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Das große Buch vom Räuber Grapsch Gebundene Ausgabe – 1. Juni 2003

43 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 17 (1. Juni 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3473344303
  • ISBN-13: 978-3473344307
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 - 8 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 17,5 x 3,1 x 24 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.619 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Hochaktuell in Zeiten der Kernenergiedebatte: Gudrun Pausewang beschreibt 1987 im Roman "Die Wolke" ein Mädchen, das Strahlenopfer eines fiktiven Reaktorunfalls wird. Mit diesem Buch wird sie weltbekannt. 1928 in Ostböhmen geboren, wächst Pausewang glücklich im "Wandervogel"-Milieu auf. Sie erlebt Vertreibung und Flucht, kommt 1945 nach Deutschland, beendet in Wiesbaden die Schule. Sie wird Lehrerin, unterrichtet viele Jahre in Südamerika und verfasst dort ihr ersten Bücher. Ihre politische Haltung - "Schluss mit dem Krieg! Schluss mit der Umweltzerstörung!" - thematisiert sie nicht nur im Fiktionalen: 1998 promoviert sie über das Thema "Jugendliteratur und Nationalsozialismus". Weitere wissenschaftliche Titel sowie zahlreiche Kinder- und Jugendbücher folgen. Pausewang lebt in Schlitz bei Fulda.

Produktbeschreibungen

Klappentext

Der Räuber Grapsch mit seinen zwei Metern Länge und dem struppigen Bart sieht wirklich zum Fürchten aus. Besonders klug ist er nicht, aber dafür sehr stark. Weder Fledermausdreck in der Suppe noch Eiszapfen in seiner Räuberhöhle können ihn aus der Ruhe bringen. Und wenn er Stiefel braucht, dann raubt er sie sogar dem Polizeihauptmann persönlich! - Die witzig-skurrilen Geschichten über den furchtlosen Räuber, von Rolf Rettich mit viel Detailfreude illustriert, sind längst ein Klassiker geworden.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gudrun Pausewang wurde 1928 als das älteste von sechs Kindern in Wichstadtl (Ostböhmen) geboren. Ihr Vater kam 1943 in Russland um und ihre Mutter musste nach Kriegsende allein mit den sechs Kindern in den Westen fliehen. Gudrun Pausewang arbeitete als Lehrerin an verschiedenen Schulen in Deutschland und Mittel- und Südamerika. So lehrte sie in Chile, Venezuela und Kolumbien. 1972, zwei Jahre nach der Geburt ihres Sohnes, kehrte sie endgültig nach Deutschland zurück. Hier unterrichtete sie bis 1989 an einer hessischen Grundschule. Im Ruhestand beendete sie ihr Germanistikstudium und promovierte 1998 an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Gudrun Pausewang ist seit 1958 schriftstellerisch tätig. Sie hat - neben Romanen für Erwachsene - zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, in denen sich ihre eigenen Erfahrungen und die Betroffenheit über die Armut in Südamerika, das Schicksal von Flüchtlingen und über die atomare Bedrohung niederschlagen. Sie engagiert sich in ihren Büchern für den Frieden, die Umwelt und soziale Gerechtigkeit. Ein wichtiges Thema ist auch die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Dritten Reich. Für ihr literarisches Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1988 für "Die Wolke". 1999 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz und 2009 bekam sie den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Volkach für ihr Lebenswerk.

Rolf Rettich, geboren am 9. Juni 1929 in Erfurt, war einer der wichtigsten Kinderbuchillustratoren und Trickfilmzeichner im deutschsprachigen Raum. Er arbeitete zuerst als Vermessungstechniker und kam autodidaktisch zu seinem späteren Beruf als Illustrator und Kinderbuchautor. Rettich illustrierte unter anderem Bücher von James Krüss, Ilse Kleberger und Astrid Lindgren. Er schrieb auch Kinderbücher wie "Großelternkind" oder "Der kleine Bär". Für letzteres erhielt er den Ehrenpreis im Internationalen Bilderbuchwettbewerb. Mehrere Bücher von Rolf Rettich wurden von der Stiftung Buchkunst als "Schönstes Buch des Jahres" ausgewählt. Zusammen mit seiner Frau Margret Rettich erfand er Bildergeschichten, die für das Fernsehen verfilmt wurden, vor allem für die "Sendung mit der Maus". Für ihr Gesamtwerk erhielten Margret und Rolf Rettich 1997 den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur. Rolf Rettich starb am 25. Oktober 2009 in Vordorf bei Braunschweig.

