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Das dritte Zimmer: Roman Taschenbuch – 18. Mai 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Diana TB (18. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453350499
  • ISBN-13: 978-3453350496
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.284.225 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

"Selten wurden die lauernde Unterwürfigkeit und die Häme der Bildungsbürgerlichkeit des mittleren Beamtentums so scharf ins Auge gefasst."
Die Zeit

"Das Spiel um Macht, die Inszenierung von Verdächtigungen und Gerüchten hat Gabriele Wolff glänzend geschildert."
Die Zeit

"Neben tiefgründigem Humor besitzt Gabriele Wolff einen präzisen und literarischen Stil, der einen einfach nicht mehr loslässt."
Die Juroren des Friedrich Glauser-Preises

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gabriele Wolff wurde 1955 in Düsseldorf geboren. Sie studierte Jura und wurde zunächst Rechtsanwältin, 1985 dann Staatsanwältin. Von 1994 bis 1999 war sie Oberstaatsanwältin, unterbrochen von einer Abordnung zum Justizministerium Potsdam. Seit vielen Jahren ist sie außerdem erfolgreiche Krimiautorin, u. a. schrieb sie die Beate-Fuchs-Trilogie (1990-1993) und "Der falsche Mann" (2000). "Das dritte Zimmer" ist ihr erster Krimi bei Heyne.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Reinhard Busse TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 20. August 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Es gibt ihn - den hochwertigen deutschen Kriminalroman - Beispiel gefällig?
Der aktuelle Roman von Gabriele Wolff ist so einer! Bereits die "Beate-Fuchs-Trilogie" (Kölscher Kaviar, 1990 / Himmel und Erde, 1991 / Armer Ritter, 1993) von selbiger Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser neue Roman ist für mich allerdings ihr bester.
Textauszug: "Mit dem neuen Minister hatte alles angefangen. Mir war es egal, wer gerade Minister war, ich hatte schon so einige kommen und gehen sehen, an meiner Arbeit änderte sich dadurch im Grunde nichts ...".
Zum Inhalt: Lennart Voßwinkel, fünfundfünfzig, geschieden, arbeitet als Ministerialrat in einem Finanzministerium. Ein durchschnittlicher Beamter ohne Perspektive, so scheint es. Immerhin lebt er auch noch in der Welt der Literatur, und er ist einem Geheimnis seiner Kindheit auf der Spur, das ihn bis in die Gegenwart hinein mit lähmenden Schuldgefühlen belastet.
Ein Wechsel an der Spitze des Ministeriums bringt das Gleichmaß seines Lebens aus dem Takt: Monika Herbst, hinreißend, kühl und souverän, die persönliche Referentin des neuen Staatssekretärs, tritt in sein Leben, nicht nur in sein dienstliches. Einen Vertrag soll Lennart überprüfen, nichts weiter. Doch was eine Routineangelegenheit hätte sein können, fördert einen Skandal zutage. Lennart wird zum Akteur (oder Opfer?) in einer Intrige, deren eigentliche Dimension ihm auch dann noch verborgen bleibt, als er vor der Leiche seines Abteilungsleiters steht...
Ein subtiles Psychogramm über Macht und die Deformationen, die sie auslöst.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Spacetime Traveler TOP 500 REZENSENT am 11. Juli 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Gabriele Wolff ist eine Krimiautorin mit Insiderkenntnissen. Sie beschreibt die hierarchischen Strukturen, Intrigen und Beziehungen innerhalb eines Ministeriums und die Verflechtungen mit der Wirtschaft auf glaubhafte Art und Weise. Um psychische Veränderungen, wie sie im Sog der Macht entstehen können, realistisch darzustellen, sind Erfahrungen und Einfühlungsvermögen erforderlich.

Die Autorin schreibt verständlich und die Handlungsstränge sind voll innerer Logik. Sie kennt die Psychologie der Täter und Opfer. Die Vielschichtigkeit des Romans und die markanten Personenbeschreibungen tragen ihren Teil dazu bei, dass der Roman vom Anfang bis zum Ende spannend ist. Besonders gefallen hat mir die forsche und fröhliche Kriminalbeamtin Friederike Weber - ein Modell für weitere Krimis.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. Mai 2004
Format: Gebundene Ausgabe
durch die empfehlung eines buchhändlers bin ich auf gabriele wolffs "das dritte zimmer" gestoßen. eine weise entscheidung! ganz selten habe ich ein ähnlich spannendes buch gelesen; dabei möchte man meinen, dass der behördenalltag eher langweilig wäre - was ein kitzekleiner mord alles ausmachen kann...
unbedingt empfehlenswert!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christiane Grün am 31. Januar 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Die kenntnisreiche Analyse des deutschen Beamtenapperates in einen spannenden Krimi zu verpacken ist der Autorin gelungen. Es stören jedoch die Zeitsprünge und bedeutungsvollen innere Monologe in den Kursivpassagen. Dass ganz zum Schluß noch die persönliche Katastrophe von Vosswinkels Biographie "angeklebt" wird, (die eigentlich der Schlüssel zu seinen Lebensängsten sein müsste), erklärt auch nicht die mehr als seltsame Beziehung zu seinen zwei Töchtern Lena und Sabine. So professionell das politische Umfeld sich in diesem Krimi präsentiert, so unterbelichtet ist das psychologische Profil des Protagonisten. Auch die Obsession und spätere Affäre mit Monika Herbst hat etwas unterkühltes und berechnenden und erscheint mir emotional nicht glaubwürdig. Das ist schade, weil so eben nur 50 % des Buches stimmig sind. Kein reisserischer Psychothriller, eher ein Krimi der langsameren Gangart, der etwas straffere Strukturen gebraucht hätte.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Arthur Spooner am 27. September 2006
Format: Taschenbuch
Man leist es gern, man mag die Figur, man taucht ein in die Welt der Regierungsbeamten und - haben wir's nicht immer schon gewusst?- es tun sich Abgründe auf. Korruption, Mobbing, gewissenlose Karrieristen - leist man ihre Bio, dann weiß man: Hier werden keine Stereotype überstrapaziert, so wird es dort tatsächlich zugehen. Aber warum zum Teufel muss in dieser für handlungssträne massiv fruchtbaren Umgebung AUSGERECHNET ein Mord passieren? Der überhaupt keinen Sinn macht? Und der absolut viertklassig aufgelöst wird? Ich hätte mir gewünscht, sie hätte die Geschichte anders aufgebaut, und warum sie dafür auch noch einen Krimi-Preis bekommen hat, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.
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