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Das große Heft Taschenbuch – Juni 2010


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 20 (Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492207790
  • ISBN-13: 978-3492207799
  • Originaltitel: Le grand cahier
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 334.116 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ihr zentrales Werk >Das große Heft<, legt die Nerven blank, es öffnet den Zugang zu Schrecken, Ekel und Schmerz, doch rührt es ebenso an unsere Fähigkeit zu Liebe und Freiheit.«, Süddeutsche Zeitung, 21.12.2011 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Agota Kristof, geboren 1935 in Csikvánd in Ungarn, verließ ihre Heimat während der Revolution 1956 und gelangte über Umwege nach Neuchâtel in die französischsprachige Schweiz, wo sie bis heute lebt. Als Arbeiterin in einer Uhrenfabrik tätig, erlernte sie die ihr bis dahin fremde Sprache und schrieb auf französisch ihre erfolgreichen Bücher, die in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt wurden, am berühmtesten »Das große Heft«. Sie wurde unter anderem 2001 mit dem angesehenen Gottfried-Keller-Preis und 2006 für »Die Analphabetin« mit dem Preis der SWR-Bestenliste ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihr auf Deutsch »Irgendwo«. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Beate am 23. August 2006
Format: Taschenbuch
Eines vorab: Diese Erzählung von Agota Kristof ist nichts für schwache Nerven! Beim Lesen schwankte ich zwischen Faszination und Ekel.
Die Geschichte der Zwillinge geht unter die Haut, wobei die bedrückende Atmosphäre durch die kurzen, fast adjektivlosen Sätze verstärkt wird.
Die emotionslose Aneinanderreihung von Hauptsätzen unterstreicht die Brutalität des Krieges und der Geschichte.
Die Zwillinge quälen, stehlen, lügen und morden, scheinbar ohne mit der Wimper zu zucken. Obwohl die Autorin ohne jede Gefühlsregung zu schreiben scheint, werden beim Leser vielfältige Gefühle geweckt. Eines wird allerdings ganz besonders ins Bewusstsein gerufen:
Die Abscheu vor dem Krieg, der Menschen dazu bringt, in ihrer Verzweiflung und Hilflosigkeit alle Skrupel fallen zu lassen, um die eigene Haut zu retten.
Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Philipp Breiner am 1. Februar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Im Krieg, zwischen Hunger und Armut wachsen zwei Zwillinge zwangsläufig bei ihrer Großmutter, die den Ruf einer Mörderin hat, im letzten Winkel des Landes auf.
Mit dem Verlauf der Geschichte lernen beide, was sie zum überleben brauchen. Sie betteln, stehlen, töten, hungern, schlachten, stellen sich taub, blind, bewegungslos.
Nach und nach erlangen sie immer mehr Unabhängigkeit, nehmen aber zunehmend egoistische Züge an und leben nach verschobenen moralischen Werten; so lügen sie z.B. zu Beginn des Buches nie, am Ende aber lügen sie dann ihren eigenen Vater an.
Ihr Umfeld, das aus Leiden, Krieg, Tod, Verbrechen und sexueller Perversion besteht, beeinflusst die Zwillinge in ihrer Entwicklung entscheidend.
Sie verlieren bzw. besiegen Emotionen jeglicher Art und stehen zu allem was geschieht in völliger Objektivität.
Ihre Gefühlslosigkeit wird durch eine trockene Sprache untermauert. Die Autorin verwendet kaum Adjektive und Konjunktionen. Die Kapitel werden szenisch dargestellt, Dialoge verlaufen kurz und sachlich. Meist reiht sich Hauptsatz an Hauptsatz.
Agota Kristof hat es geschafft, durch die Verknüpfung von nüchterner Sprache, objektiver Darstellung und kaltem, düsterem Inhalt ein Gefühl der Emotionslosigkeit zu erzeugen.
Emotionen sind einer der Unterschiede zwischen Mensch und Maschine. Das Buch zeigt, wie sehr Menschen zu Maschinen werden können...
