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Das dritte Schwert.
 
 
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Das dritte Schwert. [Broschiert]

Jörg Kastner , Walter Laufenberg , Sabine Wassermann , Eric Walz , Frank S. Becker , Micaela Jary , Petra Balzer , Günter Krieger , Tessa Korber , Malachy Hyde
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch Verlag; Auflage: 1 (Juni 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746624037
  • ISBN-13: 978-3746624037
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 203.596 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Frank S. Becker
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Während eine tödliche Seuche das Leben der Menschen am Fuße des Limes bedroht, ist der Kampf zwischen Römern und Germanen nicht mehr aufzuhalten. Die Familie eines legendären Heilers gerät zwischen die Fronten: Sohn Decius, selbst begabter Medicus, muss alles riskieren, um seinen Bruder, einen Meister der Waffenschmiedekunst, zu retten - und Liebe und Erlösung zu finden. Der neue Roman des Autorenteams von »Die sieben Häupter« (AtV) und »Der zwölfte Tag« (AtV)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Trivialliteratur auf Heftromanniveau, 17. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Das dritte Schwert. (Broschiert)
Wie sich Klein-Fritzchen das alte Rom vorstellt. Schade, aus dem Projekt hätte mehr werden können. Aber die Idee wird durch zahlreiche Schwächen der Logik ruiniert. Schon bei dem Protagonisten, einem römischen Heiler(aspiranten), bekomme ich Bauchschmerzen, weil in der Antike die ausgebildeten Ärzte eigentlich immer Griechen waren, sieht man von Celsus ab, von dem man nicht weiß, ob er selbst praktizierte. Wer da nun ein Minimum an Sachlichem zur Heilkunde à la Noah Gordons "Medicus" erwartet, wird bitter enttäuscht: Von Hippokrates hat man mal gehört, aber darin erschöpfen sich die Kenntnisse des Kollektivs auch schon beinahe, statt dessen geht man auf Bärenjagd - mit Pfeil und Bogen, zwei doch recht untypischen Waffen. Kaiser Marcus Aurelius lässt man indessen von Aquileia über Augsburg nach Carnuntum ziehen: eine wahrhaft nahe liegende Route, wenn man am einen Ende der Bernsteinstraße steht und zum anderen will! Dass dabei sein Mitregent und Adoptivbruder Lucius Verus nicht einmal erwähnt wird, ist nur noch der nach all dem schon zu erwartende Tiefschlag.

Müssen noch die zahlreichen Anachronismen genannt werden? Über die ständig nahende Partherseuche wird geredet wie über Fernsehreportagen zur Vogelgrippe, woher aber die Helden ihre ständig verblüffend aktuellen Informationen beziehen oder wie überhaupt die Nachrichtenübermittlung in der Römerzeit ablief - kein Wort darüber. Ständig wird das "Freie Germanien" genannt, obwohl dieser Begriff aus dem preußischen und nicht dem römischen Kaiserreich stammt, außerdem wäre er der letzte, den ein römischer Bürger im Munde führte. Und braucht das Autorenkollektiv dann noch schöne Namen für ein paar Germanen, dann sieht man eben in einem Vornamenbuch unter "germanisch" nach und kommt zu Salgard und Eysa. Dass das alles mittelalterliche Namen aus Island sind, stört nicht weiter, sind ja auch irgendwie Germanen, und ein Jahrtausend mehr oder weniger spielt in der Rückschau eh keine Rolle mehr.