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Einleitungssatz
An einem schönen Sommerabend nach Dienstschluss fuhr der Polizeihauptmann des Juckener Ländchens, Sieghelm Stolzenrück, von Juckenau nach Juckendorf. Lesen Sie die erste Seite
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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

52 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 5. Januar 2000
Format: Taschenbuch
Es gibt eine ganze Reihe von Geschichten aus einem stilisierten Räubermilieu: Die Räuber von Kardemom; Ronja Räubertochter; Der Räuber Hotzenplotz. Das Buch von Gudrun Pausewang kann es mit Leichtigkeit mit diesen Klassikern der Kinderliteratur aufnehmen. Das Buch ist gut verständlich geschrieben, so dass auch jüngere Kinder (die noch im Kindergarten sind) es verstehen und ältere (Grundschul-) Kinder es auch schon selber lesen können. Die Geschichte ist durchgehend amüsant, stellenweise sogar witzig, manchmal dazu noch tiefsinnig (wenn am Ende der Tod der Großmutter beschrieben wird), so dass auch Erwachsene (Vor-)Leser auf ihre Kosten kommen. Der Verlauf der Geschichte bleibt bis zum Schluss durch überraschende, innerhalb der Erzählwelt 'plausible' Wendungen unvorhersehbar und interessant. Das Buch hat uns als Gute-Nacht-Geschichte in einem (ohnehin schönen) Familienurlaub große Freude bereitet. Da es seitdem schon dreimal gelesen wurde (und es war nicht das letztemal), empfehle ich nach Möglichkeit das gebundene Buch zu kaufen (falls es die gebundene Ausgabe auf dem Markt gibt); unsere Paperbackausgabe ist mittlerweile schon recht zerlesen.
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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. Juli 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch eignet sich hervorragend zum Vorlesen ab dem 4. und 5.Lebensjahr.
Zum Selberlesen ist es schon für Erstleser geeignet,weil ein Kapitel nicht so lang ist.
Die kurzen Geschichten um Räuber Grapsch sind so lustig und auch spannend,dass das Vorlesen auch dem Vorleser Spass bereitet.
Es ist das absolute Lieblingsbuch meiner jüngsten Tochter und ich glaube,wenn ihr ein Mann namens Tasillo über den Weg läuft,wird sie ihm in den Wald folgen.Meine Tochter ist jetzt 18.und darf das.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Schnackenberg am 17. Januar 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich lese meinen Kindern oft und viel vor. Aber ganz ehrlich: Oft fällt es mir schwer, weil ich selbst mich dabei furchtbar langweile, denn in vielen Kinderbüchern wird "kindgerecht" mit "seicht" verwechselt. Nicht so im "Räuber Grapsch", einem überraschenden Buch. Ich erwartete die übliche Räubergeschichte, war dann aber ziemlich erstaunt, wie anders dieses Buch ist. Eigentlich sind die Themen recht "erwachsen". Es geht, neben dem Räuberleben, um Liebe, Lebenskompromisse und Partnerschaft, um Tod und Verlust, um Anderssein und um den Umgang der Gesellschaft mit den "Anderen". Daher würde ich das Buch auch eher für Kinder ab acht Jahren empfehlen oder für solche, die in ihrer Entwicklung schon sehr weit sind; die Verlagsempfehlung (sechs Jahre) halte ich für gewagt, dafür ist es aber auch etwas für etwas ältere Erstleser, zumal das Buch hervorragend illustiert ist und die Schrift zudem groß und gut lesbar ist. Insgesamt bekommt man hier für knapp 10 Euro wirklich viel Buch, ein von der ganzen Aufmachung her schönes, ein inhaltlich interessantes und ein auch für Erwachsene überraschendes Buch, das den Vergleich mit den großen Vorbildern (wie dem Räuber Hotzenplotz) nicht zu scheuen braucht, weil es so ganz anders ist.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von isy3 am 22. September 2008
Format: Gebundene Ausgabe
... man muss als Erwachsener nur jemanden im Alter von 4 bis 5 Jahren suchen, dem man das Buch vorlesen kann. Ab 6 oder 7 können es die Kleinen dann selbst lesen, da die einzelnen Kapitel relativ kurz sind.

