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Das fünfte Zeichen
 
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Das fünfte Zeichen (Gebundene Ausgabe)

von Jo Nesbø (Autor), Günther Frauenlob (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 489 Seiten
  • Verlag: Claassen Verlag (1. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3546003977
  • ISBN-13: 978-3546003971
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 267.004 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

    Beliebt in dieser Kategorie:

    Nr. 80 in  Bücher > Krimis & Thriller > Nach Ländern > Norwegen

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

“Was sind das für Klumpen im Wasser? ... Vibeke blinzelte an die Decke ... und spürte, dass ihr Herz zu rasen begann.“ Wie ein Paukenschlag eröffnet ein gruseliger Mord das im doppelten Sinne starke Buch. Auf fast 500 Seiten ermittelt der schon bekannte Osloer Hauptkommissar Harry Hole. Diesmal steckt er selbst in einer gefährlichen Krise.

Hole kommt nicht über den gewaltsamen Tod seiner Kollegin Ellen hinweg, fängt an zu trinken und verliert auch seine Freundin Rakel. Verflixt glücklich kann er sich schätzen, einen Chef wie Bjarne Moller zu haben, der für ihn schon manche Kohlen aus dem Feuer geholt hat. Schöne Fiktion, wenn ein Hauptkommissar völlig betrunken zum Dienst kommen, der „arroganteste, egoistischste Arsch“, den man kennt. Tatsache bleibt: er ist eben der Beste! Aber irgendwann fällt auch hier das Wort Kündigung.

Jo Nesbø spielt brillant mit unserem Unterbewußtsein, man liest, überliest oder überfliegt wohlmöglich gar einen Satz und dennoch: man merkt sich, dass, ganz nebenbei, ein Briefumschlag abgegeben wird, der lange nutzlos und auch ohne irgendwie wichtig für den Handlungsverlauf zu sein, auf einem Schreibtisch herumliegt, der aber dann, zig Seiten später einen grausamen Inhalt offenbart. Das ist schlichtweg perfekt. Je strenger, strikter und straffer Nesbø die Spannungszügel in der Hand hält, desto atemraubender wird die dramatische Geschichte. Da schreibt einer mit knallharter Disziplin, kein Halbsatz wird dem Zufall überlassen, jede Formulierung birgt schon künftiges Geschehen in sich. Sachlich, manchmal fast sparsam schreibt der Ökonom, Musiker und Schriftsteller, nordisch kühl, keine ausschweifenden Beschreibungen, keine emotionalen Ausbrüche. Es ist, wie es ist, basta. Keine Bange, die Spannung ist alles andere als sachlich und kühl, die ereignisreiche Geschichte mit ihren kurzen Kapiteln fesselt gnadenlos bis zur letzten Seite.

Der jungen Frau, die ermordet aufgefunden wird, wurde ein Finger abgeschnitten und unter einem Augenlid finden die Ermittler einen „rötlichen Diamant in Form eines fünfzackigen Sterns“. Ein Mord, der inszeniert wirkt, eine bestialische Täter-Handschrift trägt. Was aber tun, wenn keine „wirklichen Verdachtsmomente“, oder „bekannten Muster“ vorliegen und der Täter kein „alter Bekannter" zu sein scheint? „In der Tüte lag ein langer, schlanker Finger mit rotem Nagellack auf dem Fingernagel. Am Finger steckte ein Ring. Ein Ring mit einem sternförmigen Edelstein mit fünf Zacken.“ Ein weiterer Mord geschieht ... --Barbara Wegmann



kulturnews.de

Harry Hole ist ein Wrack. Der Osloer Kommissar ist seit Wochen schon morgens betrunken, seine Freundin will ihn nicht mehr sehen, ein Kollege versucht, ihn fertig zu machen, und sein Chef droht ihm mit Kündigung. Um wenigstens seinen Job zu retten, macht Hole sich auf die Jagd nach einem Serienmörder, der bereits drei Frauen auf dem Gewissen hat. Des Killers Kennzeichen: Allen Opfern schneidet er einen Finger ab, außerdem hinterlässt er an jedem Tatort einen blutroten Edelstein. In „Das fünfte Zeichen" mutet Jo Nesbö seinem sympathischen Kommissaren ganz schön viel zu - und eben das rettet sein Buch vor dem Versinken im Krimi-Einheitsbrei. Denn über die systematische Jagd auf einen Serienmörder, das Erstellen psychologischer Profile und den Wettlauf gegen die Zeit haben wir schon zur Genüge gelesen. Spannend wird dieser Roman erst durch das Scheitern seiner Hauptfigur - vom Norweger Nesbö vielschichtig, klug und einfühlsam geschildert. (jul)

