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Das erotische Potential meiner Frau: Roman [Gebundene Ausgabe]

David Foenkinos , Moshe Kahn
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

22. Juli 2005
"Hector hatte den Kopf eines Helden. Man spürte, daß er bereit war, zur Tat zu schreiten, allen Gefahren unserer großen Menschheit zu trotzen, eine Unzahl von Frauen zu umarmen, Familienurlaub zu organisieren, im Fahrstuhl mit den Nachbarn zu sprechen und, wenn er in Hochform war, sogar einen Film von David Lynch zu verstehen." Hector ist ein krankhafter Sammler, so hortet er etwa kroatische Redewendungen, Käseetiketten, Glocken aus Seife und den Lärm um fünf Uhr morgens, eine kräftezehrende Sucht. Sein Selbstmordversuch mißlingt, und um seinen sechsmonatigen Klinikaufenthalt vor den Verwandten verbergen zu können, erfindet er eine Reise in die USA. Als Hector sich in der Bibliothek für die Berichte über seine erfundene Reise rüstet, lernt er Brigitte kennen, die ebenfalls behauptet hat, sie sei für längere Zeit in den USA. Die beiden verlieben sich, heiraten und verbringen die Flitterwochen in den USA. Anschließend gründen Hector und Brigitte ein sehr erfolgreiches Reisebüro für krankhafte Lügner. Als Hector Brigitte beim Fensterputzen beobachtet, empfindet er diesen Augenblick als so erotisch und einzigartig, daß er beschließt, seine Frau heimlich dabei zu filmen. Liebevoll unterlegt er seine Videos - wieder eine Sammlung - mit Car-Wash-Soundtracks, bis eines Tages auf einem der Videos ein Mann auftaucht... Hectors neue Sammelleidenschaft führt schließlich zum Eklat zwischen den beiden, aber die Liebenden finden eine originelle, für beide befriedigende Lösung. Die Drillinge, die Brigitte zur Welt bringen wird, sehen aus wie der Beginn einer neuen Sammlung. Witzig, liebevoll, schräg und ironisch und voller Anspielungen erzählt David Foenkinos in diesem Roman eine komische und zugleich anrührende Liebesgeschichte, die teilweise stark an den Film Die wunderbare Welt der Amélie erinnert. Was insofern nicht überrascht, als Foenkinos nicht nur drei Romane, sondern auch fünf Filme gedreht hat, u.a. mit Audrey Tatou ("Amélie").

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 188 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 1 (22. Juli 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340653550X
  • ISBN-13: 978-3406535505
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 897.408 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wunderbar ironisch geschrieben, ohne überdreht zu sein.«
Brigitte Extra 04.06.2008 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Foenkinos

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein absurd komischer Roman 13. Juli 2011
Format:Taschenbuch
Hector, seit seiner Kindheit ein besessener Sammler, lernt nach einem halbherzigen Selbstmordversuch Brigitte kennen, die Liebe seines Lebens. Die beiden Außenseiter finden aneinander Glück und sexuelle Erfüllung - so sehr, dass Hector diese Glücksgefühle festhalten will und einen Rückfall in seine Sammelwut erlebt.
Viele groteske Nebenfiguren und Wendungen tragen die dürre Geschichte dieses absurd komischen Romans, in dessen Verlauf Brigitte eine unwiderstehliche Anziehungskraft an sich entdeckt, die ausgerechnet beim Fensterputzen von ihr ausgeht.
Foenkinos muss mit Leidenschaft Jonathan Swift gelesen haben: Er schreibt über seine liebenswerten Exzentriker und ihr nicht gerade alltägliches Leben in einem Stil, der mindestens so wichtig ist wie die Geschichte selbst. Jeder Satz will glänzen, mit einer neuen Wendung überraschen. Auch wenn bei dieser Fülle an Pointen so manches an den Haaren herbeigezogen oder albern ist, bringt es der mit Esprit gesegnete französische Autor auf eine beachtliche Trefferquote. Ein verschrobenes Vergnügen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bleibt hinter den Erwartungen zurück 24. Juli 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Während des ersten Drittel des kurzen Romans begleitet der Leser Hector bei seiner Sammelleidenschaft, die sich auf Wahlkampfanstecker ebenso erstrecken kann wie auf Seifenschalen. Dass dieses Verhalten krankhaft ist, ist ihm klar - und immer wieder hatte er versucht aufzuhören, ist daran aber gescheitert. Dabei unterstützt ihn die gesamte Belegschaft der Kanzlei, in der er arbeitet, dabei - und nach seinem letzten Rückfall wollte er sich das Leben nehmen.
Aber auch das misslang; 6 Monate in der Klinik wolte er seiner Umgebung aber nicht beichten, also erfand er eine Reise durch die USA. Sein Entschluss, sich in der Bibliothek auf die Fragen der Leute entsprechend zu präparieren ist folgenträchtig: denn hier, vor dem Weltatlas, trifft er auf Brigitte.
Schon nach der ersten gemeinsamen Nacht ist ihm klar: sie ist die Frau seines Lebens. Und sie hat ihn von seiner Sucht geheilt, denn seine Frau ist einzigartig, mit keiner zu vergleichen, jede ihrer Gesten einmalig.
Ein glückliches Leben - bis Brigitte eines Tages vor Hector die Fenster putzt. Dieser Anblick versetzt ihn zurück in die fieberhaften Zeiten seiner Sammlerkarriere; nie wieder soll sie ein Fenster putzen, wenn er nicht zusehen kann, er installiert dafür eigens eine Kamera. Doch was er darauf zu sehen bekommt, entspricht nicht seinen Erwartungen...
... und den Erwartungen des Lesers wird wahrscheinlich auch dieses Buch nicht entsprechen. Der Titel verheißt eine erotische Geschichte, die nur in Ansätzen zum Vorschein kommt. Und der KLappentext spricht von "der wunderbaren Welt der Amèlie", dem Verkaufsargument schlechthin dieser Tage, um versponnene Geschichten an die Leserin zu bringen.
Die Schwerelosigkeit und den herzlichen Charme, den man sich daraufhin versprechen kann, wollte der Autor zwar gewiss herstellen, doch wie immer, wenn man krampfhaft Leichtigkeit zeigen will, misslingt es.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes kleines Buch 25. Juni 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist kurzweilig und humorvoll. Die kleine Geschichte ist liebevoll erzählt. Einzig die Sprache könnte manchmal eine Spur mehr Leichtigkeit vertragen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sie werden nie mehr Fenster putzen können ... 14. August 2006
Format:Gebundene Ausgabe
... ohne an dieses Buch zu denken. Auch Menschen mit einer Sammelleidenschaft werden liebevoll aufs Korn genommen und können sich wieder erkennen. Aber mit Erotik hat dieses Buch (fast) nichts zu tun. Die Situation mit der größten Erotik ist das schon erwähnte Fensterputzen. Wer Handfestes erwartet wird enttäuscht werden.

