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"Der gebürtige Russe Zecharia Sitchin wuchs in Palästina auf und lernte dort Alt- und Neuhebräisch sowie andere semitische und europäische Sprachen." (Klappentext)
Laut seinen Studien ist die biblische Schöpfungsgeschichte eine überarbeitete und gekürzte Fassung von viel ausführlichereren mesopotamischen Texten, die ihrerseits von einem ursprünglich sumerischen Text abstammen.
"Archäologische Funde und die Entzifferung uralter Texte und epischer Sagen bestätigen in zunehmendem Maße die Richtigkeit der Bibel als einen historischen Bericht." (Sitchin)
Sitchin zeigt, dass sich Schöpfungs- und Evolutionstheorie nicht widersprechen müssen, wenn man alte Texte mit unserem heutigen Wissen übersetzt.
Sitchin erläutert anhand der Original-Texte, was spezielle Passagen in der Bibel und anderen religiösen Schriften wortwörtlich bedeuten. Die Schlußfolgerungen überläßt er dabei oft dem Leser, wobei diese meist gleichermaßen überraschend und einleuchtend sind.
"Kreationisten und Evolutionisten würden gut daran tun, die Bibel nochmals zu lesen, und zwar das hebräische Original. Dann würden die Evolutionisten die wissenschaftliche Bedeutung der Genesis erkennen und die Kreationisten sich darüber klarwerden, was der Text wirklich bedeutet." (Sitchin)
So würde man das hebräische Wort "Tzela", dass im Originaltext etwa "Hälfte des Lebens" bedeutet, heute nicht mehr unbedingt mit "Rippe" übersetzen, sondern vielleicht eher mit "X-Chromosom"...
Sitchins Schreibstil ist - wie die Zitate zeigen - sehr wissenschaftlich und eher etwas kompliziert zu lesen, was ihn aber in meinen Augen positiv von oberflächlichen Aufreißern wie Erich v.Däniken unterscheidet.
Alles in allem: sehr empfehlenswert: 5 Punkte.
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