Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zwei Welten, 7. Februar 2008
Für mich war es ebenfalls ein Pageturner, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Die Kombination der beiden Welten ist einfach perfekt gelungen und gerade die unbekannte Welt hinter dem Tor mit all ihren liebevoll und facettenreich gezeichneten Personen, Tieren und Städten lässt vor dem inneren Auge ein wunderbares Szenario entstehen.
Die beiden Hauptfiguren Grazia und Anschar sind mir von Anfang an ans Herz gewachsen. Ihre Entwicklung, die Entwicklung ihrer Beziehung zu einander, die nicht immer leicht ist, ihre Ecken und Kanten und auch Hochs und Tiefs hat, fand ich besonders spannend. Man lebt mit den beiden wirklich mit.
Sabine Wassermann führt den Leser mit Tempo, Witz, Spannung, Leid und Glück durch die Geschichte, dass es eine wahre Freude ist und es findet sich so manche überraschende Wendung, die so für den Leser nicht vorhersehbar ist.
Ich bin jedenfalls restlos begeistert und gebe hier gerne die volle Punktzahl.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolut lesenswert!, 8. Februar 2008
Berlin 1895: Die junge Grazia Zimmermann begleitet ihren Verlobten, den Archäologen Friedrich, zu der Ausgrabungsstelle eines kürzlich entdeckten, vermutlich aus der Bronzezeit stammenden Grabes. Während Friedrich sich der Sicherung der Fundstelle widmet, spaziert Grazia an die Havel. Dort entdeckt sie im Wasser ein unerklärliches Licht, welches sie magisch anzieht. Als sie dieses näher untersuchen will und dabei in den Fluss stürzt, wird sie unvermittelt in die Tiefe gesogen. Doch anstatt zu ertrinken, erwacht sie in einer antiken Wüstenwelt.
Dort trifft sie auf den Krieger Anschar. Gemeinsam fliehen beide vor den Wüstenstämmen nach Argadye, wo Anschar dem König von Argad dient. In einer vollkommen fremden und archaischen Welt, ist der Krieger Grazias einziger Vertrauter, und auch Anschar kann sich der wachsenden Nähe nicht entziehen. Doch beide tragen ein Geheimnis mit sich, welches sie dem anderen bis dato verheimlicht haben und welches das Schicksal der zwei entscheidend beeinflussen wird. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn schließlich sollt ihr das Buch selbst lesen es lohnt sich!
Sabine Wassermann schafft es scheinbar ohne Mühe eine exotische und farbenfrohe Welt zu erschaffen, mit unterschiedlichen Völkern und einer ganz eigenen Pflanzen- und Tierwelt. Besonders die argadische Hochkultur des Hochlandes fasziniert mit einer einzigartigen Götter- und Legendenwelt, mit fremdartigen Bräuchen und grausam anmutenden Ritualen.
Besonders gut haben mir die beiden Hauptcharaktere gefallen, die wunderbar ausgearbeitet sind und im Laufe der Geschichte eigene Grenzen erfahren und überwinden müssen. Dem Leser ist natürlich sehr schnell klar, dass Grazia und Anschar eigentlich zusammengehören, doch sowohl die jeweilige kulturelle Prägung als auch die Fährnisse des Schicksals kommen immer wieder dazwischen. Der Ausgang der Geschichte bleibt bis zum letzten Ende offen und hat mit so mancher unerwarteter Wendung aufzuwarten. Also: Spannung bis zur letzten Seite. Unbedingt lesen!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Starke romantische Fantasy, 6. Januar 2008
"Das gläserne Tor" erzählt die Geschichte der jungen Grazia, die im Berlin des Jahres 1895 auf einen seltsamen Fremden trifft, der vor ihren Augen im Wasser der Havel verschwindet. Seitdem nimmt sie eine unglaubliche Veränderung an sich wahr - sie kann aus dem Nichts Wasser erschaffen. Kurze Zeit später wird Grazia in eine ihr fremde Wüstenwelt gezogen, in der ihre Gabe von höchster Bedeutung ist. Hier trifft sie auch auf den Krieger Anschar, dem sie das Leben rettet und mit ihm vor seinen Feinden flieht. Schon bald fühlt sich das ungleiche Paar zueinander hingezogen, aber sie machen sich dennoch gemeinsam auf die Suche nach dem legendären gläsernen Tor, dass Grazia zurück in ihre Welt bringen kann.
Der Roman spielt in einer exzellent ausgearbeiteten, antik anmutenden Welt und beschreibt temporeich und spannungsgeladen eine unmögliche Liebesgeschichte. Durch den Kontrast zwischen dem archaischen Krieger und der "Berliner Pflanze" kommt es immer wieder zu gelungenen Wortgefechten und auch witzigen Szenen. Die Romantik bleibt dabei aber nicht auf der Strecke, sondern die sich entwickelnde Liebesgeschichte ist anrührend und die Nähe eines Taschentuch-Päckchens ist anzuraten...;-)
Insgesamt ein tolles Buch, in dem sich Action und Romance gelungen verbinden, mit starken Charakteren, über die man hoffentlich in Zukunft noch mehr lesen wird.
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