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Das finstere Tal: Roman
 
 

Das finstere Tal: Roman [Kindle Edition]

Thomas Willmann
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Deutsches Gebirgstal/Wilder Westen: Greider dringt in das abgelegene Hochtal vor, wo die Brenners mächtig sind. Den Winter über malt er ein Gruppenbild. Am Ende werden alle Porträtierten tot sein. Eine Gewaltgeschichte – jedes Komma 19. Jahrhundert. Alpin-Western und Blutheimat-Roman. Tolles Stück.« KRIMI-BESTENLISTE 2010 / Die 10 besten Krimis des Jahres, Urteil der Jury

»Thomas Willmanns Debüt bewältigt meisterhaft Genres und Stile. Und eine überaus raffinierte Geschichte erzählt es auch.... Willmann spielt mit klassischen Heimat- und Westernbildern - und richtet sie dann gegen sich selbst. Diese Alpengeschichte lebt von der Stilisierung ihrer Figuren, von einem Hauch Ironie, ohne komödiantisch zu werden. Was vielleicht das Faszinierendste ist: Sie beantwortet den Heimatmythos ihrerseits mit einem Mythos, der sich vom Größenwahn seines Helden nährt. Das ist durchaus tollkühn und bewusst überhöht erzählt. Insgesamt hat Thomas Willmann seine Geschichte so gut im Griff wie Howard Hawks einen Western.« FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, Anja Hirsch

»Ein altmodisches Buch mit saftiger Sprache, vielen Naturbeschreibungen, einem offensiven Umgang mit Klischees und einem fulminanten Showdown.« SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 21.9.2010, Egbert Tholl

»Das Bestechende an Willmanns Roman ist die bedrohliche Atmosphäre, die sich wie ein Gewitter zusammen¬braut und schließlich in einem so spektakulären wie verstörenden Showdown mündet.« KulturSPIEGEL, Christoph Schröder »Eine Art Anti-Heimatroman - rau, düster, atmosphärisch dicht.« FOCUS, Jobst-Ulrich Brand

»Die Sprache ist von urtümlicher Kraft, die Konstruktion raffiniert, der hämmernd inszenierte Showdown ohne Gnade.« STERN, Helge Hopp

»Das Wunder des deutschsprachigen Krimis bringt so wunderbare Bücher hervor wie 'Das finstere Tal' von Thomas Willmann. Ein Krimi, der im 19. Jahrhundert spielt. Der Autor bedankt sich in der Danksagung bei seinen zwei Hausheiligen, Ludwig Ganghofer und Sergio Leone. Und genau so liest es sich, als hätten die beiden zusammen einen Roman verfasst. Eine finstere Rachegeschichte, man muss das Buch im Grunde so halten, dass das Blut nicht heraustrieft.« DENNIS SCHECK

Kurzbeschreibung

Ausgezeichnet mit dem Stuttgarter Krimipreis für das beste Krimidebüt 2010
Von der KrimiWelt-Bestenliste unter die 10 besten Krimis des Jahres 2010 gewählt

Eine mitreißende Geschichte über Liebe und Tod, Schuld und Vergeltung. Als Kulisse ein abgeschiedenes Hochtal in den Alpen, Ende des 19. Jahrhunderts. Thomas Willmann hat einen Roman geschrieben, der aus unserer Zeit zu fallen scheint - aber mit seiner mythischen Wucht den Leser packt und nicht mehr loslässt.

In einem abgelegenen Tal, eingekesselt von mächtigen Bergen, lebt eine verschworene Dorfgemeinde. Eines Tages kommt ein Fremder namens Greider in die Ebene. Er gibt sich als Maler aus und bittet um Quartier für den Winter. Nach langem Zögern weisen ihm die Dorfbewohner eine Unterkunft im Haus der Witwe Gader zu. Bald schon nach Greiders Erkundungszügen durchs Tal kommt der erste große Schnee und schneidet ihm den Rückweg ab. Das Leben im Dorf kommt langsam zur Ruhe - bis eine mysteriöse Todesserie die Leute aufschreckt. Erst verunglückt der jüngste Sohn vom Brenner Bauern, dem heimlichen Herrscher des Tals, beim Holzmachen. Dann wird einer seiner Brüder tot im Mühlbach gefunden ...

