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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Quatermass, die Dritte, 13. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Das grüne Blut der Dämonen (Hammer-Edition) (DVD)
Noch einmal zieht Quatermass in den Kampf gegen Aliens. Diesmal ist es eine Bedrohung aus der Vergangenheit, die im Untergrund Londons schlummerte und bei Tunnelarbeiten zutage kommt. Ganz neu ist, dass dieser Film der einzige der Reihe ist, der in Farbe gedreht wurde. Neu ist vor allem aber auch, dass Brian Donlevy nicht mehr in der Rolle des Professors steckt, sondern dass es nun Andrew Keir ist. Keirs Quatermass ist weniger ruppig als Donlevys Quaermass, wodurch die Geschichte einen leicht anderen Ton erhält. Ich persönlich bevorzuge Keirs Darstellung. Dennoch erreicht der Film selbst nicht die Klasse von "Feinde aus dem Nichts", dem zweiten Quatermass-Abenteuer. Aber man kann trotzdem wohl sagen, dass "Das grüne Blut ..." immerhin noch ein wirklich sehr guter, bisweilen richtig schön gruseliger Steifen ist, der ungefähr qualitativ wie der erste Quatermass-Film ("Schock") ausfällt. Oftmals wird in der Geschichte ein Lovecraft`scher Touch gesehen, und ich denke auch, dass dem wohl so ist. Jedoch empfinde ich dies nicht als so überdeutlich, dass man hier wirklich von einer Beeinflussung der Geschichte durch das Werk Lovecrafts sprechen könnte. Obschon in anderer Hinsicht doch ein deutliches Horrorelement in den Film eingeflossen ist (das Spukhaus etc.). Auf jeden Fall eine gelungene Mischung aus SF und Horror, die auch (erfolgreich) versucht, alte Überlieferungen und Ur-Erinnerungen der Menschheit in eine nachvollziehbare Handlung einfließen zu lassen. Dieser Film wird oft unterschätzt. Ich halte ihn für sehr sehenswert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das grüne Blut der Dämonen, 12. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Das grüne Blut der Dämonen (Hammer-Edition) (DVD)
Bei diesem Film handelt es sich um den dritten Teil der Hammer'schen Quatermass-Trilogie. Die ersten beiden Teile stellen für mich eine Ausnahme bei Hammer-Produktion dar, sind sie in meinen Augen nicht gerade spannungsgeladen und energetisch - zugegeben, mit dieser Meinung stehe ich ziemlich alleine da. Deswegen stand der dritte Teil auch lange in meinem Regal und musste warten, bis er endlich mal den Weg in meinen DVD-Player fand. Es erwartete mich ein grandioser Science Fiction Film mit lovecraftschen Horrorelementen, dessen Wirkung ich keineswegs so gut beschreiben könnte, wie es Uwe Somerlad in dem Booklet macht. Also nur kurz: ein genialer Andrew Keir als Quatermass, Barbara Shelley in ihrem (leider) letzten Hammer-Film und eine Geschichte, so aufregend, dass man anfängt, die Fußnägel abzuknabbern, weil man an den Händen nichts mehr findet. Dass da technische Details ein wenig frei in Szene gesetzt werden, ist tatsächlich egal. Bild und Ton sind, dem Alter des Filmes entsprechend, überdurchschnittlich gut - nichts anderes kennen wir von EMS. 9 von 10 Punkten: das war ne schöne Überraschung, noch einen so guten Hammer-Film im Regal stehen zu haben. *grins*
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der finale Quatermass Film, 23. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das grüne Blut der Dämonen (Hammer-Edition) (DVD)
10 Jahre nach "Feinde aus dem Nichts" machten sich die Hammer Studios 1967 daran, einen weiteren Quatermass Film zu produzieren, und Andrew Keir trat als Quatermass in die Fußstapfen von Brian Donlevy. Ich persönlich halte den Film für den besten der Quatermass-Trilogie, er ist sehr unterhaltsam und voller Atmosphäre. Die Story (erneut nach einem Drehbuch von Nigel Kneale) wird packend erzählt, und die Besetzung ist ebenso gut (u.a. Barbara Shelley). Regisseur Roy Ward Baker liefert wie üblich handwerkliche Routine (er drehte für Hammer später unter anderem "Dracula-Nächte des Entsetzens" und "Gruft der Vampire"). "Das grüne Blut der Dämonen" ist dem Grusel näher als der Science Fiction, und die typisch englische Stimmung des Filmes gefällt auch. Ein wirklich guter Film, der nicht nur Hammer-Fans gefallen dürfte.
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