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 9. Januar 2000
Format: Taschenbuch
Ein zutiefst verstörendes Buch. Als erster Band einer Trilogie erzählt es die Geschichte zweier Brüder, leiblich und geistig durch und durch Zwillinge. Sie schreiben ihr Leben auf. Gefühle haben darin keinen Platz. Sie schaden nur. Das Leben ist hart, es ist Krieg, sie werden aufs Land gebracht. Stoßen auf Ablehnung. Ihre Großmutter will mit ihnen nichts zu tun haben. Die Menschen wollen mit ihnen und mit ihrer Großmutter nichts zu tun haben. Überleben ist eine Frage der geistigen und körperlichen Abhärtung. Dennoch entwickelt sich etwas. Sie treffen auf Menschen, handeln menschlich, ohne menschlich zu denken.
Der Stil ist grandios, unprätenziös, lakonisch ohne je zynisch zu werden. Er ist gefeit gegen Hass und Lieben, gegen Gewalt und Zärtlichkeit. Nichts erreicht den Kern, der sich nur auf Umwegen erschließt. Große Ereignisse sind klein und können die selbstgeschaffene Welt der beiden nicht erreichen. Das Buch ist eine Beschreibung der Dinge, wie sie unvermeidlich erscheinen, die Beschreibung einer Flucht, die alternativlos wirkt. Wie können sich Gefühle entwickeln, für die kein Platz ist? Sie können es nicht, es gibt für die beiden keine Zukunft.
Das Grausame der Geschichte liegt im Wissen des Lesers, dass er der Faszination des dargestellten Weges nicht erliegen kann, weil er gleichzeitig stärker und schwächer ist als die beiden Kinder. Das Ende ist ein Schock, ein zerstörerisches Erdbeben, das nur versteht, wer die Geschichte lesend mitgelebt hat.
Die Bände 2 und 3 der Trilogie „Der Beweis" und „Die dritte Lüge" erzählen die Geschichte weiter, fallen aber gegenüber dem grandiosen ersten Band etwas ab. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von wörtermehr am 18. Juni 2001
Format: Taschenbuch
Ansatzpunkt des Romans ist ein ganz "normales" Trauma. Doch hier verläuft es anders. Das Außerstandesein, sich in der Wirklichkeit zurechtzufinden, das Fluchten aus der Wirklichkeit nach sich zieht, in eine den Mitmenschen verschlossene Welt; hier ist es umgekehrt! Der Roman beschäftigt sich mit dem Fliehen aus der Welt der Träume der Kindheit in die Realität; Flucht aus der Verletzlichkeit, Flucht aus den Gefühlen, Flucht aus Sehnsüchten und Wünschen. Worin liegt eigentlich der Bezug zum Heft? Es sind alltägliche, dokumentarisch festgehaltene "Aufsätze" ohne subjektive Einflüsse, die in einem Schreibheft festgehalten werden. Das große Heft ist die Summe ausgewählter Erlebnisse einer Kindheit/zweier Kindheiten, die mit unglaublicher emotionsloser Nüchternheit beschrieben werden. M. E. steht im Mittelpunkt das Lernen, das gleichzeitig spielerisch als auch mit grausamer Realität den ehrgeizig verfolgten Weg zum Ziel völliger Objektivität und Emotionslosigkeit zeigt. Hier wird der Leser mit einer Erweiterung der herkömmlichen Lernfunktion konfrontiert. Man verläßt nicht nur die Kindheit. Nur wer spielerisch die Realität bewältigt, überlebt. Kristof verschont nicht, läßt keinen Rückzug, kein Verschließen der Augen zu. Im Kern stellt sich dem Leser immer wieder die Frage, ob wirklich Zwillinge gemeint sind ("unser Körper, unser Bewußtsein ..."). Aber keine Ambivalenz, jedenfalls höchstens unterdrückt. Diese wird dem Leser selbst überlassen. Und dann, zum Schluß, die Trennung, unvermeidlich, irreparabel.Lesen Sie weiter... ›
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