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Merkwürdige Dinge geschehen: Ein amerikanischer Professor verübt nach der Lektüre von Dante Alighieris Göttlicher Komödie und dem Traktat über die Malerei ein Säureattentat auf eine Madonnenmalerei von da Vinci im Louvre; sogar ihr Mann taucht plötzlich wieder auf. Doch immer, wenn sie glaubt, mit Hilfe anderer der Lösung näherzukommen, stößt sie lediglich auf den Namen Barrabas und eine Spur von Toten bleibt zurück. Wer verbirgt sich hinter diesem Namen? Was wussten Dante, Leonardo da Vinci und Shakespeare von Barrabas?
Es dauert lange, bis sie bruchstückhaft in Erfahrung bringt, dass Barrabas ein fünftes, christliches Evangelium zugeschrieben wird, allerdings mit dem großen Unterschied, dass es sich bei Barrabas um einen Zeitzeugen von Jesus gehandelt haben muss. Damit wäre er der Ur-Autor des Evangeliums. Andeutungsweise tritt hervor, dass sich das Barrabas-Evangelium in besorgniserregender Weise in wesentlichen Textpassagen von den Texten unterscheidet, aus denen bisher die Existenz der katholischen Kirche und des Papstes hergeleitet wurde.
Philipp Vandenberg hat mit seinem neuen Buch einen spannenden Thriller vorgelegt, der auf unterhaltsame Weise die Spekulation um die seit 1947 verheimlichte Forschung an den Qumran-Rollen in Jerusalem anheizt. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Story:
Ein geheimnisvolles Pergamentstück, das ein Fragment eines größeren Textes ist, bietet reichlich Anlass zur Spekulation. Nach einer Weile des Unglaubens über die inhaltliche Brisanz muss Anne von Seydlitz erkennen, dass der Inhalt des für sie unlesbaren koptischen Textes wohl mehr beinhaltet als ein bischen Historie. Sie folgt mit Hilfe eines alten Freundes einer Spur um die halbe Welt, um schliesslich in Griechenland am Ende des Weges zu sein. Aber damit ist die Jagd nach dem Pergament nicht zu Ende, sie beginnt eigentlich erst, denn der Inhalt ist nicht nur brisant, er könnte die ganze Welt in ihren Grundfesten erschüttern....
Fazit:
Durchaus spannend aufgebaut und gut recherchiert. Die Charaktere sind ein bischen blass um die Nase aber auch damit kann man leben. Die kritischen Ansätze die auftauchen machen mich indes nachdenklich. Kritik an der katholischen Institution Kirche kann ich evtl. nachvollziehen, auch ist eine Regierung aus Technokraten bzw. Wissenschaftlern vielleicht nicht das Wahre, aber hier wird doch etwas sehr einseitig vom Leder gezogen, denn Gruppierung Nummer drei kommt mir persönlich nicht unbedingt positiver vor. Da gefiel mir Illuminati doch um Längen besser.
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