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Das fünfte Versprechen: Wie man richtig zuhört [Gebundene Ausgabe]

Don Miguel Ruiz
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

13. Oktober 2010
Der toltekische Weisheitslehrer und Schamane Don Miguel Ruiz schrieb mit »Die vier Versprechen« einen der großen Lebenshilfe-Klassiker. Das Buch bietet einen ethischen Verhaltenskodex, der inzwischen das Leben von Millionen Lesern auch in Deutschland bereichert. Diese vier Versprechen, die man sich selbst gibt, lauten: 1 Sei untadelig mit deinen Worten 2 Nimm nichts persönlich 3 Ziehe keine voreiligen Schlüsse 4 Tu immer dein Bestmögliches Jetzt hat Don Miguel gemeinsam mit seinem Sohn Don José seine Lehre mit einem fünften Versprechen fortgeschrieben. Dabei geht es um ein gesundes Misstrauen gegenüber der Realität, wie sie von anderen reklamiert wird, und die Fähigkeit des richtigen Zuhörens: 5 Sei skeptisch, aber höre gut zu

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Preis für alle drei: EUR 32,85

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Allegria (13. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3793422011
  • ISBN-13: 978-3793422013
  • Originaltitel: The Fifth Agreement
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 228.785 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Don Miguel Ruiz wurde in eine Familie mexikanischer Curanderos (Heiler) und Naguals (Schamanen) geboren. Er folgte dem ihm vorgezeichneten Weg jedoch zunächst nicht, sondern studierte Medizin und wurde Chirurg. Eine Nahtod Erfahrung nach einem Autounfall änderte sein Leben. Er widmete sich fortan dem Studium der Lehre seiner Vorfahren. Sein Lehrer wurde sein verstorbener Großvater, der ihn in Träumen unterwies. Ruiz´Bücher sind in Mexiko und den USA bereits zu Bestsellern geworden.


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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolketische Lebensweisheiten 22. Oktober 2010
Von arwen008 TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Sehr positiv überrascht hat mich das Büchlein "Das Fünfte Versprechen", deshalb kann ich nur volle Punktzahl vergeben.

Für alle, die das Buch "Die Vier Versprechen" noch nicht gelesen haben, gibt es vor dem fünften Versprechen eine Einführung in die vier Versprechen, für jedes Versprechen ein Kapitel. Das wichtigste von jedem Versprechen kann man im grauunterlegten Text nachlesen.

Schön finde ich, dass der Autor weitgehend ohne Tolketische Fremdwörter auskommt, das hilft sehr den Text zu verstehen. Es ist ein Buch, das man wahrscheinlich mehrmals lesen wird und das sehr gute Gedanken für unser Leben beinhaltet. Wenn wir uns daran halten bzw. das ein oder andere befolgen, wird das unser Leben positiv beeinflussen.

Don Miguel Ruiz und sein Sohn Don Jose machen dem Leser zuerst klar, wie sehr er von seiner Umgebung, seiner Erziehung beeinflusst wird. Als Säugling, kleines Kind wächst man in einer Umgebung auf in dem alle Dinge schon einen Namen haben, der Baum heißt Baum, der Stuhl Stuhl usw. Man hat keinen Einfluss darauf, wie die Dinge heißen und wenn man gesagt bekommt, man sei dick, dumm oder anderes, dann glaubt man es. Don Miguel zeigt uns nun, dass es wichtig ist, nicht alles zu glauben, was andere zu uns sagen, ja selbst das in Frage zu stellen, was man selbst glaubt. Dafür muss man sich und andere als Gesammtes sehen. Das was wir selbst glauben ist nicht unbedingt wahr, weil es davon beeinflusst wird, wie wir es sehen wollen und nicht wie es ist. Wir sehen uns anders, als andere uns sehen und andere wiederrum sehen sich auch anders als wir sie sehen. Selbst das, was der Autor uns sagt, sollen wir in Frage stellen, weil wir es anders sehen oder anders verstehen, als der Autor es gemeint hat.

Die fünf Versprechen heißen im Einzelnen: 1.Seien Sie untadelig mit Ihrem Wort, 2.Nehmen Sie Dinge nicht persönlich, 3. Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse, 4.Tun Sie immer Ihr Bestmöglichstes und 5.Seien Sie skeptisch, aber lernen Sie zuhören.

