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Das fliegende Klassenzimmer
 
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Das fliegende Klassenzimmer

Ulrich Noethen , Sebastian Koch , Tomy Wigand    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Ulrich Noethen, Sebastian Koch, Piet Klocke
  • Regisseur(e): Tomy Wigand
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 2003
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 109 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000C020Q
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.732 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das fliegende Klassenzimmer unter der Regie von Tomy Wigand ist bereits die dritte Verfilmung des Kinderbuchklassikers von Erich Kästner und landet mit seinen zeitgemäßen Rap-Einlagen endgültig im Techno-Zeitalter.

Obwohl auch in den Erwachsenenhauptrollen mit Ulrich Noethen, Sebastian Koch und Piet Klocke prominent besetzt, steht natürlich das Schülerensemble im Mittelpunkt der Geschichte. Wigand versetzt Jonathan (Hauke Diekamp), Martin (Philipp Peters-Arnolds), Matz (Frederick Lau), Ulli (Hans Broich-Wuttke) und den schönen Theo (Nicolas Kantor) nach Leipzig ins Internat des Thomanerchors und gibt der Geschichte damit einen deutsch-deutschen Gegenwartsbezug. Die Rolle des aufrührerischen Egerland spielt jetzt ein Mädchen, und dennoch wird noch der treueste Kästner-Fan die Vorlage wiedererkennen. Es geht um bewährte Kästner-Motive, um echte Freundschaft also, den bedingungslosen inneren Zusammenhalt, um gute und weniger gute Eltern und um die paar wenigen Erwachsenen, die im Vergleich zum Rest der Spezies schwer in Ordnung sind. Gemeinsam wird für die Weihnachtsaufführung das Stück "Das fliegende Klassenzimmer" geprobt, die große Fehde mit den "externen" Schülern ausgefochten und die von den Kindern eingefädelte Versöhnung zwischen dem unkorrumpierbaren Lehrer Justus (Ulrich Noethen) und seinem alten Schulfreund Nichtraucher (Sebastian Koch) betrieben.

Der Roman war wahrscheinlich Kästners pädagogisch ambitioniertestes Buch, und der Film versucht die propagierten Werte in die nicht mehr ganz so vergleichbare Gegenwart hinüberzuretten, indem man ziemlich hemmungslos den aktuellen Jugendjargon benutzt. Am Ende rappen die Kinder durch Kästners Merksätze, und der schmale Grat zwischen geglückter Überführung und ungenierter Anbiederung ist hier ganz besonders augenfällig. Am stärksten ist Das fliegende Klassenzimmer dann auch, wenn die Kinder zwanglos unter sich sind. Da gelingen witzige Dialoge, und es kommt schließlich das zum Vorschein, was man vielleicht als kästnerspezifisch bezeichnen kann: Die Kinder werden mit ihren Ängsten und Sehnsüchten immer ernst genommen, wirken mitunter bemerkenswert reif und verkörpern mit ihrer Haltung letztendlich ein Plädoyer für mehr Zivilcourage. --Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

Jonathan ist schon von acht Internaten geflogen. Als er in Leipzig ins Internat kommt, nimmt sich der Schulleiter Justus seiner an. Und auch die Jungs aus seinem Schlafsaal werden schnell seine Freunde: der besonnene Martin und der schmächtige Uli ebenso wie der experimentierfreudige Kreuzkamm junior und der stets hungrige Kraftprotz Matz. Die vier zeigen Jonathan ihren Geheimtreff, einen alten Eisenbahnwaggon auf einem Brachgrundstück, als sie von einem mysteriösen Mann, dem "Nichtraucher" überrascht werden, der ebenfalls einen Schlüssel zu ihrem Eisenbahnwaggon besitzt ...

Der "Nichtraucher" ist aber nicht der einzige, der Jonathan und seine Freunde in Atem hält. Da gibt es auch noch die Externen, mit denen die Internatsschüler ständig im Clinch liegen und deren hübsche Bandenchefin Mona. Und schließlich ist da noch der Text zu einem Theaterstück namens "Das fliegende Klassenzimmer", den die Jungs zufällig im Eisenbahnwaggon gefunden haben. Als sie sich mit Begeisterung auf die Proben für die anstehende Weihnachtsaufführung stürzen, ahnen sie noch nicht, dass sie damit in alten Wunden bohren und eine Kette turbulenter

