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Das große Fressen

Marcello Mastroianni , Michel Piccoli , Marco Ferreri    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,98 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Marcello Mastroianni, Michel Piccoli, Philippe Noiret
  • Regisseur(e): Marco Ferreri
  • Komponist: Philippe Sarde
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 20. September 2005
  • Produktionsjahr: 1974
  • Spieldauer: 124 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000A8R8ZW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.834 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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In Das grosse Fressen treffen sich vier honorige Bürger um ihrer Lust am Völlen nachzugehen, bis zur letzten Konsequenz. Skandalfilm mit Starbesetzung aus den 70er Jahren.

Vier verdiente Bürger der Gesellschaft treffen sich auf dem Anwesen eines der Herren um sich totzufressen. Alle vier sind Genussmenschen, beruflich erfolgreich und fianziell bestens ausgestattet. Der Jurist Philippe (Philippe Noiret), der als Gastgeber fungiert, ergeht sich in seiner anhaltenden Melancholie in der Begierde nach barocken, matronenhaften Weibern während Flugkapitän und Frauenheld Marcello (Marcello Mastroiani) die jungen Dinger regelrecht hinterherfliegen. Fernsehproduzent Michel (Michel Piccolli) hat ein Faible für Balletteinlagen und ist dem anderen Ufer nicht abgeneigt und Koch Ugo (Ugo Tognazzi) ist durch seinen Beruf per definitionem Schlemmerfetischist per se. Man zieht sich mit Wagenladungen voller Köstlichkeiten und einer handvoll williger Huren zurück und lässt es sich so richtig gut gehen. Aber dass ein Leben, in dem der sofortigen Bedürfnisbefriedigung die allerhöchste Priorität eingeräumt wird, öde und langweilig sein muss kommt den vier werten Herren nicht in den Sinn.

Man braucht nicht lange zu suchen um in dieser Geschichte die Metapher zu finden, auf die es Ferreri offensichtlich anlegte. Die Kapitalismuskritik ist unübersehbar und auch wenn die Zeit nicht spurlos an dem Werk vorüberging ist Das grosse Fressen ein bemerkenswerter Film geblieben. Zunächst einmal ist der gesellschaftkritische Ansatz heute aktueller denn ja. Mag ursprünglich die sexuelle Revolution und deren Einfluss auf das Bürgertum der Ausgangspunkt für Ferreris gnadenlose Satire gewesen sein, kann man heute die Folgen der Überflussgesellschaft und den damit einhergehenden Hedonismus als Ziel der zeitweise geschmacklosen Attacken empfinden. Das Ungewöhnliche war und ist nun die Überführung dieses Ansatzes in eine Metapher, die man direkter kaum ausformulieren kann und der man natürlich eine entsprechende Form verpassen musste. Ferreri gelang es vier absolute Superstars ihrer Zeit zu diesem doch recht waghalsigen Unternehmen zu überreden. So sehr der Film nämlich die Ignoranz des Bürgertums angreift, so selbstironisch geht er auch mit sich selbst ins Gericht. Überdeutlich auch hier der Hinweis über die Namensgebung der Protagonisten, deren Vornamen von den entsprechenden Schauspielern übernommen wurden. Das grosse Fressen wird heute sicher nicht mehr ähnlich polarisieren können wie das in den 70er Jahren der Fall war. Dennoch wird man sich je nach politischer Ausrichtung eher abgestoßen fühlen oder den Mut und die Radikalität des Ansatzes zu schätzen wissen.--Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

