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Das ewige Leben: Roman [Taschenbuch]

Wolf Haas
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. November 2011

Der Brenner, Privatdetektiv und Ex-Polizist, kehrt zurück in seine Heimatstadt Graz. Woraufhin dort alle möglichen alten Gespenster wieder zum Leben erwachen. Gut, dass sich in seinem Heimatbezirk Puntigam nicht nur die Brauerei befindet, sondern auch die Landesnervenklinik Sigmund Freud. Dort vollzieht sich am Neujahrsmorgen ein echtes medizinisches Wunder am Brenner ...


Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423213280
  • ISBN-13: 978-3423213288
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.365 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wenn ein altgedienter Schnüffler wie Simon Brenner in seine Heimatstadt zurückkehrt, kann das wohl nur bedeuten, erst mal in eigener Sache ermitteln zu müssen. Seine notorisch bedächtige Art hilft ihm allerdings vorerst wenig, als ihn in Graz die eigene Vergangenheit einholt -- so rasant, dass er gleich einmal in der Landesnervenklink Sigmund Freud aus dem Koma erwacht, nachdem ihm eine Kugel aus dem Kopf operiert werden musste. Ein Selbstmordversuch, heißt es, denn niemand glaubt Brenners Version, dass ihn der Grazer Kripochef höchstpersönlich umzubringen versucht.

Eine delikate Jugendsünde aus Polizeischulzeiten scheint ihre späten Konsequenzen nach sich zu ziehen, und wie fatal diese sind, müssen bald alle Beteiligten erfahren. Spielt der Hausmeister im Arnold-Schwarzenegger-Stadion eine Schlüsselrolle? Was haben die Hobbypolizisten der "Wehr-Initiative Grazer Sicherheit" damit zu tun? Wieso geht Brenner der Werbeslogan für eine lokale Biermarke nicht aus dem lädierten Kopf? Natürlich fließt noch reichlich Blut und viel Wasser die Mur hinunter, bis Brenner die richtigen Antworten parat hat.

Gnadenlos lässt Wolf Haas seinen Kult-Detektiv durch die ebenso skurrile wie spannende Story irren und spart dabei nicht mit satirischen Seitenhieben, treffenden Milieuschilderungen und erstaunlichen Lebensweisheiten. Die kunstfertig gestrickte Handlung ist so reich an Überraschungen und Cliffhangern, dass es schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Ein anderer Grund dafür ist natürlich der -- wenn man sich auf ihn einlässt -- äußerst einnehmende Erzählstil, der als intimer Plauderton daherkommt und dabei einen betont burschikosen Sprachwitz entwickelt.

Regelrecht poetische Qualität wird dabei in ihren besten Momenten durch die ausgefeilte Nonchalance erreicht. Den mit dem Leser auf Du und Du stehenden Ich-Erzähler lässt Haas in einem selbstironischen Coup am Ende sogar selbst noch in Erscheinung treten und findet so einen würdigen Abschluss der kultigen Krimireihe. Mit dem Verstummen des fiktiven Erzählers endet der sechste und letzte Brenner-Roman, doch es bleibt zu hoffen und wohl auch zu erwarten, dass Wolf Haas bald wieder seine erzählerische Ingeniosität unter Beweis stellen wird. --Mathis Zojer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

