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Die ersten ca. 200 Seiten beschreiben einen einzigen Tag. Nach einer Weile taufte ich das Gathering um in "der Tag, der niemals endet." Es passiert leider äusserst wenig während dieser 200 Seiten.
Nachdem ich den nicht enden wollended Tag endlich hinter mich gebracht hatte, ging es erheblich leichter, und machter wieder mehr Spass. Trotzdem gibt es nur 3 Punkte, denn Das flammende Kreuz ist ganz einfach zu lang. Das hat nichts mit der Seitenzahl zu tun, sondern damit, dass zu viele unwichtige Dinge zu ausführlich erkärt und immer und immer wieder erwähnt werden. Nach dem dritten Mal hat mich nicht mehr interessiert, ob Brianna nun stillt, oder ihr wieder mal die Milch einschiesst und sie sich wieder mal ein Kleid versaut. Ich wollte davon einfach nichts mehr hören. Wie lange stillt sie dieses Kind eigentlich? Am Ende des Buches kann der Junge schon sprechen und laufen, und immer noch wird die Muttermilch erwähnt. Unter anderem wird auch erwähnt, dass Stillen gleichzeitig Verhütung ist, was nicht stimmt. Sollte Mrs. Gabaldon mit ihrem Titel in Biologie wissen. Aber gut.
Ich werde ganz sicher auch den sechsten Teil lesen, ich bin eben neugierig darauf, was noch passiert, und liebe diese Serie viel zu sehr, um es nicht zu tun. Aber ich habe mir geschworen, das Buch zu schreddern, wenn innerhalb der ersten zehn Seiten das Wort "Muttermilch" auftaucht.
Irgendwie finde ich dass, Diana Gabaldon in diesem Buch einiges an ihrem eigenen Stil verloren hat. Ich weiß nicht wie ich das genau beschreiben soll. Aber von wildromantisch ist nichts mehr zu merken und die Spannung hat auch nachgelassen, auch wenn es wohl einzelne Szenen gab die spannend waren. Bei einem Buch jedoch, das an die 1200 Seiten hat und davon nur vielleicht 200 Seiten spannend sind und nicht so dahinplätschern, finde ich es doch ziemlich zäh.
Ich hatte vorher schon gelesen, dass sich Diana Gabaldon zu sehr über die stillende Brust auslässt, doch ich dachte mir, so schlimm kann es doch nicht sein. Doch es kann!!!
Am Anfang ist das noch nicht so auffallend, aber es zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch und das finde ich dann doch schon übertrieben.
Auch andere Handlungsstränge wurden meiner Meinung nach zu sehr in die Länge gezogen.
Mir hat einfach viel gefehlt, was der erste Band und auch die folgenden Bände noch hatten.
Angefangen bei der geschichtlichen Handlung bis zur einmaligen Beziehung zwischen Jamie und Claire. Irgendwie kam mir deren Beziehung auch ein wenig eingestaubt vor mit kleinen Wiederholungen von vorherigen Bänden.
... in der Hoffnung, daß der 6. Band wieder besser wird.
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