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Das große Fressen

Marcello Mastroianni , Michel Piccoli    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,45 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Marcello Mastroianni, Michel Piccoli, Philippe Noiret, Ugo Tognazzi, Andréa Ferréol
  • Komponist: Philippe Sarde
  • Künstler: Mario Vulpiani, Vincent Malle, Michel de Broin, Gitt Magrini, Marco Ferreri, Claudine Merlin, Gina Pignier, Rafael Azcona, Francis Blanche
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 20. September 2005
  • Produktionsjahr: 1974
  • Spieldauer: 124 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000A8R8ZW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.156 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

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In Das grosse Fressen treffen sich vier honorige Bürger um ihrer Lust am Völlen nachzugehen, bis zur letzten Konsequenz. Skandalfilm mit Starbesetzung aus den 70er Jahren.

Vier verdiente Bürger der Gesellschaft treffen sich auf dem Anwesen eines der Herren um sich totzufressen. Alle vier sind Genussmenschen, beruflich erfolgreich und fianziell bestens ausgestattet. Der Jurist Philippe (Philippe Noiret), der als Gastgeber fungiert, ergeht sich in seiner anhaltenden Melancholie in der Begierde nach barocken, matronenhaften Weibern während Flugkapitän und Frauenheld Marcello (Marcello Mastroiani) die jungen Dinger regelrecht hinterherfliegen. Fernsehproduzent Michel (Michel Piccolli) hat ein Faible für Balletteinlagen und ist dem anderen Ufer nicht abgeneigt und Koch Ugo (Ugo Tognazzi) ist durch seinen Beruf per definitionem Schlemmerfetischist per se. Man zieht sich mit Wagenladungen voller Köstlichkeiten und einer handvoll williger Huren zurück und lässt es sich so richtig gut gehen. Aber dass ein Leben, in dem der sofortigen Bedürfnisbefriedigung die allerhöchste Priorität eingeräumt wird, öde und langweilig sein muss kommt den vier werten Herren nicht in den Sinn.

Man braucht nicht lange zu suchen um in dieser Geschichte die Metapher zu finden, auf die es Ferreri offensichtlich anlegte. Die Kapitalismuskritik ist unübersehbar und auch wenn die Zeit nicht spurlos an dem Werk vorüberging ist Das grosse Fressen ein bemerkenswerter Film geblieben. Zunächst einmal ist der gesellschaftkritische Ansatz heute aktueller denn ja. Mag ursprünglich die sexuelle Revolution und deren Einfluss auf das Bürgertum der Ausgangspunkt für Ferreris gnadenlose Satire gewesen sein, kann man heute die Folgen der Überflussgesellschaft und den damit einhergehenden Hedonismus als Ziel der zeitweise geschmacklosen Attacken empfinden. Das Ungewöhnliche war und ist nun die Überführung dieses Ansatzes in eine Metapher, die man direkter kaum ausformulieren kann und der man natürlich eine entsprechende Form verpassen musste. Ferreri gelang es vier absolute Superstars ihrer Zeit zu diesem doch recht waghalsigen Unternehmen zu überreden. So sehr der Film nämlich die Ignoranz des Bürgertums angreift, so selbstironisch geht er auch mit sich selbst ins Gericht. Überdeutlich auch hier der Hinweis über die Namensgebung der Protagonisten, deren Vornamen von den entsprechenden Schauspielern übernommen wurden. Das grosse Fressen wird heute sicher nicht mehr ähnlich polarisieren können wie das in den 70er Jahren der Fall war. Dennoch wird man sich je nach politischer Ausrichtung eher abgestoßen fühlen oder den Mut und die Radikalität des Ansatzes zu schätzen wissen.--Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

Marcello, Michel, Ugo und Phillippe haben ihre besten Jahre hinter sich. Gelangweilt vom Leben im Überfluss und angeödet vom Mangel an neuen Herausforderungen beschließen sie, sich in einer abgelegenen Villa zu Tode zu fressen. Drei Callgirls und die üppige Lehrerin Andrea leisten den Lebensmüden bei ihrem Selbstmord durch orale Genusszuführung Gesellschaft. Fressgier und Sextrieb verschmelzen miteinander und nach und nach ereilt die Männer ihr selbst gewähltes Schicksal... Ferreris preisgekrönter Skandalfilm über die hemmungslose Ausuferung der Gelüste besticht neben seinem hochkarätigem Darstellerensemble vor allem durch perfekten Bildaufbau und geniale Kameraführung. Nicht zu Unrecht Ferreris berühmtestes Werk!

