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Das gläserne Tor [Taschenbuch]

Sabine Wassermann
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

11. Dezember 2007
Das Tor in eine phantastische Welt

Es geschehen seltsame Dinge am Ausgrabungsort des jungen Berliner Archäologen Friedrich. Nicht datierbare Schmuckstücke tauchen auf, und eines Nachts stößt seine Verlobte Gracia auf einen dunklen Fremden, der vor ihren Augen im Wasser verschwindet. Wenig später zieht es auch Gracia in den See, doch sie findet sich nicht am Grund des Sees wieder, sondern in einer fremden Welt voller Magie, Zauber und Gefahr. Während Friedrich in Berlin verzweifelt nach Gracia sucht, wird sie von Kriegern gefangen genommen und vor deren despotischen Herrscher geführt. Als ihr ein mysteriöser Sklave zur Flucht verhilft, beginnt für die junge Frau das Abenteuer ihres Lebens ...


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 688 Seiten
  • Verlag: Heyne TB (11. Dezember 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453523393
  • ISBN-13: 978-3453523395
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 389.214 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Sabine Wassermann wurde 1965 in Simmern geboren und studierte Kunst an der Städelschule in Frankfurt am Main. Das Interesse an der griechischen Sagenwelt und der Antike brachte sie zum Schreiben. Sie lebt als Malerin und Schriftstellerin in Bad Kreuznach, wo sie 2001 mit dem Förderpreis für Kunst und Kultur ausgezeichnet wurde. Das gläserne Tor ist nach mehreren historischen Romanen ihr erster Fantasy-Roman.

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Kundenrezensionen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei Welten prallen aufeinander 23. Januar 2010
Von goat TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Es war schön, mal ein Fantasy-Buch zu lesen, welches gänzlich ohne Orks, Elfen und sonstige Gestalten auskommt, die man immer wieder trifft.
Sabine Wassermann, die sich ja eigentlich auf das historische Genre spezialisiert hat, beweist mit diesem Roman, dass sie das Schreiben auch in diesem Genre meisterlich beherrscht. Da die Story im Jahre 1895 spielt, können die Fans aufatmen - Frau Wassermann hat sich nicht allzuweit vom historischen Genre entfernt.

Mit Grazia und Anschar hat sie zwei Figuren geschaffen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Als die biedere Grazia, Verlobte eines Archäologen, einen fremden Mann im Wasser der Havel verschwinden sieht, gerät ihr wohlbehütetes Leben aus den Fugen. Seit dieser Begegnung hat sie eine Gabe, aus ihrem Körper Wasser sprudeln zu lassen. Auf der Suche nach diesem unbekannten Mann und einer Erklärung für die Ereignisse, gerät sie in eine völlig fremde Welt und trifft auf Anschar, einem der zehn besten Krieger. Ihre Lebensweisen unterscheiden sich so sehr voneinander, dass Komplikationen vorprogrammmiert sind.

Die Autorin schreibt so bildhaft, dass man alles direkt vor Augen hat. 692 Seiten Unterhaltung pur. Erwähnenswert ist in jedem Fall die wunderschöne Zeichnung der schwebenden Stadt. Genau so hätte ich sie mir vorgestellt, wenn es keine Zeichnung davon gegeben hätte.
Ich kann diesen Roman mit gutem Gewissen empfehlen und freu mich schon auf den zweiten Band, der hier liegt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Stiefeletten und Korsett durch die Wüste 19. Oktober 2009
Von callisto TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Berlin 1895: Gracia Zimmermann lebt das Leben einer behüteten Tochter aus gutbürgerlichem, preußischem Hause. Sie ist 18 Jahre alt und verlobt mit einem Archäologen namens Friedrich. Dieser Beruf beflügelt Gracias Fantasie zumal auch ihr Vater Altphilologe ist. Als Gracias Verlobter auf der Pfaueninsel Ausgrabungen durchführt und archaischen Schmuck entdeckt, ist Gracia Feuer und Flamme und begleitet ihn.
Nie hätte sie geahnt, dass die Begegnung mit diesem wunderschönen, gottgleichen Mann auf dem Bootssteg ihr Leben derartig verändern sollte, denn er ist wirklich ein Gott und mit seinem Kuss vermacht er ihr eine wundersame Gabe. Gracia kann von nun Wasser erschaffen!
Diese Begegnung lässt der jungen Frau keine Ruhe, sie will das seltsame Tor in der Havel, in welchem der Gott verschwand untersuchen und gerät so in eine archaische, primitive Welt mit zwei Monden und einem nomadisierenden Wüstenvolk. Die Wüstennomaden halten Anschar, einen Krieger der Zehn gefangen, der Gracia langsam die Sprache und die Gebräuche dieser fremden Welt lehrt und auch was es heißt zu lieben.

