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Das dunkle Herz von London: Roman
 
 
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Das dunkle Herz von London: Roman [Taschenbuch]

Kenneth Cameron , Marcus Ingendaay
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (13. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442469694
  • ISBN-13: 978-3442469697
  • Originaltitel: The Frightened Man
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 11,9 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 636.510 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kenneth Cameron
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Denton ist ein hochinteressanter Charakter. Er ist in der Boheme mit ihren schicken Treffpunkten wie dem Café Royal ebenso zuhause wie in den gefährlichen Straßen des Londoner East End. Eine Figur, der man gerne noch öfter begegnen möchte." (The Telegraph )

"Ein erfrischend anderer Blick auf das Thema der Jack-the-Ripper-Romane." (The Tangled Web )

Kurzbeschreibung

Ist Jack the Ripper zurück? Ein bestialischer Mord weckt erneut die Angst …

Der Tod einer Prostituierten führt einen ungewöhnlichen Ermittler ins dunkle Herz Londons.

London, 1900: Hier treffen dekadente Boheme und abgrundtiefes Elend aufeinander. Und hier führt der brutale Mord an einer jungen Prostituierten den Schriftsteller Denton in das dunkle Herz von London. Auf der Suche nach dem Killer lernt Denton nicht nur die verborgenen Seiten der Londoner Gesellschaft kennen, sondern auch eine ungewöhnliche Frau. Gemeinsam kommen sie der schockierenden Wahrheit auf die Spur …


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fairwale
Format:Taschenbuch
Das Buch handelt von einem Schriftsteller, Denton, der einen Mord an einer Prostituierten verfolgt. Den Hinweis dazu hat er von einem Mann namens Mulhcahy, welcher eines Nacht zerstreut in sein Haus gestürmt kommt und von dem Mord berichtet. Nun geht die Jagd nach der Leiche, dem Mörder und Mulcay selbst los. Hinzu kommt, dass Denton sich gerade in einer Schreibkrise befindet und somit auch in Geldnöten steckt.
Doch die vermeindliche Jagd entpuppt sich als langweiliges Verwirrspiel. Nicht nur, dass der Reiz der Geschichte völlig fehlt. Wir haben eine Hauptperson, zu der der Bezug nicht ausreichend hergestellt wird. Er wird als Schriftsteller beschrieben, ein Beruf, welcher schon in zig Büchern gewählt wird, und immer wieder befinden sich die Autoren in einer Schreibkrise. Doch in diesem Buch kommt dessen Hingabe zur Schriftstellerei nicht einmal rüber, die Versuche von Denton, aus seiner Sinnkrise zu kommen, können nicht überzeugen. Wir können uns nicht in ihn hinein versetzen und zweifeln teilweise an seinen Handlungen. Hinzu kommt, dass der historische Hintergrund in keinster Weise zum Ausdruck kommt. Der Roman könnte genauso gut in der heutigen Zeit spielen, der Autor bräuchte kaum etwas ändern. Er verfehlt völlig, den Schrecken und die Hässlichkeit des 19./20. Jahrhunderts im grauen und dreckigen London darzustellen, so wie wir es aus vielen historischen Romanen, welche in dieser Zeit spielen, kennen. Es fehlt einfach die Graumsamkeit des damaligen Londons, die Gleichgültigkeit und die Unpersönlichkeit, die diese Stadt ausstrahlte, um diesen Roman in die Spalte "Historischer Kriminalroman" einordnen zu können.
Dazu kommt eine langweilige Handlung, Protagonisten, welche unsympathisch und Fehl am Platz wirken, und, wie so oft, ein viel zu schnelles und verwirrtes Ende. Viele Teile von Dentons Ermittlungen wirken einfach aus der Luft gegriffen und einige Rückschlüsse können nicht nachvollzogen werden.
Für alle diejenigen, welche mit spannenden Erzählungen wie "Der Totensammler" von James McGee oder den Büchern von Clare Clark verwöhnt wurden und sich, wie ich, auf weitere Romane aus dem ehemaligen London freuten, werden in diesem Buch nicht den erhofften Erfolg finden.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht überzeugend... 6. August 2009
Von Isabelle Klein TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Vornweg. Ich lese sehr gerne historische Krimis wie z.B Anne Perry, Rubenfelds "Morddeutung", Carrs "Einkreisung", McGees "Totensammler", Conans "Die Stadt der dunklen Herzen" ....
Demnach passte dieses Buch perfekt ins Beuteschema und wurde umgehend gekauft.

