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Das geheime Tagebuch der Carla Bruni
 
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Das geheime Tagebuch der Carla Bruni [Broschiert]

Silke Burmester
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Liebe Silke Burmester, bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ihre taz-Kolumne "Das geheime Tagebuch der Carla Bruni" ist ganz, ganz großes Kino und hat mir in den vergangenen Monaten am Frühstückstisch, in der S-Bahn und am Schreibtisch diverse Lachtränen in die Augenwinkel gezaubert. Wirklich! Nur: Als Hörbuch taugt das Ganze nichts. Natürlich sind Ihre fiktiven Tagebucheinträge, Ihre Witze über den französischen Präsidenten und Ihre Andeutungen über die Eskapaden Carla Brunis auch in der gekürzten Hörfassung dieselben urkomischen. Aber die Schauspielerin Esther Schweins als Sprecherin ist schlichtweg eine Fehlbesetzung. Deren Vortrag klingt ganz fies nach Frauenkitschroman, und Ihre treffsicheren Beschreibungen wirken durch Schweins überdeutliche Aussprache und die langgezogenen Vokale gar nicht mehr bissig-satirisch. Ich frage mich: Wieso hat nicht Nathalie Licard das Ganze eingelesen, die sympathische Französin aus der einstigen "Harald Schmidt Show", mit der Sie doch bereits auf Lesereise waren? Da hätte wenigstens der Akzent gestimmt. (jul)

Kurzbeschreibung

Ein Jahr an der Seite des kleinen Nick -
das geheime Tagebuch der Carla Bruni
Seit ihrer Liaison mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy ist das
Leben von Ex-Model und Sängerin Carla Bruni nicht mehr, wie es war. Die ganze Welt
schaut auf sie. Wem kann sie jetzt noch vertrauen? Nur ihrem geheimen Tagebuch.
Staatsbesuche, Galaempfänge und "Wer-wird-Millionär"-gucken im Elysée-Palast: Alles
könnte so schön sein. Wären da nicht die Presse, die jedes Nacktfoto zur Staatsaffäre auf-
bläht, Cecilia, die alte Krähe, die ständig wegen Erziehungsfragen ihren Ex anruft, und
der Möchtegern-Casanova Jean, Nicolas' Sohn aus erster Ehe.
Als seien das der Widerstände gegen das junge Glück nicht genug, kann Eric (Clapton)
das Jammern über seine verlorene Liebe nicht lassen, denken sich die PR-Strategen täg-
lich neue Schikanen für die Première Dame aus: auf dem Großmarkt Hände schütteln
(morgens um fünf!), sich mit Marmelade verschmierten Gören fotografieren lassen
und ständig in diesen dämlichen Ballerinas rumlaufen!
Zum Glück ist sie nicht ganz allein: Benjamin (Biolay), Freund aus alten Tagen, hält in
besonders schweren Stunden einen Joint bereit und der schmachtende Gärtner lässt
sich selbst vom Geheimdienst nicht in die Flucht schlagen. Und auch aus Deutschland
kommen gute Nachrichten: Carla soll den Ehren-Bambi bekommen für ihren Mut,
gegen alle Widerstände zu ihrer Liebe zu stehen. Jetzt muss sie es nur noch hinbekom-
men, dass ihr petit Pygmée, wie sie ihren Ehemann zärtlich nennt, nicht ständig die
Fassung verliert.
Lustiger als Helen Fielding, wahrer als Yazmina Reza: Das geheime Tagebuch der Carla
Bruni ist die komischste Liebesgeschichte des Jahres (und enthüllt, wie Speedy Sarko
wirklich ihr Herz eroberte)!

Klappentext

"Wundervoll ironisch und sehr komisch interpretiert Esther Schweins das fiktive Tagebuch der französischen Première Dame. Genauso, möchte man meinen, muss es gewesen sein, als die höhere Tochter und 'Hummer-Marxistin' Carla sich ihren 'petit président' Sarkozy angelte. Bissig, böse, witzig - Esther Schwins trifft den richtigen Ton. Bravo!"
HörZu

"Und Esther Schweins leiht der Burmesterschen Bruni in der Hörbuchversion nicht nur die Stimme, sie lebt ihre Rolle förmlich - mit großer Komik."
Deutschlandfunk

" ... die Schauspielerin Esther Schweins so großartig spricht. Schnodderig, affektiert oder auch ernsthaft - sie verpasst keine der zahlreichen Pointen im fiktiven 'geheimen Tagebuch der Carla Bruni'. (...) Silke Burmesters Texte und Esther Schweins süffisante Interpretation machen es fast unmöglich, Sarkosys Auftritte in der Tagesschau in Zukunft ohne Hintergedanken und hämisches Grinsen zu verfolgen."
NDR Info/Kultur -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Über den Autor

Silke Burmester
lebt und arbeitet in Hamburg. Sie schreibt über Medien, Kultur
und Gesellschaftspolitik für einige Zeitungen und
Zeitschriften, darunter "Financial Times Deutschland", "Geo
Saison" und "Stern".

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"... Ich wollte meinem kleinen Schatz gleich davon erzählen, als er von der Arbeit kam, aber er war gar nicht gut beisammen. Er hatte die Bilder von seinem Staatsbesuch in Französisch-Guayana in den Nachrichten gesehen, wo er Boot fahren musste und die ganze Zeit so miefig dreinschaut. Er hat sich wahnsinnig aufgeregt, dass die so unvorteilhafte Bilder zeigen, und sich sofort das gesamte Material vom Sender schicken lassen, ob es nicht noch andere Bilder gäbe. Wir haben bis um 3.20 Uhr dagesessen und gesichtet. Eine Aufnahme war dabei, wo er kurz gelacht hat (ganz süß!), aber da waren kopulierende Hunde im Hintergrund. Die konnte man auch nicht nehmen.
Ich bin etwas aufgeregt, morgen habe ich meinen ersten offiziellen Termin im Palast. Wir treffen die Geiseln, die vor wenigen Wochen aus der Farc-Gefangenschaft freigekommen sind. Ich hoffe, sie sind nett."

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"... Ich wollte meinem kleinen Schatz gleich davon erzählen, als er von der Arbeit kam, aber er war gar nicht gut beisammen. Er hatte die Bilder von seinem Staatsbesuch in Französisch-Guayana in den Nachrichten gesehen, wo er Boot fahren musste und die ganze Zeit so miefig dreinschaut. Er hat sich wahnsinnig aufgeregt, dass die so unvorteilhafte Bilder zeigen, und sich sofort das gesamte Material vom Sender schicken lassen, ob es nicht noch andere Bilder gäbe. Wir haben bis um 3.20 Uhr dagesessen und gesichtet. Eine Aufnahme war dabei, wo er kurz gelacht hat (ganz süß!), aber da waren kopulierende Hunde im Hintergrund. Die konnte man auch nicht nehmen.
Ich bin etwas aufgeregt, morgen habe ich meinen ersten offiziellen Termin im Palast. Wir treffen die Geiseln, die vor wenigen Wochen aus der Farc-Gefangenschaft freigekommen sind. Ich hoffe, sie sind nett."
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