Die Autorin schafft es eine faszinierende, neue Welt zu erschaffen in welche sie Gracia versetzt. Mit Gracia hat sie einen recht schwierigen Charakter für ein Abenteuer und Fantasy buch geschaffen. Eine preußische junge Dame, die im Korsett und Stiefeletten durch die Wüste reist und sich verschämt hinter Vorhängen und unter langen Gewändern in einer ansonsten sehr freizügigen Gesellschaft verbirgt und permanent an ihren Fingernägeln kaut erscheint zunächst keine reizvolle Heldin für das ansonsten vor Amazonen und starken Frauen strotzende Fantasy Genre zu sein. Aber genau dies macht Gracia wiederum so faszinierend und interessant. Anschar hingegen verkörpert den Archetypen des gefühlvollen Kriegers, der Traum junger Mädchen und Frauen in einsamen Nächten, langhaarig, muskulös und einfühlsam lässt er Gracia Zeit sich zu entwickeln bevor er sie entjungfert...

Dieses Buch verwendet geschickt bekannte Klischees und schafft etwas Neues aus Elementen die schon vorher erfolgreich waren. Mich erinnerte die Beziehung zwischen Gracia und Anschar oft an Jane und Tarzan, nur nicht im Dschungel, sondern in der Wüste.
Ich hatte auch ein wenig Probleme mit den beiden Königen Mallayur und Nadyur, die sehr ähnliche Namen haben und die ich am Anfang daher öfter verwechselt habe. Warum lieben Fantasy Autoren das Ypsilon so sehr?

Unterhaltsam fand ich vor allem auch das berliner Lokalkolorit. Als Süddeutsche fragt man sich beim Essen von Pfannkuchen meist, was die Protagonisten da wohl zu sich nehmen. In diesem Fall (S. 484) wird es jedoch spezifiziert, denn der Pfannkuchen ist mit Puderzucker bestreut und würde im Süddeutschen Sprachraum somit Berliner heißen.

Sehr unterhaltsames und gelungenes Debüt, das es schafft einen in einer neuen, fremden Welt eintauchen zu lassen. Trotz vieler Klischees und einiger kitschiger Plots schafft es die Autorin durch eine sehr liebevolle und detailreiche Beschreibung der Menschen und Orte den Leser zu fesseln und gut zu unterhaltsam.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch und faszinierend... 15. November 2009
Von Marion
Format:Taschenbuch
Eine fantastisch-faszinierende Geschichte um die junge, wohlbehütete Grazia und ihren ungewollten Ausbruch aus dem Berlin um 1895.
Grazia, die ihren Verlobten Friedrich, seineszeichens Archäologe, eines Tages auf die wunderschöne Pfaueninsel zu einer seiner Ausgrabungen begleiten darf macht am Rande jenes Ausgrabungsortes, am Ufer der Havel eine erstaunliche Entdeckung. Vor ihren Augen entspringt ein wunderschöner, nakter Mann, göttergleich der Havel und küsst sie auf mystische Weise stürmisch und ängstlich zugleich, ehe er wieder in dem hellen Licht unter der Wasseroberfläche entschwindet aus dem er aufgetaucht war. Völlig verwirrt und magisch angezogen zieht es Grazia zurück an das Ufer, wo sie nicht nur diese wunderliche Begegnung erlebten durfte, deren Sinn sie bisher zwar nicht verstand, doch deren Faszination sie bereits nicht mehr loslässt. Nicht zuletzt durch eine Gabe welche sie seit jener wundervoll, nachhallenden Begegnung besitzt. Wie von weit her spürt die junge Frau einen Drang, deren gehaltvolle Bedeutung sie erst sehr viel später erfahren soll und folgt dem rätselhaften Licht hinein in eine völlig andere Welt. Ob sie von dort wieder zurückkehren kann oder will...?

