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Das grüne Gesicht: Ein okkulter Schlüsselroman. Taschenbuch – Februar 1999


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (Februar 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426041103
  • ISBN-13: 978-3426041109
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 787.537 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren am 19.01.1868 in Wien, gestorben am 4.12.1932 in Starnberg. Erzähler, Dramatiker, Übersetzer. Er war von 1889 bis 1902 Bankier in Prag; kam 1902 unschuldig unter Betrugsverdacht. 1905 Übersiedlung nach München und Tätigkeit als freier Schriftsteller; lebte ab 1911 in Starnberg. Er ist der Onkel von ChristianMorgenstern. M., der "Bürgerschreck von Prag", wandte sich dem Okkulten und Antibürgerlichen zu und gilt mit seinen bekannten Romanen "Der Golem", "Das grüne Gesicht", "Walpurgisnacht" und "Der weiße Dominikaner" als Klassiker der phantastischen Literatur. In sein Werk gingen mystische, kabbalistische und indische Geisteselemente ein. Er selbst konvertierte 1927 zum Mahajana-Buddhismus. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. Dezember 1999
Format: Taschenbuch
Gustav Meyrink beschreibt in diesem Roman mit einzigartiger sprachlicher "Malerei" die geistige Metamophose des Helden Hauberisser in einer Welt voller skurriler Gestalten und Charaktere, die allesamt symbolhaften Charakter haben. Ausgangspunkte sind hierbei vorrangig Lehren aus fernöstlichen Weltanschauungen, wie z.B. die des Buddhismus von der Selbsterkenntnis durch Meditation und die damit verbundene Überwindung des menschlichen Leidens. Gustav Meyrink verwendet als Rahmenhandlung die Beschreibung einer Liebesgeschichte zwischen zweier, seelenverwandter Menschen, die auf besondere Weise trotz Trennung miteinander verbunden sind. Ein faszinierendes Buch, für mich vielleicht das wichtigste, das ich je gelesen habe....
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. September 2003
Format: Taschenbuch
Wer mit sich von diesem Roman eine "Gebrauchsanweisung" zur Spiruritualität oder "esoterisches Wissen" erhofft hat, wurde natürlich enttäuscht - schließlich beschreibt dieses Buch eben genau die Schwierigkeiten (und Irrwege) auf der Suche nach dieser eigenen Spiritulität! Wer sich für dieses Thema interessiert, kann eigentlich so ziemlich bedenkenlos zugreifen - ganz besonders, da dieses Buch ziemlich packend geschrieben ist, voller Doppeldeutigkeiten und Sprachwitz steckt, und nebenbei auch noch das Kunststück fertigbringt, eine bissige Gesellscahftssatire zu sein!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexa Rostoska am 3. August 2007
Format: Taschenbuch
Der Roman lebt nicht unbedingt von der Handlung. Wer in einer solchen Erwartung das Buch aufschlägt, wird es nicht lieb gewinnen. Es ist kein Krimi, kein Thriller , trotzdem aber habe ich das Buch durchaus als spannend empfunden. Zwischen den Zeilen lesen läßt uns der Autor, um mit ihm verborgene, spirituelle Schätze zu entdecken . Ich mag Sprache und Stil- besonders wo sie indirekt herüberkommen. Wer in diesem Themenkreis unterwegs ist, muß es einfach gelesen haben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Markus Ertl am 28. Januar 2008
Format: Taschenbuch
Vorerst: Meyrink ist ein großartiger Erzähler. Seine Detailverliebtheit, die präzisen Handlungsabläufe und die wunderschönen Darstellungen der Umgebung (während es im "Golem" - bedrohlich und unnahbar - die Prager Altstadt ist, ist es im "Grünen Gesicht" - esoterisch und dekadent - Amsterdam) sind einzigartig. Während mich der "Golem" mit seiner inhaltlichen Stringenz und seiner universellen psychologischen Momentlinie jedoch völlig zu überzeugen vermochte, bin ich vom "Grünen Gesicht" nicht restlos begeistert. Der scheinbar sinn- und ziellos umherirrende Hauptprotagonist ist offensichtlich überzeugt, die Liebe seines Lebens, welche irgendwie tot, aber irgendwie auch wieder nicht tot ist, auf einer höheren Bewusstseinsstufe wieder zu finden. Die Worte des Autors hüllen den Leser behelfs ihres mystischen Inhaltes mehr und mehr in eine nebulöse Zwischenwelt des Zwielichts, in welcher sich gemeinsames Erleben und individuelles Erfahren als synonyme Begrifflichkeiten vergegenwärtigen. Durch die Vernichtung der (in deinem Inneren als) äußeren (empfundenen) Welt gelingt der Aufstieg in der (ebenso bloß nur dich selbst empfundenen) inneren Welt. Während sich der erste Teil des Buches in gewohnt Meyrinkschen ausufernden Forumlierungen und vielen humoristischen und ironischen Aspekten mit viel Freude lesen lässt, verfällt der zweite Teil zur autobiographischen, psychologischen Analyse, welcher an die mystischen Schriften eines Aleister Crowley und die drogenvernebelten Erweckungsszenarien eines Carlos Castaneda erinnert. Der Sinn ist die Liebe. Und die findest du erst nach einer geistigen Pilgerschaft und einem mentalen Aufbauprogramm.Lesen Sie weiter... ›
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rubedo am 10. Oktober 2002
Format: Taschenbuch
Wie alle Bücher Meyrinks von einer eigentümlich dichten okkulten Atmosphäre durchdrungen sind, die genau den Punkt der Verwandlung eines Menschen betrachten, so ist auch das "Grüne Gesicht" eine Suche nach der letzten Wahrheit.
Die relativ schlichte Rahmenhandlung wird durch die intensive Beschreibung der Charaktere ersetzt, die den inneren Seelenzustand gnadenlos freilegen.
Wertvoll ist der Roman speziell auch deshalb, weil er die "okkulten Fallen" aufdeckt, wie das "Channeln und den Spirtimus". Dennoch begnügt sich Meyerink nicht damit eine Kritik an der leichtgläubigen spritistischen Phänomenologie zu üben, sondern führt den Menschen die Verantwortung vor Augen, jeden Schritt auf dem Weg mit Klarheit und Aufrichtigkeit weiterzugehen an dessen Ende er den Leser zu einem echten Einweihungsmoment führt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von chillchill am 2. Juni 2009
Format: Taschenbuch
Und wenn es nicht die Thematik wäre, dann wäre es der gelungene Schreibstil, die wohltuend angewandte Kunst des Schreibens, die Meyrink begnadet beherrscht.
Doch die Thematik - eigentlich die Beschreibung der spirituellen Höherentwicklung des Protagonisten - macht atemlos in ihrer Einzigartigkeit.
Sowohl das Oberthema Esoterik als auch Schriftstellerkunst sind dermaßen perfekt vereinigt, wie man es sonst wohl einfach nicht kennt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Heane am 10. Dezember 2007
Format: Taschenbuch
Das Grüne Gesicht - ist ein okkulter Roman geschrieben 1913. Zusammen mit seinem Vorgänger "Der Golem" bilden diese beiden Bücher den Kern der damals weit verbreiteten "Schwarzen Romantik"