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich esse also bin ich...nicht mehr 25. Januar 2012
Von zopmar
Format:DVD
Anfang der 70er Jahre war der Film ein Skandal und heute ist diese Groteske über den Konsum als Todesursache immer noch für viele ziemlich gewagt. Der animalische Drang zum Essen des Tierwesens Mensch wird auf einer Ebene mit der sexuellen Gier gezeigt, der totale Genuss von Sex und Speisen als ultimatives Prinzip. Dabei folgt der Film formal einem strengen Aufbau.
Im ersten Teil werden die vier Freunde vorgestellt: Michel, Marcello, Philippe und Ugo. Nie wieder standen diese Leinwandlegenden zusammen vor der Kamera. Hier stehen sie für den Balletomanen und Kunstliebhaber, den Autofreak und Frauenhelden, das Muttersöhnchen und natürlich den Koch.
Im zweiten Teil werden die Nahrungsmittel und ihre Herkunft kurz eingeführt.
Teil drei, der anfangs noch lustig und frivol daherkommt, enthält das Kernstück der Aussage mit allen Steigerungen und Entartungen. Man mästet sich! Wir hören das Entweichen der Gase aus dem Mund und aus der gegenüberliegenden Körperöffnung. Man treibt es querbeet, jeder mit jedem. Die Mutter der Kompanie ist die Rubensfrau Andrea Ferreol. Eine für alle.
Im vierten Teil sehen wir das Ende der Helden. Und es gibt jede Menge geistreicher Jokes und philosophische Überlegungen über den Vanitas-Gedanken.
Und dann reicht Ferreri noch einen Epilog nach. Philippe, der einzig Ehrbare, ist noch übrig und darf an Andreas Busen entschlafen.
Die zweite Lieferung von Frischfleisch wird im Garten deponiert. Vielleicht für die Hunde!? Großartig fotografierte Idee, von grandiosen Akteuren dargestellt, mit tödlicher Konsequenz.
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63 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grosser Klassiker über die Dekadenz unserer Zeit... 28. September 2005
Von Alex
Format:DVD
Im Jahre 1973 drehte der Regisseur Marco Ferreri "La grande bouffe" ("Das grosse Fressen") und landete gerade damit in Frankreich (bekanntlich DEM Land des Genusses und des Gaumenschmauses schlechthin) einen der grössten Skandalfilm Erfolge aller Zeiten...
"Das grosse Fressen" bietet im Grunde eigentlich keine wirkliche Story, wenn man so will: weit über ein dreiviertel der insgesamt 125 Minuten Laufzeit wird lediglich wirklich nur (um es mal passend im Kontakt des Filmes zu sagen) "gefressen, gesoffen, gerülpst, rumgehurt, gefurzt, und Obszönitäten von sich gegeben" bis ein Darsteller nach dem anderen (wortwörtlich) "den Löffel abgibt".
Aber was macht den Film nun zu so einem Klassiker seiner (und auch noch der heutigen) Zeit? Ganz einfach:
Diese ganze extrem überspitzt dargestellte "Schlemmerorgie des Todes", stellt einen zynischen und gnadenlosen Seitenhieb auf unsere extreme Konsumgesellschaft dar und ist ebenso ein "Zerrbild" des menschlichen Verfalls (in Körper und Geiste), bedingt durch seine unermessliche Dekadenz, Arroganz und "Übersättigung".
Bezeichnend ist auch die Tatsache das gerade die 4 männlichen Protagonisten alle in diesem Film aus der gesellschaftlichen Oberschicht kommen (je ein Richter, Pilot, Gourmet-Koch und Fernsehmoderator) und sozusagen alle persönlichen und individuellen "Grenzen" für sich schon "ausgelotet und genossen" haben... doch was kommt danach? Richtig: die grosse, tiefe und alles umfassende Leere! Jene Leere, keinen (aber auch gar keinen) Sinn mehr in seinem Leben zu sehen und zu finden...
Also: warum sich dann nicht kollektiv zusammenschließen und sich dann genau SO aus dem Leben wieder verabschieden?
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36 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von DEE
Format:DVD
..und wieder mal tippe ich die Titel meiner Lieblingsliste ein.. in der stillen Hoffnung der eine oder andere könne von den Geistern der Verlagsobrigkeiten erhört worden.. und in DVD-Form in die Welt geworfen worden sein. Und wieder einmal - wie bereits des Öfteren in den letzten Monaten.. (betrachtet man die beachtliche Anzahl "überraschender" Neuerscheinungen von Bergman, Kurasawa, Wong Kar Wai, von Trier, Wenders, Greenaway etc.) - beginnt mein Herz schneller und meine Seele Purzelbäumchen zu schlagen..