»Haas und sein Brenner sind der Hammer!«
Frankfurter Stadtkurier 16.11.2011

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Lustig samma ..." (Loch im Kopf und ... dings ... :-) 1. September 2004
Von Apicula #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Man muss Wolf Haas' Romane um den Privatdetektiv Simon Brenner einfach ins Herz schließen, meine ich. Wenn man grade wieder eine Lektüre aus seiner Feder gelesen hat, dann fällt es sichtlich schwer "normal" zu schreiben. Wolf Haas macht es einem relativ einfach seinen witzigen, einmaligen Erzählstil nachzuahmen.
Dabei wird in seinen Kriminalromanen die Jagd nach dem vermeintlichen Täter eigentlich zur Nebensache...
Ein bisschen kann man den Brenner ja schon verstehen. Quasi, beste Jahre vorbei. Zu früh für die Pensionierung und Dienstwohnung wird's wohl auch keine mehr geben. Da zieht's den Brenner "back to the roots". Nach Graz. Ins Haus der Grosseltern, wo er dann doch merkwürdig sentimentale Anwandlungen bekommt. Obwohl er die auch in den vorangegangenen Romanen schon zu Hauf hatte. Aber diesmal geht's ihm selber an den Kragen und einer seiner Jugendstreiche holt ihn ein.
Doch wie erwähnt: Der Krimi wird dem Brenner-Fan nur nebensächlich interessieren. Vielmehr ist es auch unterhaltsam diesen tief im Protagonisten sitzenden Weltschmerz mitzuerleben, weil der Brenner, quasi Philosoph! Was für ein Wunder, dass es ihn da in die Sigmund-Freud-Klinik verschlägt.
Und wen's interessiert, warum der Arnold Schwarzenegger überhaupt eine Laufbahn als Muskelprotz eingeschlagen hat, der MUSS dieses Pamphlet sogar unbedingt lesen.
(Ich hab beim Lesen einige Male derart laut aufgelacht, dass ich nicht umhin kam meiner Schwester, die da so quasi neben mit am Strand vor sich hingebruzzelt hat, aber einen tödlich langweiligen historschen Roman als Lektüre hatte, die witzigsten Stellen vorzulesen, oder nachzuerzählen.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ewig währt am längsten 29. Juni 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Und jetzt ist schon wieder etwas passiert...Simon Brenner, gerade in seine Heimatstadt Graz zurückgekehrt- befindet sich auf der Intensivstation der Sigmund-Freud Klinik, hat ein Loch in seinem Kopf und ist dem Tod noch mal von der Schippe gesprungen. Für den Psychiater liegt ein Selbstmordversuch auf der Hand aber Brenner will davon gar nichts wissen: "Das weiß heute jedes Kind, wie man sich korrekt umbringt. Die lernen schon im Kinderfernsehen unbedingt in den Mund schießen aber ja nicht seitlich, davon wirst du womöglich blind".
Er stiehlt sich aus der Klinik und macht sich auf die Suche nach seiner Erinnerung. Einziges Indiz- die Kugel aus seinem Kopf. Diese führt ihn zurück in seine Ausbildungszeit zum Polizisten, in der er gemeinsam mit drei Kollegen an einem Banküberfall beteiligt war. Dieser mißlingt gründlich, sowohl Beute als auch das Leben Brenners besten Freundes Saarinnen gehen auf der Flucht verloren. Brenner ist überzeugt daß nur einer ihm nach dem Leben trachtet...Aschenbrenner damals Mittäter der es inzwischen an die Spitze der Grazer Polizei geschafft hat will verhindern daß auf Brenners Rückkehr sein Untergang folgt. Und als dann auch noch der vierte im Bunde, Köck, tot in seiner Wohnung liegt- gibt es für Brenner keine Zweifel mehr. Oder doch? Vom Ende sei nur soviel zu verraten...Brenner wird es nicht mehr geben, aber sterben muß er deshalb nicht.
Zum sechsten Mal setzt Haas seinen Erzähler auf Brenner an. Dieser parliert in schönstem Österreichisch, schweift ab, belehrt und läßt dabei das Prädikat gern einmal beiseite.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen krönender Abschluß 14. Februar 2005
Von taciturus
Format:Taschenbuch
"Das ewige Leben" stellt wahrlich einen krönenden Abschluß einer originellen Krimireihe dar. Diesmal kehrt Brenner zurück zu seinem Ursprung: Graz. Doch Brenner wird schnell von seiner Vergangenheit eingeholt und schließlich wacht er in "Puntigam links" mit einem Loch im Kopf auf. Ein echter Brenner läßt sowas natürlich nicht auf sich sitzen und krempelt daher seine alte Heimatstadt auf.