In "Das finstere Tal" nimmt Thomas Willmann die Erzählmuster der klassischen Heimatliteratur auf und kleidet diese in eine kunstvolle, bildmächtige Sprache. So entsteht ein atmosphärisch dichter, spannender Roman, in dem die Vergangenheit zur Gegenwart wird und eine einfache Rachegeschichte zu außergewöhnlicher Literatur.

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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Walter
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein erstes Aufmerken für das Buch widerfuhr mir per Zufall auf der Frankfurter Buchmesse. Denis Scheck grub es aus seinem Reservatenkoffer empfehlenswerter Neuerscheinungen hervor. Eine Art Kriminalroman, der in einem finsteren Tal alpiner Bergwelt spielt, so hieß es. Eine Detektivgeschichte in heimatlicher Umrahmung? Ein Heimatroman? Mitnichten. Eine Beschreibung wäre eher: Ein in die Bergwelt versetzter Kampf zwischen eindringender Kultur und manifestierter Kulturlosigkeit.
Der Autor Thomas Willmann muss wohl in einer grausig grauen und eintönigen Provinz aufgewachsen sein; in einer Kultur stiller Gesetze und stillschweigend gesetzter Verbindlichkeiten. Anders ist diese Idee zu diesem fulminanten Debüt-Roman nicht zu erklären. In der Kulisse seines engumgrenzten, beklemmenden Hochtals wird man mit der abgründigen und abgeschotteten Kultur eines inzestuösen und machtbesessenen Familienclans konfrontiert. Ein Maler durchdringt den schmalen Eingang zum Tal; der Leser erhält dessen Augen: er beobachtet, er beschreibt, er dringt durch die scheinbar stimmigen Fassaden seiner Bewohner und hebt ein böses Seelenleben an die Oberfläche. So ausladend die Beschreibungen, -- so karg sind die Dialoge. Willmann scheint die Frage zu interessieren, was passiert, wenn Kultur undurchlässig verharrt; wenn sie über Jahre der Gewohnheit in einer Art Gärungs- und Fäulnisprozess ausgesetzt wird. Eine Wendung erhält der Roman in Struktur und Stil, ebenso in seiner rhythmischen Gleichartigkeit, als das eigentliche Motiv des Malers, etwa in der Mitte des Romanes, klar wird. Seine Vergangenheitsbewältigung passiert in beschreibenden, scheinbar unstrukturierten und verschachtelten, filmischen Sequenzen von Flash-Backs, die der Brutalität der Traumata in einzigartiger Weise gerecht werden und für mich eine neuartige Beschreibungskunst darstellen. Zur Last wird dem Leser andererseits die willfährige, gesinnungsgleiche und von Feigheit geprägte Opferhaltung der wortkargen Mitläufer. Ein Befreiungsakt für den Leser kulminiert darin, dass der Maler sein Werkzeug, -- statt Pinsel nun Gewehr, wechselt und seine aufgestaute Wut, und seine bisherige Handlungsohnmacht, sich in süßer Rache Bahn brechen. Nach diesem Show-Down muss der Rächende wohl oder übel ziehen, denn er konfrontiert die vormals Unterdrückten mit ihrem eigenen Unterlassen und ihrer Verzagtheit; allein durch seine Anwesenheit. Fazit: Mitreißende Spannung pur; hochwertige, feinsinnige Schreibkultur und ein außergewöhnlicher Debütroman.
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Innovativ und mitreißend 6. August 2010
Von peterotto
Format:Gebundene Ausgabe
Toll, mal wieder ein Buch lesen zu dürfen, das aus der gleichförmigen Masse der deutschsprachigen Neuerscheinungen herausragt. Hier will ein Autor nichts beweisen, will sich nicht "darstellen", will einfach nur erzählen und er hat etwas zu erzählen, dieser Thomas Willmann. Eine Geschichte, die nicht in die üblichen Genres passt, die Heimatbuch, Krimi, Western zugleich ist, nicht schwarz-weiß malt, sondern farbenprächtig und klug erzählt wird. Ich habe das Buch in einem Zug durchlesen müssen, so spannend fand ich es. Und im Gegensatz zu so manch einem Kriminalroman, der ein schales Gefühl hinterlässt, weil der Stil so schloddrig und die Geschichte austauschbar ist, wirkt dieses Buch immer noch nach, die Geschichte werde ich so schnell nicht vergessen und der Stil ist geschliffen und erfreut u.a. mit ungewöhnlichen Vergleichen und schönen Naturbeschreibungen. Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen und hoffe, der Autor belässt es nicht bei diesem Debüt.
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
diesmal nicht!!! 29. September 2010
Von Tobias K.
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin auf dieses Buch durch eine Kritik in einer Tageszeitung gestoßen.
Als ich es mir dann kaufen wollte, war ich zu Erst einmal erstaunt,dass die Buchhandlung meines Vertrauens es nicht nur nicht hatte, sondern gar nicht erst kannte.
Man hat es mir bestellt und ich habe es verschlungen!!