"Das grosse Fressen" alias "La grande bouffe" wird in Bälde das Lichte der DVD-Welt erblicken (und mich vielleicht zu einigen dekadent-völleirischen nächtlichen Kochattacken verleiten :-).
Ich muss gestehen, ich liebe "Ess"- bzw. Kochfilme.. (wie z.B. "Big Night" von Stanley Tucci, "Eat Drink Man Woman" von Ang Lee oder "Bittersüsse Schockolade" von Alfonso Arau..). ..aber "La grande bouffe" lässt sich „vielleicht" nur bedingt mit diesen vergleichen..
Den Titel "Das grosse Fressen" kann man/frau im wahrsten wörtlichen Sinne verstehen. Das Essen wurde hier seiner triebgebundenen, existentialistischen Notwendigkeit beraubt und ins Gegenteil verwandelt....... in die Zelebrierung des kulinarischen Genusses mit dem Ziele einer absoluten und tödlichen Masslosigkeit.
Der Inhalt:
Vier erfolgreiche Freunde im reifen Alter, der TV-Produzent Michel (Michel Piccoli), der Pilot und unsägliche Casanova Marcello (Marcello Mastroianni), der begnadeten Koch Udo (Ugo Tognazzi) und der Jurist Phillippe (Philippe Noiret) begeben sich auf unbestimmte Zeit in letzteren Landhaus... um im gastronomischen Einklang dem Leben zu entsagen..
..
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen DVD "Das große Fressen"
habe schon oft bei Ihnen bestellt und bin jedesmal begeistert. EIne prompte, schnelle und korrekte Bedienung erfreut mich stets. danke vielmals
Vor 10 Tagen von Horst Klemt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wie sehr ist Lust mit Essen verbunden und Essen mit Lust. Lebenslust.
Lustvolle irrwitzige Komödie - schon - aus dem Jahr 1973. Herrje, wie die Zeit vergeht. Vor Jahren hab ich sie schon gesehen und es hat mir viel Spaß gemacht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von AndreaSfiris veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen endlich auf DVD
habe ihn schon lange gesucht - jetzt ist er endlich da - immer noch so irre wie ich ihn in Erinnerung hatte
Vor 1 Monat von twin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bewertung des Films Das große Fressen
Dieser Film wurde mir von Bekannten empfohlen und bin bei Amazon fündig geworden. Habe es nicht bereut,
von der Qualität her auch sehr ok. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Baerbel Groemmer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich habe alle Beteiligten zum Fressen gern!
Welch ein unglaublicher, herrlich grotesker, frech subversiver Klassiker.
Wie viele wunderschöne Anekdoten reihen sich um diesen Film. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Rumburak veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker und eine Vision
Hatte den Film vor 20 jahren mal gesehen, las dann vor paar Monaten eine Rezension darüber in der SZ im Zusammenhang mit dem Thema Überflussgesellschaft und Food Waste. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von mietkoch-konstanz de veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Guter Film
Diente mal wieder zur Auffrischung des Themas, da das erste Filmerlebnis schon Jahre her ist. Preis o. K.. Qualität o. k..
Vor 12 Monaten von Bärbel Luesmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen tja..
... Kult ist Kult. Was soll man sagen? Das große Fressen sollte man mal gesehen haben. Zuviel darf ich nicht schreiben, sonst verrate ich alles. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von AnnaBanana veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach lecker!
Hier wird man nicht geschont, eine Seite der Wohlstandsgesellschaft präsentiert zu bekommen, die einem den Magen umdreht! Klassiker und Meisterwerk.
Vor 15 Monaten von Janson veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schön dvd
Ganz gut und auch schön der dvd mann kann nicht mehr sterne gebe 5 hmm kömmt mehr sein mfg Alexander
Vor 16 Monaten von Alexander Gresdorf veröffentlicht
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