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Das grüne Paradoxon: Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik
 
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Das grüne Paradoxon: Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik [Gebundene Ausgabe]

Hans-Werner Sinn
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Econ Verlag (1. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3430200628
  • ISBN-13: 978-3430200622
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 227.214 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hans-Werner Sinn
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Einer der besten Ökonomen unseres Landes« Handelsblatt »Sinn liefert eine aufregende Lektüre. Wie man es von ihm gewohnt ist, sieht der Chef des Ifo-Instituts die Welt grundsätzlich anders.« RHEINISCHER MERKUR/ 30.10.08/ sli »Sinns Werk zeichnet faktenreich den CO2-Kreislauf in den Sphären der Welt nach, er nennt die Verursacher des Klimawandels in Wirtschaft und Politik und analysiert die Wirkungen und Nebenwirkungen der Maßnahmen zu seiner Bekämpfung.« FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND/ 31.10.08/Dieter Rulff »Diesmal fragt der Münchner Ökonom nicht, ob Deutschland noch zu retten ist. Er sieht gar die ganze Welt rettungslos verloren - wenn nicht endlich eine illusionsfreie Klimapolitik gemacht und umgesetzt wird.« HANDELSBLATT/ 24.10.08/ Dorit Hess »Hans-Werner Sinn hält den deutschen Kurs beim Klimaschutz für absurd.« MANAGER MAGAZIN/ 2008/11 »Sinn ist eine exzellente, kühle und sachliche Analyse der unbeabsichtigten Effekte der Klimapolitik gelungen, die in der aktuellen Umweltdebatte eine Rolle spielen sollte - spielen muss.« WELT AM SONNTAG/ 26.10.08 Sebastian Siegloch »Sinns Analyse der Umweltpolitik ist exzellent, trifft den Nerv der Debatte.« WIRTSCHAFTSWOCHE/ 03.11.08 »Sinn hat ein dickes Buch über die Irrwege der Umweltpolitik geschrieben. Ein großes Buch.« FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG/ 09.11.08/ wvp »Messerscharfe Analysen, lesenswert« BAYERKURIER/ 22.11.08 »Das Buch ist jedem Bürger zur Lektüre zu empfehlen.« NEUE ZÜRCHER ZEITUNG/ 10.12.08 »Ein Buch für Leute, die unbequeme Wahrheiten gut vertragen.« Franfurter Allgemeine Sonntagszeitung / 21.12.2008 »Das Buch sollte lesen, wer in der Verantwortung steht, aber auch jene, die alles glauben, was das Etikett Energiesparen trägt.«  Frankfurter Allgemeine Zeitung / 05.01.2009 / Indira Gurbaxani

WELT AM SONNTAG/ 26.10.08 Sebastian Siegloch

»Sinn ist eine exzellente, kühle und sachliche Analyse der unbeabsichtigten Effekte der Klimapolitik gelungen, die in der aktuellen Umweltdebatte eine Rolle spielen sollte - spielen muss.«

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
62 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sinn macht Sinn - und Unsinn 30. November 2008
Von Dr. rer. imp. TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Prof. Sinn ist ein Volkswirtschaftler mit durchaus vernünftigen Ansichten. Sinn gelangt zu diesen Ansichten jedoch nicht viele Politiker durch ein Bauchgefühl, sondern anhand von volkswirtschaftlich fundierten Überlegungen.

Im vorliegenden Energiebuch nun durchleuchtet er aus der Sicht eines erfahrenen Volkswirtschaftlers die Kinematik von CO2-Konzentration, -Angebot und -Nachfrage.

Er kommt zu dem völlig richtigen Schluss, dass Einsparungen zwar unseren Geldbeuten schonen, jedoch keinen "richtigen" Beitrag zum Klimaschutz leisten, weil durch unsere Bemühungen kein einziger Liter weniger aus
dem Boden geholt wird (und verbrannt wird).

Dies ist die "unbequeme" Wahrheit um die es eigentlich geht. Wir sonnen uns so gerne in unseren Bemühungen um den Klimaschutz. Und wir meinen, hierdurch einen irgendwie gearteten moralischen oder ethischen Vorsprung vor all den anderen Nationen zu haben, die z. B. dem Kyoto-Protokoll nicht beigetreten sind.