Es war einer meiner ganz wenigen Ausflüge in die Welten der Fantasy-Geschichten. Umso überraschter war ich selbst davon, wie schnell mich die Geschichte um die junge, sympatische Grazia mit all ihren Schrullen und Konventionen in ihren Bann geschlagen hatte. Sprühend vor abenteuerlichem Leben, Risiken und jedemenge Gefühl für die Menschen durfte ich von einem Augenblick zum Anderen mitfiebern, wie sie ihre Herausforderungen doch immer wieder auf schon fast erstaunliche Weise topen konnte. Von Sabine Wassermann flüssig geschrieben und wunderbar zu lesen, konnte ich richtig mit eintauchen und fühlte mich stets wie mittendrin in den Geschehnissen um Wüschenmenschen, Hochtäler und Götterglauben aber auch um Verstrickungen, Freundschaften und Liebe...
Liebevoll ist hier wohl das richtige Wort für die Ausprägung der Protagonisten, welche Sabine hier entworfen hat. Vor allem, da die Autorin unserer unbedarften Grazia einen wahrlichen Krieger an die Seite stellte.

Ein wundervolles Buch, welches bestechen konnte durch wunderschöne Bilder, atemberaubenden Ideen und einer keken Portion Humor, die mich doch oft auch schmunzeln ließ. Vor allem Fantasy-Neueinsteigern die es weniger auf Elfen, Zwerge und Trolle abgesehen haben kann ich diese wundervolle Geschichte nur wärmstens ans Herz legen. Und so freue ich mich schon mächtig auf die Fortsetzung dieses Romans deren Hauptfiguren mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben werden.
Für mich ebenfalls ein absoluter Buchtipp...
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Dieses Buch konnte mich nicht überzeugen
Hm.. was soll ich sagen, das Buch hat mich einfach nicht gefesselt. Es ist an vielen Stellen sehr langatmig und langweilig. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Mahja veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wirklich gelungener Parallelwelt Roman
Zum Inhalt wurde in den anderen Rezensionen schon genug gesagt. Natürlich ist die Grundidee (Held/Heldin werden plötzlich in eine fremde Welt katapultiert und müssen... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von M. W. Broscheit veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Eine tolle Geschichte, aber...
Ich habe "Das gläserne Tor" beim Stöbern entdeckt und mich aufgrund der vielen positiven Rezensionen zum Kauf entschieden- und ich wurde nicht enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2010 von Virgola
4.0 von 5 Sternen Fantastische Welt !!!
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen - ebenso wie das zweite Band (Die Eiserne Welt). Nur schweren Herzens hab ich es abends zur Seite gelegt um mir noch ein paar wenige... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2010 von aquila
5.0 von 5 Sternen Einfach nur schön!
Wer Romantik mag, gewürzt mit nachvollziehbarer Fantasy und historischen Fakten ist hier richtig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2009 von Whoopi
1.0 von 5 Sternen Zähe Kost...
Nach den überwiegend positiven Rezensionen und als begeisterte Fantasy Leserin kaufte ich mir dieses Buch. Leider wurden die hohen Erwartungen nicht erfüllt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2009 von LittleMummy
3.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung
Ich habe die 680 Seiten in 4 Tagen durchgelesen. Spannend war es, aber für meinen Begriff trotzdem zu lang. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2008 von Sheldon
5.0 von 5 Sternen Ein Tor in eine andere, faszinierende Welt
Eine große Liebesgeschichte in einer magischen Welt", überschreibt der Verlag den Klappentext. Das ist so treffend, dass ich es übernehme. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. August 2008 von Susanne Ruitenberg
5.0 von 5 Sternen spannend bis zur letzten Seite...
ich bin sooo froh, dass ich endlich ein Buch in der Hand habe, dem ich mit gutem Gewissen 5 Sterne geben kann.. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2008 von ecnebi
5.0 von 5 Sternen Fantasy und historischer Roman in einem
Das gläserne Tor ist ein außergewöhnliches Buch, denn es vereint eine Fantasywelt mit den Elementen eines historischen Romans. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2008 von Maren Frank
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