3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Frau? Mann? Oder doch Mensch..., 28. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Das eine sein, das andere lieben (Taschenbuch)
Christine Brückner hat mit diesem Buch eine ganz eigene Welt erschaffen und verliert dennoch nie ganz den Bezug zur Realität. Sie begiebt sich schreibend auf die Suche nach der "wahren" Identität von Mario(n), recherchiert in Vergangenheit und Gegenwart der "Person", wie sie Mario(n) selbst nennt, und verstrickt den Leser mit der Klarheit ihrer Worte immer weiter in Fragen über die Bedeutung des Geschlechts für den Einzelnen und für die Liebe zwischen den Menschen.
"Das eine sein und das andere lieben" ist sicher eines der persönlichsten Bücher von Christine Brückner. Sie bezieht ihre eigene Person in den Roman ein, indem sie über die Autorin P. schreibt, die ihrerseits den Roman über und mit Mario(n) schreibt.
Ein sehr nachdenkliches Buch, das viele Fragen aufwirft, mit denen Christine Brückner ihre Leser aber nie ganz alleine lässt, sondern stets einen gedanklichen Ausweg offenhält. Dieses Buch ist gesellschafts- und sozialkritsch, dennoch bleibt die Autorin stets auch kritisch gegenüber sich selbst, gegenüber dem Umgang mit ihren eigenen Emotionen.
Für mich eines der besten Bücher seit langem.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
geheimnisvoll, faszinierend, 19. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das eine sein, das andere lieben (Taschenbuch)
Schriftstellerin Christine Brückner ist durch ihre vielen Bücher, zum Beispiel durch die beiden Poenichen Romane, "Jauche und Levkojen" und "Nirgendwo ist Poenichen", und "Das eine sein, das andere lieben" bekannt geworden. Sie hat verschiedene Preise gewonnen. 1921 geboren, schrieb sie mit 33 Jahren ihren ersten Roman, der auch prompt einen Preis erhielt. "Das eine sein, das andere lieben" stammt aus dem Jahr 1981. Es ist ein faszinierender, geheimnisvoller Roman. Es geht um Geschlechterrollen und um ihre Austauschbarkeit, um Rollenwechsel: der / die geheimnisvolle Mario /-n, der / die abwechselnd in die Rolle einer Frau und in die eines Mannes schlüpft. Die Schriftstellerin P. lernt sie / ihn kennen und versucht, das Geheimnis zu ergründen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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