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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen (K)ein MUSTER - Krimi. Krimi mit besonderem Schnittmuster!, 23. Januar 2006
Leider kenne ich Joe Nesbös bisherige Kriminalromane mit Harry Holle nicht. Noch nicht. Denn dieser hier, der macht glatt Lust auf mehr davon.

In Oslo ist Sommer. Ein schrecklich heißer Sommer sogar. Ein nicht enden wollendes Hoch, das den Menschen nur eines beschert: Hitze, Hitze und wieder Hitze. Harry Hole, Hauptkommissar des Morddezernates ist allerdings an einem kritischen Tiefpunkt seines Lebens angelangt. Seine Kollegin Ellen kam kürzlich bei einem Einsatz ums Leben. Harry versucht schon seit Wochen den Schuldigen in Tom Waaler, (s)einem Arbeitskollegen, zu entlarven. All seine Energie steckt der heruntergekommene Harry Hole in seine privaten Investigationen, bis alles um ihn herum beinahe zusammenbricht. Seine Freundin Rakel macht das nicht mehr mit. Harry mutiert zum klassischen Alkoholiker - befindet sich in einer Endlosschleife. Kommt mit seinen Ermittlungen gegen den vermeintlichen Waffenschmugglerboß, Tom Waaler, aber auch nicht weiter. Kurz bevor er von seinem Chef, Bjarne Moeller, tatsächlich suspendiert wird, passiert in der Stadt aber ein grausamer Mord und einige Tage darauf verschwindet eine weitere Frau spurlos. Harry findet sich langsam damit ab, dass er Tom Waaler nichts nachweisen kann und muss schließlich sogar mit ihm, seinem ärgsten Feind!, zusammen an diesen mysteriösen Mordfällen arbeiten ...

Inwiefern es bei Joe Nesboes Protagonisten Harry Hole, Parallelen zu Henning Mankells Kommissar Kurt Wallander gibt, vermag ich nicht zu sagen. Für mich waren Henning Mankells Krimis immer besonders ... ähhh ... naja, langweilig nicht, aber ich habe da immer sehr lange gebraucht, bis ich Zusammenhänge deuten konnte und dieser Wallander führte sich m.E. etwas zu doof auf, für einen Mann. Ich lese jetzt keinen Henning Mankell mehr, habe ich mir geschworen.
Joe Nesboe möchte ich allerdings ein großes Lob aussprechen. Mich hat die Person Harry Hole sehr fasziniert. Seine Tiefen sind bei weitem nicht so abstoßend, dass mich die Person an sich abgestoßen oder gar aufgeregt hätte. Die Problematik des Alkoholismus ist leider sehr gut nachvollziehbar. Die Problematik die sich durch eine Beziehung mit einem Alkoholiker &(!) workaholic (Wenn's denn einen Fall gibt, ist Harry zu 100% für seinen Job da) ergibt, wird nur angeschnitten. Man fühlt sich als Leser nicht zu sehr überhäuft mit nutzlosem Privatleben eines Kommissars. Das gefällt mir. - Die Spannung bleibt, obwohl man als Leser zwischendurch schon etwas nervös wird, weil die ermittelnden Kommissare scheinbar auf der Leitung sitzen, durchweg auf hohem Niveau. Der Schreibstil ist angenehm bis überdurchschnittlich. Ein paar mysteriöse Szenen (ich vermute es handelt sich um die Gedanken des "kranken" Mörderhirns) bereiteten mir Kopfzerbrechen, auch noch nach mehrmaligem Lesen. Aber sei's drum.
"Das Fünfte Zeichen" ist für mich jedenfalls ein spanneder Krimi, der sich nicht wie ein Déjà Vu (ich meine, etwas schon da Gewesenes) liest, sondern war für mich ein Leseerlebnis (ich nenne das immer gerne "Kino im Kopf"), das völlig neue Rätsel aufgibt. Hervorragend geschrieben und kaum aus der Hand zu legen. Kann ich nur empfehlen.