Marcello, Michel, Ugo und Phillippe haben ihre besten Jahre hinter sich. Gelangweilt vom Leben im Überfluss und angeödet vom Mangel an neuen Herausforderungen beschließen sie, sich in einer abgelegenen Villa zu Tode zu fressen. Drei Callgirls und die üppige Lehrerin Andrea leisten den Lebensmüden bei ihrem Selbstmord durch orale Genusszuführung Gesellschaft. Fressgier und Sextrieb verschmelzen miteinander und nach und nach ereilt die Männer ihr selbst gewähltes Schicksal... Ferreris preisgekrönter Skandalfilm über die hemmungslose Ausuferung der Gelüste besticht neben seinem hochkarätigem Darstellerensemble vor allem durch perfekten Bildaufbau und geniale Kameraführung. Nicht zu Unrecht Ferreris berühmtestes Werk!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frivolität der lustvollen Selbstvernichtung 27. Oktober 2010
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:DVD
Marco Ferreris Film "La Grande Bouffe" von 1973 gewann zwar die "Goldene Leinwand" und den Preis der Internationalen Filmpresse in Cannes. Der erfolgreichste französische Film aller Zeiten wurde aber auch als "dekadent", "abscheulich", "zynisch" und "häufig obszön" bezeichnet. Wer darin nicht zwangsläufig einen Widerspruch sieht und mit Flatulenz, Diarrhoe und einer explodierenden, bis dahin gut gefüllten Toilette im Film zurechtkommt, besitzt schon mal die Grundvoraussetzungen, das große Fressen zu goutieren.

Der Film reiht sich in die Liga von Übersättigungs-Installationen ein, dort, wo es "Crash" mit der krankhaften Erotisierung der Bewegungsvernichtungsmaschinen hat, wo "Ma Mère" die Grenzen des erotischen Reizes auslotet, beschäftigt sich dieser Film genau mit dem, was er verspricht. In allen Fällen geht es um Entmenschlichung durch Entartung.

Mancher mag solche Provokation als Skandal empfinden, während die wabbelnden Jungwale vor Currywurstbuden wohl als kulturelle Bereicherung unserer Städte eingestuft werden - sozusagen die Antwort des Abendlandes auf die Denkblockade des Orients. Man sollte nicht vergessen: Menschen sterben nun mal nicht eigentlich an Herzkreislauferkrankungen und Krebs, sondern an deren Ursachen - eben dem, was wir unserem Körper (zuviel) zumuten.

Der Tod im Film kommt - mal ohne schwarze Krawatte - in Form einer wohlgerundeten und stets gut gelaunten Muse, die für jeden und alles Verständnis hat und genussvoll die finalen Portiönchen füttert: Die Lehrerin Andréa (Ferréol, 26) stieß scheinbar zufällig zum Quartett der Todgeweihten, aber sie wird es sein, die die Herren über den Styx leitet.

Wer wäre auch besser geeignet als eine Frau, die mit Kindern umzugehen versteht? Sind doch die Protagonisten zwar schon etwas mehr als im besten Mannesalter, haben aber die Reife von Halbwüchsigen keineswegs hinter sich gelassen. Auch mit dem, was so aus den verschiedenen Öffnungen hinausspeit, gehen Mütter bekanntlich ohne großes Aufhebens um. Nun, in meinem Umfeld funktioniert dieser naheliegende Schluss keineswegs - viele Damen verabscheuen diesen Film: Was beim Baby süß ist, wird bei älteren Herren nur noch als widerlich empfunden. Dabei sind Geburt und Tod auf der verdeckten Seite des Lebenskreises doch lediglich durch die Unendlichkeit getrennt...

Was die meisten von uns erstreben - oh nein, keineswegs nur im Kapitalismus - ist "Genuss", wenn dieser schmeichelhafte "pars pro toto" für den Reichtum gestattet ist. Genießen wollen wir das Leben, doch merkwürdigerweise scheinen wir genau das als Genuss zu schätzen, was uns zerstört. Süßigkeiten und fette Speisen, Gewürze und Zucker, Koffein und Nikotin, Drogen und Alkohol, Reizüberflutung und Verkehr kann man anscheinend nicht genug bekommen, während man gerne auf alles verzichten, was Hirn und Körper in Schuss halten könnte: Das erste, was sich ein Emporkömmling leistet, sind Bewegungsvernichtungsmaschinen. Das erste, was nicht mehr funktioniert, ist die körperliche Liebe. Wozu auch? Man hat sie doch freiwillig "ersetzt".

Der Bewegungsvernichtung hat der Pilot Marcello (Mastroianni, 49) sein Leben gewidmet - wenn er nicht fliegt, liebt er Oldtimer; daher ist sein Körper schon so erledigt, dass selbst skurrilstes Kopfkino sein Verlangen nicht mehr in fleischliche Aktivitäten überführen kann. Natürlich tragen die Damen an seiner Schlaffheit Schuld: fertig ist die Karikatur des ewig pubertären und impotenten Macho, der Mütter anzieht wie Motten das Licht.