Mit großer Ernüchterung, denn nach S. 100 hab ich abgebrochen und nur noch quergelesen. Warum?? Die Charaktere haben zwar Potenzial genauso wie die Geschichte, aber mich hat weder das eine noch das andere überzeugt oder gepackt... Der Mordfall ist weder spannend noch glaubwürdig...
Das Setting? Hm, keinerlei Atmosphäre- dem Autor gelingt es nicht, das London der Jahruhndertwende mit all seinen Gerüchen und dunklen Seiten aufleben zu lassen...
Spätestens dann, als Denton sich vorstellt seine Exgeliebte Emma während des Liebesaktes (jedenfalls gedanklich zu töten), war für mich der Ofen aus. Der Autor versucht freudsche Themen mit hineinzuflechten: al la der Ermittelnde merkt, dass auch jeder Normalo an Gewalt und Mordfantasie "interessiert" ist, dass mehr Gewaltpotenzial in ihm steckt als gedacht (auch wenn er es selbstverstädlich nicht auslebt).
Nein:ich bin nicht zartbesaitiet, eher das gegenteil, denn ich lese auch gerne Thriller. Aber das hier (v.a. die pseudopsychischen Anwandlungen und Kommentare) ist mit Verlaub gesagt einfach nur Quatsch, dafür ist mir meine Zeit zu schade.

FAZIT: spart auch die Zeit und das Geld und lest lieber eines der o.g. Bücher sofern ihr sie noch nicht kennt.
****NICHT EMFEHLENSWERT****
2 *nur, da ich den REst des Buches nicht mehr verfolgt habe, vielleicht wurde es ja irgendwann noch ansatzweise spannend und überzeugend ...
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Epperlein TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Im Jahr 1900 lebt der amerikanische Schriftsteller Denton in London. Obwohl ihn selbst ständig Geldsorgen plagen, gehört er mit Haus und Diener Atkins zur Londoner Oberschicht.
Eines Abends meldet sich ein Mann namens Mulcahy bei Denton. Er hat einen brutalen Mord an einer jungen Prostituierten in den Minories beobachtet. Mulcahy ist überzeugt, dass es sich bei dem Mörder um Jack the Ripper handelt und hat Todesangst, da der Ripper ihn auch gesehen hat.

Obwohl Mulcahy genauso plötzlich wieder aus Dentons Haus verschwindet, wie er gekommen ist, lässt die Geschichte Denton nicht los.
Er macht sich auf die Suche nach Mulcahy und nimmt auch Kontakt zur Metropolitan Police auf. Über seine Bekanntschaft mit dessen etwas tölpelhaft wirkenden Leiter Hench-Rose versucht Denton mehr über den Mord zu erfahren.

Der Roman verfolgt nun die "Ermittlungsarbeit" Dentons, begleitet von konfuser polizeilicher Suche, die sich durch Kompetenzstreitigkeiten selbst behindert.

Denton lernt Gegenden von London kennen, in die er bisher nie einen Fuß gesetzt hat, trostlose Arbeiterviertel, dunkelste Ecken mit heruntergekommen Absteigen, in denen die Ärmsten der Armen leben.

Obwohl der Mord selbst recht detailliert beschrieben ist, ist die Spurensuche nur mäßig spannend, wenn auch die Auflösung des Falles überraschend ist.
Die Spannung bezieht der Roman eher aus der sehr gelungenen Milieuschilderung, der dunklen Seite Londons. Denton lernt ungewöhnliche Menschen kennen, denen er als Schriftsteller und Mitglied der Londoner Boheme nie begegnet wäre.
Auch schreibt der Autor mit viel Humor. Besonders die Dialoge zwischen Denton, der wahlweise General, Corporal, Major und Captain genannt wird, und seinem Diener Atkins, den Denton Sergeant nennt, denn selbstverständlich haben die Herren gedient, sprühen vor Witz.

Fazit: Eine gelungenen Kombination aus Londoner Historie und Kriminalgeschichte, die ein wenig an Sherlock Holmes erinnert.
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