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Das falsche Spiel des Fischers: Maresciallo Bonanno sucht nach Regeln
 
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Das falsche Spiel des Fischers: Maresciallo Bonanno sucht nach Regeln [Taschenbuch]

Roberto Mistretta , Katharina Schmidt
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (BLT); Auflage: 2 (17. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404922492
  • ISBN-13: 978-3404922499
  • Originaltitel: NON CRESCERE TROPPO
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 86.024 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Roberto Mistretta
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Maresciallo Bonnano ist unwirsch, die Diät macht den kleinen dicken Mann (Ende 30) aggressiv. Die Frau ist auf und davon, er wohnt bei Mama, quetscht sich in seinen Punto, schnauzt ständig seine Kollegen an, und sein Chef, der Commandante, ist liebeskrank. Dann liegt ein toter Fischer auf der Müllkippe, und der genervte Ermittler (ohne Handy!) muss sich ganz schön ranhalten, um den Mörder zu finden. Der Urlaub mit dem pubertierenden Töchterlein wird verschoben, und als Vanessa auch noch auf ein Hündchen verzichten soll, hängt der Familiensegen völlig schief. Tröstungen in Gestalt von Wasserschildkröten oder Wellensittich helfen da überhaupt nicht. Das Ende des Romans von Robert Mistretta (42) ist ebenso verblüffend wie die Geschichte, die er in zwei parallelen Handlungen erzählt und spannend auflöst. Er bleibt nah an den Figuren, die fast alle Opfer sind, und legt ihnen hübsche Sätze in den Mund, wobei der Humor etwas auf der Strecke bleibt. Dafür wird oft und gerne Kaffee genossen - aber wer trinkt schon gerne ungesüssten Espresso? (kb) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Eigentlich hatte Maresciallo Bonanno sich auf einen erholsamen Urlaub mit Tochter Vanessa gefreut, doch dann macht ihm ein mysteriöser Mordfall einen Strich durch die Rechnung. Auf der Müllkippe im sizilianischen Villabosco hat man einen Toten gefunden, der ═ wie sich schon nach kurzer Zeit herausstellt ═ in verschiedener Hinsicht ordentlich Dreck am Stecken hatte. Für Bonanno ist Schwitzen angesagt: Nicht nur seine verwöhnte Tochter macht ihm die Hölle heiß, auch sein Vorgesetzter, der aufgrund einer Kraft raubenden Liebesaffäre derzeit nur bedingt einsatzfähig ist, sorgt dafür, dass Bonanno schließlich im Alleingang einem grausamen Spiel auf die Spur kommt, bei dem ihm mehr als ein Mal die Luft wegbleibt ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von :-)
Format:Gebundene Ausgabe
Man braucht schon ein sehr gutes Namensgedächtnis bei der immer größer werdenden Anzahl an Männern und Frauen, die sich auf Verbrecherjagd begeben.

Im vorliegenden ersten Krimi um den Maresciallo Bonnanno gibt es einige Parallelen mit Camilleris Commissario Montalbano: Beide ermitteln auf Sizilien und arbeiten in einem Polizeirevier mit den eigenwilligsten Typen zusammen - und dazu viel italienisches Flair!

Bonnanno ist jedoch kein smarter Typ mit Hang zu Frauen und kulinarischen Köstlichkeiten; er ist korpulent, schaufelt trotz Diäten Süßigkeiten maßlos in sich hinein; von seiner Frau verlasen lebt er mit seiner pubertierenden Tochter bei seiner Mutter.

Die erste Hälfte des Romans wird denn auch sehr stark von seinen Launen und seinem problematischen Familienleben geprägt. Dann treibt der Autor die Handlung voran und man bekommt als Leser mehr und mehr eine Ahnung davon, wohin die Ermittlungen führen sollen und versteht Bonnannos Vorgehen nun etwas besser.Die Ermittlung in dem Mordfall um einen auf einer Mülldeponie gefundenen Fischhändler gestaltet sich nämlich als sehr schwierig, denn niemand will freiwillig mit er Polizei reden. Als Bonnanno endlich einen geständigen Mörder hat, wird er stutzig und ermittelt misstrauisch weiter.

Alles in allem ist "Das falsche Spiel des Fischers" ein leichter Italienkrimi, der erst ab dem letzten Drittel in Schwung kommt und wirklich fesselt (deswegen auch nur 3 Sterne).