Für mich diesmal als halber Grazer ein besonderes Vergnügen das Buch zu lesen, da man sich wirklich vorstellen kann, wie Brenner durch die Innenstadt wandert. Wolf Haas ist es wunderbar gelungen die besondere Atmosphäre, die von dieser Stadt ausgeht einzufangen und wiederzugeben.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bekanntes Schema, dennoch amuesant und spannend 26. Dezember 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Der Krimi über den Privatdetektiv Brenner liest sich im bekannten Haas-Stil: als säße man am Abend am Stammtisch und ein Tischnachbar erzählt mit Abschweifungen und Eigeninterpretationen die Geschichte - ohne korrekten Satzbau, einfach, wie es ihm aus dem Mund sprudelt. Als erfahrener Haas-Leser, weiß man schon, dass besonders die Nebensächlichkeiten und Nebensätze am Ende die fehlenden Puzzle-Teile des Rätsels sind und so erahnt man so manche Entwicklung schon, aber glücklicherweise nicht zuviel, sodass es bis zum Ende spannend bleibt und rasch vom Leser verschlungen wird.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abschied ohne Tränen 29. September 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Brenner verlässt uns, aber ich bin nicht wirklich traurig. Nicht, dass mir die Storys um ihn über wären. Nein, nein! Von mir aus hätte es noch ruhig ein Weilchen weiter gehen können. Denn natürlich hoffe ich, dass es ein "Bücherleben" nach dem Brenner gibt. Und das der Wolf Haas in diesem, unverwechselbaren STIL weiter macht.
O.k., ich gebe es zu, hier schreibt ein Haas-Fan, na und?! Aber interessant: ist mir noch nie passiert und bei Krimis schon gar nicht. Dass mir gar nicht so dringend an der Entlarvung des Mörders liegt. Das vielleicht sogar die "Bösen" davon kommen, ja was denkst du?! Lieber lasse ich mich vom Hass einwickeln, von seiner so untypischen Art, eine Geschichte zu erzählen, zu mal bei Krimis. Aber pass einmal gut auf, was ich dir sage, ist mir vorher noch nie so ergangen. Das der Inhalt nicht sooo wichtig ist. Ja, muss natürlich eine Handlung geben, aber schön locker dabei.
Und ob du es glaubst oder nicht, alles hat eben mal ein Ende de de de de de de de de de de de de de de...
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5.0 von 5 Sternen Wolf Haas bleibt Wolf Haas
Wolf Haas bleibt Wolf Haas: skurile Handlungen in reduktionistischer Sprache. Wer sich einmal eingelesen hat, will nicht mehr aufhören und wird auch noch seine anderen Krimis... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von reflax veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Excellente Sprache
Romane von Wolf Haas enttäuschen einfach nie. Geschichten die aus dem Leben gegriffen sind werden skurril aufbereitet. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Christine veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Abschied vom Brenner
Im nunmehr bereits 6. Fall darf der Privatdetektiv Simon Brenner dieses Mal in seiner Heimatstadt Graz und seiner eigenen Vergangenheit ermitteln. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Stephanus veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kommissar Brenner ermittelt lädiert in Graz
"Lustig samma - Puntigamer!", ein Leitspruch in diesem Wolf Haas - Roman.
Brenner ermittelt lädiert in seiner Heimatstadt Graz, Erinnerungen an die Polizeischule werden... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von DorisD veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dieser Brenner!
Ein wirklich wunderbares, leicht lesbares Buch! Einen wirklich besonderen Schreibstil hat der Herr Haas, sowas prägt sich einem ein, und man muss unwillkürlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2011 von Herbert Kalk
1.0 von 5 Sternen ein eigenartiger Schreibstil
ich bin super enttäuscht und gebe das anlesen auf Seite 12 auf und sende das Buch zurück.
Ein Zitat von Seite 12 steht für den Schreibstil: "Erst wie der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2011 von Tester
5.0 von 5 Sternen Leben ohne Brenner ist kein Leben
Wenn man einen Brenner gelesen hat, will man alle lesen. Wie konnte man nur ohne ihn leben? Ein so guter schwarzer Humor, dabei spannend ohne Ende. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2011 von Gabriele Friederike Jakobi
4.0 von 5 Sternen A canny read, like!
I was on the lookout for an amusing contemporary German author, and a Bavarian colleague who shares my taste for Tom Sharpe and Terry Pratchett suggested I give Wolf Haas a try. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. November 2010 von DB
5.0 von 5 Sternen Favorit
Gehört mit zu meinen Favoriten- nur der Schluss, naja.... den hätt er sich sparen können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. September 2010 von ladaniva
5.0 von 5 Sternen Der beste Brenner
schon einige Zeit her, dass ich ihn gelesen hab, aber meiner Meinung nach der beste Brennerroman. Zu den bekannten genauen, klugen und urkomischen Beobachtungen und Beschreibungen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. April 2010 von david
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