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wirklich nett! 4. Dezember 2009
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:DVD
Jonathan ist eigentlich ein lieber Junge. Nur die Schulleitungen von acht Internaten sind anderer Meinung. Disziplin: mangelhaft, lautet meist ihr Urteil, ehe sie ihn der Schule verweisen.
Nun also die neunte Station seiner Schulkarriere: Leipzig, Thomanerchor-Internat. Nach anfänglichem Zögern findet Jonathan schnell Anschluss und Freunde.
Als sie zusammen einen verlassen wirkenden, heruntergekommenen Wohnwagen zu ihrem Bandentreffpunkt machen, finden sie ein altes Theaterstück. Die Jungen beschließen, dieses Stück aufzuführen. Jonathan komponiert die Musik und ansonsten versuchen sie, den Text so weit wie möglich zu übernehmen. Die Proben erweisen sich als schwierig und immer wieder droht ihr ehrgeiziges Projekt zu scheitern. Da hört der Internatsleiter Justus zufällig einige Zeilen des Textes. Wutentbrannt fordert er das Manuskript und verbietet die Aufführung. Die Jungen sind entsetzt, das passt überhaupt nicht zu dem ruhigen, besonnenen und sehr beliebten Lehrer. Warum reagiert er so heftig auf dieses Theaterstück?

"Das fliegende Klassenzimmer" ist ein Klassiker der Jugendliteratur. Dreimal wurde der Stoff verfilmt: 1954 mit dem unvergessenen Paul Dahlke, 1973 mit Joachim Fuchsberger in der Hauptrolle und 2002 mit Ulrich Noethen als Direkter eines Internats. Diese letzte Verfilmung ist Gegenstand dieser Rezension.
Im Vergleich zu dem über fünfzig Jahre alten ersten Film hat das Drehbuch dieser Neuverfilmung den Originaltext von Erich Kästner nur als Leitlinie und Orientierung genommen. Teilweise entfernt sich der Film sehr weit vom Buch und wartet mit einer großen Anzahl Überraschungen auf. Er ist schwungvoller, mehr "Action" wird geboten und Musik und Text sind deutlich an der heutigen Jugend und ihren Interessen orientiert.
Nachteilig ist das völlige Außerachtlassen der inneren Nöte der Kinder. Waren sie noch Schwerpunkt der ersten Verfilmung, geraten sie nun aus dem Blickfeld. Zudem lebte der alte Film von der wundervoll altmodischen, aber höchst netten Einleitung durch Erich Kästner persönlich. Sie gab dem damaligen Film eine sehr persönliche Note und stand für eine werkgetreue Verfilmung.
Doch die fast zwei Stunden der Neuverfilmung sind sehr unterhaltsam, oft lustig, gelegentlich sehr nachdenklich und dank der wundervollen Kinderdarsteller und der köstlich besetzten Nebenrollen - Piet Klocke gibt einen so herrlichen Lehrer und Vater ab, dass man sich den Bauch halten muss vor Lachen - sehr schnell vorbei.
Insgesamt ein wenig geglättet und um den Tiefgang der Probleme der Kinder bereinigt, gefällt der Film als Unterhaltung, auch wenn Kästner ihn vielleicht als zu laut, zu anbiedernd und zu wenig philosophisch belächelt hätte - aber wer weiß das schon.

Die Extras sind nett gemacht und einen Blick wert. Der "Klassenzimmer-Rap" ist als Video und als Radioversion an Bord dieser schönen DVD und das "Making Of" ist leidlich interessant gemacht. Nur die Interviews hätte man sich sparen können, sie sind eher langweilig.

Fazit: Drei Verfilmungen, drei völlig unterschiedliche Filme. Diese Version aus dem Jahre 2002 ist humorvoll, unterhaltsam und lustig, klammert aber einige Probleme, die in der Buchvorlage zur Geltung kommen, aus.

