Ich habe die Software gekauft, weil es den Digita und weitere gute Softwarepreise gewonnen hatte und unglaublich billig war. Ich wurde nicht enttäuscht. Unglaublich, was für den Preis geboten wird.
Vorsicht: Man braucht ein DVD-ROM-Laufwerk, das machte das Ganze bei mir dann doch etwas teurer :-)))
Die Kinder können sich mit diesen sieben DVD-ROMs zwei Jahre lang in Deutsch, Mathe und Englisch fit machen.
Das Ganze spielt in einer hochmotivierenden Lernumgebung, im Phantasieland Lollopolis. Allerdings wäre es mir persönlich lieber, wenn nicht ganz so viele Möglichkeiten zum Spielen eingebaut wären. Die Kinder "verplämpern" damit viel Zeit, z.B. weil sie gerade nicht das richtige Teil finden. Ich habe gegelegentlich auf den Support-Seiten des Verlags nachgesehen, um die Sache etwas zu beschleunigen. Auch einige kleine Bugs hat das Programm (z.B. funktionieren bei mir zwei Spiele bei Deutsch 4 im 2. Level nicht), die Spiele kann man aber mit entsprechenden Tastenkombinationen überspringen, die sich auch beim Cornelsen-Support finden.
Das Programm ist trotz der gelegentlichen Überbetonong des Adventure-Spiels so gestaltet, das die Kinder neben dem Rumlaufen in Lollopolis auch immer einige der Lernzettel bearbeiten, um in der Spelunke bei den Besten dabeizusein und sich auf diese Weise ihre Belohnung zu verdienen.
Und auch bei den spielerischen Elementen lernen die Kinder eine Menge, z.B. über den Weltraum. Auch bei den Aufgaben im Adventurespiel, wo etwa eine Rakete oder ein U-Boot gebaut werden müssen, lernen die Kinder, Anleitungen präzise zu lesen und die wichtigen Informationen aus einem Text zu entnehmen.
Wertvoll fand ich auch die Möglichkeit, sich mit den Bewohnern von Lolopollis über das Mikrophon zu unterhalten. Dadurch trainieren die Kinder spielerisch die laute und deutliche Aussprache.
Das Spiel ist insgesamt didaktisch sehr gut gemacht, das kann man auch dem ausführlichen Begleitheft entnehmen. Ganz großes Lob!!!
Lästig finde ich nur, dass die Kinder bei den Englisch-DVDs immer wieder die Spiele aufrufen können, bei denen sie nichts - oder zumindest kein Englisch - lernen (z.B. ein Labyrinth-Spiel, ein Spiel, bei denen sie Bananen fangen müssen oder eines, bei dem sie durch einen Urwald fliegen und ausweichen müssen). Ich finde, hier sollte es zumindest die Möglichkeit geben, dass Eltern wie ich, die Computerspiele nur dann akzeptieren, wenn die Kinder sie als Lerninstrument einsetzen, diese Spiele sperren...