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Das erste Mal sah ich sie an einem Samstagnachmittag
 
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Das erste Mal sah ich sie an einem Samstagnachmittag [Gebundene Ausgabe]

Anne-Sophie Brasme , Gaby Wurster
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 190 Seiten
  • Verlag: Goldmann (1. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442311004
  • ISBN-13: 978-3442311002
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 13,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 617.619 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Anne-Sophie Brasme
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

„Le carnaval des monstres" heißt das schmale Bändchen im Französischen. Ein Titel, der eher einen Hinweis auf das Anliegen der Autorin gibt als der romantisch klingende deutsche Titel. Anne-Sophie Brasme, die seit ihrem Erstling „Dich schlafen sehen" zum Jung-Star der Literaturszene avancierte, wirft in ihrem neuesten Werk gnadenlos seziererische Blicke auf das Tabuthema menschliche Hässlichkeit. Der Roman ist aus zwei Perspektiven geschrieben: Kursiv gesetzt ist die Erzählstimme des Künstlers Joachim Kellerman, der auf der Suche nach „Menschen mit körperlichen Besonderheiten" ist. Diese Sichtweise wird ergänzt durch den Blickwinkel der 22-jährigen Ich-Erzählerin Marica Barbier, die sich selbst als hässlich empfindet. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zerstörerische Beziehung, in der Marica stets das Objekt bleibt, das vom Künstler (und Mann) untersucht, abgebildet und nachgezeichnet wird. Brasme wirft verstörende Blicke auf ineinander verschwimmende Gefühlswelten. In einer klaren, schnörkellosen Sprache beschreibt sie eine Obsession, bei der es um Leben und Tod geht. (gks)

Kurzbeschreibung

Joachim lebt als Maler und Fotograf in Paris. Immer schon hatte er ein ausgeprägtes Interesse für Menschen, deren Körper sich durch Besonderheiten auszeichnen. Für ihn sind sie rare Objekte, die er mit Leidenschaft auf Papier bannt, und so bevölkert eine Sammlung wundersamer Kunstwerke sein Atelier. Marica ist eine junge Frau auf der Suche nach der Liebe. Eigentlich hat sie keine spektakulären Makel aufzuweisen, außer dass sie sich als hässlich empfindet. Dennoch entschließt sich Joachim, sie als Modell zu engagieren, denn er ist vom ersten Moment an zutiefst fasziniert von Maricas Erscheinung. Zwischen den beiden beginnt eine fatale erotische Verstrickung, die sie an ihre tiefsten Abgründe heranführt ...

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mirka
Format:Gebundene Ausgabe
Wie ist es, wenn man sich selber durch und durch hässlich findet? Wenn man sich am liebsten unter einer Decke verstecken würde? Und wie, wenn diese Hässlichkeit auch gleichzeitig der einzige Halt, der einzige konstante Faktor ist, den man hat? So fühlt Marica Barbier sich, als sie (Anfang 20) in Kontakt zu dem 40jährigen Maler/Fotografen Joachim Kellermann kommt.

Irgendwann kommt dann bei Marica die Hoffnung auf, dass Joachims Malerei ihre Hässlichkeit in Schönheit umsetzen kann. Was genau sie in einander finden, ist das Thema des Buches. Ist es der Narzissmus in Marica oder ist es die finstere Faszination, die Joachim für all diejenigen empfindet, die monströse Äusserlichkeiten aufzeigen. Im Schlussteil zeigt sich dann, wer als Sieger aus diesem Machtkampf nach vorne tritt.

Anne-Sophie Brasme schildert die dunklen Seiten zwischen Modell und Fotograf/Maler in extremer Form. Ihre unverblümte Sprache unterstützt die Handlung auf effektive Art und Weise. Nicht unbedingt ein schönes Thema, aber wohl eines, welches mich persönlich aufgrund seiner Originalität fasziniert hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
In diesem Buch geht es um Obsession. Und um Marica. Marica ist hässlich und trifft somit auf einen Maler, der sie zeichnen möchte. Dieser Maler zeichnet nur 'Monster'. Und Marica scheint wunderbar in sein Konzept zu passen. Mit der Zeit entwickelt sich eine sehr seltsame Beziehung zwischen den beiden und man erfährt erst was dahintersteckt, wenn man weiterliest...

Allerdings lohnt es sich nicht für jeden. Das Buch ist eindeutig Geschmacksache und für meinen Geschmack etwas geschmacklos. Nun, ich bin ja hart im Nehmen und lese jedes grenzensprengende Buch mit Freude. Aber von diesem Werk hätte ich mir eindeutig mehr erwartet. Das einzige, was mir das Buch zeigen konnte, war die Tatsache, dass hinter jeder Hässlichkeit, eine Schönheit steckt. Und hinter jeder Schönheit auch etwas hässliches. Charakterlich wie äußerlich hat jeder Menschen diese beiden Seiten an sich. Irgendwo, für irgendjemanden. Nobody's perfect.
Die Obsession, die in diesem Buch geschildert wird, wird schon deutlich und man findet sich auch recht gut in die Geschichte ein.

Die Charaktere waren mir gänzlich unsympathisch und ich verstand nicht wirklich immer einen Sinn in den Handlungen oder den Gedanken der jeweiligen Personen.

Auch der Stil war nicht gerade etwas, was ich jedem Leser empfehlen würde. Eigentlich gar keinem. Er ist irgendwie seltsam, genau wie das Buch und die Story an sich. Im Grunde passt also alles zusammen und das Buch sollte gut sein. Ist es in einer Hinsicht auch. In der anderen Hinsicht aber auch nicht.

Ich selbst finde nicht wirklich die richtigen Worte dafür, deswegen würde ich einfach sagen, liest selbst.
Schaut euch vorher eine Leseprobe an und seht, ob ihr mit dem Stil zurecht kommt. Der Stil an sich ist schon recht einfach und er hat auf eine Weise etwas Besonderes. Aber es ist nichts, was jeder mag.

Ich wünsche euch trotzdem viel Spaß mit dem Buch, wenn ihr es denn irgendwann lesen wollt. Leider konnte mich die Autorin mit diesem Werk nicht begeistern. Dennoch bin ich von ihrem Können überzeugt, da ihr Werk 'Dich schlafen sehen' wirklich unglaublich gut war.

**
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der zweite Roman der erst 21-jährigen Autorin erzählt die Geschichte einer fatalen Beziehung: Der Künstler Joachim sucht die Entstellten, die Missgeburten. Er lernt Marica kennen mit ihrem schiefen Mund, ihren Allergien und ihrer Gier nach Sex - den sie noch nie hatte. Sie wird erst sein Modell, dann seine Bettgenossin.
Damit beginnt eine verhängnisvolle Verstrickung: Joachim kann sich der triebhaften Marica nicht entziehen, fühlt aber zugleich Ekel vor ihr. Und Marica nimmt immer mehr die Jämmerlichkeit ihrer Beziehung wahr. Sie haben sich nichts zu sagen, ihnen bleibt nur schlechter Sex und schlechte Kunst.
"Le carnaval de monstres", durch den deutschen Titel und das hübsche Schwarzweiß-Cover arg verharmlost, ist eine düstere Studie über Lust und Ekel und den Fluch der Entstellung - der körperlichen wie der seelischen. Wechselnd aus Sicht des Mannes und der Frau geschrieben, zieht die dichte Sprache von der ersten Seite an in das Buch hinein. Das einstige Wunderkind Anne-Sophie Brasme ist mit diesem reifen Buch den hohen Erwartungen mehr als gerecht geworden.
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