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Das ferne Land: Roman
 
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Das ferne Land: Roman [Taschenbuch]

Michael Baron , Edith Beleites
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426636778
  • ISBN-13: 978-3426636770
  • Originaltitel: Das ferne Land
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 705.712 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Baron
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Was wirklich zählt im Leben« Als Becky noch klein war, haben sie und ihr Vater sich Geschichten erzählt, Geschichten über das Phantasieland »Tamarisk«, in dem die junge Heldin Miea Abenteuer erlebt und viele Prüfungen zu bestehen hat. Dann haben sich ihre Eltern getrennt, und Becky wollte nichts mehr von Tamarisk wissen. Doch nun ist Becky schwer krank. Nachts reist sie in ihren Träumen erneut in das magische Reich, in dem sie offenbar eine Aufgabe zu erfüllen hat, denn Tamarisk stirbt – genau wie Becky … Ein bewegender Roman über einen Vater, der um das Wichtigste kämpft: das Leben seiner Tochter.

Über den Autor

Michael Baron, 1958 in New York geboren, hat fünfundzwanzig Jahre als Lektor in einem großen Verlag gearbeitet, bevor er beschloss, sich zwei Lebensträume zu erfüllen, nämlich selbst zu schreiben und aktiver am Leben seiner Kinder teilzunehmen. Er lebt mit Frau und drei Kindern in Connecticut. .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Leben nach dem Tod 9. August 2007
Von R. Kolb
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe Michael Baron's "Das ferne Land" gerade in einer Zeit gelesen, in der sich die Todesfälle in unserer Familie häufen und umso eher muss ich sagen, was für ein wunderschönes Buch das ist. Man kann sich so gut in die "Hautpdarsteller" hineinversetzen, die 14 -jährige Becky die vom Trennungsverhalten ihrer Eltern genervt ist, die Mutter, die einen neuen Partner hat und Becky's leiblichen Vater am liebsten aus ihrem Leben streichen würde und auch den Vater, der alles erst einmal verloren glaubt, was ihm das wichtigeste war. Seine Familie, seine Tochter. Chris, Becky's Vater ist unglücklich in seinem Job, aber wer ist das heutzutage nicht? Er hat Blind -Dates, die seine beste Freundin arrangiert hat und kann sie nicht genießen, geschweige denn, das sie ihn weiter bringen, zu sehr ist er in Gedanken beim momentan verpfuschten Verhältnis zu seiner Tochter. Becky ist als kleines Mädchen an Leukämie erkrankt und weil sie nachts vor Angst und Schmerzen nicht schlafen konnte, haben sie beide sich Tamarisk erdacht, ein Phantasieland, bis ins kleinste Detail von Becky zumeist erschaffen. Phantasiewesen, mit exotischen Namen, ein Königspaar und natürlich deren toughe Teenagertochter, all das hat Becky damals Halt gegeben, doch nun, kurz nach der Trennung ihrer Eltern will sie von Tamarisk nichts mehr wissen. Bis die Leukämie zurück kehrt und sie bemerkt das sie nachts, in ihrem alten Kinderbett liegend nach Tamarisk reisen kann, dass es real ist, genauso wie unsere Welt. Becky hat dort eine Aufgabe zu erfüllen, den Tamarisk stirbt, so wie Becky. Chris kämpft um ihr Leben, denn jetzt hat er sie zurück bekommen und sie kommen sich wieder näher.
Dieses Buch ist wunderschön, man wünscht sich beinahe Tamarisk würde wirklich existieren, damit der Tod nicht alles auseinanderbricht. Ich finde den Gedanken sehr tröstlich, dass es ein Land gibt, das immer gleich aussieht und doch für jeden von uns einen anderen Namen hat, ein Land in dem man sich wiedersieht. Michael Baron hat das ganz wundervoll erdacht, umsponnen und uns eine tolle neue Welt geschenkt....
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heike Geilen HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
So wortreich das neue Buch Michael Barons "Das ferne Land" angekündigt wird, so weit bleibt es hinter den geweckten Erwartungen zurück.

Dabei ist durchaus ein interessantes literarisches Grundgerüst vorhanden. Aber die glaubhafte Verknüpfung der einzelnen Handlungsstränge und vor allem interessant gezeichnete Personen, die durch ihr Agieren die Geschichte zum Leben erwecken, fehlen gänzlich.

Zum Inhalt:
Chris Astor sinniert auch vier Jahren nach der Scheidung von seiner Frau Polly darüber, warum seine Ehe kaputt ging. Die Trennung von seiner Familie und vor allem von seiner geliebten Tochter Becky hat ihn in ein tiefes Loch gezogen. ("Wenn er ganz ehrlich sein sollte, war das Leben - zumindest das, an dem er hing - an diesem Tag vorbei.") Das Verhältnis zwischen Chris und seiner Ex-Frau ist immer noch äußerst gespannt.

Er ist in seinem "neuen" Leben - ohne seine Familie - noch nicht angekommen.
Nur widerwillig übersteht er die zahlreich arrangierten Blind Dates seiner (platonischen) Freundin Lisa. ("Warum tue ich mir das bloß immer wieder an", fragt sich Chris und auch der Leser. Warum lässt sich ein gestandener Mann zu derartigen, nicht gewollten Handlungen durch seine - natürlich bildschöne, tolle - Freundin leiten?) Auch seinen geliebten Job als Genforscher "musste" er nach dem Sprung auf der Karriereleiter (er ist jetzt Leiter der Abteilung) an den Nagel hängen, um sich fortan nur noch mit Büroarbeit zu quälen. (Wird man heutzutage zum "Chefsein" gezwungen?)

