag«, begann Kay Weniger die Berge von gesammeltem Material in Biografien zu verdichten und diese niederzuschreiben. Zeitgleich kontaktierte er Hunderte von Filmschaffenden rund um den Globus. Weit über 1000 Telefonate und Faxanfragen weltweit, von London bis Paris, von Rom bis Madrid, von Los Angeles bis Melbourne, brachten wertvolle Zusatzinformationen, die bislang in keiner Publikation enthalten waren.

Beträchtliche Unterstützung erfuhr der Autor vor allem von Filmarchiven, allen voran von der Bibliothek der Academy of Motion Pictures, Arts and Sciences in Los Angeles und dem Information Service des British Film Institute in London. Aber auch unzählige Behörden im In- und Ausland halfen generöserweise mit Auskünften dem Autor, Datensicherheit zu erlangen. Zahllose kursierende, nicht zutreffende Geburts- und Sterbedaten konnten durch die Mithilfe von Stadtarchiven und Standesämtern, Geburten-, Tauf- und Sterberegistern korrigiert werden. Erst dadurch wurde gewährleistet, daß »Das große Personenlexikon des Films« zum neuen, richtungweisenden Standardwerk geworden ist, mit einem Optimum an Präzision und Verläßlichkeit bezüglich Lebensdaten, Filmografien und Biografien.

Kay Weniger arbeitete sich für »Das große Personenlexikon des Films« durch die mehr als 100-jährige Geschichte des Films, sichtete dabei die wichtigsten Streifen, prüfte bisherige Biografien und Filmografien, korrigierte Daten und Fakten rund um das Kino, und verfasste aus diesem Fundus heraus mehr als 6000 Einzeleinträge. »Das große Personenlexikon des Films« ist verläßlich! Die Recherchen von Kay Weniger fördern vielerlei Vergessenes zu Tage, korrigieren falsche Angaben zur Person (Daten, Orte, Filme usw.) und auch ständig Verschlepptes. Indem Weniger praktisch alle Fakten gegenprüft, sich dem üblichen »Ab- und Zuschreiben« widersetzt, kann »Das große Personenlexikon des Films« nunmehr mit einer Vielzahl von »exakten Informationen aus erster Hand« dienen. Damit liegt dem Filmfreund, dem Presserezensenten, aber auch der gesamten Kinobranche vom Produzenten bis hin zum Filmvorführer ein neues, verlässliches und kompetentes Nachschlagewerk vor.

Das große Personenlexikon des Films besitzt gegenüber den bislang üblichen Lexika -- nämlich den verschiedenen Zungen der dort versammelten Einzelautoren -- einen wesentlichen Vorteil: Weniger spricht mit (s)einer Stimme und reflektiert mit (s)einem Geist. Das heißt, bei Weniger findet der subjektive Blick des Rezensenten und Autors eine einheitliche Entsprechung in den dann objektivierten Einzelporträts der Filmschöpfer. Der Leser erfährt dabei die Filmgeschichte innerhalb eines einheitlichen Ganzen, also mit einem offenen und wachen, aber dennoch geschlossenen Blick. Zutreffenderweise muß man sagen: Weniger ist mehr!

Das große Personenlexikon des Films beschränkt sich nicht, wie bei der Mehrzahl der bisheriger Filmlexika üblich, nur auf Schauspieler und Regisseure. Vielmehr wird in diesem neuen Kompendium allen entscheidenden Berufszweigen in der Zelluloidbranche der nötige und würdige Respekt gezollt. Denn was wäre der Film ohne seine Kameraleute und Drehbuchautoren, ohne die Kostümbildner und Architekten, die Komponisten und Cutter, die Tontechniker, Spezialeffekte-Gestalter und Produzenten? Gerade die vielen, scheinbar nachgeordneten Berufszweige werden in den gängigen Werken zu Unrecht vernachlässigt. Das sträfliche Aussperren all jener Einzeldisziplinen, die doch einen so entscheidenden Anteil am Endprodukt -- dem Gesamtkunstwerk Film -- besitzen, findet mit dem Erscheinen des Großen Personenlexikons des Films ein gutes Ende.


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Klassiker für das Filmgenre, 10. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Das grosse Personenlexikon des Films. 8 Bände. (Gebundene Ausgabe)
Endlich ist es jemandem gelungen ein Filmlexika in deutscher Sprache mit mehr als den sonst üblichen bekannten Stars zu verfassen. Sehr akribisch und umfassend werden auch Personen hinter der Kamera gewürdigt.

Hier widerspreche ich ausdrücklich dem Vorwurf, dass das Internet doch alle diese Informationen bereithält - mitnichten.

Dies kann man höchstens gegen alle jene Bücher sagen, die sich nur auf die bekannten Namen des Genres beziehen, doch Weniger bietet hier doch viel mehr.
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5.0 von 5 Sternen DAS MEISTERWERK!, 23. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Das grosse Personenlexikon des Films. 8 Bände. (Gebundene Ausgabe)
Vor zehn Jahren ist mit diesem Gesamtwerk ein Traum in Erfüllung gegangen: Es gibt ein deutschsprachiges Personenlexikon über Filmschaffende, das nicht nur extrem kenntnisreich ist, sondern auch so wenig Fehler enthält wie kein Personenlexikon zuvor. Ein Muß für jeden, der filmhistorisch interessiert ist!!
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0 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Sinnlos, 19. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Das grosse Personenlexikon des Films. 8 Bände. (Gebundene Ausgabe)
Was für eine traurige Sinnlosigkeit. Reine Fakten auf tausende von Seiten zu drucken - die im Moment des Erscheines schon wieder überholt sind.

Im Zeitalter von Internet vollkommen obsolet.
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