Stefan Erlemann
War diese Rezension für Sie hilfreich?
35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Nun ist auch „Das fliegende Klassenzimmer" von Erich Kästner neu verfilmt worden, nach „Pünktchen und Anton", „Das doppelte Lottchen" und „"Emil und die Detektive" längst überfällig. Damit liegt von Kästners ambitioniertestem Werk bereits die dritte Fassung (1954 mit Paul Dahlke, 1973 mit Joachim Fuchsberger als Justus) vor - vielleicht die gelungenste!
Die neueren Versionen zielen alle nicht auf psychologische Vertiefung der von Kästner entwickelten, wahrlich klassisch gewordenen Figuren, sondern auf Modernisierung des Umfelds und Anpassung an die heutige Zeit, was freilich nicht ganz ohne Holprigkeiten geschehen kann. Gelungen ist zwar der Einbau von Mädchen (Egerland) ins Drehbuch, die Keilerei der rivalisierenden Schülergruppen (Externe und Interne) nicht nur aus pädagogischen Gesichtspunkten, sondern auch wegen offensichtlichem Schneemangel im winterlichen Leipzig allerdings eher schwer verdaulich. Auch dass die Schüler im Kampf um die entwendeten Noten eine Fernseh-Aufführung des Weihnachtsoratoriums verlassen, scheint nur auf dem Hintergrund des Originals (Diktathefte) nachvollziehbar. Doch tut dies der Sache insgesamt keinen Abbruch, zu erfrischend und lebendig wird hier gespielt. Einige wirklich tolle Szenen, die spielerisch leicht und ziemlich witzig daherkommen (z. B. Matz' Titulierung von Kreuzkamm als „Quallenfischer" statt „Quantenphysiker") belegen, dass Kästner durchaus modernisiert werden kann.
Schon der Beginn, musikalisch und bildlich perfekt inszeniert, greift mitten in Erich Kästners pädagogische Seele und ermöglicht die Identifizierung des Zuschauers mit den Hauptdarstellern (vor allem Jonathan Trotz), die dank den wirklich hervorragenden Hauptdarstellern bis zum Ende des Films erhalten bleibt. Auch die "erwachsenen" Rollen sind gut besetzt: Piet Klocke, sehr witzig als Direktor Kreuzkamm, immer Gefahr laufend, die Figur als reine Witzfigur erscheinen zu lassen, Noethen und Koch als Justus und Nichtraucher überzeugend, ihre Geschichte interessanter Weise auf deutsch-deutschen Hintergrund gestellt, machen ihre Sache gut, werden aber m. E. von den Kindern an die Wand gespielt.
Das Abbrennen der Bühne erinnert dann schon ein wenig an Hollywoodfilme, ebenso die filmisch anmutende Aufführung des Klassenzimmer-Rap, der sich aber an das hohe Tempo des Filmes gut anpasst.
Gelungen ist dann auch die Schlussszene über den Dächern von Leipzig mit einer großen Portion Lebensphilosophie à la Erich Kästner. Da sage noch einer, Kästner sei nicht mehr modern!
Meine Klasse war begeistert!

DVD ist toll ausgestattet mit vielen interessanten Extras, z. B. Interview mit Matz, Rap, Making-of, Kommentar des Regisseurs, etc. ! Lohnt sich!

War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr empfehlenswert 3. Oktober 2011
Format:DVD
Die Geschichte, sowie der Film sind nach wie vor hochaktuell. Es werden die alltäglichen Probleme von Kindern behandelt. Für Mädchen und Jungen geeignet. Meine Tochter kennt ihn auswändig. Ein wunderbarer Film für Kinder, oder auch für die ganze Familie. Wir würden ihn immer wieder kaufen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
sehenswerte Neuverfilmung des Klassikers
Lieferung sehr schnell, Ware wie angegeben.
Film in der Neufassung auch sehenswert. Für die heutige Jugend sicher passender als die etwas verstaubte Originalfassung.
Vor 4 Monaten von Juergen veröffentlicht
Unglaublich
Ich habe mir den Film teilweise angesehen und konnte ihn nicht weiterschauen - es tat regelrecht weh... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Celtic Spirit veröffentlicht
Alter Bekannter in neuem Gewand!
Erich Kästners "Fliegendes Klassenzimmer" fliegt immer noch und landet im dritten filmischen Anlauf in der Gegenwart, will sagen 2002 im Leipziger Thomanerchor. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Meggie veröffentlicht
Ich hasse Internate, und sie hassen mich
sagt Jonathan Trotz (Hauke Diekamp), der auf dem Leipziger Flughafen ankommt. Sechs Internatsschulen hat er bereits hinter sich und jedes Mal ist er wegen irgend eines... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Eberhard veröffentlicht
Sehr sperriger Film
Einerseits modern und aufgepoliert, anderseits wurde leider die ältliche und daher geschwollen klingende "Wichtigtuersprache" des Originals beibehalten, z.B. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2010 von Mentalspagat
Das Klassenzimmer fliegt wieder!
Jonathan (Hauke Diekamp) ist neu im Thomaner Internat und findet dort wider Erwarten schnell Freunde. Die Thomaner liegen im ständigen Streit mit den "externen" Schülern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2010 von C. Stegmaier
meine Tochter würde mir was husten
wenn ich ihr mit der alten Version kommen würde. Als absolute Leseratte findet sie die Kästnerbücher nicht mehr zeitgemäß und kann sich nicht mit ihnen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2009 von sari
eine klasse Neuverfilmung
...genau so gut, wie das Original.....eine sehr gute Wahl an Schauspielern, gut mit der modernen Idee verbunden; zum immer wieder anschauen....
Veröffentlicht am 5. Februar 2009 von H. Steffens
Zu wenig am Buch
Oh weia, bei diesem Film ist das Urteil schwierig. Ich will es mal so ausdrücken: Wer, wie ich, mit Kinder erst Bücher liest und anschließend Verfilmungen guckt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2008 von Heike Krüger
Grausig!
Jetzt war ja schon die 1. Neuverfilmung mit Hr. Fuchsberger in den 70er-Jahren eine Zumutung - aber diese jetzt, ist wohl der absolute Tiefpunkt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2008 von CineMaker2010
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