Eine kleine Schnecke sagte eines Tages zu ihrem Vater: "Wenn ich erwachsen bin, dann möchte ich das größte Haus der Welt haben". Doch manche Dinge sind besser, wenn sie klein sind. Und der Schneckenvater erzählt eine Geschichte von einer kleinen Schnecke, die das größte Haus der Welt haben wollte und sich diesen Wunsch erfüllt hat. Doch dies wurde ihr zum Verhängnis, denn sie konnte sich mit dem großen Haus nicht mehr bewegen, um sich auf die Suche nach frischen Kohlblättern zu machen. So musste sie verhungern.
Daraufhin meint die kleine Schnecke zu ihrem Papa, dass sie ihr Haus so lassen will, wie es ist. Und sie zieht sich, glücklich mit ihrem kleinen Haus, die Welt an.
Ein Gleichnis über den Mut zur Bescheidenheit als sehr schönes Bilderbuch.
Sehr gut ist, dass die Bilder das Wesentliche der Geschichte deutlich zum Ausdruck bringen.
Die konkret gezeichneten Bilder zeigen einen klaren Verlauf der Geschichte an. So können die Kinder anhand der Bildfolge die Geschichte selbst erzählen.
Eine Doppelseite am Schluss ist ohne Text und hier hat der Betrachter die Möglichkeit ganz genau hin zu schauen, was die kleine Schnecke auf ihrer Erkundungstour alles sieht.
Empfehlen würde ich das Buch ab 5 Jahren. Da es sich hier um ein Gleichnis handelt, ist es für jüngere Kinder schwierig, dieses zu verstehen. Ebenso die Länge des Textes und Komplexität der Sprache wäre für Jüngere eine Überforderung.
Ein pädagogisch sehr wertvolles Bilderbuch, das ich gerne weiter empfehle.