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Oma Souza ist zufrieden: Die Leidenschaft für das Radfahren hat ihren Adoptivenkel Champion endlich aus seiner Lethargie gerissen. Er lebt für nichts anderes mehr und startet schließlich sogar bei der Tour de France. Als Champion entführt wird, nimmt Oma Souza gemeinsam mit ihrem treuen, viel zu dick geratenen Hund Bruno die Verfolgung auf. Ihre Suche führt sie nach Belleville, einem Moloch aus Schwindel erregenden Hochhäusern, der an New York und Fritz Langs Metropolis erinnert. Dort wird die klumpfüßige Oma von den Triplettes aufgelesen, drei heruntergekommenen alten Damen, die einst als Revuestars brillierten und ihren skurrilen Marotten nachgehen. Gemeinsam rüsten die alten Damen auf, um Champions Entführern das Handwerk zu legen.
Chomets skuriller Zeichentrickspaß ging in den deutschen Kinos unverdient unter, obwohl er der großen Konkurrenz aus Hollywood in nichts nach steht: Die groteske Hommage an Tati, Keaton und Co., die fast völlig ohne Dialoge auskommt, besticht durch eine erfrischende Originialität. Dabei sind Chomets Figuren alles andere als schön und das Design auf bizarre Art atemberaubend schräg. Der Oscar-nominierte Soundtrack von Benoit Charest ist ohne Zweifel ein weiteres Highlight des Films. Die ins Ohr gehende Musik zollt dem Jazz verrauchter Barkaschemmen der 30-er Jahre Tribut, Josephine Baker und Fred Astaire inklusive, und ist wahrhaft originell vor allem was die Wahl der Musikinstrumente angeht.
Die Freigabe ab sechs Jahren ist etwas irreführend, denn Das grosse Rennen von Belleville ist sicher kein Kinderfilm auch wenn in Deutschland jeder Zeichentrickfilm automatisch für einen solchen gehalten wird. Es gibt im Gegenteil sogar recht drastische Szenen und die düstere, groteske Stimmung dürfte Kinder eher ängstigen als unterhalten. Der Film ist frühestens ab 10 Jahren geeignet, eine Freigabe ab 12 Jahren wäre sinnvoller gewesen. -- Birgit Schwenger
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein etwas anderer zeichentrickfilm,
Rezension bezieht sich auf: Das große Rennen von Belleville (DVD)
der kleine champion lebt mit seiner oma in einem kleinem häuschen.sie ist glücklich, als sie seine leidenschaft fürs radfahren entdeckt und so mit ihm zu trainieren beginnt. der hund wird immer dicker, champion immer dünner und so gut, daß er, wenn auch nicht gerade als favorit, bei der tour de france mitfährt. und dort wird er entführt. seine oma ergreift ungewöhnliche mittel und wege, um an ihn heranzukommen, die "triplettes", ein in die jahre gekommenes musiktrio hilft dabei. die geschichte ist gelungen, gesprochen wird fast nichts, die gezeichneten figuren sind durch die bank nicht "schön", besonders nicht die damen, die eher durch fettigleibigkeit glänzen als durch schönheit. der film enthält so viele liebenswürdige details, die sich erst bei mehrmaligem ansehen offenbaren, für mich eine positive überraschung und eine klare kaufempfehlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bester Zeichentrickfilm seit langem,
Von Kerstin Rüter (Lemgow, Niedersachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das große Rennen von Belleville (DVD)
Als einer der letzten echten Zeichentrickfilme ueberzeugt dieser Film mit einer gelungenen Mischung aus Spannung, Witz und Musik.So viele Details so muehelos und fast unbemerkt einfliessen zu lassen, das ist echte Kunst. Hut ab vor diesem Meisterwerk! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Film für Erwachsene mit französischem Biss,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das große Rennen von Belleville (DVD)
Da sich Disney schon lange nicht mehr dem Zeichentrick und seinen Möglichkeiten verschrieben hatte sondern sich nur noch dem Mainstream untergeordnet hat, freute es mich besonders diesen Film zu sehen.Einmal weil die Charaktere nicht wie von der Stange produziert erschienen( sprich gut aussehender Held/Barby Heldin; Bösewicht mit grünen dünnen Schlangenaugen und der unüberwindliche SÜÜÜÜße Welpe oder was auch immer) sondern alles ware Unikate sind, eine schrullige Oma die um den Enkel bemüht ist, der Enkel der auch nichts kennt ausser seinem Fahrrad, der gestöhrte Hund den man zu allem bringen kann, die kanntigen Bösewichte, sowie die Showeinlagen dreier echter Originale. Zum zweiten, weil die Musik sich zwar dem Filmgeschehen verschreibt aber dennoch eine eigenen seperate Stimme ist. Und zum Dritten weil die Ideen und das ganze Flair so gespickt ist mit Anspielungen und Seitenhieben auf die zwei darin vorkommenden Nationen ( USA, Frankreich), daß man sich solch eine Selbstironie in Deutschland nur wünschen kann. Der englische Titel hätte mir besser gefallen( The Tribletts of Belleville ) aber ich verstehe sowieso nicht warum die deutschen Namensgeber dermasen oft so danebenliegen. Kurz gesagt ich kann diesen Film nur allen wärmstens ans Herz legen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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