Insofern wird die Umweltpolitik als eine Art Ablasshandel entlarvt: Uns wird von der Regierung das Geld aus der Tasche gezogen und wir haben auch noch ein gutes Gewissen dabei.

Doch neben diesen Fakten verharrt Sinn etwas arg statisch im technologischen Status-Quo.

Das Steinzeitalter ist ja auch nicht zu Ende gegangen, weil es keine Steine mehr gegeben hätte. Sondern weil sich die Menschen etwas anderes, überlegenes zu eigen gemacht haben. So wird es auch mit der Menschheit gehen (können), wenn die richtigen Impulse gesetzt werden.

Denn wer heute forscht und Verfahren ohne CO2 entwickelt, wird morgen die Nase vorn haben und Produkte anbieten können, die sehr gute Exportchancen haben. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die dem Steuerzahler abgeknöpften "Öko"-Euronen auch für die Forschung und Entwicklung auf diesen Gebieten ausgegeben werden - zumindest ein Teil davon.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht sind solche Innovationen jedoch nicht vorhersehbar und es fällt Sinn schwer, die Reichweite solcher technologischen Umbrüche in die Überlegungen mit einbauen. Wissenschaftlich mag dies'korrekt' sein, doch gerade die Visionen sind es, die die Menschheit vorantreiben.

Schön ist die Überlegung von Sinn, dass nicht das zur Neige gehende Öl das eigentliche Problem darstellt, sondern die Unmengen von CO2, die schon weit VOR dem Ende des Öls als Treibhausgas das Leben hier zur Hölle machen.

Gerade dies macht Mut, den Weg der technologischen Erneuerung schnell voranzuschreiten - auch wenn oder gerade weil wir durch das Energiesparen alleine keine gute Tat vollbringen.

Insgesamt ist es ein lesenswertes, zuweilen aber auch wissenschaftlich durchhauchtes Buch. Daher sind Durchhaltevermögen und Denkpausen angesagt.

Was äußerst schäbig ist: Das Buch sieht zwar "gebunden" aus, hat aber doch nur eine Klebeheftung. Dies führt dazu, dass schnell Seiten aus dem Buch herausspringen und als Einzelblätter herumvagabundieren.

Es ist unverständlich, dass ein Buch mit solcher Tragweite so armselig verarbeitet ist.

Daher eignet sich das Buch eher zur Selbstlektüre, zum Verschenken ist es wohl weniger geeignet.

Also: 5 Sterne minus 1 Stern wegen der fehlenden Technologieperspektiven!
Und minus 1 Stern wegen der miserablen Verarbeitung des Buches!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Hans-Werner Sinn versucht sich an einer "illusionsfreien Klimapolitik". Da Herr Sinn zum einen Volkswirtschaftler und zum anderem auch noch Professor und Leiter des ifo-Instituts ist, schert dieses Buch von der Masse der Klimalektüre aus. So erklärt Sinn die klimatischen Bedingungen, die derzeitige Klimapolitik, die Triebfedern der handelnden Akteure und letztlich sein Bild der richtigen Klimapolitik aus volkswirtschaftlicher Sicht. Der für mich wichtigste Punkt: auch für einen nicht-volkswirtschaftlich vorgebildeten Leser ist dieses Buch lesbar und verstehbar.

Hierbei stellt Sinn in jedem Kapitel einführend die Tatsachen dar, die zum Verständnis des Kapitels notwendig sind. Somit können auch einzelne Kapitel - beispielsweise für wissenschaftliche Arbeiten im Studium - verwendet werden. Hierbei arbeitet er - wie er selber feststellt - eine Einführungsvorlesung der Volkswirtschaftslehre ab, womit er das Handwerkszeug zum Verstehen also mitgibt. Während dies bei anfänglichen Kapiteln, in denen er greifbare und aus der Klimapolitik bekannte Phänomene darlegt, voll verständlich gelingt, wird es später Teils schwer zu Folgen. Das siebte Kapitel, in dem er aus volkswirtschaftlichen Bedingungen die richtige Klimapolitik durch das Handeln der Angebotsakteure herausarbeitet, ist schwierig und bedarf durchaus eines zweiten Lesens.