Dem Bewegungsersatz Marcellos steht der Denkersatz des Fernsehschaffenden Michel (Piccoli, 48) gegenüber. Er, der Unkultur produziert, hat sich der Kultur verschrieben - beziehungsweise den Insignien einer Kultur, wie er sie versteht. Seinen Kokon brachte er mit in die schattige Villa. Körperliches empfindet er als Sakrileg, gleichwohl zelebriert er narzisstisch den eigenen. Lieber stirbt er, als die Kontrolle über seine Därme zu verlieren - zum Leidwesen vieler Zuschauer wird ihm das nicht gelingen.

Doch im Vergleich zu Philippe (Noiret, 43) sind die beiden genannten geradezu große Jungs - der Richter hängt noch an den Zitzen und den fertigen Fingern seiner monströsen Zofe und hat sich - in seinem Beruf sicher nicht diskriminierend - die Weltsicht eines Zehnjährigen bewahrt. Steht der Richter Philippe für die Missachtung der Ethik oder für die Bewahrung der Unreife? Wer wollte nicht mal sein Kindermädchen heiraten? Und welcher Junge teilt nicht gerne mit seinen Freunden?

Bleibt der Vierte der Musketiere, Ugo (Tognazzi, 51), als Koch die zentrale Figur, sozusagen derjenige, der von klein auf "den Strom für den Stuhl" zaubert. Sein Leben war stets dem Leiblichen zugewandt, mit 14 bekam er seinen Messersatz (aus Deutschland, hört, hört!), als Restaurantchef verlebte er die Mitte und als Bekocher der Freunde stößt er sich, vom kleinen Philippe gefüttert, auf der Tarte Andréa in den Himmel unserer französischen Nachbarn, die mindestens ebenso gerne wie wir Gloutonnerie als Gourmandise falschmünzen.

Doch das große Fressen bleibt nicht einseitig und linear in seiner Morbidität: Den Todgeweihten wird mit kurz entschlossen "eingeflogenen", ebenso ansehnlichen wie anpackenden Soziatricen ein Bild des prallen Lebens ohne Völlerei gegenübergestellt. "Hedonismus" (das Leben der Lust weihen) besitzt selbstverständlich eine andere Bedeutung als Selbstzerstörung. Gerade das, was kurzfristigen Lustgewinn verschafft, aber langfristig zu Beschwerden führt - wie unmäßiges Essen(!) - führt Epikur als Beispiel für unvernünftige Begierden an. Was manche Kritiker also missverstehen, steht für die drei Callgirls nicht in Frage; der Fress-Sucht können die Damen nichts abgewinnen. So ist es an einer von ihnen, den zentralen Satz des Films zu sprechen: "Warum esst Ihr, wenn Ihr nicht hungrig seid?"

Solche Sätze hört man ansonsten eher von Religionsstiftern.

Bleibt die Frage, ob der Film nicht nur sehenswert ist, sondern Vergnügen bereitet. Falls Sie zu denen zählen, die darin nicht unbedingt einen Widerspruch sehen, möchte ich Sie ermutigen. Auch nach all diesen Jahren finde ich den Streifen aufs Neue faszinierend, bin mir auch nicht sicher, ob ich einst manches nicht wahrgenommen hatte oder früher eine beschnittene Version gesehen hatte.

Das Auge isst mit - viele Szenen sind geradezu liebevoll arrangiert und fotografiert und verbreiten die Anmutung barocker Gemälde. Das Nerven mit einem einzigen Musikthema findet man auch in anderen großen Filmen - mich hat es nicht gestört. Nicht nur auf den Buffets türmt sich die "crème de la crème" - auch die Darsteller sind "erste Sahne". Der Ton - wenn auch mono - schafft eine gute Verständlichkeit, auch dort, wo man vielleicht lieber Vogelzwitschern vernommen hätte. Bei allem jedoch sollte man vielleicht auch die entzückenden komödiantischen Schmankerl des Festmahls nicht übersehen.