Wer Ermittler mit persönlichem Hintergrund, Polizeireviere mit einer skurillen Besetzung und italienisches Flair mag, wird Roberto Mistrettas Debütkrimi mögen!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Er ist achtunddreißig Jahre alt, seit einiger Zeit von seiner Frau getrennt, die ihm mit ihren außerehelichen, an Nymphomanie grenzenden Eskapaden das Leben schwer gemacht hat, und unter denen er immer noch leidet, und er lebt mit seiner dreizehnjährigen Tochter und seiner alten Mutter zusammen. Die Tochter ist in der Pubertät, buhlt mit schwierigem Verhalten um die Liebe ihres Vaters, was dieser aber erst am Ende des Buches begreift und sich zu einer bewegenden Verhaltensänderung durchringt.

Ein Fall ganz besonderer Art hat ihn dazu gebracht. Maresciallo Bonanno muss eines Tages den Mord an einem Fischhändler aufklären, dessen Leiche mit gespaltenem Schädel auf einer Müllkippe gefunden wird. Der Fischhändler war ein leidenschaftlicher Spieler, und so liegt es nahe, die Lösung des Falles in diesem Milieu zu suchen. Roberto Mistretta beschreibt auf liebevolle und humorvolle Weise sizilianische Verhältnisse. Die Schilderung der Kollegenschaft von Bonanno ist noch differenzierter, aber auch, wie ich finde, realistischer, als dies Andrea Camilleri bei seinem Montalbano gemacht hat. Miteinander versuchen sie, den Fall zu lösen; der ihnen vorgesetzte Capitano macht für italienische Verhältnisse außerordentlich wenig Probleme - er ist voll und ganz mit seinem Liebesleben beschäftigt.

Etwas, was dem Leser vom Anfang des Buches in kurzen Textabschnitten mit verändertem Schruftbild langsam näher gebracht wird, erkennen die Ermittler erst ganz am Ende. Der Tod des Fischhändlers hat etwas zu tun mit den Erinnerung eines Mädchens, die vom Autor über viele Jahre verfolgt werden ...

Mehr soll hier nicht verraten werden. Plätschert der Roman am Anfang noch hauptsächlich in Beschreibungen sizilianischer Lebensart und privaten Probleme Bonnanos dahin, nimmt er bald Fahrt auf, und wird am Ende sehr spannend, aber auch menschlich bewegend und tiefgehend.

Diese Serie wird man als Krimileser im Auge behalten müssen. Der erste Band ist ein vielversprechender Anfang.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ewald Judt HALL OF FAME REZENSENT TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
In "Das falsche Spiel des Fischers" (BLT 92249 - "Non crescere troppo", 2001) von Roberto Mistretta kommt es zumindest bei uns im deutschsprachigen Raum zum ersten Auftreten von Maresciallo Saverio Bonnano. In der kleinen Ortschaft Villabosco im Montanvalle muß er, statt mit seiner Tochter Vanesse auf Urlaub zu fahren, den Mörder eines Unbekannten, der auf der Müllkippe des Ortes gefunden wurde, ermitteln. Aufgrund einer Vermißtenmeldung wurde er als Pietro Cannata, 57 Jahre alt, verheiratet mit Maria Crocifissa Coticchio, wohnhaft in Porto Empedocle, Fischgroßhändler identifiziert. Die Vermißtenmeldung erfolgte allerdings nicht von seiner Frau, seiner Tochter oder seinen beiden Söhnen, sondern von Giuseppina Malacasa, seiner Geliebten aus Cefalu. In der Folge geht Maresciallo Bonnano mehreren Spuren nach: Hat die Geliebte etwas mit dem Mord tun? Gab es aufgrund der Situation ein Konflikt innerhalb der Familie vor? War das Motiv für den Mord im Geschäftsleben des Ermordeten? Hatte der Mord etwas mit der Spielleidenschaft des Toten zu tun? Oder gab es einen anderen Grund? Insgesamt ein eher mäßig spannender Kriminalroman im Umfeld Siziliens, bei dem die parallele Handlung am Beginn der Kapitel das eigentliche Anliegen des Autors vorbringt. Folgeromane mit Maresciallo Bonnano sind zwischenzeitlich bereits in deutscher Sprache veröffentlicht worden: "Die dunkle Botschaft des Verführers" und "Der kalte Blick der Rache".
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