Das Ende des Buches ist leider sehr albern; daher nur 4 Sterne.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Aufgesetzter Humor und flache Story 22. Februar 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Das ist mir nun wirklich in meiner langen Karriere als Bücherwurm schon ewig lange nicht passiert: da nehme ich ein Buch zur Hand, interessanter Titel, schöner Klappentext, auch der Autor wird als vielversprechend gepriesen, und dann das: ich fange an zu lesen, lege es wieder aus der Hand. Am nächsten Tag versuche ich es erneut, quäle mich bis auf Seite 73, und wieder muß ich es aus der Hand legen. Es geht einfach nicht an mich. Es langweilt und ärgert mich. Es ist flach und sein Humor ist aufgesetzt.
Dieses Buch mit der Geschichte des sammelsüchtigen Hector und seiner Freundin Brigitte kommt skurril und lustig daher, aber was will es erzählen ? Daß einer von einer Sucht in die nächste fällt und nicht wirklich clean wird – sehr originell. Daß einer süchtig danach wird, seiner Frau beim Fensterputzen zuzuschauen, weil er das erotisch findet – nur peinlich.
Ein drittes Mal habe ich es nach zwei Wochen probiert mit dem Lesen, aber wieder stellte sich der gleiche Effekt ein, meine Abwehr gegen dieses Buch und vor allem den Schreibstil des Autors rief körperliche Reaktionen hervor, mir wurde regelrecht schlecht.
Solche Bücher brauche ich nicht. Foenkinos hat keine wirkliche Geschichte zu erzählen, seine Figuren sind nur lächerlich, aber nicht wirklich witzig. Vielleicht geht mir auch der Sinn für Skurrilität ab, aber da fehlt mir nichts wirklich Wichtiges.
Dennoch: ich glaube nicht, daß er ein schlechter Schriftsteller ist. Das, was ich gelesen habe, zeigt, daß er es besser könnte, packte er ein ernsthafteres Thema an.
Ich werde ihn also trotz Verriß im Auge behalten und sein nächstes Buch wieder zur Hand nehmen.
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4.0 von 5 Sternen Jeder hat ein erotisches Potential, nur die meisten wissen es nicht
Hector ist ein notorischer Sammler und versucht sich von dieser Sucht zu befreien. Nachdem er versucht hat sich mit Tabletten das Leben zu nehmen verbringt er ein halbes Jahr in... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Glimmerfee veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen ganz amüsant aber harmlos
Hochgepriesen der Autor - auf der Buchklappe interessant angekündigt. Leider entpuppt sich das Buch als etwas seichte Lektüre. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2009 von G. Hautz
4.0 von 5 Sternen skuriler Plot mit verstecktem Tiefgang
Vorab: In diesem Buch geht es nicht um Erotik, auch wenn der Titel dies vermuten ließe.
Hector ist ein bekennender Sammler und besucht die Therapiegruppe der anonymen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2009 von Zeilendealerin.de
2.0 von 5 Sternen Ein Buch, mit dem ich wenig anfangen konnte, es ist flach und hat...
Das ist mir nun wirklich in meiner langen Karriere als Bücherwurm schon ewig lange nicht passiert: da nehme ich ein Buch zur Hand, interessanter Titel, schöner... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2008 von Winfried Stanzick
4.0 von 5 Sternen schon ziemlich gut
Also, ich hab dieses Buch seeehr genossen. Die verträumte Verspieltheit wie ich sie in der "Wunderbaren Welt der Amélie" geniessen durfte, habe ich hier auch wieder... Lesen Sie weiter...
Am 13. März 2006 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Hält nicht was die Aufmachung verspricht !!!
Ein zäh zu lesender Roman, der meinen Erwartungen infolge der guten Aufmachung und des Klappentextes leider überhaupt nicht entsprach ... Lesen Sie weiter...
Am 14. August 2005 veröffentlicht
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