Gudrun Pausewang war mir als Schriftstellerin für Erwachsene bereits bekannt durch Romane wie "Plaza Fortuna" und ihr berühmtes Jugendbuch "Die grüne Wolke" hat es bereits in den Olymp der verfilmten Klassiker geschafft. Räuber Grapsch hingegen ist mir erst jetzt begegnet und ich kann das witzige, deftige, lebensstrotzende Werk als Vorlesebuch bestens empfehlen.

Räuber Grapsch ist Kult und hat ebenfalls das Zeug, ein Kinderbuchklassiker zu werden.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FrauM am 12. Oktober 2004
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Räuber Grapsch ist einfach ein Pfundskerl... er hat Schuhgröße Geigenkasten und raubt schonmal einem Polizisten seine Stiefel wenn er neue braucht.
Verlieben tut sich ein Räuber auch... in eine winzig kleine Frau die sein Leben gehörig umkrempelt.
Aber auch Themen wie Trennung, Verlust und Ängste werden aufgegriffen und stilecht "räuberisch" bearbeitet.
Ein absolutes Lesevergnügen für Jung und Alt!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ralf Schmidt am 22. April 2008
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wirklich sehr lustig geschrieben und ein Spaß für die ganze Familie.

Alternatives Räuberdasein mit Augenzwinkern. Unser Sohn (5 Jahre) musste seine Berufswünsche noch einmal neu überdenken ;o)

Dieses Buch nimmt auch ernste Themen (z.B.: Tod) kindgerecht in Angriff.

Viel Spaß damit, es lohnt sich!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Nazari am 25. April 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Meine Kinder (8 und 5 Jahre) lieben den Räuber Grapsch. Das Buch besteht aus meist 3-4 seitigen Kapiteln, die gut aufeinander aufbauen. Die Sprache ist für Kinder sehr gut geeignet. Keine allzu lange, verschachtelten Sätze. Dank der relativ kurzen Kapitel eignet sich das Buch hervorragend als Gutenacht-Buch. Es gibt mittlerweile drei Bücher vom Räuber Grapsch, die als Fortsetzung geschrieben sind. Ich hoffe, es gibt bald ein neues Buch vom Grapsch.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Katrina TOP 1000 REZENSENT am 29. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Mein Sohn (5 Jahre) hat das Buch geliebt. Es macht auch echt Spaß beim Vorlesen. Und ist so dick, dass man lange was davon hat. Ich hatte trotzdem hin und wieder ein komisches Gefühl. Weil da ein Frauenbild rüberkommt, das ich nicht vermitteln will. Die kleine, toughe Olli, die Grapsch's Frau wird, ist ordentlich, sauber und bekommt mit großer Freude ein Kind nach dem anderen. Die Kinder laufen alle nebenbei, trotzdem macht sie noch den Räuberhaushalt, kümmert sich um den Mann und nur ganz selten mal wird ihr alles zu viel. Selbst als Mann und 9 Töchter mit einem Zirkus wegziehen (4. Buch ist das witzigste), bleibt sie da und kümmert sich um Haus und Garten. Die Geburten der Kinder werden beschrieben, das fand ich irgendwie schwierig zum Vorlesen, auch die Liebesbeziehung zwischen Olli und Grapsch, vom Kennenlernen bis zur ersten gemeinsamen Nacht fand ich schwierig als Lektüre für 5jährige. Vielleicht bin ich verklemmt.
Dass Kinder, zumal Siebenlinge, alle kurz und schnell hintereinander geboren werden, wollte ich eigentlich gar nicht mehr vorlesen. Das fand ich irgendwie ganz widernatürlich. Und das ist schade, denn ansonsten ist das Buch schon wahnsinnig witzig und skurril. Und wenn man [Rosinkawiese (6642 624). Alternatives Leben in den zwanziger Jahren. von der gleichen AUtorin gelesen hat, in dem es u.a. um ihre eigene Kindheit geht, dann weiß man auch, woher viele ihrer Ideen vom autarken Leben, von Hausbau, kalten Wintern und Selbstversorgung kommen.

Spannendes Buch, schwieriges Frauenbild. Kinder finden's klasse.
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