Man macht automatisch schon mal alles richtig, wenn man das vierte Versprechen beachtet, immer das Bestmögliche zu tun. Wenn man dann noch lernt positiv zu denken, indem man nicht alles persönlich nimmt, weil vieles, dass man gesagt bekommt, nur der Eindruck des Gegenüber ist und nicht die Wahrheit. Wenn man sich das vor Augen führt, gibt das dem persönlichen Leben einen ganz anderes Gefühl, denn wie oft sehen wir uns und andere negativ ?

Das sind jetzt nur ein paar Gedanken aus dem Buch und ich könnte noch lange darüber schreiben. Jeder kann hier was für sich mitnehmen und wenn man es nochmal liest gibt es bestimmt noch andere Erkenntnisse. Ja wirklich ein sehr interessantes Buch, das sich sehr lohnt zu lesen und vielleicht ein besonderes Geschenk für Leute, die unter Minderwertigkeitsgefühlen leiden oder/und auch von der Vergangenheit so beeinflusst werden, dass sie leiden.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T. Jannusch TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Schon in der Leseprobe war es mir aufgefallen, dass der Stil des Autors (eigentlich: des Autorenpaars) ausgesprochen liebevoll und verständlich war. Die Lehren, denen ich hier begegnete, wurden mir nicht um die Ohren gehauen, sondern erstens verständlich aufgebaut, und danach einfühlsam tiefer vermittelt. Nachdem ich nun das ganze Buch lesen durfte, kann ich meinen anfänglichen Eindruck nur unterstreichen.

Sehr erfreulich war für mich, dass es sich um ein Buch handelt, das sich wirklich an Menschen richtet, und nicht etwa an Experten oder Akademiker. Von Anfang an bildet Menschlichkeit den Grundtenor des Buches. Auch der Aufbau des Werkes berücksichtigt dies: Wir haben Vorworte und Einleitungen, in denen dem Leser zunächst die ganze Welt der Tolteken, also der mexikanischen Schamanen, näher gebracht und erklärt wird. Danach folgt, in der ersten Hälfte des Buches, sozusagen eine Darstellung der vorherigen "vier Versprechen" im Zeitraffer - dennoch nicht unverständlich!

Die Autoren gehen wirklich "zurück zum Anfang", und schildern ihren Lesern in eindringlicher Sprache, wie ein Mensch sich entwickelt - was daran gut, und was aus toltekischer Sicht daran fatal ist. Im Grunde, so sagen sie, entfremdet uns gerade die Erziehung, und hier insbesondere das Erlernen von Symbolen und Sprache, von unserem wahren Menschsein. Die "vier Versprechen" führen den gewillten Leser nun auf einen Weg, genau diese erlernten Barrieren wieder hinter sich zu lassen.

Besonders schön fand ich in diesem Teil den nahezu "orientalischen", jedenfalls nicht westlich-geradlinigen Erzählstil. Man hat den Eindruck eines Märchens, das am Lagerfeuer von einem alten Weisen erzählt wird. Es geht nicht darum, wie in einer Liste Thesen abzuarbeiten, sondern durchaus auch einmal Wiederholungen, erneute Formulierungen und Intensivierungen zuzulassen. Bei einem rein wissenschaftlichen Werk hätte mich das vermutlich genervt, doch hier unterstrich es für mich geradezu die Fürsorge, die die Autoren ihren Lesern entgegen bringen. Sehr gut gemacht war auch die Tatsache, dass bei den "vier Versprechen" auf einen erzählenden Teil jeweils ein "kondensierter Teil" folgte, der anders gesetzt und grau unterlegt war. Sollte man das Buch also noch einmal lesen wollen (was bei mir recht wahrscheinlich ist), dann kann man sich getrost auf die graun hinterlegten Abschnitte konzentrieren - und nimmt so die Essenz des Gesagten auf.