film-jury 5* A0331 5.11.2010eg Genre: Komödie | Drama
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich esse also bin ich...nicht mehr 25. Januar 2012
Von zopmar
Format:DVD
Anfang der 70er Jahre war der Film ein Skandal und heute ist diese Groteske über den Konsum als Todesursache immer noch für viele ziemlich gewagt. Der animalische Drang zum Essen des Tierwesens Mensch wird auf einer Ebene mit der sexuellen Gier gezeigt, der totale Genuss von Sex und Speisen als ultimatives Prinzip. Dabei folgt der Film formal einem strengen Aufbau.
Im ersten Teil werden die vier Freunde vorgestellt: Michel, Marcello, Philippe und Ugo. Nie wieder standen diese Leinwandlegenden zusammen vor der Kamera. Hier stehen sie für den Balletomanen und Kunstliebhaber, den Autofreak und Frauenhelden, das Muttersöhnchen und natürlich den Koch.
Im zweiten Teil werden die Nahrungsmittel und ihre Herkunft kurz eingeführt.
Teil drei, der anfangs noch lustig und frivol daherkommt, enthält das Kernstück der Aussage mit allen Steigerungen und Entartungen. Man mästet sich! Wir hören das Entweichen der Gase aus dem Mund und aus der gegenüberliegenden Körperöffnung. Man treibt es querbeet, jeder mit jedem. Die Mutter der Kompanie ist die Rubensfrau Andrea Ferreol. Eine für alle.
Im vierten Teil sehen wir das Ende der Helden. Und es gibt jede Menge geistreicher Jokes und philosophische Überlegungen über den Vanitas-Gedanken.
Und dann reicht Ferreri noch einen Epilog nach. Philippe, der einzig Ehrbare, ist noch übrig und darf an Andreas Busen entschlafen.
Die zweite Lieferung von Frischfleisch wird im Garten deponiert. Vielleicht für die Hunde!? Großartig fotografierte Idee, von grandiosen Akteuren dargestellt, mit tödlicher Konsequenz.
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62 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grosser Klassiker über die Dekadenz unserer Zeit... 28. September 2005
Von Alex
Format:DVD
Im Jahre 1973 drehte der Regisseur Marco Ferreri "La grande bouffe" ("Das grosse Fressen") und landete gerade damit in Frankreich (bekanntlich DEM Land des Genusses und des Gaumenschmauses schlechthin) einen der grössten Skandalfilm Erfolge aller Zeiten...

"Das grosse Fressen" bietet im Grunde eigentlich keine wirkliche Story, wenn man so will: weit über ein dreiviertel der insgesamt 125 Minuten Laufzeit wird lediglich wirklich nur (um es mal passend im Kontakt des Filmes zu sagen) "gefressen, gesoffen, gerülpst, rumgehurt, gefurzt, und Obszönitäten von sich gegeben" bis ein Darsteller nach dem anderen (wortwörtlich) "den Löffel abgibt".

Aber was macht den Film nun zu so einem Klassiker seiner (und auch noch der heutigen) Zeit? Ganz einfach:

Diese ganze extrem überspitzt dargestellte "Schlemmerorgie des Todes", stellt einen zynischen und gnadenlosen Seitenhieb auf unsere extreme Konsumgesellschaft dar und ist ebenso ein "Zerrbild" des menschlichen Verfalls (in Körper und Geiste), bedingt durch seine unermessliche Dekadenz, Arroganz und "Übersättigung".

Bezeichnend ist auch die Tatsache das gerade die 4 männlichen Protagonisten alle in diesem Film aus der gesellschaftlichen Oberschicht kommen (je ein Richter, Pilot, Gourmet-Koch und Fernsehmoderator) und sozusagen alle persönlichen und individuellen "Grenzen" für sich schon "ausgelotet und genossen" haben... doch was kommt danach? Richtig: die grosse, tiefe und alles umfassende Leere! Jene Leere, keinen (aber auch gar keinen) Sinn mehr in seinem Leben zu sehen und zu finden...

Also: warum sich dann nicht kollektiv zusammenschließen und sich dann genau SO aus dem Leben wieder verabschieden? Nämlich durch puren Überfluss, Habgier, Masslosigkeit, persönlichen Sittenverfall und Dekadenz!

