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Potenziale aufspüren Wie Unternehmen es schaffen, verborgene Fähigkeiten zu erkennen und einzigartig zu werden. Angesichts der konjunkturellen und strukturellen Misere beschränken sich Veränderungen in vielen Firmen auf das Kostensenken, Rationalisieren und Minimieren von Risiken. Die Suche nach unternehmerischen Chancen bleibt dagegen häufig auf der Strecke. Doch warum sich nicht gerade in der Krise mit angenehmeren - und sicherlich auch viel lukrativeren - Themen beschäftigen? Zum Beispiel mit Potenzialen. Denn Unternehmen sollten in mindestens einer Hinsicht einzigartig sein, um eine Alleinstellung im Wettbewerb zu erlangen. Das ist kaum eine umwerfend neue Einsicht, aber leichter gesagt als getan.
Die Autoren dieses Buches wollen nichts weniger, als die "Einzigartigkeit planbar machen". Dazu haben sie im Rahmen des so genannten Unikat-Projekts (mit diesem Namen wird keineswegs sparsam umgegangen, also wird er sich Ihnen am Ende der Lektüre sicher eingeprägt haben) eine Methode entwickelt, die sie "Potenzialscanner" nennen. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, die Ergebnisse stehen somit allen interessierten Firmen offen. Beteiligt waren respektable Unternehmen vorwiegend mittelständischer Prägung: Staco Stapelmann, März Internetwork Services, Vodafone Pilotentwicklung, M+W Zander Facility Engineering, Festo, Freudenberg.
Nach einem instruktiven, nicht zu ausführlichen konzeptionellen Teil, in dem die Grundbausteine des Potenzialscanners verständlich und präzise erläutert werden, berichten Unternehmensvertreter über ihr jeweiliges Vorgehen im Rahmen des Projekts. Mit diesen Firmendarstellungen verhält es sich allerdings ähnlich wie mit Schilderungen von Veränderungsprogrammen generell: Da zeigt sich, dass die Firmen unter solchen Konzepten (berechtigterweise) sehr unterschiedliche Dinge verstehen; dass sie bereits begonnene Maßnahmen beziehungsweise allgemein gute Praxis darunter subsumieren, wie etwa Personalentwicklung oder Wissensmanagement; dass Schilderungen gelegentlich schönfärberisch erscheinen und dass sich manchmal der Eindruck aufdrängt, es handle sich um ein etwas willkürliches Sammelsurium verschiedenster Maßnahmen und Konzepte.
Im Falle dieses Buches tut das der Sache allerdings keinen Abbruch. Die Schilderungen sind allemal hochinteressant und ermutigend. Sie können Firmen eine Vielfalt von Anregungen geben, wie diese jeweils ihre Potenziale entdecken können.
Wer nicht gleich zum Buch greifen will, kann sich vorab unter www.unikat-forum.de informieren.
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Kurzbeschreibung
Jenseits gängiger Managementkonzepte zeigt dieses Buch Möglichkeiten auf, wie Unternehmen auf Basis ihrer spezifisch gewachsenen Potenziale ihren Weg zur Einzigartigkeit finden können. Im Mittelpunkt des Ansatzes steht der "Potenzialscanner": diese Toolbox hilft, die bereits vorhandenen, aber nicht bekannten oder nicht systematisch genutzten Stärken des Unternehmens zu identifizieren, die als verborgene Schätze in Fähigkeiten, Wissensbeständen, spezifischen Abläufen o.ä. liegen können. Sechs Fallbeispiele schildern konkrete Anwendungsfälle aus Unternehmen und zeigen, mit welchem Ergebnis der Potenzialscanner dort eingesetzt wurde. "Lessons learned" runden die Darstellung ab.