Pressestimmen
»Das schönste Geschenk in diesem Jahr sind die Übersetzungen von Josep Pla, einem Giganten der katalanischen Literatur.« (
Frankfurter Allgemeine Zeitung )
»Pla ist ein guter Unterhalter, erzählt, denkt nach, wundert sich, weiß eine Menge Anekdoten zu erzählen und sacht Ironie zu streuen. Und vor allem ist er ein brillanter Erzähler. Ein paar Pinselstriche, und Menschen, Landschaften erscheinen fast wie von selbst. Ein paar exakt gesetzte Adjektive, und Stimmungen, Orte, werden greif- und fühlbar. Der unaufgeregte Tonfall und die unbedingte Nähe zur Wirklichkeit sind Programm. Es wird bald deutlich: die Aufzeichnungen aus den frühen Jahren sind nur der Ausgangspunkt, Pla hat sie später sorgfältig überarbeitet. Das
Tagebuch ist ein Kunstgriff - im Grunde findet sich dort die Quintessenz seines Schreibens: Die Suche nach einer klaren, von Manierismen und Künstlichkeit befreiten Sprache, die Hinwendung zum realen Leben.« (Jennifer Wilton
Literarische Welt )
Über den Autor
Josep Pla (1897 - 1981) hat mit seinem umfangreichen, im Lauf von sechs Jahrzehnten entstandenen Werk die katalanische Literatur des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt. Früh als Journalist tätig, ging er nach einem militärkritischen Artikel ins Exil nach Frankreich und reiste später im Auftrag verschiedener Zeitungen in viele Länder. Bekannt wurde er seinerzeit mit literarischen Reportagen aus Frankreich, Kuba, New York, Israel und der Sowjetunion. Im Rückblick zeigt sich, wie stark seine engere Heimat, das ländliche Katalonien, und deren widerständige Traditionen ihn geprägt und seinen Blick wachgehalten haben. So gilt sein berühmtes Tagebuch Das graue Heft auch als Quintessenz seines schriftstellerischen Werks.