Den lediglich mit insgesamt 5 permanenten Hautdarstellern (Michel Piccoli, Marcello Mastroianni, Philippe Noiret, Ugo Tognazzi und Andréa Ferréol) besetzte Film, könnte man zugleich auch als "Kammerschauspiel" bezeichnen, da sich gut 95% des Filmes in einer alten Pariser Villa abspielen. Was dem Film aber nichts von seiner grotesken und zynischen Art nimmt, sondern eher durch dieses extreme Gefühl der "Beengtheit" (frei nach dem Motto: es gibt kein Zurück und keinen Ausweg mehr aus dieser Situation) noch gesteigert wird!

Was ist der Film nun letztendlich eigentlich? Drama, Groteske, (Soft-)Erotik oder Komödie? Letztendlich muss man doch sagen, das der Film wirklich von allem etwas bietet und dies in einer extrem gelungen (und schmackhaften *gg*) Mischung in sich vereint!

"Das grosse Fressen" ist ohne Übertreibung einer der besten und wichtigsten europäischen Filme, der jemals gedreht wurde und nicht umsonst damals den Spezialpreis der Jury in Cannes einheimste...

Zur DVD selbst sei gesagt, das der (Mono Dolby Digital-)Ton in deutsch und französisch komplett in Ordnung geht und auch die Bildqualität als weit überdurchschnittlich gut zu bezeichnen ist. Als Bonus gibt es zusätzlich noch ein deutsch untertiteltes Interview mit der Darstellerin Andréa Ferréol und einige Trailer zu begutachten.

Fazit:

Ein grosses, filmisches Meisterwerk das wirklich jeder mal gesehen haben sollte. Denn auch heute ist die inhaltliche Thematik und Tragik des Filmes unübersehbar und nur zu gut auf unsere "Überflussgesellschaft" zu übertragen.

(Selbstverständlich ist die hier vorliegende 16er Fassung komplett ungeschnitten (vormals auf VHS war der Film erst ab 18 Jahren freigegeben!) und die DVD-Verpackung selber steckt zudem in einem wunderschönen und passenden Pappschuber!)

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Einfach lecker!
Hier wird man nicht geschont, eine Seite der Wohlstandsgesellschaft präsentiert zu bekommen, die einem den Magen umdreht! Klassiker und Meisterwerk.
Vor 1 Tag von Janson veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schön dvd
Ganz gut und auch schön der dvd mann kann nicht mehr sterne gebe 5 hmm kömmt mehr sein mfg Alexander
Vor 1 Monat von Alexander Gresdorf veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Top Besetzung
Es wundert mich das dieser Film seinerzeit in den Kinos aufgeführt wurde. Sehr frivol. Die heutige Wirklichkeit ist m.E viel dekadenter . Er ist sehr langatmig. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Erich Fischer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ware in Ordnung
Obwohl der Film schon älter ist hatten sie ihn in ihrem Angebot. Die DVD war in Ordnung und die Zusendung erfolgte auf schnellstem Wege
Vor 4 Monaten von Mag Hartmut Mueller veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Wann kommt die Blu-ray?
Das große Fressen zählt ohne Zweifel zu den großen und wichtigen Filmen - die Gewalt der Bilder, die Genialität der Erzählung, die schauspielerische... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Barbar veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Skuril, aber nicht jedermanns Sache
Ich persönlich zähle den vorliegenden Film zu meinen persönlichen Favoriten, und ich sehe ihn mir auch immer wieder gerne an. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Ein Amazonkunde veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Skandalumwitterter Film über geheime männliche (Todes-)...
Ferreri's berühmter Skandal- Film ist in verschiedener Weise ein Erwachsenen- Film und provoziert auf allen Ebenen. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Ingmar veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das große Fressen zum Fressen gern
Es ist schön mal wieder einen "alten Schinken" zu sehen. Für mich ist dieser Film ein Klassiker der Moderne, indem alles was die "guten Sitten" betrifft ausgeschaltet... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Februar 2011 von Klöfkorn, Friedrich
5.0 von 5 Sternen genialer film
einfach ein kultfilm ! story und regie sowie die darsteller begeistern - die story ist kultige unterhaltung, die in keinem haushalt fehlen sollte
Veröffentlicht am 16. Januar 2011 von volvo13
5.0 von 5 Sternen Völlerei und ihre Folgen,
Der vorliegende Film des Regisseurs Marco Ferreri stammt aus dem Jahre 1974.

Inhaltlich hat "Das große Fressen" an Aktualität nichts verloren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2010 von Helga König
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