Am meisten quält ihn jedoch seine verfahrene Beziehung zu seiner mittlerweile vierzehnjährigen Tochter Becky, mit der er früher ein besonders vertrautes Verhältnis hatte. Als kleines Kind war sie an Leukämie erkrankt und überlebte nur knapp.
Um sie damals von ihrer Krankheit und den Schmerzen abzulenken, hatten Chris und seine Tochter gemeinsam eine ganze Fantasiewelt - ein Königreich mit dem Namen Tamarisk - erfunden, eine Welt voller wundersamer Figuren und Magie, eine Welt, in der Becky niemals krank werden konnte.
Nach der Scheidung und Chris' Auszug war das allabendliche Geschichtenerfinden zum Erliegen gekommen. Becky selbst hatte diese enge Verbindung zwischen ihnen gekappt.

Doch die damalige Genesung scheint nicht von Dauer zu sein, verdächtige Symptome häufen sich und Becky fürchtet, dass die Krankheit sich erneut zurückmelden könnte.
Umso verständlicher findet es Chris, dass seine Tochter angesichts eines erneuten Ausbruchs des Krebses wieder von dieser Welt zu sprechen und sich mit ihr zu beschäftigen beginnt und an eine wahrhafte Existenz zu glauben scheint, ja dass sogar ein Reisen zwischen den Welten möglich ist. Denn in Tamarisk hat man Hilfe bitter nötig:

Eine Seuche ist ausgebrochen und das ganze Pflanzenreich steht kurz vor dem Untergang und damit auch alles Leben und jegliche Existenz. Die junge Königin Miea, die seit dem Unfalltod ihrer Eltern über das Land regiert, sieht der Epidemie mit Schrecken entgegen. Sie kann kaum etwas tun, um der Krankheit Einhalt zu gebieten und den Verfall ihres Königreichs zu verhindern.

Im Gegensatz zu Beckys Mutter Polly, bei der die "Hirngespinste" ihrer Tochter auf völliges Unverständnis stoßen, wird Chris ebenfalls in den Bann der magischen Parallelwelten hineingezogen, bis er sich eingestehen muss, dass ihm die Fäden seiner selbstgesponnenen Geschichte zu entgleiten drohen....

Durchaus tief greifende Denkansätze hätte diese Erzählung liefern können. Das gewählte Thema Barons lässt interessanten Handlungs- und Erklärungsspielraum, aber die Umsetzung ist schlichtweg nicht gelungen.
Stilistisch bewegt sich das Buch auf eher niedrigem Niveau. Ob dies an der deutschen Übersetzung durch Edith Beleites liegt, die sich vielleicht zu nah am englischen Wortlaut festhält, vermag ich nicht zu entscheiden, denn es ist mir trotz intensiver Recherche nicht gelungen, den Originaltitel zu finden.

Die Personen des Romans sind allesamt oberflächlich gezeichnet sowie eindimensional konturiert. Sie bleiben eher blass und farblos und entsprechen den gängigen und zu erwartenden Stereotypen, was auch auf die gesamte Handlungsstruktur abgeleitet werden kann, die allzu klischeehaft daherkommt.

Einen wirklichen Spannungsbogen aufzubauen gelingt Michael Baron an keiner Stelle, noch weist die Geschichte erzählerischen Tiefgang auf. Gerade die Fantasiereisen der todkranken Becky nach Tamarisk hätten den Leser intensiv in die Parallelwelt des kranken Mädchens eintauchen lassen können. Doch auch diese Chance wird vertan. Allzu konstruiert und oberflächlich wirken ihre Ausflüge.

Dass das Eintauchen in imaginäre Welten funktionieren kann, beweist der japanische Autor Haruki Murakami, der ein Meister des Faches und für diese Art zu schreiben berühmt ist. Michael Baron gelingt es jedoch nicht, ein schlüssiges Bindeglied zwischen Jetzt und Traum zu finden.

Dieses Buch besteht aus zu vielen leeren Worthülsen und lieblos aneinander gereihten Sätzen. Vielleicht findet der Roman seinen Weg in der leichten Frauen- bzw. Unterhaltungsliteratur, für den anspruchsvollen Leser ist "Das ferne Land" wenig überzeugend.

Fazit:
Oberflächlich wird mit Wenig zu viel versucht. Am Ende bleibt nur Beliebigkeit übrig.
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Enttäuschend 22. November 2010
Von Krümel
Format:Taschenbuch
"Das ferne Land" fand ich fast durchweg ziemlich enttäuschend. Die Geschichte ist meist langweilig und kommt eigentlich nie so richtig in die Gänge. Bis zum Schluss konnte mich nichts fesseln, sodass ich das Buch auch problemlos hätte aus der Hand legen können, ohne bis zum Ende weiterzulesen.
Bei mir ist leider fast nichts hängen geblieben (weder in positiver noch in negativer Hinsicht), sodass ich wahrscheinlich nach ein paar Monaten gar nicht mehr weiß, dass ich dieses Buch jemals gelesen habe.
Die Charaktere blieben blass und unscheinbar (eine pubertierende Tochter und ein Vater, der sich in Selbstmitleid suhlt), was ebenso auf das Fantasie-Land Tamarisk zutrifft.
Dieses Buch ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine gute Idee auch dazu führen kann, dass am Ende ein mangelhaftes Ergebnis dabei herauskommt.
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