Kurzbeschreibung
Es beginnt mit einem Wasserrohrbruch: die Nachbarn des Münchener Antiquitätenhändlers Jonas Markstein und seiner schönen Freundin Henriette sind verreist, als aus ihrer Wohnung Wasser ins Treppenhaus strömt. Nach Öffnung der Tür ist sogleich die Polizei zur Stelle: Die Räume bergen nämlich ein Waffenlager. Und aus ist es mit der Ruhe für Markstein; seine bisher sorgfältig getarnte internationale Doppelexistenz droht aufzufliegen. Eine geheimnisvolle, wendungsreiche Geschichtevon Flucht und Bedrohung, aber auch von Triumphen, Liebesbegegnungen, Begehrlichkeiten und Vergeblichkeiten nimmt ihren Anfang, in deren Verlauf nicht gespart wird an edlen Helden, entschlossenen Schurken, wunderschönen Frauen und schicksalhaften Verwicklungen.
Autorenportrait
Sten Nadolny, geboren 1942 in Zehdenick an der Havel, lebt in Berlin. Ingeborg-Bachmann-Preis 1980, Hans-Fallada-Preis 1985, Premio Vallombrosa 1986, Ernst-Hoferichter-Preis 1995. Nach seinem ersten Roman "Netzkarte" erschien 1983 "Die Entdeckung der Langsamkeit", in alle Weltsprachen übersetzt, danach "Selim oder Die Gabe der Rede", "Ein Gott der Frechheit" und "Er oder Ich".