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Das ermordete Haus
 
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Das ermordete Haus [Taschenbuch]

Pierre Magnan
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Scherz; Auflage: 1 (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502517622
  • ISBN-13: 978-3502517627
  • Größe und/oder Gewicht: 17,9 x 11,8 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 551.376 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Pierre Magnan
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Ränke, Rachsucht, Rivalitäten

tlx. Der 1922 in Manosque geborene Pierre Magnan wird in Frankreich kurz l'auteur de «La Maison assassinée» genannt – es dürfte das bekannteste Buch seiner gut zwanzig Publikationen sein. «Das ermordete Haus» ist ein in der Provence spielender, sehr ausladend konzipierter, teilweise barock wirkender Roman. Man ist dabei weniger an Jean Giono (mit dem Magnan viele Jahre befreundet war) als an Henri Bosco erinnert, an schaurige Geschichten von Fatalismus, Intrige und Mord unter der Sonne des Südens. Die Familie des Séraphin Monge wird bestialisch hingerichtet, als dieser selbst noch ein Säugling ist, er allein überlebt und begibt sich zwanzig Jahre später auf die Suche nach den Mördern. Alles kommt schliesslich, wie es kommen muss; ein jeder gibt nach und nach sein lange gehütetes Geheimnis preis. Mag es da und dort auch einige leidlich interessante Wendungen geben, in Inhalt und Diktion wirkt dieser zeichenüberladene Roman (im Original 1984 erschienen) trotz seiner ansprechenden Übersetzung wie aus einer längst vergangenen Zeit. Keine heile, sondern eine fürchterlich antiquierte Welt, die den Mythos fortschreibt und sich der psychologischen Feinanalyse verwehrt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

In einer Poststation in der Haute Provence wird eine ganze Familie brutal ausgelöscht. Nur ein Säugling in seiner Wiege überlebt, sein Name ist Seraphin Monge. Dreiundzwanzig Jahre später kehrt der damals wie durch ein Wunder Gerettete an den schrecklichen Ort zurück, auf der Suche nach den Mördern seiner Familie. Stein um Stein, mit bloßen Händen trägt er das Haus ab, in dem sich das Drama abspielte, in der Hoffnung einen Hinweis auf die Mörder zu finden...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spitzenkrimi für Geniesser 22. August 2007
Format:Broschiert
Meiner Meinung nach der beste Kriminalroman von Pierre Magnan.
Zwar ohne den bekannten Kommissar Laviolette aus den anderen Romanen, doch mit einer Intensität und Spannung geschrieben, die mich in den Bann gezogen hat. Dazu eine wunderbare Sprache, fast schon Poesie, aber niemals auch nur eine Zeile langweilig. Ein Könner seines Faches, dieser Pierre Magnan.
Eine Familie wird brutal ausgelöscht, verschont wurde nur das Baby in der Wiege. Dieses Baby, ein Junge, sucht nun im Erwachsenenalter nach Gründen, nach dem oder den Mörder/n, nach der 'Wahrheit', will Rache üben als er sie gefunden glaubt, doch es kommt ihm immer ein anderer zuvor.
Er 'tötet' sein Elternhaus, indem er es abreisst. Doch er findet keine Ruhe.
Der Schluss - die Wahrheit - ist ein Paukenschlag am Ende der Geschichte.
Wunderbar erzählt, lässt dieser Roman eine dramatische Geschichte in einer rauhen, doch herrlichen Landschaft Frankreichs erstehen.
Man glaubt sie selbst zu hören, die Blätter, die in der Dunkelheit in den Bäumen rauschen, die heimlichen Schritte in der Nacht, spürt selbst das kurze Entsetzen vor dem Mord.
Gescheite, spannende Unterhaltung, die ich mit viel Spass und Freude gelesen habe.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hätte die Romanvorlage für einen film noir Ende der sechziger oder Anfang der siebziger Jahre sein können, Regisseur: Chabrol oder Truffaut, Handlungsort: die französische Provinz, leise Musik. Die Geschichte kommt ohne bunte Knalleffekte aus. Sie lebt von der meisterlich erzeugten, zwar romantischen aber abgrundtief melancholischen Grundstimmung und der stetig steigenden Spannung, die, wie so oft, auf der Frage beruht: Wer war's? Wird der Protagonist den oder die Mörder seiner Familie finden, endlich Seelenfrieden erlangen und nicht mehr durch Visionen seiner toten Mutter gepeinigt werden? Was wird er mit dann tun? Was gab es überhaupt für Motive? Wer ist die geheimnisvolle Person im Hintergrund? Und wie bei vielen guten Büchern dieses Genres, ist die Auflösung überraschend. Allerdings ist sie auch etwas ernüchternd und wirkt recht konstruiert, ein ganz kleiner Minuspunkt. Bis dahin jedoch kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Wer die stimmungsvollen Romane Simenons mag, z.B. "Die Phantome des Hutmachers", wird auch an diesem Buch großen Gefallen haben.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das vorliegende Buch von Pierre Magnan fesselt von der ersten Seite an. Es ist ein faszinierendes Buch, daß man nur mit Widerwillen auf die Seite legt. Nicht nur Kenner und Liebhaber der oberen Provence werden sich in die Gegend eindenken können. Die plastische Sprache läßt die rauhe Welt der Region um Sisteron und Manosque im Kopf entstehen. Interessant ist der zeitliche Rahmen kurz nach dem 1. Weltkrieg, der diese romantische Urlaubslandschaft in einem deutlich abgeklärteren Blickwinkel zeigt. Es war nicht zu allen Zeiten angenehm in der Provence zu leben... Man ist versucht, dem Autor ab und an konstruktive Mängel an der Handlung zu unterstellen, aber die Sache wird tatsächlich abgerundet. Ein bis zur letzten Seite spannendes Buch, sehr gut übersetzt - unbedingt lesenswert. Bleibt zu hoffen, daß noch mehr Arbeiten von Magnan ins Deutsche übersetzt werden,er paßt recht gut in die Mitte zwischen Giono und Pagnol.
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