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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Hält nicht, was es verspricht, 23. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Das große Porno-Buch: Ein unzensierter Blick hinter die Kulissen der Sexindustrie (Taschenbuch)
Ich kaufte das Buch, ohne vorher einmal reingeschaut zu haben. Mein Fehler. Oder auch nicht. Es ist natürlich die Frage, wie man an solch ein Thema herangeht, was man von solch einem Buch erwartet. Vorab: Hochglanz Hardcore Photos enthält das Buch nicht. Das ist aber auch nicht Ziel des amerikanischen Autors. Das Buch ist bunt gemacht und wirkt, wenn man es gelesen hat, oberflächlich und es bleibt der Beigeschmack, ob man aus gerade diesem Buch und seiner Zielsetzung nicht hätte mehr machen können. Offensichtlich nicht, denn der Autor ist kein besonders guter Schreiber und gibt auch ganz offen zu, sehr erfreut gewesen zu sein, auf Kosten verschiedener Sponsoren, sich in der Pornobranche für die Recherchen herumgtreiben gekonnt zu haben. Er nimmt sein eigenes Thema also selbst nicht allzu ernst. Das Buch ist in sieben Kapitel unterteilt. Das erste liest sich als geschichtliche Darstellung der Entwicklung von Pornografie noch leidlich interessant. In Kapitel zwei und drei zählt der Autor die seiner Meinung nach "größten" 20 Filme des Genres und die Hauptdarsteller auf. Das ist äußerst subjektiv und zudem noch völlig US-lastig. In zwei weiteren Kapiteln versucht er die Insiderbegriffe für verschiedene sexuelle Darstellungen und Handlungen zu erläutern (weiß tatsächlich jemand nicht was "französischer Verkehr" ist?! ) und in einem weiteren Kapitel geht er der Frage nach, welche Art von Pornografie ein Land ausmacht bzw. auf welche Weise die Bevölkerung sexuell fixiert ist (in Deutschland würde sich demnach alles ums Thema "Defäkation und Urin" drehen ?!). In einem überflüssigen letzten Kapitel will er dem Leser allen ernstes erklären, wie dieser selbst einen pornografischen Film drehen kann. Schade, man hätte mehr daraus machen können.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zu amerikanisch für Europa!, 3. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das große Porno-Buch: Ein unzensierter Blick hinter die Kulissen der Sexindustrie (Taschenbuch)
Ein Buch, das mit vielen erheiternden und abwechslungsreichen Kapiteln aufwartet. Sehr aufschlußreich ist zum Beispiel die Geschichte über die Entstehung der Pornografie und die verschiedenen Trägermedien, die ersten Porno-Fürsten usw., aber leider bleibt das Buch insgesamt zu sehr auf das Porno-Biz der USA beschränkt (Darstellerinnen-Porträts, vorgestellte Filme). Man merkt auch schnell, dass ein reißerisches Thema hier nur für den deutschen Markt übersetzt wurde, auch der locker-flockige Schreibstil von Grahame-Smith ist typisch Ami und halt leider nicht immer witzig, dafür aber zu oft oberflächlich. Ich empfehle, es vor dem Kauf unbedingt erst aufmerksam durchzublättern!
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3.0 von 5 Sternen
Hinter dem Bilderrahmen versteckt, 11. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Das große Porno-Buch: Ein unzensierter Blick hinter die Kulissen der Sexindustrie (Taschenbuch)
Den Trenchcoat an, der Leinenbeutel darf natürlich auch nicht fehlen. Sachen gepackt und auf geht's zur Videothek durch den berüchtigten Vorhang, der Walt Disney von Dolly Buster trennt. Der Rest muss hier nicht mehr erklärt werden. Aber wie läuft es wirklich im verruchten und Geheimnisumwobenen Porno-Geschäft? Seth Grahame-Smith bietet mit diesem Werk einmal hintergründige Eindrücke von der anderen Seite der Kamera. Die farbenfrohe Reise durch die milliardenschwere Industrie berührt die lange Geschichte, Größen der Branche und Titel, die man gesehen haben muss. Besonders interessant aber teilweise unglaubwürdig sind hierbei die nationalen Unterschiede und Vorlieben der Zuschauer. Eine Erläuterung von Fachbegriffen macht die Sache so gut wie komplett und ist einer der Höhepunkte, da hier wirkliches Insiderwissen vermittelt wird. Zudem gibt Grahame-Shmith noch oberflächliche Tipps zum Drehen eines eigenen Filmes. Ähnlich wie im vergleichbaren Sündenfall Die feine Art des Saufens: Ein Handbuch für den modernen Trinker leidet auch hier eine interessante Idee mit Potenzial und guter Hochglanz-Aufmachung unter den subjektiven Faseleien des Autors, die witzig sein sollen, es aber nicht sind. Aus dem Thema hätte man deutlich mehr machen können.
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