Im zweiten Teil des Buches wird dieser Stil, diese Vorgehensweise, beibehalten. Erzählender "Lagerfeuer-Teil", gefolgt von grau hinterlegtem "Essenz-Teil". Das "fünfte Versprechen" geht sehr geradlinig aus den vorherigen vier hervor, man hat also nicht das Gefühl, etwas völlig Neues oder Revolutionäres zu lesen. Im Grunde handelt es sich bei dem fünften Versprechen, welches das Zuhören und Skeptisch-Sein zum Thema hat, nur um eine Ausformulierung, eine Weiterführung der vorigen vier Versprechen. Hier würde auch mein einziger Kritikpunkt an dem Buch liegen. Ich kannte das Vorgänger-Buch nicht, und insofern erschien mir das ganze Buch als frisch und neu. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Leser, die eben die "Vier Versprechen" schon kennen, ein wenig enttäuscht aus der Lektüre hervorgehen. Vielleicht ist es taktisch ungünstig, den Titel des neuen Buches genau so zu wählen, dass der Eindruck entsteht, man habe hier etwas völlig Neues vor sich - etwas, was NACH den vier Versprechen kommt. Doch so ist es ganz und gar nicht! Im Grunde sind die Weisheiten alle schon implizit auch in den ersten vier Versprechen enthalten gewesen. Ich möchte es einmal so formulieren: Man kann sich als Leser entscheiden, ob man "nur" das Vorgänger- Buch lesen will, oder lieber das zweite. Beides hat seine Berechtigung. Doch liest man beide Bücher, sollte man darauf gefasst sein, dass einem etliches bekannt vorkommt.

Als Besonderheit möchte ich noch erwähnen, dass nach der Darstellung des "fünften Versprechens" eine Art "Nachsatz" folgt - der wiederum nicht unbedingt notwendig gewesen wäre. Denn aus toltekischer Sicht gibt es drei Arten von Menschen, je nachdem, wie weit sie sich schon der "Versprechen" und deren Umsetzung bewusst sind: es gibt Opfer, Krieger und Meister. Man sollte diesen Abschnitt mit entsprechender Vorsicht lesen, da die hier gewählten Ausdrucksweisen sonst leicht falsch verstanden werden könnten. Natürlich ist niemand "schuld", wenn er als "Opfer" bezeichnet wird! Genauso wenig ist jemand "schlecht", wenn man ihn als "Krieger" bezeichnet. Nein, die Tolteken haben einfach eine sehr bildhafte Art, Stufen des menschlichen Bewusstseins zu schildern. Sehr grob gesagt, könnte man diesen "Nachsatz" sozusagen als "Nachtisch" nach einem reichhaltigen Menü auffassen. Auf keinen Fall sollte er also "heruntergeschlungen" werden!

Insgesamt kann ich nur sagen, dass mich das Buch durch und durch beeindruckt hat. Es überzeugte mich durch seinen erfreulichen Mangel an Fachsprache, seine absolute und unbedingte Hinwendung zum einzelnen Menschen, und durch die Umsetzbarkeit der "Versprechen". Ich vergebe nur deshalb keine fünf Sterne, weil ich, wie weiter oben geschildert, eben Gefahren sehe, wenn man das Buch zu schnell oder oberflächlich liest.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen geteilte Meinung 15. November 2011
Von C. Voigt
Format:Gebundene Ausgabe
Zum einen habe auch ich durchaus zu viel erwartet. Im Grunde reicht es, die fünf Merksätze sich durchzulesen. Die sagen bereits alles aus und die sind es, die sich im Kopf einbrennen (sollen). Aber: Sind die immer stimmig? Nein, natürlich nicht. Gerade das "Persönlich nehmen" ist eine Sache, die man nicht immer weglassen darf. Schließlich haben wir Persönlichkeit. Dieses Thema war doch sehr bedenklich. Auch wenn man sich sehr bemüht, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen oder sein bestmögliches zu tun, so sind wir alle Menschen, die auch mal Fehler machen und Fehler machen dürfen. Das ganze ist mir zu perfekt und glatt. Ich bin mir aber auch im Klaren darüber, dass das Ruiz durchaus bewusst ist und er mit seinen Ansätzen eine Hilfestellung geben will. Und das ist das Positive, was ich aus diesem Buch ziehe. Im ersten Moment hilft es durchaus. Wie oft hat man Selbstzweifel und ist einem dies und das peinlich. Selbstbewusstsein ist ein wunderbarer Schlüssel zum Erfolg (nicht unbedingt beruflich gemeint). Ruiz gibt Kraft. Das will ich gar nicht bezweifeln. Ich empfinde nicht jedes Kapitel überzeugend, aber vieles schon. Und ich soll ja zweifeln! :)
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