Der Roman spielt in den Niederlanden kurz vor Ende des ersten Weltkrieges. Eine Gruppe, an okkulten Dingen, Interessierter beschreibt ihren, jeweils persönlichen und sehr individuellen Weg zur "Erleuchtung" oder zum "Niedergang".

Wer sich bereits mit Esoterik und okkulten Dingen beschäftigt hat, wird vieles im Roman auf teilweise heitere, teilweise kritische oder auch warnende Art und Weise wieder finden.

Ein immer wiederkehrendes Szenario ist der "Ewige Jude", "Cidher Grün" oder auch der "Grüne Mann" alles dreht sich um das Erscheinen dieser einen Figur und was durch ihn und nach seinem Auftritt passiert.

Das grüne Gesicht - ist ein schwer zu lesendes Buch, es hat hohen literarischen Anspruch, lange verschachtelte Sätze und ist nichts für einen langweiligen Nachmittag.

Auf dieses Buch muss man sich nicht nur einlassen, man muss auch bereit sein, mit dem Buch und für das Buch zu arbeiten, manchmal kann man nur eine Seite oder gar nur einen Satz lesen und muss diesen wirken lassen um dann weiter lesen zu können - und dieses Wirken kann eine Stunde, einen Tag oder eine Woche dauern.

Wer sich mit Okkultismus beschäftigt wird dem Buch sicher zugeneigt sein. Wer einfach nur aus Spaß an der Freud liest - Finger weg!
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