Sehen wir uns lieber wieder einmal etwas sachlich vergleichsweise Korrektes an. Wo war noch gleich meine "Gladiator"-DVD...?
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Römer und Germanen - unterhaltsamer historischer Roman, 9. Februar 2009
Von 
G. Bogner (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das dritte Schwert. (Broschiert)
Als der Vater der beiden ungleichen Brüder, Decius und Manius, von einem Bären getötet wird, nimmt deren Leben eine abrupte Wendung. Decius, der eigentlich wie sein Vater Medicus werden wollte, verdient seinen Lebensunterhalt statt dessen als Tierfänger. Und Manius, dessen Bein bei dem Bärenüberfall verletzt wurde, ist seitdem verbittert, arbeitet jedoch als angesehener Waffenschmied für die Römer. Die hübsche, aber undurchsichtige Germanin Salgard scheint beiden Brüdern gleichermaßen zu gefallen. Da wird Manius auf eine geheime Mission entsendet, bei der er einem aufrührerischen Germanenstamm in die Hände fällt. Das spurlose Verschwinden ihres Sohnes Manius kann Julia, die Mutter der Brüder, nicht verstehen und drängt darauf einen Suchtrupp zu entsenden. Auch Decius hätte gerne einige Legionäre als Verstärkung für die Suche nach seinem Bruder. Als ihm jedoch vom Kaiser selbst die Suche nach seinem Bruder Manius untersagt wird, macht er sich alleine auf in das Gebiet jenseits des Limes.

Flüssig geschriebener Roman, dem man nicht unbedingt anmerkt dass hier jedes zweite Kapitel von einem anderen Autoren geschrieben wurde. Auf jeden Fall haben sich so einige unerwartete Wendungen und Figuren ergeben. Ich fand die Geschichte der Brüder unterhaltsam und auch die Beschreibungen der Römer und Germanen recht gut. Unglaubwürdig fand ich jedoch die Entsendung eines Schmieds, auf eine diplomatische Mission.
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Das Geld nicht wert, 2. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Das dritte Schwert. (Broschiert)
Diesem Buch merkt man vor allem an, daß mehrere Autoren daran geschrieben haben. Die Geschichte bleibt ohne Tiefe, die Charaktere weitgehend farblos. Der Konflikt der beiden Brüder wird im Prolog in kurzen Zügen angerissen. So beschuldigt der Eine den Anderen den Vater feige im Stich gelassen zu haben. Offenbar bestimmt dieser Zwist ihr weiteres Leben, das ganze bleibt aber trotz des Gewichts für die weitere Entwicklung psychologisch unscharf. Die Hauptpersonen wirken daher unecht. Zudem sind sie wie so häufig Meister ihres Fachs und abgesehen von diesen emotionalen Beeinträchtigungen ohne Schwächen. Die Story selbst bleibt seicht: über das römische Leben in Germanien erfährt man fast nichts. Die drohende Partherseuche um die teilweise großes Gewese gemacht wird, bleibt, von einem Bauernopfer abgesehen, praktisch ohne Einfluß. Ganze Abschnitte sind voraussehbar: was wird wohl in dem Brief stehen, den Julia unter Bedeckung von zwei Soldaten zum Kaiser trägt und in dem sie jemand anders der Spionage beschuldigt? Wie geht wohl der Germanenüberfall, bestehend aus der Einwohnerschaft eines einzelnen Dorfes gegen das römische Kastell mit 1000 Reitern aus? Es geht ja schon damit los, daß die Autoren offenbar nicht wissen, daß römische Frauen keine Vornamen hatten. Und wieso ziehen die zwei besten Schwerter im ganzen germanischen Grenzgebiet gleich in den nächsten Popelüberfall wo sie prompt verlorengehen? Wäre es nicht wahrscheinlicher, daß der Anführer eins davon vorläufig für sich behalten oder mit ihnen Verbündete geworben oder sie als Trophäen behalten hätte?
Im ganzen ist diese Geschichte albern bis schlicht und ihr Geld nincht wert. Was Rebecca Gablé zu ihrer Empfehlung hingerissen hat, ist mir schleierhaft. Ihre eigenen unbedingt lesenswerten Bücher sind mit diesem überhaupt nicht zu vergleichen. Wer an Geschichten über das römische Germanien/Germanien in der Römerzeit interessiert ist, ist bei den Jugendbüchern von Rosemary Sutcliff besser aufgehoben.
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