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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nesbø's bisher bester, 18. November 2006
Von M. Mutz (Berlin, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich habe dieses Buch in norwegischen Original gelesen und muss sagen, dass dies hier der bislang beste Nesbø ist (ich lese in chronologischer Reihenfolge). Es fällt die von anderen bereits erwähnte angenehme Pace der Handlung auf. Es ist aber auch der erste Nesbø, in dem der Autor den richtigen Grad an Verschleierung vor dem Leser gefunden hat, etwas, das bei den ersten Romanen oftmals nervte. Die Auflösung kommt Nesbø-typisch zwar weiterhin aus heiterem Himmel mit Beweismaterial welches dem Leser zum Teil vorenthalten wird, es entsteht jedoch nicht das Gefühl, andauernd ausgesperrt zu werden.

Wer das Buch kauft, um Nesbø kennen zu lernen, dem empfehle ich zunächst zumindest Rotkehlchen (Rødstupe) und Die Fährte (Sorgenfri) zu lesen, die zwei wichtige Personen einführen: Ellen und Beate.

Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Harry Hole-Roman (Frelseren), der zufällig schon hier neben mir liegt und laut Verkaufszahen aus Skandinavien noch besser sein sollte.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spannender Krimi – Harry Hole Teil 4, 18. Januar 2006
Von G. Bogner (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Der Hauptkommissar Harry Hole steckt in einer persönlichen Krise, seit seine Kollegin Ellen ermordet wurde und er den Fall bislang nicht aufklären konnte. Der von ihm verdächtigte ist ausgerechnet sein Kollege Tom Waaler, der einen einwandfreien Ruf genießt. In dieser Situation wird Harry, mangels anderer Kollegen, bei einem Mord an einer jungen Frau hinzugezogen. Man hatte dem Mordopfer einen Finger abgetrennt und unter dem Augenlid einen ungewöhnlichen, rötlichen, sternartig geschliffenen Diamanten platziert .
Zwischenzeitlich wird eine andere junge Frau von ihrem Ehemann als vermisst gemeldet, die anscheinend bei helllichtem Tag auf dem Weg zum einkaufen spurlos verschwunden ist.
Als wieder die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, der ebenfalls ein Fingerglied abgetrennt wurde mit einem roten, fünfzackigen Diamantenohrring gibt es nur einen Schluß, es muß sich um einen Serienmörder handeln. Und Harry soll ausgerechnet mit seinem Intimfeind Tom Waaler zusammenarbeiten. Einziger Anhaltspunkt ist, daß ein Fahrradkurier als letzter am Tatort gesehen wurde. Durch die zurückgelassenen Schmuckstücke in Form eines Pentagramms, kommt Harry auf die Idee die Tatorte auf einer Karte mit Linien in der Form eines Pentagramms zu verbinden. So stoßen die Ermittler auf den nächsten wahrscheinlichen Tatort, ein Studentenwohnheim, und können sogar den Tag eingrenzen da der Mörder immer in einem Abstand von 5 Tagen zugeschlagen hat.

Ein spannender und gut lesbarer Krimi, der flüssig geschrieben ist.
Zuerst war mir Harry Hole nicht so sympathisch, das ändert sich aber mit fortschreiten der Lektüre. Die Personen sind menschlich und plastisch dargestellt, man fiebert mit der Zeit richtig mit. Außerdem kann man auch wunderbar rätseln wer der Mörder ist und ob es für Harry noch ein Happy End, sowohl privat als auch im Beruf gibt.
Leider kenne ich bislang die vorhergehenden Teile nicht, werde das aber bei Gelegenheit auf jeden Fall noch nachholen.

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Reihenfolge der "Harry Hole Serie" von Jo Nesboe 1 April 2009
Jo Nesboe 0 Oktober 2007
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