Die Geschichte ist zwar nicht unbedingt originell, wird aber unglaublich spannend erzählt.
Vor allem deshalb, weil der Autor es versteht, die Spannungskurve anfangs ganz gemächlich steigen zu lassen und sie im weiteren Verlauf nie aus den Augen verliert, um sie zum Ende hin ins Unermessliche zu steigern.
Selten habe ich ein so "rundes" Buch gelesen, dass mich bis auf die letzte Seite begeistern konnte.

Besonders hervorzuheben sind meiner Meinung nach die sehr dichte Atmosphäre,die der Autor kreiert und der ungemein ausdrucksstarke Schreibstil.
Nahezu jeder Satz lohnt sich alleine dank der benutzten Wortwahl zu lesen.

Ich kann jedem der nur etwas für spannende, gut geschriebene Bücher übrig hat, zum Kauf dieser Perle raten!
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Was für's Herz
Obwohl die Handlung einfach ist wie im Märchen und auch die Stimmung tatsächlich irgendwie an "Spiel mir das Lied vom Tod" erinnert, hat mich diese Geschichte sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von hundeherz veröffentlicht
Clint Eastwood läßt grüßen
Ein gutes Buch, das mal vorweg. Dennoch kann von Innovation nicht wirklich die Rede sein. Die Geschichte erinnert mit Variationen stark an Clint Eastwood in "Pale Rider". Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von C. Wolters veröffentlicht
Hochgradig spannender Genremix in poetischer Sprachgestalt
Ist es ein Western? Ein Heimatroman? Ein Krimi? "Das finstere Tal" lässt sich keines dieser Genres klar zuordnen und genau darin liegt der Reiz. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Jens Neumann veröffentlicht
Harmloser Alpenwestern
Ein einsamer Reiter erreicht spätabends im Spätherbst ein abgelegenes Gebirgsdorf. Er sucht dort Unterkunft um als Maler zu arbeiten; tatsächlich, so er fährt... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Fliegerdirk veröffentlicht
Spannend...
Zu Anfang fand ich das Buch etwas lahm, aber trotzdem hat es der Autor geschafft mich mit der Art seines Schreibstil neugierig zu machen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lieschen Müller veröffentlicht
Sehr spannend!
Ich bin überrascht, wie gut dieses Buch ist. Ich habe es aus reiner Neugierde gekauft und sofort verschlungen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Anna-Lena Carstens veröffentlicht
Nicht zu fassen!
Ich mach's kurz: Lesen Sie dieses Buch! Zwar ist es zeitweise extrem brutal - schließlich will der Rachefeldzug gerechtfertigt sein -, aber was da sprachlich auf Sie zukommt,... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Wilfried Herz veröffentlicht
das finstere Tal - ein Muss für Leser mit Anspruch,
Anspruch grausamste und hochspannende Szenen in stilistischer Qualität serviert zu bekommen.

Das Buch beginnt langsam, den Schritten eines Fremden angepaßt,... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von uwi veröffentlicht
Auf der Alm da gibt's aufs Maul
10 Jahre - so lange hat Thomas Willmann nach eigener Aussage an diesem Roman gearbeitet. Und diese Arbeit sieht man dem Roman an. Lesen Sie weiter...
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Liebe, Schuld und Rache
Greiders Weg führt in ein abgelegenes Hochtal, er wird alles andere als herzlich empfangen, bleiben und überwintern darf er erst, als er eine stattliche Menge Gold zahlt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Jade veröffentlicht
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