Dieses Buch ist sicher keiner konkreten Leserschaft gewidmet. Wer sich - beruflich oder privat - mit Klima oder Klimapolitik beschäftigt sollte es jedoch, zum vollumfänglichen Verstehen des Themas gelesen haben. Auch hilft dieses Buch, um eine Sammlung von Argumenten gegen "grünes Gutmenschentum" zu sammeln - ohne dabei die Ziele anzuzweifeln, oder zu verurteilen. Also ein ausgewogenes und spannendes Werk.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tatsächlich paradox! 16. Januar 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Ein typisches Sinn'sches Buch, kontrovers, frech, voller Information, selten langweilig und was die Faktenlage anbelangt Prädikat: fundiert!

Für mich ein Buch das die Klimapolitik und das notwendige Handeln auf den oder einen der möglichen Punkte bringt. Beginnend mit einer fast durchleuchtenden Klarheit über die physikalischen Zusammenhänge und der Faktenanalyse der das Klima bewegenden Strömungen begibt sich der Leser unter der manchmal fast polemisch schreibenden Sinn'schen Feder durch das Dickicht nationaler und europäischer Klimapolitik (Emissionshandel, Fördermaßnahmen für bestimmte Technologien, ...) immer mit Rückblick, Klärung der Fakten und etwas gesundem Menschenverstand beleuchtet. Das liest sich sehr leicht und klingt interessant.

Für jene die mit den Themen Klimapolitik, Treibhauseffekt, Technologien zur Energiewandlung, Emissionshandel nur wenig zu tun haben könnte manches eine Offenbarung sein, wenn man vielleicht zweimal darüber liest, denn die Informationsdichte ist hoch. Die freche Sinn'sche Feder verleitet aber allein schon ihrethalben dazu dies gerne und mit Freude zu tun.

Ich habe mit dem Buch gerne meine Nächte...meine freie Zeit verbracht, weil es eine Punktlandung im Bücherdschungel der Bewertung aktueller Klimapolitik ist, die und auch nicht das nicht ganz kritiklos hingenommen werden muss, aber mich zum Nachdenken anregte. Die Sicht des Volkswirtschaftlers gerade mit Blick auf einen Teil des Tun und Lassens in unserer Umwelt und dessen vielerlei Folgen war für mich wohl der interessanteste Aspekt Sinn'scher Gedanken. Ich denke da an den Pudel'schen Kern des Emissionshandels und den darin steckenden selbstregulierenden Kräften - eine Inspiration.

Das paradoxe darin ist tatsächlich unsere Klimapolitik und deren Wirkung auf das was sie bewirken soll, einfach nur weniger Schadstoffe zu emittieren. Genau das bringt Sinn auf den Punkt, auf seine spezielle Art. Darum gibt es 4 von 5 Punkten.

Den 5 Punkt bekäme er von mir, wenn das Geschäft mit den Fußnoten nicht so nervig wäre, aber da muss nicht mal Sinn schuld sein ;-).
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Sinn macht einen fulminanten Rundumschlag gegen alles was in den letzten 50 Jahren in der Umweltpolitik gemacht ist. Lesen Sie weiter...
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Grün bedeutet nicht unbedingt Klimaschutz
In diesem Buch geht es um Sinn und Unsinn des Klimaschutzes.

Als Fazit kann man festhalten:

- grüne Politik als nationaler Klimaschutz ist nutzlos
-... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2010 von Frank Reibold
Grüne Energioepolitik
Der Klimawandel löst hyterische Reaktionen aus, Solarbranche und Windenergie boomen, Milliardenbeträge werden in regenerative Energien gepumpt, täglich werden... Lesen Sie weiter...
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Ein sehr kritisches und lesenswertes, aber auch einseitiges Buch.
Es gibt von mir nur eine drei, da die Problematik des Emissionshandels gepaart mit einer gleichzeitig... Lesen Sie weiter...
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Pflichtlektüre für Gutmenschen
Herr Prof. Sinn macht die Annahme, dass die menschliche Erzeugung von CO2 das Klima ändert, und dass diese Änderung zum Nachteil der Menschheit ist. Lesen Sie weiter...
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