Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zwei Welten prallen aufeinander, 23. Januar 2010
Es war schön, mal ein Fantasy-Buch zu lesen, welches gänzlich ohne Orks, Elfen und sonstige Gestalten auskommt, die man immer wieder trifft.
Sabine Wassermann, die sich ja eigentlich auf das historische Genre spezialisiert hat, beweist mit diesem Roman, dass sie das Schreiben auch in diesem Genre meisterlich beherrscht. Da die Story im Jahre 1895 spielt, können die Fans aufatmen - Frau Wassermann hat sich nicht allzuweit vom historischen Genre entfernt.
Mit Grazia und Anschar hat sie zwei Figuren geschaffen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Als die biedere Grazia, Verlobte eines Archäologen, einen fremden Mann im Wasser der Havel verschwinden sieht, gerät ihr wohlbehütetes Leben aus den Fugen. Seit dieser Begegnung hat sie eine Gabe, aus ihrem Körper Wasser sprudeln zu lassen. Auf der Suche nach diesem unbekannten Mann und einer Erklärung für die Ereignisse, gerät sie in eine völlig fremde Welt und trifft auf Anschar, einem der zehn besten Krieger. Ihre Lebensweisen unterscheiden sich so sehr voneinander, dass Komplikationen vorprogrammmiert sind.
Die Autorin schreibt so bildhaft, dass man alles direkt vor Augen hat. 692 Seiten Unterhaltung pur. Erwähnenswert ist in jedem Fall die wunderschöne Zeichnung der schwebenden Stadt. Genau so hätte ich sie mir vorgestellt, wenn es keine Zeichnung davon gegeben hätte.
Ich kann diesen Roman mit gutem Gewissen empfehlen und freu mich schon auf den zweiten Band, der hier liegt.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolut lesenswert!, 8. Februar 2008
Berlin 1895: Die junge Grazia Zimmermann begleitet ihren Verlobten, den Archäologen Friedrich, zu der Ausgrabungsstelle eines kürzlich entdeckten, vermutlich aus der Bronzezeit stammenden Grabes. Während Friedrich sich der Sicherung der Fundstelle widmet, spaziert Grazia an die Havel. Dort entdeckt sie im Wasser ein unerklärliches Licht, welches sie magisch anzieht. Als sie dieses näher untersuchen will und dabei in den Fluss stürzt, wird sie unvermittelt in die Tiefe gesogen. Doch anstatt zu ertrinken, erwacht sie in einer antiken Wüstenwelt.
Dort trifft sie auf den Krieger Anschar. Gemeinsam fliehen beide vor den Wüstenstämmen nach Argadye, wo Anschar dem König von Argad dient. In einer vollkommen fremden und archaischen Welt, ist der Krieger Grazias einziger Vertrauter, und auch Anschar kann sich der wachsenden Nähe nicht entziehen. Doch beide tragen ein Geheimnis mit sich, welches sie dem anderen bis dato verheimlicht haben und welches das Schicksal der zwei entscheidend beeinflussen wird. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn schließlich sollt ihr das Buch selbst lesen es lohnt sich!
Sabine Wassermann schafft es scheinbar ohne Mühe eine exotische und farbenfrohe Welt zu erschaffen, mit unterschiedlichen Völkern und einer ganz eigenen Pflanzen- und Tierwelt. Besonders die argadische Hochkultur des Hochlandes fasziniert mit einer einzigartigen Götter- und Legendenwelt, mit fremdartigen Bräuchen und grausam anmutenden Ritualen.
Besonders gut haben mir die beiden Hauptcharaktere gefallen, die wunderbar ausgearbeitet sind und im Laufe der Geschichte eigene Grenzen erfahren und überwinden müssen. Dem Leser ist natürlich sehr schnell klar, dass Grazia und Anschar eigentlich zusammengehören, doch sowohl die jeweilige kulturelle Prägung als auch die Fährnisse des Schicksals kommen immer wieder dazwischen. Der Ausgang der Geschichte bleibt bis zum letzten Ende offen und hat mit so mancher unerwarteter Wendung aufzuwarten. Also: Spannung bis zur letzten Seite. Unbedingt lesen!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Starke romantische Fantasy, 6. Januar 2008
"Das gläserne Tor" erzählt die Geschichte der jungen Grazia, die im Berlin des Jahres 1895 auf einen seltsamen Fremden trifft, der vor ihren Augen im Wasser der Havel verschwindet. Seitdem nimmt sie eine unglaubliche Veränderung an sich wahr - sie kann aus dem Nichts Wasser erschaffen. Kurze Zeit später wird Grazia in eine ihr fremde Wüstenwelt gezogen, in der ihre Gabe von höchster Bedeutung ist. Hier trifft sie auch auf den Krieger Anschar, dem sie das Leben rettet und mit ihm vor seinen Feinden flieht. Schon bald fühlt sich das ungleiche Paar zueinander hingezogen, aber sie machen sich dennoch gemeinsam auf die Suche nach dem legendären gläsernen Tor, dass Grazia zurück in ihre Welt bringen kann.
Der Roman spielt in einer exzellent ausgearbeiteten, antik anmutenden Welt und beschreibt temporeich und spannungsgeladen eine unmögliche Liebesgeschichte. Durch den Kontrast zwischen dem archaischen Krieger und der "Berliner Pflanze" kommt es immer wieder zu gelungenen Wortgefechten und auch witzigen Szenen. Die Romantik bleibt dabei aber nicht auf der Strecke, sondern die sich entwickelnde Liebesgeschichte ist anrührend und die Nähe eines Taschentuch-Päckchens ist anzuraten...;-)
Insgesamt ein tolles Buch, in dem sich Action und Romance gelungen verbinden, mit starken Charakteren, über die man hoffentlich in Zukunft noch mehr lesen wird.
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